Vordenker der liberalen Moderne: Der Podcast zur Schriftenreihe
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Vordenker der liberalen Moderne: Der Podcast zur Schriftenreihe

Zentrum liberale Moderne

Beschreibung

Im Vordenker-Podcast stellen wir die Bände des Vordenker-Projekts vor und kommen mit Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft ins Gespräch. Gemeinsam beleuchten wir zentrale Fragen des Liberalismus, geben Einblicke in das Publikationsprojekt und liefern neue Perspektiven.

Weitere Informationen auf unserer zentralen Projekt Homepage: https://vordenker-liberale-moderne.de

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

3# – Stefan Kolev: Wohlstand für alle – gilt das noch?

16.06.2026

Einführung in die soziale Marktwirtschaft

Die soziale Marktwirtschaft ist eine zentrale Idee in der deutschen Wirtschaftsgeschichte, die soziale Gerechtigkeit mit wirtschaftlichem Fortschritt verbindet. Der Podcast diskutiert, wie diese Idee in einer Zeit entstand, in der Deutschland nach dem Krieg polarisiert und zerstritten war.

Die Rolle der Vordenker

Ludwig Erhard und Alfred Müller-Armack sind Schlüsselfiguren bei der Entwicklung der sozialen Marktwirtschaft. Sie prägten den Begriff und entwickelten Konzepte, die ökonomische Freiheit innerhalb von klaren Regeln und Institutionen fördern sollten.

Der Weg zur sozialen Marktwirtschaft

Die soziale Marktwirtschaft entstand in einer Zeit, in der Deutschland mit den Folgen des Zweiten Weltkriegs kämpfte. Die Währungsreform von 1948 und die Preisfreigabe waren entscheidende Schritte, die den Grundstein für den wirtschaftlichen Aufschwung legten.

Dimensionen der sozialen Marktwirtschaft

Die soziale Marktwirtschaft ist mehr als ein ökonomisches Modell; sie zielt darauf ab, gesellschaftliche Versöhnung zu fördern und ein Gleichgewicht zwischen Markt und sozialer Verantwortung zu schaffen. Sie bietet Lösungen für die Herausforderungen der modernen Gesellschaft.

Aktuelle Relevanz

Der Podcast ermutigt, die Lehren der sozialen Marktwirtschaft auf heutige Probleme zu übertragen, insbesondere in einer Zeit, in der das Vertrauen in Märkte und Staat schwindet. Die Erkenntnis, dass jede Generation ihren eigenen Neoliberalismus braucht, bleibt zentral.

Einführung in die soziale Marktwirtschaft

Die soziale Marktwirtschaft ist eine zentrale Idee in der deutschen Wirtschaftsgeschichte, die soziale Gerechtigkeit mit wirtschaftlichem Fortschritt verbindet. Der Podcast diskutiert, wie diese Idee in einer Zeit entstand, in der Deutschland nach dem Krieg polarisiert und zerstritten war.

Die Rolle der Vordenker

Ludwig Erhard und Alfred Müller-Armack sind Schlüsselfiguren bei der Entwicklung der sozialen Marktwirtschaft. Sie prägten den Begriff und entwickelten Konzepte, die ökonomische Freiheit innerhalb von klaren Regeln und Institutionen fördern sollten.

Der Weg zur sozialen Marktwirtschaft

Die soziale Marktwirtschaft entstand in einer Zeit, in der Deutschland mit den Folgen des Zweiten Weltkriegs kämpfte. Die Währungsreform von 1948 und die Preisfreigabe waren entscheidende Schritte, die den Grundstein für den wirtschaftlichen Aufschwung legten.

Dimensionen der sozialen Marktwirtschaft

Die soziale Marktwirtschaft ist mehr als ein ökonomisches Modell; sie zielt darauf ab, gesellschaftliche Versöhnung zu fördern und ein Gleichgewicht zwischen Markt und sozialer Verantwortung zu schaffen. Sie bietet Lösungen für die Herausforderungen der modernen Gesellschaft.

Aktuelle Relevanz

Der Podcast ermutigt, die Lehren der sozialen Marktwirtschaft auf heutige Probleme zu übertragen, insbesondere in einer Zeit, in der das Vertrauen in Märkte und Staat schwindet. Die Erkenntnis, dass jede Generation ihren eigenen Neoliberalismus braucht, bleibt zentral.

#2 – Karolina Wigura: Im Osten nichts Neues? Was der Westen von Mittel- und Osteuropa über den Liberalismus lernen kann

17.04.2026

Historische Einordnung Mittel- und Osteuropas

Der Verlauf dieser Region lässt sich nicht aus einer westlich geprägten Perspektive ableiten. Bereits vor 1989 gab es liberale Strömungen und Dissidenten, deren Ideen lange Practiken zivilgesellschaftlicher Aktivität wurden. Nach der Teilung Polens und in den baltischen Staaten entwickelte sich eine eigenständige libera‑linie, jenseits ökonomischer Schlagworte, die Freiheit, Demokratie und pluralistische Debatten miteinander verknüpften.

Dissidenz, Tradition und Wandel vor 1989

Dissidente Bewegungen existierten über Jahrzehnte, oft im Untergrund, mit Verbindungen zwischen Polen, Tschechien und anderen Ländern. Texte, Zeitschriften und Übersetzungen aus dem Westen dienten der intellektuellen Auseinandersetzung und politischer Praxis. Dissidente Praxen bildeten eine frühe Form von Zivilgesellschaft, die später die Transformation nach 1989 maßgeblich beeinflusste.

Transformationsjahre und Debatten nach 1989

Die Öffnung brachte radikale Wirtschaftsreformen, Rechtsstaatlichkeit und neue politische Lebensformen. Als sowohl Fortschritt als auch Belastung erlebt, stellten Debatten über Gemeinschaft, soziale Sicherheit und Identität eine zentrale Spannung dar. Theoretische Debatten um Liberalismus, Demokratie und Marktwirtschaft wurden durch konkrete Umbrüche sichtbar und beeinflussten Diskurse im gesamten Raum.

Gegenwartsperspektiven und nachhaltige Lehren

Heute wird Liberalismus in der Region als vitale, aber komplexe Idee gesehen. Illiberale Strömungen, Populismus und Debatten über Staatsrolle sowie Souveränität prägen die Debatten ebenso wie wirtschaftliche Modernisierung und infrastrukturelle Erneuerung. Die Erfahrung zeigt, dass Freiheit und Demokratie fortlaufende Anstrengung benötigen, wobei regionale Perspektiven neue Impulse für europäische Diskurse liefern.

Historische Einordnung Mittel- und Osteuropas

Der Verlauf dieser Region lässt sich nicht aus einer westlich geprägten Perspektive ableiten. Bereits vor 1989 gab es liberale Strömungen und Dissidenten, deren Ideen lange Practiken zivilgesellschaftlicher Aktivität wurden. Nach der Teilung Polens und in den baltischen Staaten entwickelte sich eine eigenständige libera‑linie, jenseits ökonomischer Schlagworte, die Freiheit, Demokratie und pluralistische Debatten miteinander verknüpften.

Dissidenz, Tradition und Wandel vor 1989

Dissidente Bewegungen existierten über Jahrzehnte, oft im Untergrund, mit Verbindungen zwischen Polen, Tschechien und anderen Ländern. Texte, Zeitschriften und Übersetzungen aus dem Westen dienten der intellektuellen Auseinandersetzung und politischer Praxis. Dissidente Praxen bildeten eine frühe Form von Zivilgesellschaft, die später die Transformation nach 1989 maßgeblich beeinflusste.

Transformationsjahre und Debatten nach 1989

Die Öffnung brachte radikale Wirtschaftsreformen, Rechtsstaatlichkeit und neue politische Lebensformen. Als sowohl Fortschritt als auch Belastung erlebt, stellten Debatten über Gemeinschaft, soziale Sicherheit und Identität eine zentrale Spannung dar. Theoretische Debatten um Liberalismus, Demokratie und Marktwirtschaft wurden durch konkrete Umbrüche sichtbar und beeinflussten Diskurse im gesamten Raum.

Gegenwartsperspektiven und nachhaltige Lehren

Heute wird Liberalismus in der Region als vitale, aber komplexe Idee gesehen. Illiberale Strömungen, Populismus und Debatten über Staatsrolle sowie Souveränität prägen die Debatten ebenso wie wirtschaftliche Modernisierung und infrastrukturelle Erneuerung. Die Erfahrung zeigt, dass Freiheit und Demokratie fortlaufende Anstrengung benötigen, wobei regionale Perspektiven neue Impulse für europäische Diskurse liefern.

#1 – Lars Feld & Ralf Fücks: Was bedeutet Liberalismus heute?

11.02.2026

Kernideen des Liberalismus und Ziel des Projekts

Der Liberalismus wird als offene, kein Dogma wirkende Denkströmung beschrieben, die individuelle Freiheit und deren Voraussetzungen in den Mittelpunkt stellt. Seine Aktualität ergibt sich aus der Notwendigkeit, zu verstehen, was Liberalismus heute bedeutet, und wie liberale Rechtsstaaten ein gutes Zusammenleben ermöglichen. Das Vorhaben des Projekts ist, die Denktradition durch Forschung und Publikationen sichtbar zu machen und damit gesellschaftlichen Debatten Impulse zu geben.

Begriffe Freiheit, Gleichheit, Staat und Rechte

Freiheit wird sowohl negativ als auch positiv verstanden: Schutz vor staatlicher Übergriffigkeit sowie Befähigung zur Selbstbestimmung durch Bildung und wirtschaftliche Unabhängigkeit. Gleichheit bedeutet vor allem Nichtdiskriminierung und Chancengerechtigkeit, ohne starre Gleichheit aller Lebensverhältnisse zu fordern. Der Staat wirkt als Schutz- und Ordnungsinstanz, um Freiheit zu sichern, aber auch, um Machtkonzentrationen zu verhindern, die politische und wirtschaftliche Freiheit bedrohen könnten.

Krise, Polarisierung, Gegenbewegungen und Zukunft

Die liberale Demokratie sieht sich internationalen Druckquellen, internalen Polarisierungstendenzen und Identitätspolitik gegenüber. Krisen wie geopolitische Spannungen, technologische Veränderungen und ökologische Herausforderungen erfordern neue Impulse, ohne die Offenheit liberaler Gesellschaften aufzugeben. Es geht um robuste, friedliche Konfliktregelung, die Balance zwischen Freiheit und Gerechtigkeit sowie die Frage, wie wettbewerbsfähige, fortschrittliche Lösungen in einer veränderten Weltordnung gefunden werden können.

Ausblick und Inspirationsquellen

Der Dialog fokussiert sich auf zentrale Fragen der Gegenwart: Rolle des Staats, soziale Marktwirtschaft, Klimafragen, und die Balance zwischen Sicherheit und individueller Freiheit. Inspirierende Denkerinnen und Denker aus verschiedenen Liberalismen geben Orientierung, während das Projekt die Vielfalt liberaler Theorien betont und deren Relevanz für aktuelle Debatten aufzeigt.

Kernideen des Liberalismus und Ziel des Projekts

Der Liberalismus wird als offene, kein Dogma wirkende Denkströmung beschrieben, die individuelle Freiheit und deren Voraussetzungen in den Mittelpunkt stellt. Seine Aktualität ergibt sich aus der Notwendigkeit, zu verstehen, was Liberalismus heute bedeutet, und wie liberale Rechtsstaaten ein gutes Zusammenleben ermöglichen. Das Vorhaben des Projekts ist, die Denktradition durch Forschung und Publikationen sichtbar zu machen und damit gesellschaftlichen Debatten Impulse zu geben.

Begriffe Freiheit, Gleichheit, Staat und Rechte

Freiheit wird sowohl negativ als auch positiv verstanden: Schutz vor staatlicher Übergriffigkeit sowie Befähigung zur Selbstbestimmung durch Bildung und wirtschaftliche Unabhängigkeit. Gleichheit bedeutet vor allem Nichtdiskriminierung und Chancengerechtigkeit, ohne starre Gleichheit aller Lebensverhältnisse zu fordern. Der Staat wirkt als Schutz- und Ordnungsinstanz, um Freiheit zu sichern, aber auch, um Machtkonzentrationen zu verhindern, die politische und wirtschaftliche Freiheit bedrohen könnten.

Krise, Polarisierung, Gegenbewegungen und Zukunft

Die liberale Demokratie sieht sich internationalen Druckquellen, internalen Polarisierungstendenzen und Identitätspolitik gegenüber. Krisen wie geopolitische Spannungen, technologische Veränderungen und ökologische Herausforderungen erfordern neue Impulse, ohne die Offenheit liberaler Gesellschaften aufzugeben. Es geht um robuste, friedliche Konfliktregelung, die Balance zwischen Freiheit und Gerechtigkeit sowie die Frage, wie wettbewerbsfähige, fortschrittliche Lösungen in einer veränderten Weltordnung gefunden werden können.

Ausblick und Inspirationsquellen

Der Dialog fokussiert sich auf zentrale Fragen der Gegenwart: Rolle des Staats, soziale Marktwirtschaft, Klimafragen, und die Balance zwischen Sicherheit und individueller Freiheit. Inspirierende Denkerinnen und Denker aus verschiedenen Liberalismen geben Orientierung, während das Projekt die Vielfalt liberaler Theorien betont und deren Relevanz für aktuelle Debatten aufzeigt.