Camino Verde
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Camino Verde

Markus Weimar

Beschreibung

Camino Verde ist ein Podcast über Imkerei, Honig, Biodiversität und nachhaltiges Handwerk.
Im Mittelpunkt stehen persönliche Gespräche mit Imkerinnen und Imkern (Imker-Finder.de) – sowie mit Menschen, die bewusst ihren eigenen grünen Weg gehen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#7 Imker im Gespräch – Das Frankfurter Bienenfestival (Sebastian Wernig) stellt sich vor

31.07.2026

Einleitung und Vorstellung

Markus, ein erfahrener Imker und Gründer von Imkerfinder.de, begrüßt die Zuhörer und stellt Sebastian vor, der das Frankfurter Bienenfestival organisiert. Sebastian erzählt von seiner Imkererfahrung seit 2013 und der Entstehung des Bienenfestivals, das 2014 ins Leben gerufen wurde, um Imker und Interessierte zusammenzubringen.

Das Frankfurter Bienenfestival

Das Festival findet im Botanischen Garten in Frankfurt statt und hat sich zu einem beliebten Ereignis entwickelt, das zwischen 1500 und 2000 Besucher anzieht. Sebastian betont die Unabhängigkeit des Festivals, das auf Spendenbasis funktioniert, und die Vielfalt der Aussteller, die sowohl lokale Imker als auch Naturschutzvereine umfasst.

Vielfältige Angebote und Interaktionen

Das Festival bietet zahlreiche Mitmachangebote, darunter die Verköstigung von Bienenprodukten, Kinderquiz und die Möglichkeit, Kerzen zu drehen. Führungen durch den Botanischen Garten und spezielle Veranstaltungen bereichern das Erlebnis. Sebastian hebt hervor, dass das Festival nicht kommerziell ist und die Besucher aktiv in Gespräche eingebunden werden.

Organisation und Herausforderungen

Die Organisation des Festivals bringt Herausforderungen mit sich, wie die rechtzeitige Bereitstellung von Informationsmaterialien. Sebastian erklärt, dass es wichtig ist, die Veranstaltung jedes Jahr zu verbessern und neue Konzepte auszuprobieren, um das kulinarische Angebot und die Besucherinteraktion zu optimieren.

Schlusswort und Reflexion

Markus und Sebastian reflektieren über die Bedeutung der Imkerei für den Naturschutz und die Herausforderungen, die durch den Klimawandel entstehen. Das Gespräch schließt mit der Einladung, das Bienenfestival zu besuchen und sich aktiv an der Imkerei und dem Naturschutz zu beteiligen.

Einleitung und Vorstellung

Markus, ein erfahrener Imker und Gründer von Imkerfinder.de, begrüßt die Zuhörer und stellt Sebastian vor, der das Frankfurter Bienenfestival organisiert. Sebastian erzählt von seiner Imkererfahrung seit 2013 und der Entstehung des Bienenfestivals, das 2014 ins Leben gerufen wurde, um Imker und Interessierte zusammenzubringen.

Das Frankfurter Bienenfestival

Das Festival findet im Botanischen Garten in Frankfurt statt und hat sich zu einem beliebten Ereignis entwickelt, das zwischen 1500 und 2000 Besucher anzieht. Sebastian betont die Unabhängigkeit des Festivals, das auf Spendenbasis funktioniert, und die Vielfalt der Aussteller, die sowohl lokale Imker als auch Naturschutzvereine umfasst.

Vielfältige Angebote und Interaktionen

Das Festival bietet zahlreiche Mitmachangebote, darunter die Verköstigung von Bienenprodukten, Kinderquiz und die Möglichkeit, Kerzen zu drehen. Führungen durch den Botanischen Garten und spezielle Veranstaltungen bereichern das Erlebnis. Sebastian hebt hervor, dass das Festival nicht kommerziell ist und die Besucher aktiv in Gespräche eingebunden werden.

Organisation und Herausforderungen

Die Organisation des Festivals bringt Herausforderungen mit sich, wie die rechtzeitige Bereitstellung von Informationsmaterialien. Sebastian erklärt, dass es wichtig ist, die Veranstaltung jedes Jahr zu verbessern und neue Konzepte auszuprobieren, um das kulinarische Angebot und die Besucherinteraktion zu optimieren.

Schlusswort und Reflexion

Markus und Sebastian reflektieren über die Bedeutung der Imkerei für den Naturschutz und die Herausforderungen, die durch den Klimawandel entstehen. Das Gespräch schließt mit der Einladung, das Bienenfestival zu besuchen und sich aktiv an der Imkerei und dem Naturschutz zu beteiligen.

#6 Imker im Gespräch – Herr Honig (Uli Müller): Warum weniger manchmal mehr ist

28.06.2026

Vorstellung der Imker

Markus, der Gastgeber und Gründer von Imkerfinder.de, begrüßt Uli Müller, einen Imker mit einer kleinen Imkerei in Ingelheim. Uli betreibt aktuell zehn Bienenvölker an einem Standort und teilt seine Erfahrungen und Herausforderungen als Imker.

Standort und Imkerei

Uli beschreibt seinen Standort am Ortsrand von Ingelheim, wo seine Bienen in einem verwilderten Grundstück stehen. Er hat die Erfahrung gemacht, dass die Tracht-Situation für seine Bienen gut ist, und er legt Wert darauf, dass seine Völker nicht umgesiedelt werden müssen.

Beginn der Imkerei

Uli erzählt, dass er erst mit Mitte 20 zum Imkern kam, nachdem er durch Freunde, die Imker waren, inspiriert wurde. Seine ersten Bienenvölker erwarb er im Frühjahr 2021 nach einer umfassenden Recherche und dem Besuch von Imkerkollegen.

Honigvermarktung

Uli verkauft seinen Honig lokal über einen Verkaufsautomaten und einige Einzelhändler in Ingelheim. Er vermeidet Online-Verkäufe, da er Honig als lokales Produkt betrachtet. Er beteiligt sich auch an Weihnachtsmärkten, um seine Reichweite zu erhöhen.

Imkeralltag und Herausforderungen

Die Imkerei ist für Uli eine Balance zwischen Familie, Job und Imkerei. Er hat festgestellt, dass die Pflege von zehn Völkern viel Aufwand mit sich bringt, jedoch auch das Minimum ist, um eine gezielte Zucht zu betreiben.

Ökologische Überlegungen

Uli äußert Bedenken über die öffentliche Wahrnehmung von Imkern und die Debatte um die Auswirkungen von Honigbienen auf Wildbienen. Er betont die Wichtigkeit von sachlichen Diskussionen und wissenschaftlichen Grundlagen.

Soziale Medien und Marketing

Uli nutzt Facebook und Instagram, um seine Imkerei zu präsentieren, hat aber festgestellt, dass die Interaktionen auf Facebook abgenommen haben. Er sieht Instagram als die bessere Plattform für seine Zielgruppe.

Vorstellung der Imker

Markus, der Gastgeber und Gründer von Imkerfinder.de, begrüßt Uli Müller, einen Imker mit einer kleinen Imkerei in Ingelheim. Uli betreibt aktuell zehn Bienenvölker an einem Standort und teilt seine Erfahrungen und Herausforderungen als Imker.

Standort und Imkerei

Uli beschreibt seinen Standort am Ortsrand von Ingelheim, wo seine Bienen in einem verwilderten Grundstück stehen. Er hat die Erfahrung gemacht, dass die Tracht-Situation für seine Bienen gut ist, und er legt Wert darauf, dass seine Völker nicht umgesiedelt werden müssen.

Beginn der Imkerei

Uli erzählt, dass er erst mit Mitte 20 zum Imkern kam, nachdem er durch Freunde, die Imker waren, inspiriert wurde. Seine ersten Bienenvölker erwarb er im Frühjahr 2021 nach einer umfassenden Recherche und dem Besuch von Imkerkollegen.

Honigvermarktung

Uli verkauft seinen Honig lokal über einen Verkaufsautomaten und einige Einzelhändler in Ingelheim. Er vermeidet Online-Verkäufe, da er Honig als lokales Produkt betrachtet. Er beteiligt sich auch an Weihnachtsmärkten, um seine Reichweite zu erhöhen.

Imkeralltag und Herausforderungen

Die Imkerei ist für Uli eine Balance zwischen Familie, Job und Imkerei. Er hat festgestellt, dass die Pflege von zehn Völkern viel Aufwand mit sich bringt, jedoch auch das Minimum ist, um eine gezielte Zucht zu betreiben.

Ökologische Überlegungen

Uli äußert Bedenken über die öffentliche Wahrnehmung von Imkern und die Debatte um die Auswirkungen von Honigbienen auf Wildbienen. Er betont die Wichtigkeit von sachlichen Diskussionen und wissenschaftlichen Grundlagen.

Soziale Medien und Marketing

Uli nutzt Facebook und Instagram, um seine Imkerei zu präsentieren, hat aber festgestellt, dass die Interaktionen auf Facebook abgenommen haben. Er sieht Instagram als die bessere Plattform für seine Zielgruppe.

#5 Imker im Gespräch – Fabian Kalis über wesensgemäße Bienenhaltung und Korbimkerei

07.06.2026

Korbbimkerei und historische Perspektiven

Imker Fabian Kalis pflegt Korbbeuten aus Roggenstroh und fördert Naturwabenbau ohne Wachsstreifen oder Platten. Bienen bestimmen Form und Struktur, während kleine Holzstreben Stabilität geben. Er erforscht historische Bienenhaltung, Bienenfolklore und Aspekte der Ethnobiologie, wobei psychoaktive Honigsorten als spezieller Forschungsbereich gelten. Die Praxis verbindet traditionelle Techniken mit einer naturverbundenen Beobachtung der Bienen und ihrer Umwelt.

Standorte, Ernte und Honig

Die Bienenvölker bleiben fest verortet, fehlen jedoch nicht am mobilen Potenzial; aktuell existieren vier Standorte mit ca. 15 Völkern. Honig wird pro Volk in der Regel einmal jährlich geerntet und ergibt eine bunten Mischhonig aus Früh- und Sommertracht. Presshonig nutzt eine Edelstahlauspressung statt Schleudern, was Einfluss auf Geschmack, Proteingehalt und Pollenanteil hat.

Vermarktung und Kundenbeziehungen

Der Honig wird über einen eigenen Online-Shop sowie über Etsy verkauft, wobei Etsy internationale Reichweite und Versandkostenvorteile bietet. Patenschaften für Bienen ermöglichen Jahresbudgets, regelmäßige Informationen und jährliche Honiggläser von den Patinnen und Paten. Lokale Abnehmer ergänzen den Vertrieb, wobei Preisstrukturen je Plattform variieren und Gebühren Einfluss auf die Preisbildung haben.

Narrative, Pädagogik und weitere Projekte

Zusätzlich zu Imkereitechnik betreibt der Impfer Naturerlebnispädagogik, führt Kräuterwanderungen durch und arbeitet mit Kindergärten. YouTube-Videos vermitteln authentische Einblicke in die Arbeitsweise, fördern internationale Reichweite und Netzwerke. Weitere Felder umfassen Hornissenberatung, historische Forschung und mediale Projekte, die Wissen über die Bienenwelt zugänglich machen, ohne Unterrichtscharakter zu überbetonen.

Korbbimkerei und historische Perspektiven

Imker Fabian Kalis pflegt Korbbeuten aus Roggenstroh und fördert Naturwabenbau ohne Wachsstreifen oder Platten. Bienen bestimmen Form und Struktur, während kleine Holzstreben Stabilität geben. Er erforscht historische Bienenhaltung, Bienenfolklore und Aspekte der Ethnobiologie, wobei psychoaktive Honigsorten als spezieller Forschungsbereich gelten. Die Praxis verbindet traditionelle Techniken mit einer naturverbundenen Beobachtung der Bienen und ihrer Umwelt.

Standorte, Ernte und Honig

Die Bienenvölker bleiben fest verortet, fehlen jedoch nicht am mobilen Potenzial; aktuell existieren vier Standorte mit ca. 15 Völkern. Honig wird pro Volk in der Regel einmal jährlich geerntet und ergibt eine bunten Mischhonig aus Früh- und Sommertracht. Presshonig nutzt eine Edelstahlauspressung statt Schleudern, was Einfluss auf Geschmack, Proteingehalt und Pollenanteil hat.

Vermarktung und Kundenbeziehungen

Der Honig wird über einen eigenen Online-Shop sowie über Etsy verkauft, wobei Etsy internationale Reichweite und Versandkostenvorteile bietet. Patenschaften für Bienen ermöglichen Jahresbudgets, regelmäßige Informationen und jährliche Honiggläser von den Patinnen und Paten. Lokale Abnehmer ergänzen den Vertrieb, wobei Preisstrukturen je Plattform variieren und Gebühren Einfluss auf die Preisbildung haben.

Narrative, Pädagogik und weitere Projekte

Zusätzlich zu Imkereitechnik betreibt der Impfer Naturerlebnispädagogik, führt Kräuterwanderungen durch und arbeitet mit Kindergärten. YouTube-Videos vermitteln authentische Einblicke in die Arbeitsweise, fördern internationale Reichweite und Netzwerke. Weitere Felder umfassen Hornissenberatung, historische Forschung und mediale Projekte, die Wissen über die Bienenwelt zugänglich machen, ohne Unterrichtscharakter zu überbetonen.