
HR 4Real
Sabine Krauß und Silvia Buchinger
Beschreibung
Wie gehen wir’s an? Wir nehmen uns ein Thema vor, zeigen Bewährtes aus unserer Erfahrung, Neues vom Markt und geben Tipps für die konkrete Umsetzung. Dazu bringen wir auch immer wieder Gäste mit.
Also, schnapp dir einen Kaffee und hör rein! Wir freuen uns auf dich, Deine Inputs und Dein Feedback.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Folge 7 HR Prozesse - mehr als Administration
Einführung in HR-Prozesse
Die Folge behandelt HR-Prozesse und deren Bedeutung für die Unternehmensstrategie, Führung und Engagement. Obwohl HR-Prozesse zunächst als langweilig erscheinen mögen, sind sie entscheidend für den Erfolg und die Skalierbarkeit eines Unternehmens.
Wesentliche HR-Prozesse
Die Sprecher diskutieren die wichtigsten HR-Prozesse, die sich am Employee Lifecycle orientieren, einschließlich Recruiting, People Development, Compensation und Performance Management. Sie betonen die Notwendigkeit, Prozesse klar zu gestalten, um die Wirksamkeit zu erhöhen und KPIs festzulegen.
Prozessgestaltung und -priorisierung
Ein zentraler Punkt ist die Identifizierung relevanter Prozesse basierend auf der Unternehmensstrategie. Die Notwendigkeit, sich auf wichtige Prozesse zu konzentrieren und eine Roadmap zu entwickeln, um Überforderung zu vermeiden, wird hervorgehoben.
Einbeziehung der Mitarbeitenden
Die Sprecher betonen die Bedeutung der Einbeziehung von Mitarbeitenden und Führungskräften in den Prozessgestaltungsprozess, um sicherzustellen, dass die Prozesse den Bedürfnissen des Unternehmens entsprechen und diese unterstützen.
Kommunikation und Erfolgsmessung
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kommunikation der Prozessänderungen und dem Messen des Erfolgs durch definierte KPIs. Geduld ist notwendig, um die neuen Prozesse zu implementieren und ihre Wirkung zu beobachten.
Ausblick auf die nächste Folge
In der nächsten Episode wird das Thema Performance Management behandelt, einschließlich aktueller Trends und praktischer Ansätze zur Verbesserung dieses Prozesses.

Folge 6 Culture Journey – ist Unternehmenskultur überbewertet?
Einführung und Gastvorstellung
In dieser Folge wird das Thema Unternehmenskultur behandelt, mit dem Gast Eivind Slan, einem Experten für Kultur- und Organisationsentwicklung bei Hilti. Sabine stellt Eivind als einen der kenntnisreichsten Menschen in diesem Bereich vor und betont seine kreative und wertfreie Sichtweise.
Definition von Kultur
Eivind und Sabine diskutieren, was Kultur für sie bedeutet. Kultur wird als gemeinsame Denkweise beschrieben, die sowohl förderliche als auch tolerierte Verhaltensweisen umfasst. Der Begriff "Spruchkultur" wird eingeführt, um die nicht-offiziellen Normen eines Unternehmens zu definieren.
Kulturvermittlung bei Hilti
Eivind erläutert, wie Hilti seine Unternehmenskultur vermittelt, insbesondere im Rekrutierungsprozess. Die Auswahl neuer Mitarbeiter erfolgt sorgfältig, um sicherzustellen, dass sie zur bestehenden Kultur passen. Kultur wird auch im Onboarding-Prozess betont.
Langfristige Kulturentwicklung
Die Entwicklung der Unternehmenskultur wird als langfristiger Prozess beschrieben, der kontinuierlich angepasst werden muss. Eivind hebt hervor, dass die Grundwerte von Hilti stabil sind, während die Praktiken sich weiterentwickeln können, um den sich ändernden Anforderungen gerecht zu werden.
Team Camps und Inklusion
Ein praktisches Beispiel für die Kulturarbeit bei Hilti sind die "Team Camps", in denen Teams zusammenarbeiten, um kulturelle Themen wie Inklusion zu bearbeiten. Diese Workshops fördern das individuelle und kollektive Wachstum und stärken die Unternehmenskultur.
Integration der Kultur in Unternehmensprozesse
Die Kultur wird in alle HR-Prozesse integriert, wobei Führungskräfte eine Schlüsselrolle bei der Kulturgestaltung spielen. Eivind betont, dass es wichtig ist, klare Verhaltensweisen zu definieren, die die Unternehmenskultur unterstützen, und die richtigen Personen zu fördern.
Zusammenfassung und Ausblick
Die Diskussion schließt mit dem Hinweis, dass eine starke Unternehmenskultur einen Wettbewerbsvorteil bieten kann. Es wird betont, dass Kultur Zeit braucht, um sich zu entwickeln, und dass sie nicht über Nacht verändert werden kann.

Folge 5 - Wie geht Engagement im Unternehmen?
Engagement als System und Ökosystem
Engagement wird als ganzheitliches System verstanden, das über Purpose, Rahmenbedingungen und stabile Prozesse läuft. Werte, Führung und eine konsistente Umsetzung in allen Bereichen müssen zusammenpassen, damit Mitarbeitende sinnvoll beitragen können. Auch IT-Systeme und User Experience spielen eine Rolle, damit die Arbeit gut erledigt werden kann. Das gesamte Employee Lifecycle-Umfeld prägt, wie engagiert jemand ist und welche Erfahrungen er macht.
Mitarbeiterlebenszyklus und individuelle Entwicklung
Bereiche wie Recruiting, Onboarding und Entwicklung sollten engagierende Erlebnisse bieten. Individuelle Ziele, klare Beiträge zum Unternehmenserfolg und offene Dialoge stärken das Engagement. Entwicklungsvorhaben müssen personalisiert sein und Mitarbeitende Ownership für ihre Karriere übernehmen können. Strukturelle Unterstützung und geeignete Tools erleichtern Planung, Feedback und den Austausch auf Augenhöhe.
Kommunikation, Leistung und Prozesse
Offener Austausch zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden sowie transparente Kommunikation über Ziele, Herausforderungen und Strategien ist zentral. Leistung wird eher am Output als am Anwesenheitsaufwand gemessen. Digitale Tools, Self-Service-Angebote und schnelleres Feedback tragen dazu bei, dass Prozesse nicht als Barriere wirken. Auch der Einsatz von digitalen Kanälen kann Engagement je nach Generv kombiniert unterstützen.
Praktische Schritte zur Steigerung von Engagement
Zunächst Prioritäten festlegen, Mitarbeitende und Führungskräfte einbeziehen und begrenzte Arbeitsgruppen bilden. Lösungen entwickeln, umsetzen und den Impact messen, bevor weitere Maßnahmen erfolgen. Den Blick kontinuierlich auf das Ökosystem richten und schrittweise Verbesserungen vornehmen. In Folgeveranstaltungen werden dann weitere Aspekte wie Kulturwerte oder Culture Journey adressiert.