re:sonanz macht schule
Podcast
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re:sonanz macht schule

Tobias Schellenberger & Prof. Dr. Marcus Eckert

Beschreibung

In re:sonanz macht schule sprechen Tobias Schellenberger und Prof. Dr. Marcus Eckert über das, was Schule im Kern ausmacht: Beziehung, Haltung und wirksames pädagogisches Handeln.

Im Dialog verbinden wir aktuelle Forschungsergebnisse mit konkreter Schulpraxis. Wir diskutieren unbequeme Fragen, hinterfragen Routinen und suchen nach Wegen, wie Lernen wieder bedeutsam werden kann – für Lernende, Lehrende und alle Menschen, die sich mit Schule beschäftigen.

Jede Folge verbindet:
– ein zentrales Thema
– wissenschaftliche Perspektiven
– Impulse für den Schulalltag

Dieser Podcast richtet sich an Lehrkräfte, Schulleitungen, pädagogische Fachkräfte und alle, die Schule menschlicher, wirksamer und zukunftsfähiger gestalten wollen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Resonanz macht Schule

07.06.2026

Was Resonanz bedeutet und warum sie Schule betrifft

Resonanz wird als Wechselwirkung zwischen Menschen und Welt verstanden: Wahrnehmen, Mitschnüren von Reizen und das Erleben von Widerspiegelung. Die Bildsprache von Saiten, Korpus und Klang verdeutlicht, wie sich äußere Impulse in uns richten und zu matzielger Schwingungen führen können. In der Pädagogik geht es darum, Bildung als beziehungsorientierte Praxis zu denken, in der indirekt das Lernen durch gegenseitiges Verstehen angeregt wird.

Praktisches Beispiel: Resonanz im Klassenzimmer

Ein Lehrender erkennt eine Atmosphäre der Ablehnung und Irritation in einer elften Klasse. Er wählt, statt Strenge, den Dialog: Fragen stellen, gemeinsam nach Ursachen suchen, Blickkontakt herstellen. Das Gespräch entfaltet Feedback-Schichten und führt zu offenerem Austausch. Durch das ehrliche Nachfragen entsteht eine Lernkultur, in der Schülerinnen und Schüler sich gesehen fühlen und das Lernklima sich spürbar verbessert.

Balance zwischen Resonanz und Alltagsbelastung

Resonanz erfordert innere Offenheit und eine Grundentspannung, doch der Schulalltag mit Curricula und Terminen verlangt oft Funktionsmodus. Selbstfürsorge, Pausen und bewusste Wahrnehmung helfen, schwingungsfähig zu bleiben, ohne zu verausgaben. Es geht darum, Spannungen zu erkennen, sich zu öffnen oder zu schützen, je nach Situation. Ein Mittelweg ermöglicht professionelles Zugehen auf Schülerinnen und Schüler, ohne die eigene Gesundheit zu gefährden.

Wert und Ausblick

Resonanz stärkt Beziehungen, schafft Sinnhaftigkeit und erhöht die Motivation im Schulalltag. Wenn Lehrkräfte wahrnehmen, was ist, und darauf reagieren, entstehen magische Momente des gemeinsamen Lernens. Die Folge legt den Fokus auf Lehrergesundheit und konkrete Übungen, um Stress zu reduzieren. Ziel ist ein wachsender Schulraum, in dem sich Menschlichkeit und Bildung gegenseitig tragen, und in dem Resonanz dauerhaft Teil des Miteinanders wird.

Was Resonanz bedeutet und warum sie Schule betrifft

Resonanz wird als Wechselwirkung zwischen Menschen und Welt verstanden: Wahrnehmen, Mitschnüren von Reizen und das Erleben von Widerspiegelung. Die Bildsprache von Saiten, Korpus und Klang verdeutlicht, wie sich äußere Impulse in uns richten und zu matzielger Schwingungen führen können. In der Pädagogik geht es darum, Bildung als beziehungsorientierte Praxis zu denken, in der indirekt das Lernen durch gegenseitiges Verstehen angeregt wird.

Praktisches Beispiel: Resonanz im Klassenzimmer

Ein Lehrender erkennt eine Atmosphäre der Ablehnung und Irritation in einer elften Klasse. Er wählt, statt Strenge, den Dialog: Fragen stellen, gemeinsam nach Ursachen suchen, Blickkontakt herstellen. Das Gespräch entfaltet Feedback-Schichten und führt zu offenerem Austausch. Durch das ehrliche Nachfragen entsteht eine Lernkultur, in der Schülerinnen und Schüler sich gesehen fühlen und das Lernklima sich spürbar verbessert.

Balance zwischen Resonanz und Alltagsbelastung

Resonanz erfordert innere Offenheit und eine Grundentspannung, doch der Schulalltag mit Curricula und Terminen verlangt oft Funktionsmodus. Selbstfürsorge, Pausen und bewusste Wahrnehmung helfen, schwingungsfähig zu bleiben, ohne zu verausgaben. Es geht darum, Spannungen zu erkennen, sich zu öffnen oder zu schützen, je nach Situation. Ein Mittelweg ermöglicht professionelles Zugehen auf Schülerinnen und Schüler, ohne die eigene Gesundheit zu gefährden.

Wert und Ausblick

Resonanz stärkt Beziehungen, schafft Sinnhaftigkeit und erhöht die Motivation im Schulalltag. Wenn Lehrkräfte wahrnehmen, was ist, und darauf reagieren, entstehen magische Momente des gemeinsamen Lernens. Die Folge legt den Fokus auf Lehrergesundheit und konkrete Übungen, um Stress zu reduzieren. Ziel ist ein wachsender Schulraum, in dem sich Menschlichkeit und Bildung gegenseitig tragen, und in dem Resonanz dauerhaft Teil des Miteinanders wird.

Growth Mindset

17.04.2026

Growth Mindset in der Schule

Der Podcast erläutert, wie Growth Mindset Lernen gestaltet: Scheitern wird als Anfang des Wiederaufstehens gesehen, und Lehrkräfte sollen diese Haltung vorleben. Eine Studie zeigt, dass die Wirksamkeit von Growth Mindset steigt, wenn Lehrkräfte die Haltung verkörpern und Lernprozesse am Modell zeigen. Das Ziel ist, Lernende zu motivieren und zu zeigen, dass Anstrengung und Ausdauer zu Entwicklung führen können.

Praxisnahe Umsetzung im Unterricht

Im Unterricht wird Motivation durch konkrete Schritte gestärkt: Fragen wie Why you not weiter? versus What do you need? lenken die Aufmerksamkeit auf Ressourcen statt auf Hindernisse. Kooperative Formate wie Think-Pair-Share, reflektive Stationsarbeiten und strukturierte Gruppenrunden fördern Geduld, Zeit für Verarbeitung und gegenseitige Unterstützung.

Fehlerkultur und Feedback

Fehler werden sichtbar gemacht und als Lernbausteine genutzt. Lehrerinnen und Lehrer zeigen Fehler als menschengerecht, erklären Prozesse offen und beziehen Lernende ein. Formatives Feedback begleitet den Lernprozess statt endlicher Noten. Dadurch entsteht eine Kultur, in der Schülerinnen und Schüler Mut finden, sich zu äußern und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Resonanz und sichere Lernräume

Resonanzphänomene entstehen, wenn Bindungssicherheit und Zustimmung wachsen: Schülerinnen und Schüler fühlen sich emotional sicher, Dinge zu sagen, zu fragen und zu widersprechen. Das stärkt die Lernbereitschaft, fördert Lernaufwärtsspiralen und ermöglicht weniger kompetenzzentriertes, mehr prozessorientiertes Lernen. Lehrerinnen und Lehrer tragen Verantwortung, Lernumgebungen so zu gestalten, dass Mut, Kooperation und kontinuierliche Selbstverbesserung möglich sind.

Growth Mindset in der Schule

Der Podcast erläutert, wie Growth Mindset Lernen gestaltet: Scheitern wird als Anfang des Wiederaufstehens gesehen, und Lehrkräfte sollen diese Haltung vorleben. Eine Studie zeigt, dass die Wirksamkeit von Growth Mindset steigt, wenn Lehrkräfte die Haltung verkörpern und Lernprozesse am Modell zeigen. Das Ziel ist, Lernende zu motivieren und zu zeigen, dass Anstrengung und Ausdauer zu Entwicklung führen können.

Praxisnahe Umsetzung im Unterricht

Im Unterricht wird Motivation durch konkrete Schritte gestärkt: Fragen wie Why you not weiter? versus What do you need? lenken die Aufmerksamkeit auf Ressourcen statt auf Hindernisse. Kooperative Formate wie Think-Pair-Share, reflektive Stationsarbeiten und strukturierte Gruppenrunden fördern Geduld, Zeit für Verarbeitung und gegenseitige Unterstützung.

Fehlerkultur und Feedback

Fehler werden sichtbar gemacht und als Lernbausteine genutzt. Lehrerinnen und Lehrer zeigen Fehler als menschengerecht, erklären Prozesse offen und beziehen Lernende ein. Formatives Feedback begleitet den Lernprozess statt endlicher Noten. Dadurch entsteht eine Kultur, in der Schülerinnen und Schüler Mut finden, sich zu äußern und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Resonanz und sichere Lernräume

Resonanzphänomene entstehen, wenn Bindungssicherheit und Zustimmung wachsen: Schülerinnen und Schüler fühlen sich emotional sicher, Dinge zu sagen, zu fragen und zu widersprechen. Das stärkt die Lernbereitschaft, fördert Lernaufwärtsspiralen und ermöglicht weniger kompetenzzentriertes, mehr prozessorientiertes Lernen. Lehrerinnen und Lehrer tragen Verantwortung, Lernumgebungen so zu gestalten, dass Mut, Kooperation und kontinuierliche Selbstverbesserung möglich sind.

Demokratiebildung

21.03.2026

Einführung in das Thema Demokratiebildung

In der Diskussion wird betont, wie wichtig es ist, menschenverachtende Äußerungen zu erkennen und zu verurteilen, während gleichzeitig ein Verständnis für die Hintergründe der Äußerungen entwickelt werden sollte. Das Ziel ist es, SchülerInnen zu befähigen, in einer Demokratie zu leben und zu handeln.

Fallbeispiel einer Schulklasse

Ein Vorfall in einer siebten Klasse, bei dem ein Schüler eine provokante Äußerung in einem Klassenchat macht, wird als Ausgangspunkt für die Diskussion über den Umgang mit solchen Situationen in Schulen verwendet. Die Herausforderung liegt darin, Grenzen aufzuzeigen, ohne den Auslöser der Äußerung zu stigmatisieren.

Die Rolle von Schule in der Demokratiebildung

Schulen sollten als Orte fungieren, an denen SchülerInnen lernen, sich mit Meinungsvielfalt auseinanderzusetzen und demokratische Werte zu leben. Die Beziehung zwischen Lehrkräften und SchülerInnen spielt eine zentrale Rolle, um ein respektvolles und offenes Lernumfeld zu schaffen.

Erfolgreiche Beispiele von Schulen

Das Beispiel der Allemannenschule Wutöschingen wird hervorgehoben, wo SchülerInnen aktiv in die Gestaltung ihres Schulalltags involviert werden. Dies führt zu einer höheren Zufriedenheit und besseren Leistungen der SchülerInnen.

Wichtigkeit von Beziehung und Resonanz

Beziehungen zu SchülerInnen sind entscheidend, um Vertrauen aufzubauen und eine offene Kommunikation zu fördern. Durch Verständnis und Empathie können Lehrkräfte dazu beitragen, dass SchülerInnen sich gehört und wertgeschätzt fühlen.

Abschluss und Ausblick

Die Diskussion schließt mit der Einladung an die Zuhörer, ihre eigenen Erfahrungen und Gedanken zur Demokratiebildung in Schulen zu teilen. Es wird auf die nächste Folge verwiesen, in der das Thema Mindset von Lehrkräften und dessen Einfluss auf SchülerInnen behandelt wird.

Einführung in das Thema Demokratiebildung

In der Diskussion wird betont, wie wichtig es ist, menschenverachtende Äußerungen zu erkennen und zu verurteilen, während gleichzeitig ein Verständnis für die Hintergründe der Äußerungen entwickelt werden sollte. Das Ziel ist es, SchülerInnen zu befähigen, in einer Demokratie zu leben und zu handeln.

Fallbeispiel einer Schulklasse

Ein Vorfall in einer siebten Klasse, bei dem ein Schüler eine provokante Äußerung in einem Klassenchat macht, wird als Ausgangspunkt für die Diskussion über den Umgang mit solchen Situationen in Schulen verwendet. Die Herausforderung liegt darin, Grenzen aufzuzeigen, ohne den Auslöser der Äußerung zu stigmatisieren.

Die Rolle von Schule in der Demokratiebildung

Schulen sollten als Orte fungieren, an denen SchülerInnen lernen, sich mit Meinungsvielfalt auseinanderzusetzen und demokratische Werte zu leben. Die Beziehung zwischen Lehrkräften und SchülerInnen spielt eine zentrale Rolle, um ein respektvolles und offenes Lernumfeld zu schaffen.

Erfolgreiche Beispiele von Schulen

Das Beispiel der Allemannenschule Wutöschingen wird hervorgehoben, wo SchülerInnen aktiv in die Gestaltung ihres Schulalltags involviert werden. Dies führt zu einer höheren Zufriedenheit und besseren Leistungen der SchülerInnen.

Wichtigkeit von Beziehung und Resonanz

Beziehungen zu SchülerInnen sind entscheidend, um Vertrauen aufzubauen und eine offene Kommunikation zu fördern. Durch Verständnis und Empathie können Lehrkräfte dazu beitragen, dass SchülerInnen sich gehört und wertgeschätzt fühlen.

Abschluss und Ausblick

Die Diskussion schließt mit der Einladung an die Zuhörer, ihre eigenen Erfahrungen und Gedanken zur Demokratiebildung in Schulen zu teilen. Es wird auf die nächste Folge verwiesen, in der das Thema Mindset von Lehrkräften und dessen Einfluss auf SchülerInnen behandelt wird.