
Kompass Pferdegesundheit
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Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Von der Manualtherapie zur Reha-Therapie – Franzi Becker im Gespräch
Einführung in die Episode
In dieser Episode begrüßt das Team von Kompass Pferdegesundheit die Manualtherapeutin Franziska Becker, die aktuell am Weiterbildungskurs zur Reha-Therapeutin teilnimmt. Ziel des Gesprächs ist es, Einblicke in ihre Erfahrungen und Perspektiven während der Ausbildung zu gewinnen.
Franziskas Hintergrund
Franziska Becker stellt sich vor und berichtet von ihrer Leidenschaft für die Pferdetherapie, die durch die Behandlung ihrer eigenen Problempferde entstanden ist. Sie beschreibt, wie sie auf das Pferdegesundheitszentrum Mitteldeutschland aufmerksam wurde und sich entschloss, an der Ausbildung teilzunehmen, um ihren Wissensstand zu erweitern.
Erfahrungen in der Ausbildung
Franziska hebt hervor, dass die Ausbildung ihr hilft, die komplexen Bewegungsmuster von Pferden besser zu verstehen und die Rehabilitationsprozesse zu verbessern. Sie spricht über ihre Erkenntnisse, dass viele Pferde nicht physiologisch laufen und dass es wichtig ist, über die bloßen Befunde hinaus zu denken.
Integration von Theorie und Praxis
Das Gespräch thematisiert die Herausforderungen der Zeitplanung und der Integration von theoretischem Wissen in die praktische Arbeit. Franziska betont die Notwendigkeit, eng mit Tierärzten zusammenzuarbeiten und die Behandlungsmethoden an die individuellen Bedürfnisse der Pferde anzupassen.
Wichtige Erkenntnisse und Aha-Momente
Franziska berichtet von Aha-Momenten während der Ausbildung, die ihre Sichtweise auf die Behandlung von Pferden verändert haben. Sie betont die Bedeutung, die Pferde als Ganzes zu betrachten und nicht nur auf einzelne Befunde zu fokussieren.
Fazit und Ausblick
Die Episode schließt mit der Einladung an Interessierte, sich über die Ausbildung zum Reha-Therapeuten zu informieren und zu bewerben. Es wird auf die bevorstehenden Gruppen hingewiesen und die Möglichkeit, sich weiterzubilden und die Therapieansätze zu verbessern.

Warum wir gerade unser komplettes Leben verändern!
Diese Folge erzählt persönliche Veränderungen
Diese Folge ist geprägt von persönlichen Worten und ehrlichen Einblicken in Veränderungen. Begegnungen geben Sinn, und plötzlich verändert sich alles. Dinge erscheinen unmöglich und werden doch real. In den letzten Monaten hat sich bei uns viel gewandelt, und der Prozess geht weiter, während wir uns gegenseitig öffnen und neue Perspektiven finden.
Aufbau eines interdiziplinären Teams im Erzgebirge
Julia schildert den Beziehungsaufbau: Maria reist ins Erzgebirge, Conny und Heino stoßen dazu, und so entsteht eine interdisziplinäre Säule im Reha-Team. Die drei bringen Kraft und Erfahrung aus Training, Therapie und Pferdesport ein. Die Begegnungen zeigen, wie Training, Rehabilitation und Prävention zusammenwirken und wie Besitzer und Pferde durch gemeinsames Handeln neue Wege finden.
Das Reha-Zentrum als ganzheitlicher Ansatz
Das Zentrum verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: schwere Fälle werden gemeinsam betreut, Therapeuten, Tierärzte und Trainer arbeiten vernetzt und adaptieren Therapien wöchentlich. Es geht darum, eine Brücke zwischen medizinischer Rehabilitation und praktischer Pferdeführung zu schlagen, um Fortschritt sichtbar zu machen und langfristige Verbesserungen zu ermöglichen.
Ausblick und Vision
Die Vision ist, Pferdegesundheit, Ausbildung und Prävention zu verknüpfen, mehr positive Bilder zu zeigen und so eine nachhaltige Veränderung in der Pferdewelt zu ermöglichen. Es geht um Lernen, Geduld, Teamarbeit und den respektvollen Umgang mit Unwissenheit. Ziel ist, auch High-Level-Sport möglich zu machen, wenn Bewegung, Schmerzfreiheit und Haltung miteinander harmonieren.

Die Phasen der Reha beim Pferd
Phase Akut
In dieser Phase geht es hauptsächlich darum, Schmerzen zu kontrollieren und die Funktionsfähigkeit schrittweise wiederherzustellen. Die Dauer variiert, typischerweise mehrere Wochen, je nach Ausmaß der Beschwerden. Behandlungsmethoden reichen von schmerzreduzierenden Maßnahmen bis hin zu manueller Therapie und moderaten Bewegungsimpulsen, um Strukturen zu entlasten und das Nerv-Muskel-System zu stabilisieren.
Phase Stabilisierung
Nach der Schmerzreduktion liegt der Fokus auf Stabilisierung des Gewebes und der Koordination. Sanfte, langsame Bewegungsführung und kontrollierte Belastung erfolgen, während Blockaden gelöst werden und das System lernfähig bleibt. Geduld ist wichtig, um Rückschritte zu vermeiden und das Pferd behutsam zu unterstützen.
Phase Aufbau
Nun wird Sportlichkeit und Leistungsfähigkeit wieder aufgebaut. Systematisch wird die Belastung erhöht, Muskelkraft verbessert und die Koordination gestärkt. Training dominiert, Therapie dient der Unterstützung. Die individuelle Planung hängt von Erkrankung und Zustand ab, wobei der Trainer eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Übungen spielt und sportliche Nutzung wieder ermöglicht.