Hey KI, was geht?
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Hey KI, was geht?

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Beschreibung

Bei "Hey KI, was geht?" dreht sich alles um Künstliche Intelligenz – aber immer etwas anders. In jeder Folge kommt ein anderer Interviewgast zu Wort. Ob Künstler, Fachjournalistin oder Medizinerin: Alle haben ihren eigenen Blick auf KI, den sie mit Moderatorin Ines Klose und euch bei diesem Podcast teilen. Immer einfach erklärt natürlich.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#5 KI trifft Archäologie: ein kurzer Überblick

13.04.2026

KI-Einsatz in der Archäologie

In der Archäologie wird künstliche Intelligenz zunehmend genutzt, um verborgene Strukturen und Fundorte zu entdecken, Modelle aus Fotos zu erstellen, fehlende Teile virtuell zu ergänzen sowie Objekte zu erkennen und zu klassifizieren. KI unterstützt außerdem beim Lesen, Entziffern und manchmal Übersetzen antiker Texte. Große Funddaten werden analysiert, um Muster und Zusammenhänge zu erkennen. Die Technologie kommt vor allem bei Surveys und der automatisierten Auswertung großer Bild- und Sensordaten zum Einsatz.

Herausforderungen und Grenzen

Eine zentrale Erkenntnis ist, dass KI kulturelle und chronologische Kontexte nicht automatisch korrekt interpretiert. Trainingsdaten können Bias enthalten, und Datenzugang ist oft eingeschränkt. Vielfach liegen relevante Informationen nur auf Papier vor, was die Digitalisierung erschwert. Transfer Learning hilft, große Modelle auf kleinere archäologische Datensätze anzupassen, doch Robustheit gegenüber Abweichungen bleibt eine Herausforderung.

Anwendungsbeispiele und Methoden

KI wird beim Gelände-Survey genutzt, um großräumig Gebiete zu scannen, Keramikformate zu erkennen oder Luft- und LiDAR-Bilder zu analysieren. Bei Untergrundeinsichten helfen KI-gestützte Mustererkennung und Klassifikation, Grabformen oder Beigaben zu identifizieren. In Zentral- und Mongolei-Regionen ermöglicht KI die Identifikation von Hügelgräbern, während geophysikalische Messungen durch Algorithmen unterstützt werden.

Qualität, Validierung und Gerätedichte

Eine wiederkehrende Frage betrifft Validierung: Ergebnisse müssen mit weiteren Quellen bestätigt und der Modellentstehung nachvollzogen werden. Prompt Engineering, Bias-Analyse und Kontextwissen sind nötig, um sinnvolle Ergebnisse zu erzielen. Auch die Variation von Formaten, Lichtverhältnissen und kulturellem Kontext verlangt sorgfältige Anpassung, Validierung und Fachwissen der Anwenderinnen und Anwender.

KI-Einsatz in der Archäologie

In der Archäologie wird künstliche Intelligenz zunehmend genutzt, um verborgene Strukturen und Fundorte zu entdecken, Modelle aus Fotos zu erstellen, fehlende Teile virtuell zu ergänzen sowie Objekte zu erkennen und zu klassifizieren. KI unterstützt außerdem beim Lesen, Entziffern und manchmal Übersetzen antiker Texte. Große Funddaten werden analysiert, um Muster und Zusammenhänge zu erkennen. Die Technologie kommt vor allem bei Surveys und der automatisierten Auswertung großer Bild- und Sensordaten zum Einsatz.

Herausforderungen und Grenzen

Eine zentrale Erkenntnis ist, dass KI kulturelle und chronologische Kontexte nicht automatisch korrekt interpretiert. Trainingsdaten können Bias enthalten, und Datenzugang ist oft eingeschränkt. Vielfach liegen relevante Informationen nur auf Papier vor, was die Digitalisierung erschwert. Transfer Learning hilft, große Modelle auf kleinere archäologische Datensätze anzupassen, doch Robustheit gegenüber Abweichungen bleibt eine Herausforderung.

Anwendungsbeispiele und Methoden

KI wird beim Gelände-Survey genutzt, um großräumig Gebiete zu scannen, Keramikformate zu erkennen oder Luft- und LiDAR-Bilder zu analysieren. Bei Untergrundeinsichten helfen KI-gestützte Mustererkennung und Klassifikation, Grabformen oder Beigaben zu identifizieren. In Zentral- und Mongolei-Regionen ermöglicht KI die Identifikation von Hügelgräbern, während geophysikalische Messungen durch Algorithmen unterstützt werden.

Qualität, Validierung und Gerätedichte

Eine wiederkehrende Frage betrifft Validierung: Ergebnisse müssen mit weiteren Quellen bestätigt und der Modellentstehung nachvollzogen werden. Prompt Engineering, Bias-Analyse und Kontextwissen sind nötig, um sinnvolle Ergebnisse zu erzielen. Auch die Variation von Formaten, Lichtverhältnissen und kulturellem Kontext verlangt sorgfältige Anpassung, Validierung und Fachwissen der Anwenderinnen und Anwender.

#4 Wenn die KI antwortet: Was sind LLM?

30.01.2026

Was Large Language Models leisten

Large Language Models sind KI-Systeme, die menschliche Sprache verstehen und generieren. Sie arbeiten mit großen Textmengen und können Texte schreiben, Fragen beantworten, Inhalte zusammenfassen, Übersetzungen liefern und Dialoge führen. Für Training und Nutzung sind erhebliche Rechenressourcen nötig. Die Stimme der Podcastfolge ist ebenfalls KI-generiert.

Funktionsweise und Training

LLMs gehören zur generativen KI, das bedeutet, sie erzeugen Neues in Form von Text. Sie arbeiten mit sehr viel Datenmaterial und lernen, verschiedene Aufgaben zu lösen. Vorheriges Training erfolgt schrittweise, oft mit Webseiten, Wikis oder Büchern, um breites Wissen abzudecken. Durch kontinuierliches Feedback verbessert sich die Fähigkeit, Sprache zu erzeugen.

Technische Abläufe hinter den Antworten

Sprachmodelle verwenden Tokens als Bausteine, wandeln Wörter in Zahlen um und diese in Vektoren, die Bedeutungen darstellen. Über viele Schichten laufen mathematische Operationen, bis am Ende die wahrscheinlichsten nächsten Wörter erscheinen. Die Modelle schätzen Wahrscheinlichkeiten für mögliche Fortsetzungen eines Satzes.

Nutzen, Potenziale und Risiken

Vorteile liegen in der einfachen Generierung von Text, beim Zusammenfassen, beim Auffinden von Informationen oder als Sparringspartner für Ideen. Risiken umfassen Abhängigkeiten, mangelndes Verständnis der generierten Inhalte und die Frage, ob eigenständige Kompetenzen verloren gehen. Eine kritische Prüfung der Ergebnisse bleibt wichtig, besonders bei komplexen oder spezifischen Aufgaben.

Was Large Language Models leisten

Large Language Models sind KI-Systeme, die menschliche Sprache verstehen und generieren. Sie arbeiten mit großen Textmengen und können Texte schreiben, Fragen beantworten, Inhalte zusammenfassen, Übersetzungen liefern und Dialoge führen. Für Training und Nutzung sind erhebliche Rechenressourcen nötig. Die Stimme der Podcastfolge ist ebenfalls KI-generiert.

Funktionsweise und Training

LLMs gehören zur generativen KI, das bedeutet, sie erzeugen Neues in Form von Text. Sie arbeiten mit sehr viel Datenmaterial und lernen, verschiedene Aufgaben zu lösen. Vorheriges Training erfolgt schrittweise, oft mit Webseiten, Wikis oder Büchern, um breites Wissen abzudecken. Durch kontinuierliches Feedback verbessert sich die Fähigkeit, Sprache zu erzeugen.

Technische Abläufe hinter den Antworten

Sprachmodelle verwenden Tokens als Bausteine, wandeln Wörter in Zahlen um und diese in Vektoren, die Bedeutungen darstellen. Über viele Schichten laufen mathematische Operationen, bis am Ende die wahrscheinlichsten nächsten Wörter erscheinen. Die Modelle schätzen Wahrscheinlichkeiten für mögliche Fortsetzungen eines Satzes.

Nutzen, Potenziale und Risiken

Vorteile liegen in der einfachen Generierung von Text, beim Zusammenfassen, beim Auffinden von Informationen oder als Sparringspartner für Ideen. Risiken umfassen Abhängigkeiten, mangelndes Verständnis der generierten Inhalte und die Frage, ob eigenständige Kompetenzen verloren gehen. Eine kritische Prüfung der Ergebnisse bleibt wichtig, besonders bei komplexen oder spezifischen Aufgaben.

#3 KI und Medizin: Wie die Technologie helfen kann

24.11.2025

Einführung in KI und Medizin

Künstliche Intelligenz (KI) spielt eine bedeutende Rolle in der Medizin, indem sie Muster in Daten erkennt, Diagnosen unterstützt und Behandlungen optimiert. Wichtige Themen sind Genauigkeit, Datenschutz und ethische Überlegungen.

KI im medizinischen Alltag

Prof. Dr. Ulrike Attenberger, eine Expertin für KI in der Medizin, erläutert, dass KI in der Radiologie und Bildanalyse bereits seit über 12 Jahren intensiv eingesetzt wird. Sie führt Beispiele an, wie KI bei der Analyse von Mammographien hilft, indem sie potenziell auffällige Bereiche markiert.

Vielfältige Anwendungen von KI

Neben der Bildanalyse wird KI auch in der automatischen Spracherkennung für Arztbriefe und zur Verbesserung der Bildqualität während medizinischer Aufnahmen eingesetzt. Diese Technologien erleichtern den Arbeitsalltag von medizinischem Personal und steigern die Effizienz.

Der aktuelle Stand der KI in der Medizin

Im Jahr 2025 wird KI als Standard in der Radiologie angesehen, während andere Bereiche wie die Generierung von Arztbriefen noch in der Entwicklungsphase sind. KI hat das Potenzial, die Patientenversorgung durch intelligente Planung zu verbessern.

Chancen und Herausforderungen

Die Einführung von KI wird oft durch den Fachkräftemangel in der Medizin motiviert. KI kann administrative Aufgaben übernehmen, um Ärzten und Pflegekräften mehr Zeit für die direkte Patientenversorgung zu geben. Einige Patienten könnten jedoch Bedenken hinsichtlich der menschlichen Interaktion haben.

Zukunftsperspektiven

In der Zukunft könnten KI-Anwendungen den Zugang zur Gesundheitsversorgung verbessern, insbesondere in ländlichen Regionen. Zudem wird die Vision geäußert, dass digitale Zwillinge entwickelt werden, um Therapien zu testen, bevor sie am Patienten durchgeführt werden.

Schlussfolgerung

Die Integration von KI in die medizinische Praxis wird als vielversprechend angesehen, mit dem Ziel, die medizinische Versorgung zu optimieren und die Mensch-Mensch-Interaktion zu fördern. Die Technologie könnte sowohl die Effizienz steigern als auch die Qualität der Patientenversorgung verbessern.

Einführung in KI und Medizin

Künstliche Intelligenz (KI) spielt eine bedeutende Rolle in der Medizin, indem sie Muster in Daten erkennt, Diagnosen unterstützt und Behandlungen optimiert. Wichtige Themen sind Genauigkeit, Datenschutz und ethische Überlegungen.

KI im medizinischen Alltag

Prof. Dr. Ulrike Attenberger, eine Expertin für KI in der Medizin, erläutert, dass KI in der Radiologie und Bildanalyse bereits seit über 12 Jahren intensiv eingesetzt wird. Sie führt Beispiele an, wie KI bei der Analyse von Mammographien hilft, indem sie potenziell auffällige Bereiche markiert.

Vielfältige Anwendungen von KI

Neben der Bildanalyse wird KI auch in der automatischen Spracherkennung für Arztbriefe und zur Verbesserung der Bildqualität während medizinischer Aufnahmen eingesetzt. Diese Technologien erleichtern den Arbeitsalltag von medizinischem Personal und steigern die Effizienz.

Der aktuelle Stand der KI in der Medizin

Im Jahr 2025 wird KI als Standard in der Radiologie angesehen, während andere Bereiche wie die Generierung von Arztbriefen noch in der Entwicklungsphase sind. KI hat das Potenzial, die Patientenversorgung durch intelligente Planung zu verbessern.

Chancen und Herausforderungen

Die Einführung von KI wird oft durch den Fachkräftemangel in der Medizin motiviert. KI kann administrative Aufgaben übernehmen, um Ärzten und Pflegekräften mehr Zeit für die direkte Patientenversorgung zu geben. Einige Patienten könnten jedoch Bedenken hinsichtlich der menschlichen Interaktion haben.

Zukunftsperspektiven

In der Zukunft könnten KI-Anwendungen den Zugang zur Gesundheitsversorgung verbessern, insbesondere in ländlichen Regionen. Zudem wird die Vision geäußert, dass digitale Zwillinge entwickelt werden, um Therapien zu testen, bevor sie am Patienten durchgeführt werden.

Schlussfolgerung

Die Integration von KI in die medizinische Praxis wird als vielversprechend angesehen, mit dem Ziel, die medizinische Versorgung zu optimieren und die Mensch-Mensch-Interaktion zu fördern. Die Technologie könnte sowohl die Effizienz steigern als auch die Qualität der Patientenversorgung verbessern.