
THE TWO GRANDMASTERS
Oliver König
Beschreibung
Selbstverteidigung. Kampfkunst. Klartext. – 44 Jahre WingTsun, ungeschminkt und direkt.Was passiert, wenn zwei der wenigen WingTsun-Großmeister weltweit sich zusammensetzen und reden? Klartext.Prof. Dr. Oliver König und Mag. Thomas Schrön gehören zu den nur drei Trägern des 10. Meistergrads, die direkt von der WingTsun-Legende GM Kernspecht gelernt haben – über 44 Jahre lang. Aber dieser Podcast ist kein Elfenbeinturm. Oliver und Thomas reden so, wie sie trainieren: direkt, ehrlich und ohne Umwege.Über Selbstverteidigung auf der Straße. Über das, was WingTsun von anderen Kampfkünsten unterscheidet. Über Messerabwehr, Grappling, BlitzDefence usw. – ihre Geschichte und ihre Zukunft. Und über das, was 44 Jahre auf der Matte übers Leben lehren.Beide sind studierte Sportpädagogen, haben WingTsun, Escrima, BJJ etc. trainiert und haben bei Größen wie GM Keith R. Kernspecht, GM Bill Newman, GM Gokor Chivichyan und Kaicho Jon Bluming trainiert. Sie haben Zehntausende unterrichtet – und wissen, was funktioniert.Für WingTsun, Wing Chun-Fans, Kampfkünstler und alle, die wissen wollen, wie echte Selbstverteidigung aussieht. „The Two Grandmasters" ist ein unabhängiger Podcast, der von Oliver König und Thomas Schrön privat betrieben wird. Dieser Podcast steht in keiner offiziellen Verbindung zur EWTO (European WingTsun Organisation) und gibt ausschließlich die persönlichen Meinungen, Erfahrungen und Ansichten der beiden Gastgeber wieder. Die Inhalte stellen nicht die offizielle Haltung oder Politik der EWTO dar. Der Podcast wird derzeit auf nicht-kommerzieller Basis betrieben.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Konzepte der WingTsun-Formen (Teil 1)
11.09.2026
Jede WingTsun-Form verkörpert ein eigenes Konzept – so heißt es zumindest. Aber was steckt wirklich hinter SiuNimTao, ChumKiu und BiuTze, und wie passt das traditionelle Formenverständnis zur modernen Sportwissenschaft? Mit Folge 16 starten GM Oliver König (10. MG) und GM Thomas Schrön (10. MG) eine zweiteilige Reihe über die Formen des WingTsun.Los geht’s mit der SiuNimTao, der „kleinen Idee“: Richtig geübt schult sie Muskelkontrolle, Körperbewusstsein und die gezielte Spannung, die im X-Stand für Stabilität und Balance sorgt. Dazu ein verbreitetes Missverständnis: Die Techniken der Form sind keine 1:1-Vorlage für den Kampf – entscheidend sind die Prinzipien dahinter. Ein zentrales Thema ist der Körperkern: Die Kraft eines Schlags kommt aus Rumpf und Beinen, nicht aus dem isolierten Arm. Und auch ein BongSao ist keine starre Schablone, sondern passt sich dem Gegner an.Mit der ChumKiu, den „suchenden Armen“, kommt die Gleichzeitigkeit ins Spiel: Schritt und Technik in einem, Brücken zum Gegner bauen, angreifen und dabei gedeckt bleiben. Von dort geht es weiter bis zur BiuTze, den „stechenden Fingern“, der dritten Form des Systems.In Teil 2 (Folge 17) folgen die Holzpuppenform, die Langstockform und die Doppelmesserform – also dranbleiben!Disclaimer: Dieser Podcast ist nicht kommerziell und kein offizielles Format der EWTO. Die geäußerten Meinungen sind die persönlichen Ansichten der Sprecher.

Q & A Teil 3
02.08.2026
Q&A geht in die dritte Runde! GM Oliver König (10. MG) und GM Thomas Schrön (10. MG) beantworten wieder eure Fragen und Kommentare aus der Community. Zum Einstieg: ein Rückblick auf das Sommerseminar in Velden am Wörthersee, ein Ausblick auf das 5-Tage-Sommercamp in Nessebar Ende August und Neuigkeiten zur China-Reise Ende September – mit Stationen wie Hongkong, Foshan und dem Südshaolin-Kloster, an denen an jeder Station unterrichtet wird. Und ja: Videos von der Reise wird es geben! Die Fragen dieser Folge: Was ändert sich beim Sparring, wenn die Schutzausrüstung wegfällt – und warum kann ohne Schutz schon der erste Treffer alles entscheiden? Warum verfälscht Schutzausrüstung Szenariotrainings, und weshalb stoppen gezielte Techniken auf empfindliche Ziele auch größere Gegner? Wie schließt man die Distanz richtig – nicht linear nach vorne marschieren, sondern über die vier Distanzen des WingTsun und die Gleichzeitigkeit, bevor die Kettenfauststöße kommen. Sind Kettenfauststöße wirklich so effizient? Kettentechniken gibt es auch in anderen Kampfkünsten – entscheidend sind richtiges Training an Sandsack und Wandsack und die richtige Schrittarbeit. Dazu ein Praxisbericht aus der Community: Kettenfauststöße mehrfach erfolgreich eingesetzt – eine unterschätzte Waffe. Zum Abschluss: Warum dauert es so lange, das ganze WingTsun-System zu lernen? Selbstverteidigung lernen ist etwas anderes als das komplette System zu lernen: Blitzprogramme holen wirksame Techniken aus der Holzpuppe an den Anfang, Sektionen sind ein Werkzeugkasten mit Keypoints statt Auswendiglern-Stoff, und kleine Lernabschnitte machen den Weg planbar – eine Treppe statt einer Riesenklippe. Für Anfänger genauso wie für erfahrene Kampfkünstler. Alle Folgen: youtube.com/@ThetwoGrandmasters Disclaimer: Dieser Podcast ist nicht kommerziell und kein offizielles Format der EWTO. Die geäußerten Meinungen sind die persönlichen Ansichten der Sprecher.

WingTsun Kettenfauststöße - oft falsch gemacht...
03.07.2026
Kettenfauststöße gelten als DAS Markenzeichen des WingTsun – und trotzdem werden sie erstaunlich oft falsch ausgeführt. GM Oliver König (10. Meistergrad) und GM Thomas Schrön nehmen sich die berühmteste Waffe des Systems vor: Was macht Kettenfauststöße so wirksam? Warum bringen sie den Gegner aus dem Gleichgewicht und lassen ihm kaum Zeit für Abwehr oder Konter? Und welche typischen Fehler zerstören ihre Wirkung komplett? Die Stärke liegt in der Einfachheit – aber es steht und fällt alles mit der Balance. Und: Wilde Schlägereien unter Profi-Boxern zeigen, wie Menschen unter echtem Stress wirklich schlagen – nicht technisch sauber, sondern mit archaischen, wilden Schwingern. Genau hier setzt das Training der Kettenfauststöße an. Für Anfänger genauso wie für erfahrene Kampfkünstler. Gezeigter Ausschnitt: Mike Tyson vs. Lennox Lewis – wilde Schlägerei der beiden Box-Weltmeister bei der Pressekonferenz 2002: https://www.youtube.com/watch?v=aqFA44RAIe0Bonus-Story: Wie Mike Tyson sich 1988 bei einer Prügelei auf offener Straße in Harlem die Hand brach – die ganze Geschichte: https://www.youtube.com/watch?v=6aEKdUkOVpcKleine Richtigstellung: Die Prügelei von 1988 fand nicht „im Pub“ statt, sondern nachts auf offener Straße vor „Dapper Dan's“ in Harlem, New York (23.08.1988, gegen Mitch „Blood“ Green). Alle Folgen: youtube.com/@ThetwoGrandmasters Disclaimer: Dieser Podcast ist nicht kommerziell und kein offizielles Format der EWTO. Die geäußerten Meinungen sind die persönlichen Ansichten der Sprecher.
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