Helmholtz Talks - Wissenschaft und Politik im Gespräch
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Helmholtz Talks - Wissenschaft und Politik im Gespräch

Helmholtz KLIMA und Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit (RIFS) am GFZ Potsdam

Beschreibung

Welche Weichen stellt die Energiepolitik für die Zukunft? Wie emotional ist Mobilität? Und wie begegnen Küstenstädte dem steigenden Meeresspiegel?

Im Podcast „Helmholtz Talks – Wissenschaft und Politik im Gespräch“ diskutieren Wissenschaftler:innen und Politiker:innen über zentrale Herausforderungen unserer Gesellschaft.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Wasserstoff in Deutschland: Zwischen Hoffnung und Realität

25.06.2026

Einführung in das Thema Wasserstoff

Der Podcast diskutiert die Rolle von Wasserstoff als Hoffnungsträger für die Dekarbonisierung der Industrie in Deutschland. Die Notwendigkeit, Industrieprozesse auf Wasserstoff umzustellen und ein Pipeline-Netzwerk aufzubauen, wird als zentrale politische Entscheidung hervorgehoben.

Herausforderungen der Wasserstoffproduktion

Die Experten erörtern die langsame Umsetzung von Wasserstoffprojekten und die Herausforderungen bei der Umstellung auf grünen Wasserstoff. Es wird betont, dass die notwendige Infrastruktur und Produktionskapazitäten fehlen, um Wasserstoff in ausreichendem Maße zu produzieren und zu liefern.

Politische Perspektiven und Marktbedingungen

Fabian Grammling und Rainer Quitzow diskutieren die politischen Maßnahmen, die zur Beschleunigung des Wasserstoffmarktes erforderlich sind. Dazu gehört die Notwendigkeit, die Verfahren zur Wasserstoffproduktion und -verteilung zu beschleunigen und gleichzeitig wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die für die Industrie attraktiv sind.

Technologieoffenheit und innovative Ansätze

Die Diskussion hebt die Bedeutung von Technologieoffenheit hervor, um verschiedene Wasserstoffproduktionsmethoden zu ermöglichen. Experten plädieren dafür, nicht nur auf grünen Wasserstoff zu setzen, sondern auch andere Technologien, wie zum Beispiel gasbasierten Wasserstoff mit CCS, in Betracht zu ziehen.

Zusammenarbeit und internationale Perspektiven

Die Rolle internationaler Partnerschaften, insbesondere mit Ländern wie Spanien und Kanada, wird als entscheidend für die Sicherstellung einer nachhaltigen Wasserstoffversorgung hervorgehoben. Die Diskussion schließt mit dem Aufruf, die bestehenden geopolitischen Herausforderungen bei der Energieversorgung zu berücksichtigen.

Einführung in das Thema Wasserstoff

Der Podcast diskutiert die Rolle von Wasserstoff als Hoffnungsträger für die Dekarbonisierung der Industrie in Deutschland. Die Notwendigkeit, Industrieprozesse auf Wasserstoff umzustellen und ein Pipeline-Netzwerk aufzubauen, wird als zentrale politische Entscheidung hervorgehoben.

Herausforderungen der Wasserstoffproduktion

Die Experten erörtern die langsame Umsetzung von Wasserstoffprojekten und die Herausforderungen bei der Umstellung auf grünen Wasserstoff. Es wird betont, dass die notwendige Infrastruktur und Produktionskapazitäten fehlen, um Wasserstoff in ausreichendem Maße zu produzieren und zu liefern.

Politische Perspektiven und Marktbedingungen

Fabian Grammling und Rainer Quitzow diskutieren die politischen Maßnahmen, die zur Beschleunigung des Wasserstoffmarktes erforderlich sind. Dazu gehört die Notwendigkeit, die Verfahren zur Wasserstoffproduktion und -verteilung zu beschleunigen und gleichzeitig wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die für die Industrie attraktiv sind.

Technologieoffenheit und innovative Ansätze

Die Diskussion hebt die Bedeutung von Technologieoffenheit hervor, um verschiedene Wasserstoffproduktionsmethoden zu ermöglichen. Experten plädieren dafür, nicht nur auf grünen Wasserstoff zu setzen, sondern auch andere Technologien, wie zum Beispiel gasbasierten Wasserstoff mit CCS, in Betracht zu ziehen.

Zusammenarbeit und internationale Perspektiven

Die Rolle internationaler Partnerschaften, insbesondere mit Ländern wie Spanien und Kanada, wird als entscheidend für die Sicherstellung einer nachhaltigen Wasserstoffversorgung hervorgehoben. Die Diskussion schließt mit dem Aufruf, die bestehenden geopolitischen Herausforderungen bei der Energieversorgung zu berücksichtigen.

Geothermie: Der verborgene Schlüssel für unsere Zukunft?

11.06.2026

Geothermie als Schlüssel zur nachhaltigen Energieversorgung

Im Podcast wird das Potenzial von Geothermie als erneuerbare Energiequelle diskutiert, die nicht nur heimisch ist, sondern auch krisensicher und dekarbonisierend wirkt. Angesichts der Energiekrise und steigender Kosten fossiler Brennstoffe wird betont, dass Geothermie einen signifikanten Teil des Wärmebedarfs in Deutschland decken kann.

Technologische Grundlagen der Geothermie

Professorin Dr. Magdalena Scheck-Wenderoth erläutert, wie Geothermie funktioniert, indem sie Wärme aus dem Erdinneren nutzt. Durch verschiedene Bohrtechniken können sowohl oberflächennahe als auch tiefe Geothermieanlagen Wärme bereitstellen. Besonders im Molassebecken wird bereits erfolgreich Erdwärme genutzt.

Politische Perspektiven und Herausforderungen

Lars Rohwer, Mitglied des Bundestages, spricht über die politischen Rahmenbedingungen, die nötig sind, um das Potenzial der Geothermie in Deutschland zu heben. Das Geothermiebeschleunigungsgesetz soll Genehmigungsverfahren vereinfachen und Haftungsfragen klären, um mehr Investitionen in Geothermie zu ermöglichen.

Öffentliches Vertrauen und Bürgerbeteiligung

Ein zentraler Punkt ist das Vertrauen der Öffentlichkeit in Geothermie-Projekte. Bedenken hinsichtlich möglicher Erdbeben, wie im Fall Staufen, müssen ernst genommen und transparent kommuniziert werden, um Ängste abzubauen und Bürgerbeteiligung zu fördern.

Langfristige Kosten und Vorteile

Die Investitionen in Geothermie sind zwar anfänglich höher, amortisieren sich jedoch über die Lebensdauer der Anlagen. Geothermie bietet eine nachhaltige Lösung für die Wärmeversorgung und ist eine wichtige Ressource für die Erreichung der Klimaziele.

Geothermie als Schlüssel zur nachhaltigen Energieversorgung

Im Podcast wird das Potenzial von Geothermie als erneuerbare Energiequelle diskutiert, die nicht nur heimisch ist, sondern auch krisensicher und dekarbonisierend wirkt. Angesichts der Energiekrise und steigender Kosten fossiler Brennstoffe wird betont, dass Geothermie einen signifikanten Teil des Wärmebedarfs in Deutschland decken kann.

Technologische Grundlagen der Geothermie

Professorin Dr. Magdalena Scheck-Wenderoth erläutert, wie Geothermie funktioniert, indem sie Wärme aus dem Erdinneren nutzt. Durch verschiedene Bohrtechniken können sowohl oberflächennahe als auch tiefe Geothermieanlagen Wärme bereitstellen. Besonders im Molassebecken wird bereits erfolgreich Erdwärme genutzt.

Politische Perspektiven und Herausforderungen

Lars Rohwer, Mitglied des Bundestages, spricht über die politischen Rahmenbedingungen, die nötig sind, um das Potenzial der Geothermie in Deutschland zu heben. Das Geothermiebeschleunigungsgesetz soll Genehmigungsverfahren vereinfachen und Haftungsfragen klären, um mehr Investitionen in Geothermie zu ermöglichen.

Öffentliches Vertrauen und Bürgerbeteiligung

Ein zentraler Punkt ist das Vertrauen der Öffentlichkeit in Geothermie-Projekte. Bedenken hinsichtlich möglicher Erdbeben, wie im Fall Staufen, müssen ernst genommen und transparent kommuniziert werden, um Ängste abzubauen und Bürgerbeteiligung zu fördern.

Langfristige Kosten und Vorteile

Die Investitionen in Geothermie sind zwar anfänglich höher, amortisieren sich jedoch über die Lebensdauer der Anlagen. Geothermie bietet eine nachhaltige Lösung für die Wärmeversorgung und ist eine wichtige Ressource für die Erreichung der Klimaziele.

Strukturwandel im Vergleich: Lausitz trifft Ecuador

28.05.2026

Strukturwandel in Lausitz und Ecuador

Der Gesprächsfokus vergleicht den sozialen und ökologischen Strukturwandel: Weg von fossilen Ressourcen hin zu erneuerbaren Energien, mit dem Ziel, dass niemand zurückgelassen wird. In der Lausitz geht es um Umsiedlungen, neue Industrie und grüne Technologien, während in Ecuador der Übergang von Erdölförderung zu Bergbau und potenziell weiterer Rohstoffgewinnung im Mittelpunkt steht. Beide Regionen zeigen Spannungen zwischen Arbeitsplätzen, Naturerhalt und lokalen Bedürfnissen.

Wunden der Vergangenheit und Hoffnung auf Heilung

Erinnerungen an zerstörte Orte, Umsiedlungen und veränderte Lebensgrundlagen prägen die Debatten. Historische Wunden aus dem Bergbau in der Lausitz und aus der Erdölförderung in Ecuador treffen auf aktuelle Transformationsstrategien, die Landschaft renaturieren, Seen schaffen und neue Identitäten entwickeln. Beobachtungen zeigen, wie persönliche Geschichten politische Entscheidungen und das Vertrauen der Bevölkerung in den Wandel beeinflussen.

Beteiligung, Rechte der Natur und Volksentscheide

Volksentscheide werden als Instrumente sozialer Bewegungen beschrieben, um politische Weichen zu stellen. In Ecuador dienten sie der Stärkung der Rechte der Natur und der Ablehnung weiterer extraktiver Projekte, während in der Lausitz regionale partizipative Formate und Bürgerbeteiligung verstärkt diskutiert werden. Beide Beispiele zeigen, wie lokale Akteurinnen und Akteure Einfluss gewinnen wollen.

Herausforderungen und Perspektiven der Umsetzung

Häufig fehlt es an ausreichend informierten Bürgerinnen und Bürgern sowie an kohärenten Rahmenbedingungen, um komplexe Transformationen nachvollziehbar zu gestalten. Fachkräftemangel, Konflikte zwischen Interessen von LEAG, Kommunen und Bauern sowie die Notwendigkeit neuer Formate zur Einbindung junger Menschen werden als zentrale Hemmnisse genannt. Gleichzeitig eröffnen Investitionen in Bildung, Innovation und Tourismus Potenziale für eine gerechtere Entwicklung.

Strukturwandel in Lausitz und Ecuador

Der Gesprächsfokus vergleicht den sozialen und ökologischen Strukturwandel: Weg von fossilen Ressourcen hin zu erneuerbaren Energien, mit dem Ziel, dass niemand zurückgelassen wird. In der Lausitz geht es um Umsiedlungen, neue Industrie und grüne Technologien, während in Ecuador der Übergang von Erdölförderung zu Bergbau und potenziell weiterer Rohstoffgewinnung im Mittelpunkt steht. Beide Regionen zeigen Spannungen zwischen Arbeitsplätzen, Naturerhalt und lokalen Bedürfnissen.

Wunden der Vergangenheit und Hoffnung auf Heilung

Erinnerungen an zerstörte Orte, Umsiedlungen und veränderte Lebensgrundlagen prägen die Debatten. Historische Wunden aus dem Bergbau in der Lausitz und aus der Erdölförderung in Ecuador treffen auf aktuelle Transformationsstrategien, die Landschaft renaturieren, Seen schaffen und neue Identitäten entwickeln. Beobachtungen zeigen, wie persönliche Geschichten politische Entscheidungen und das Vertrauen der Bevölkerung in den Wandel beeinflussen.

Beteiligung, Rechte der Natur und Volksentscheide

Volksentscheide werden als Instrumente sozialer Bewegungen beschrieben, um politische Weichen zu stellen. In Ecuador dienten sie der Stärkung der Rechte der Natur und der Ablehnung weiterer extraktiver Projekte, während in der Lausitz regionale partizipative Formate und Bürgerbeteiligung verstärkt diskutiert werden. Beide Beispiele zeigen, wie lokale Akteurinnen und Akteure Einfluss gewinnen wollen.

Herausforderungen und Perspektiven der Umsetzung

Häufig fehlt es an ausreichend informierten Bürgerinnen und Bürgern sowie an kohärenten Rahmenbedingungen, um komplexe Transformationen nachvollziehbar zu gestalten. Fachkräftemangel, Konflikte zwischen Interessen von LEAG, Kommunen und Bauern sowie die Notwendigkeit neuer Formate zur Einbindung junger Menschen werden als zentrale Hemmnisse genannt. Gleichzeitig eröffnen Investitionen in Bildung, Innovation und Tourismus Potenziale für eine gerechtere Entwicklung.