Das Wichtigste vom Tag – Theater der Zeit
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Das Wichtigste vom Tag – Theater der Zeit

Theater der Zeit Redaktion

Beschreibung

Theatermeldungen des Tages in 5 Minuten – so bringt dieser Podcast von Theater der Zeit Montag bis Freitag die aktuelle Theaterlage auf den Punkt. Ob Personalien, Kulturpolitik oder Debatten: Jede Folge bietet einen kompakten Überblick über die wichtigsten Meldungen aus Stadt- und Staatstheatern, freier Szene und Festivals im deutschsprachigen Raum – fundiert kuratiert von der Redaktion von Theater der Zeit. Bleiben Sie neugierig und informiert über „Das ganze Theater“.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Kurt Weill Fest Dessau erhält Landesförderung bis 2030 ++ Söder bekennt sich zur Kultur

18.09.2026

Förderung des Kurt-Weil-Fests

Das Land Sachsen-Anhalt hat beschlossen, das Kurt-Weil-Fest Dessau bis 2030 jährlich mit 250.000 Euro zu fördern. Kulturminister Rainer Robra bezeichnete das Festival als ein kulturelles Aushängeschild mit internationaler Bedeutung. Das Festival zieht jährlich etwa 20.000 Besucher an und ist eines der größten Kulturereignisse in Sachsen-Anhalt.

Kurt Weill und sein Erbe

Kurt Weill, ein in Dessau geborener Komponist, ist bekannt für Werke wie die Drei-Groschen-Oper. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft flüchtete er 1933 vor den Nationalsozialisten und wurde später ein erfolgreicher Musicalkomponist am Broadway.

Markus Söder und die Kultur

Markus Söder, der Ministerpräsident von Bayern, hat sich stark zur Kultur bekannt und betont, dass ohne Kultur ein Staat innerlich stirbt. In einer Rede während des Bühnendinners der Bayerischen Staatsoper unterstrich er die Wichtigkeit von Freiheit und Kreativität, besonders in Zeiten politischer Herausforderungen.

Förderung des Kurt-Weil-Fests

Das Land Sachsen-Anhalt hat beschlossen, das Kurt-Weil-Fest Dessau bis 2030 jährlich mit 250.000 Euro zu fördern. Kulturminister Rainer Robra bezeichnete das Festival als ein kulturelles Aushängeschild mit internationaler Bedeutung. Das Festival zieht jährlich etwa 20.000 Besucher an und ist eines der größten Kulturereignisse in Sachsen-Anhalt.

Kurt Weill und sein Erbe

Kurt Weill, ein in Dessau geborener Komponist, ist bekannt für Werke wie die Drei-Groschen-Oper. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft flüchtete er 1933 vor den Nationalsozialisten und wurde später ein erfolgreicher Musicalkomponist am Broadway.

Markus Söder und die Kultur

Markus Söder, der Ministerpräsident von Bayern, hat sich stark zur Kultur bekannt und betont, dass ohne Kultur ein Staat innerlich stirbt. In einer Rede während des Bühnendinners der Bayerischen Staatsoper unterstrich er die Wichtigkeit von Freiheit und Kreativität, besonders in Zeiten politischer Herausforderungen.

Peter de Caluwe wird Intendant der Salzburger Festspiele ++ Max Wagner neuer Geschäftsführer am Schauspielhaus Düsseldorf ++ Bund erhöht Kulturförderung für Berlin

17.09.2026

Neuer Intendant der Salzburger Festspiele

Peter de Kaluve wird als neuer Intendant der Salzburger Festspiele berufen und tritt die Nachfolge von Karin Bergmann an. Die Entscheidung fiel nach intensiven Verhandlungen, die eine Doppelspitze mit anderen Kandidaten in Betracht zogen. Kaluve bringt umfangreiche Erfahrungen aus verschiedenen Theaterinstitutionen mit, darunter die Niederlandse Opera und das Théâtre de la Monet.

Neuer Geschäftsführer des Schauspielhauses Düsseldorf

Max Wagner übernimmt ab Januar 2027 die Position des kaufmännischen Geschäftsführers am Düsseldorfer Schauspielhaus. Zuvor war er Geschäftsführer der Beinsheim Stiftung und leitete die Gasteig München GmbH. Er wird zusammen mit Generalintendant Andreas Kalaghanis arbeiten.

Neue Professur für Isabel Lewis

Isabel Lewis wird neue Tanzprofessorin am Studiengang MAG, Master Choreografie, an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Parallel bleibt sie in der künstlerischen Leitung des Tanzquartier Wien und hat internationale Anerkennung für ihre Arbeiten in der zeitgenössischen Kunst und Performance erhalten.

Rückzug der Kultursteuer in Wien

Die Stadt Wien zieht ihre Pläne für eine Kultursteuer zurück, nachdem die Proteste von Kulturinstitutionen zu groß wurden. Bürgermeister Michael Ludwig hat den sogenannten Kultureuro ausgesetzt, um die Kulturveranstaltungen für die Bürger bezahlbar zu halten.

Erhöhung der Kulturförderung für Berlin

Der Bund erhöht die Kulturförderung für Berlin um 2,9 Milliarden Euro über zehn Jahre. Dies wird unter anderem die Berliner Philharmoniker und die Opernstiftung unterstützen. Ein neuer Vertrag regelt die Finanzierung von kulturellen Projekten in Berlin bis 2037.

Neuer Intendant der Salzburger Festspiele

Peter de Kaluve wird als neuer Intendant der Salzburger Festspiele berufen und tritt die Nachfolge von Karin Bergmann an. Die Entscheidung fiel nach intensiven Verhandlungen, die eine Doppelspitze mit anderen Kandidaten in Betracht zogen. Kaluve bringt umfangreiche Erfahrungen aus verschiedenen Theaterinstitutionen mit, darunter die Niederlandse Opera und das Théâtre de la Monet.

Neuer Geschäftsführer des Schauspielhauses Düsseldorf

Max Wagner übernimmt ab Januar 2027 die Position des kaufmännischen Geschäftsführers am Düsseldorfer Schauspielhaus. Zuvor war er Geschäftsführer der Beinsheim Stiftung und leitete die Gasteig München GmbH. Er wird zusammen mit Generalintendant Andreas Kalaghanis arbeiten.

Neue Professur für Isabel Lewis

Isabel Lewis wird neue Tanzprofessorin am Studiengang MAG, Master Choreografie, an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Parallel bleibt sie in der künstlerischen Leitung des Tanzquartier Wien und hat internationale Anerkennung für ihre Arbeiten in der zeitgenössischen Kunst und Performance erhalten.

Rückzug der Kultursteuer in Wien

Die Stadt Wien zieht ihre Pläne für eine Kultursteuer zurück, nachdem die Proteste von Kulturinstitutionen zu groß wurden. Bürgermeister Michael Ludwig hat den sogenannten Kultureuro ausgesetzt, um die Kulturveranstaltungen für die Bürger bezahlbar zu halten.

Erhöhung der Kulturförderung für Berlin

Der Bund erhöht die Kulturförderung für Berlin um 2,9 Milliarden Euro über zehn Jahre. Dies wird unter anderem die Berliner Philharmoniker und die Opernstiftung unterstützen. Ein neuer Vertrag regelt die Finanzierung von kulturellen Projekten in Berlin bis 2037.

Meyerhoff verlässt Burgtheater-Produktion ++ Sächsische Produktionshäuser protestieren gegen Kürzungen ++ Schauspieler Ralf Richter gestorben

16.09.2026

Joachim Meyerhoff verlässt Burgtheaterproduktion

Der Schauspieler Joachim Meyerhoff hat seine Mitwirkung an der Produktion "König Ubu" am Wiener Burgtheater wegen gesundheitlicher Probleme abgesagt. Er betont, dass die Proben unter Regisseur Stefan Bachmann großartig waren, er jedoch momentan nicht die erforderliche Leistung erbringen kann. Meyerhoff, ein etablierter Schauspieler des Burgtheaters seit 2005, hatte zuvor auch an der Berliner Schaubühne gearbeitet.

Proteste gegen Kürzungen bei Kulturstiftung Sachsen

In Sachsen protestieren zwölf freie Produktionshäuser und Spielstätten gegen geplante Kürzungen von bis zu 50 Prozent bei der Kulturstiftung. Diese Kürzungen könnten die kulturelle Vielfalt und die Finanzierung für freie Künstler erheblich beeinträchtigen. Die unterzeichnenden Häuser warnen vor den negativen Folgen und fordern Änderungen im Haushaltsentwurf.

Trump kündigt Schließung des Kennedy-Centers an

US-Präsident Donald Trump hat mit einer dauerhaften Schließung des Kennedy-Centers gedroht, falls eine Umbenennung des Gebäudes nicht genehmigt wird. Er nennt Sicherheitsmängel und die Notwendigkeit von Renovierungsarbeiten als Gründe. Trump kritisiert zudem die Institution wegen ihrer vermeintlich politischen Haltung und hat einen Rechtsstreit um die Namensänderung angestoßen.

Der Tod von Ralf Richter

Der Schauspieler Ralf Richter ist im Alter von 69 Jahren in Köln gestorben. Bekannt wurde er durch seine Rolle in "Das Boot" und als Kalle Grabowski in "Bang, Boom, Bang". Richter war auch ein gefragter Hörspielsprecher und trat an verschiedenen Theatern auf. Sein Beitrag zur deutschen Film- und Theaterlandschaft wird geschätzt.

Joachim Meyerhoff verlässt Burgtheaterproduktion

Der Schauspieler Joachim Meyerhoff hat seine Mitwirkung an der Produktion "König Ubu" am Wiener Burgtheater wegen gesundheitlicher Probleme abgesagt. Er betont, dass die Proben unter Regisseur Stefan Bachmann großartig waren, er jedoch momentan nicht die erforderliche Leistung erbringen kann. Meyerhoff, ein etablierter Schauspieler des Burgtheaters seit 2005, hatte zuvor auch an der Berliner Schaubühne gearbeitet.

Proteste gegen Kürzungen bei Kulturstiftung Sachsen

In Sachsen protestieren zwölf freie Produktionshäuser und Spielstätten gegen geplante Kürzungen von bis zu 50 Prozent bei der Kulturstiftung. Diese Kürzungen könnten die kulturelle Vielfalt und die Finanzierung für freie Künstler erheblich beeinträchtigen. Die unterzeichnenden Häuser warnen vor den negativen Folgen und fordern Änderungen im Haushaltsentwurf.

Trump kündigt Schließung des Kennedy-Centers an

US-Präsident Donald Trump hat mit einer dauerhaften Schließung des Kennedy-Centers gedroht, falls eine Umbenennung des Gebäudes nicht genehmigt wird. Er nennt Sicherheitsmängel und die Notwendigkeit von Renovierungsarbeiten als Gründe. Trump kritisiert zudem die Institution wegen ihrer vermeintlich politischen Haltung und hat einen Rechtsstreit um die Namensänderung angestoßen.

Der Tod von Ralf Richter

Der Schauspieler Ralf Richter ist im Alter von 69 Jahren in Köln gestorben. Bekannt wurde er durch seine Rolle in "Das Boot" und als Kalle Grabowski in "Bang, Boom, Bang". Richter war auch ein gefragter Hörspielsprecher und trat an verschiedenen Theatern auf. Sein Beitrag zur deutschen Film- und Theaterlandschaft wird geschätzt.