
Der Vittner-Report
office@thomasvittner.com
Beschreibung
Alle Backtests und das vollständige Framework findest du auf: https://thomasvittner.com
Meinungen sind an der Börse teuer. Deshalb ersetze ich emotionales Rauschen durch kühle Mathematik und statistische Wahrscheinlichkeiten. Als Quant für Trading und Investing nutze ich regelbasierte Modelle, um die wirklichen Gewinnchancen am Markt zu identifizieren – frei von Hype und Bauchgefühl.
Was dich in diesem Podcast erwartet:
Deep Dives & Research: Vertonungen meiner tiefgehenden Blog-Analysen zu Themen wie KI-Disruption, Marktzyklen und System-Trading.
Die Aktie der Woche: Quantitative Analysen ausgewählter Einzeltitel basierend auf dem SmartInvestor Research. * AI Impact Modell 3.0: Wir prüfen die strukturelle Resilienz von Unternehmen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz.
Quantitative Rankings: Einblicke in Growth-Scores und mathematische Auswahlkriterien für dein Depot.
Dieser Podcast macht menschliche, quantitative Forschungsarbeit mobil verfügbar. Um dir den Konsum meiner Analysen unterwegs zu erleichtern, verwende ich für den Vittner-Report KI-gestützte Sprachmodelle. Wichtig ist mir dabei die Trennung: Die Technik liefert die Stimme – die Intelligenz dahinter ist menschlich. Jede Analyse basiert auf meiner Arbeit als quantitativer Analyst und den Inhalten von thomasvittner.com. thomasvittner.substack.com
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Der Vittner Report #012 - Das KI Paradoxon
Einführung in das KI-Paradoxon
Thomas Wittner analysiert das KI-Paradoxon, in dem er das absurde Verhalten von Anlegern veranschaulicht, die in hochentwickelte Algorithmen investieren, aber Entscheidungen an der Börse irrational treffen. Er beschreibt, dass viele Anleger trotz rationaler Datenanalyse durch Emotionen und Instinkte geleitet werden, was zu suboptimalen Entscheidungen führt.
Das biologische Problem der Entscheidungsfindung
Wittner vergleicht das menschliche Gehirn mit einem veralteten System, das nicht für die Herausforderungen des modernen Aktienmarktes konstruiert ist. Er erklärt, dass emotionale Reaktionen, wie Angst und Gier, oft zu irrationalen Entscheidungen führen, die den Erfolg an den Märkten gefährden.
Systematische vs. emotionale Handelsstrategien
Der Unterschied zwischen emotionalen Händlern und quantitativen Analysten wird herausgestellt. Emotionale Entscheidungen basieren auf subjektiven Wahrnehmungen, während systematische Trader mathematisch fundierte Entscheidungen treffen, die auf historischen Daten und Backtests basieren.
Der Weg zu evidenzbasiertem Investieren
Wittner erörtert die Notwendigkeit eines strukturierten Investitionsansatzes, der auf klaren Regeln und Backtesting beruht. Er warnt vor dem Survivorship Bias und betont die Bedeutung robuster Daten für die Validierung von Handelsstrategien.
Fünf Schritte zum erfolgreichen Investieren
Eine klare Schritt-für-Schritt-Anleitung wird vorgestellt, um Anleger von emotionalen zu evidenzbasierten Entscheidungen zu führen, einschließlich Hypothesenbildung, Datenbeschaffung, Backtesting, Robustheitstests und der Disziplin bei der Exekution von Handelsstrategien.
Abschluss und Ausblick
Wittner schließt mit der Erkenntnis, dass der Markt ein gnadenloser Mechanismus ist, der keine Emotionen kennt. Er fordert die Hörer auf, sich auf die Mathematik zu verlassen und sich von emotionalen Entscheidungen zu befreien, um erfolgreich zu investieren.

Der Vittner Report #011 - Das Kurs-Buchwert Verhältnis (KBV) im Check
Einleitung zum Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)
Die Analyse von Thomas Wittner behandelt das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) und warnt davor, blind auf niedrige KBV-Werte zu setzen. Oft übersehen Anleger die dahinterstehenden Risiken und die Marktmechanismen, die solche Bewertungen beeinflussen.
Der Irrglaube der Schnäppchenjäger
Viele Anleger glauben, sie seien klüger als der Markt, wenn sie Aktien mit einem KBV unter 1,0 entdecken. Diese Denkweise ignoriert jedoch die Effizienz des Marktes und die Tatsache, dass ein niedriger KBV häufig ein Zeichen für ernsthafte Probleme des Unternehmens ist.
Die Mechanik des KBV
Wittner erklärt, wie das KBV berechnet wird und dass unbereinigte Rohdaten oft verzerrt sind. Immaterielle Werte wie Goodwill können den Buchwert künstlich aufblähen und damit eine falsche Sicherheit vermitteln.
Die Problematik der Bilanz
Die Bilanzen sind meist auf historische Kostenbasis geführt und spiegeln nicht immer die aktuelle wirtschaftliche Realität wider. Ein Unternehmen kann zwar einen hohen Buchwert haben, aber wenn es keine Erträge generiert, ist dieser Wert wertlos.
Die Gefahren der Value-Strategie
Die Strategie, Unternehmen unter ihrem Buchwert zu kaufen, hat sich als unzuverlässig erwiesen, da sie oft zu erheblichen Verlusten führt. In der Praxis sind Anleger nicht bereit, jahrelange Underperformance zu tolerieren.
Ein neuer Ansatz für das KBV
Wittner schlägt vor, das KBV nicht als primäres Kaufsignal zu nutzen, sondern als Filter innerhalb eines regelbasierten Systems. Dieses System kombiniert das bereinigte KBV mit Qualitätsmetriken und Momentum, um nur die stärksten Unternehmen auszuwählen.
Zusammenfassung der Strategie
Die Kernbotschaft lautet, dass Anleger systematisch prüfen sollten, ob eine Aktie nicht nur günstig bewertet ist, sondern auch über eine solide operative Basis und ein positives Momentum verfügt. Fallende Preise sind kein Kaufsignal, sondern ein Warnsignal.

Der Vittner Report #009 - Die Trefferquote Lüge im Trading
Gefährliche Trefferquoten-Illusion
Die Analyse zerlegt die verbreitete Idee, dass eine hohe Trefferquote Profit verspricht. Selbst viele richtige Entscheidungen können zu finanzieller Vernichtung führen, wenn das Risiko vernachlässigt wird. Die menschliche Nervosität gegenüber Fehlern treibt Anleger dazu, an der Quote festzuhalten, statt objektiv zu handeln und Verluste systematisch zu begrenzen.
Psychologie, Evolution und Marktlogik
Das Gehirn ist evolutionär auf Stressvermeidung programmiert. Gewinne liefern Dopamin, Verluste schaden dem Ego. Aus dieser Dynamik entstehen Muster, in denen Erfahrungen mit Verlusten ignoriert oder klein gehalten werden. Die Verbindung von Ego, Emotionen und Mathematik führt zu verzerrtem Risikoverhalten in der Börse.
Manipulationen der Quote und mathematische Kernfragen
Häufige Mechanismen wie das Aussitzen von Verlusten oder Window Dressing erhöhen scheinbar die Erfolgsquote, verschleiern aber das große Risiko. Der Schlüssel liegt im Erwartungswert: Hohe Trefferquote allein reicht nicht, entscheidend ist das Verhältnis von Gewinn zu Risiko über viele Trades. Fat-Tail-Effekte zeigen, dass extreme Verluste trotz scheinbar robuster Backtests auftreten können.
Robuste Prinzipien für statistisch vorteilhaftes Traden
Es gibt drei Säulen: Spezialisierung auf einen Markt mit historischen Evidenzen, eiserne Disziplin bei der Folge von Regeln statt Einzelereignissen, und eine durchdachte Positionsgröße zur Überdauerung von Drawdowns. Ein Trading-Tagebuch und objektive Backtests schützen vor emotionalen Fehlentscheidungen, während das Ziel eher Rendite durch Stabilität als durch spektakuläre Quoten ist.