KLUG & TOD
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KLUG & TOD

Johanna Klug und STUDIO TRILL

Beschreibung

Der Tod betrifft uns alle – doch über Sterben, Trauer und Selbstbestimmung am Lebensende wird in Deutschland noch immer viel zu selten gesprochen. Zu wenige haben für sich selbst oder ihre Angehörigen vorgesorgt. Zu viele stehen allein da, wenn Trauer kommt. Und auch über die rechtlichen Möglichkeiten am Lebensende – von der Patientenverfügung bis zur Suizidhilfe, herrscht viel Unsicherheit. Ein deutliches Zeichen dafür, wie dringend Aufklärung und offene Gespräche gebraucht werden.Genau hier setzt Klug & Tod an. Der Videopodcast öffnet den Dialog über Themen, die oft tabuisiert werden: Selbstbestimmung am Lebensende, Trauer, Vorsorge und all die Tabus, die uns daran hindern, über das Wichtigste zu reden. Host Johanna Klug führt mit klarer, emotional nahbarer Sprache durch Gespräche, die neue Perspektiven ermöglichen.Zu Gast sind u. a. Shila Behjat, Maria Ehrich, Roswitha Quadflieg, Birte Viermann, Nefeli Kavouras, Paulina Krasa, Christine Westermann, Nikola Kress, Florian Langenscheidt, Andrea Bury, Bodo Wartke und Eric Wrede. Hörer*innen können zudem anonym per Sprachnachricht mitdiskutieren.Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen – als Video auf YouTube und als Audio überall, wo es Podcasts gibt. Klug & Tod ist eine Produktion von Studio Trill in Kooperation mit dem gemeinwohlorientierten Bestattungsinstitut GBI.Moderation: Johanna KlugExecutive Producer: Merle Collet, Julia NiedermeierRedaktion: Johanna Klug, Merle ColletKamera: Thomas Eirich-SchneiderAudio, Video und Schnitt: David KoulakiotisMusik: Paul Brenning und Elias Gottsteinwww.johanna-klug.dewww.gbi-hamburg.dewww.studio-trill.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Shila Behjat: Wer entscheidet, wann wir sterben?

14.10.2026
Bevor wir starten, eine wichtige Anmerkung: In diesem Podcast sprechen wir offen über Sterben, Trauer, Verlust, Vorsorge am Lebensende, Sterbehilfe, selbstbestimmtes Sterben und Suizid. Wenn das für dich belastend ist, hör die Folge bitte nicht allein. Hilfe findest du anonym bei der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 sowie auf suizidprophylaxe.de.In dieser Folge von „Klug & Tod” spricht Johanna Klug mit Shila Behjat: Journalistin, Publizistin und eine der prägenden Stimmen für Mutterschaft, Iran und das Leben zwischen zwei Kulturen. Gemeinsam mit Natalie Amiri, Düzen Tekkal und Minu Barati hat sie gerade das Buch „Unsere Väter” veröffentlicht. Shila ist der erste Gast der neuen Staffel – jetzt in Kooperation mit dem GBI, dem gemeinwohlorientierten Bestattungsinstitut.Shila spricht über den Tod als öffentliches Spektakel: über die Todesstrafe im Iran, über Scheinhinrichtungen als Foltermethode und die Frage, ob Folter grausamer ist als der Tod selbst. Es geht um True Crime und Horror als mediale Spiegelung derselben Mechanismen und um einen Moment, der Shilas Blick auf das Leben verändert hat: die Geburt ihres Sohnes, der mit 50 Prozent Überlebenschance zur Welt kam und dreimal wiederbelebt wurde. Ein Gespräch über Spektakel und Stille, über Mutterangst und Selbstbestimmung und darüber, wie fremd uns der Tod geworden ist.„Klug & Tod” ist eine Initiative in Kooperation mit dem GBI, dem gemeinwohlorientierten Bestattungsinstitut sowie eine Produktion von Studio Trill und öffnet einen Raum für Gespräche über Sterben, Trauer, Selbstbestimmung und Suizidhilfe – ehrlich, nahbar und ohne Tabus.Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen.Links zu Shila BehjatInstagram Bücher Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Bevor wir starten, eine wichtige Anmerkung: In diesem Podcast sprechen wir offen über Sterben, Trauer, Verlust, Vorsorge am Lebensende, Sterbehilfe, selbstbestimmtes Sterben und Suizid. Wenn das für dich belastend ist, hör die Folge bitte nicht allein. Hilfe findest du anonym bei der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 sowie auf suizidprophylaxe.de.


In dieser Folge von „Klug & Tod” spricht Johanna Klug mit Shila Behjat: Journalistin, Publizistin und eine der prägenden Stimmen für Mutterschaft, Iran und das Leben zwischen zwei Kulturen. Gemeinsam mit Natalie Amiri, Düzen Tekkal und Minu Barati hat sie gerade das Buch „Unsere Väter” veröffentlicht. Shila ist der erste Gast der neuen Staffel – jetzt in Kooperation mit dem GBI, dem gemeinwohlorientierten Bestattungsinstitut.

Shila spricht über den Tod als öffentliches Spektakel: über die Todesstrafe im Iran, über Scheinhinrichtungen als Foltermethode und die Frage, ob Folter grausamer ist als der Tod selbst. Es geht um True Crime und Horror als mediale Spiegelung derselben Mechanismen und um einen Moment, der Shilas Blick auf das Leben verändert hat: die Geburt ihres Sohnes, der mit 50 Prozent Überlebenschance zur Welt kam und dreimal wiederbelebt wurde. Ein Gespräch über Spektakel und Stille, über Mutterangst und Selbstbestimmung und darüber, wie fremd uns der Tod geworden ist.


„Klug & Tod” ist eine Initiative in Kooperation mit dem GBI, dem gemeinwohlorientierten Bestattungsinstitut sowie eine Produktion von Studio Trill und öffnet einen Raum für Gespräche über Sterben, Trauer, Selbstbestimmung und Suizidhilfe – ehrlich, nahbar und ohne Tabus.

Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen.


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Roswitha Quadflieg: Wann darf ich sagen: Jetzt ist genug?

02.09.2026
Bevor wir starten, eine wichtige Anmerkung: In diesem Podcast sprechen wir offen über Sterbehilfe, selbstbestimmtes Sterben und Suizid. Wenn das für dich belastend ist, hör die Folge bitte nicht allein. Hilfe findest du anonym bei der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 sowie auf suizidprophylaxe.de.In dieser Folge von „Klug & Tod" spricht Johanna Klug mit Roswitha Quadflieg: Schriftstellerin, Buchkünstlerin und seit 2020 Botschafterin der DGHS. Sie ist die jüngste Tochter des Schauspielers Will Quadflieg und hat als junge Grafikerin Michael Endes „Unendliche Geschichte" illustriert. Seit 40 Jahren schreibt sie über das eine große Thema, das viele wegdrücken: den Tod. Drei Bücher sind so entstanden – über den Unfalltod ihres Bruders, das Sterben ihrer Mutter und, gerade neu, über das Kriegstagebuch ihres Vaters.Mit 77 Jahren spricht Roswitha so klar über den Tod wie kaum jemand sonst. Sie erzählt, warum sie das würdelose Dahinsiechen älterer Menschen in Pflegeheimen und Kliniken zutiefst besorgt und warum sie fordert, die Selbstbestimmung am Lebensende endlich im Grundgesetz zu verankern. Ein Gespräch über Würde, Selbstbestimmung – und einen Satz, der Roswithas Haltung in vier Worten zusammenfasst: „Ich muss nicht immer leben."„Klug & Tod" ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) sowie eine Produktion von Studio Trill und öffnet einen Raum für Gespräche über Sterben, Trauer, Selbstbestimmung und Suizidhilfe – ehrlich, nahbar und ohne Tabus.Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen.Links und weiterführende Informationen Roswitha QuadfliegBücherdghs.deDGHS-Botschafter:innen Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Bevor wir starten, eine wichtige Anmerkung: In diesem Podcast sprechen wir offen über Sterbehilfe, selbstbestimmtes Sterben und Suizid. Wenn das für dich belastend ist, hör die Folge bitte nicht allein. Hilfe findest du anonym bei der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 sowie auf suizidprophylaxe.de.

In dieser Folge von „Klug & Tod" spricht Johanna Klug mit Roswitha Quadflieg: Schriftstellerin, Buchkünstlerin und seit 2020 Botschafterin der DGHS. Sie ist die jüngste Tochter des Schauspielers Will Quadflieg und hat als junge Grafikerin Michael Endes „Unendliche Geschichte" illustriert. Seit 40 Jahren schreibt sie über das eine große Thema, das viele wegdrücken: den Tod. Drei Bücher sind so entstanden – über den Unfalltod ihres Bruders, das Sterben ihrer Mutter und, gerade neu, über das Kriegstagebuch ihres Vaters.

Mit 77 Jahren spricht Roswitha so klar über den Tod wie kaum jemand sonst. Sie erzählt, warum sie das würdelose Dahinsiechen älterer Menschen in Pflegeheimen und Kliniken zutiefst besorgt und warum sie fordert, die Selbstbestimmung am Lebensende endlich im Grundgesetz zu verankern. Ein Gespräch über Würde, Selbstbestimmung – und einen Satz, der Roswithas Haltung in vier Worten zusammenfasst: „Ich muss nicht immer leben."

„Klug & Tod" ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) sowie eine Produktion von Studio Trill und öffnet einen Raum für Gespräche über Sterben, Trauer, Selbstbestimmung und Suizidhilfe – ehrlich, nahbar und ohne Tabus.

Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen.


Links und weiterführende Informationen Roswitha Quadflieg


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Nefeli Kavouras: Was, wenn man will, dass es endlich vorbei ist?

19.08.2026
Bevor wir starten, eine wichtige Anmerkung: In diesem Podcast sprechen wir offen über Sterbehilfe, selbstbestimmtes Sterben und Suizid. Wenn das für dich belastend ist, hör die Folge bitte nicht allein. Hilfe findest du anonym bei der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 sowie auf suizidprophylaxe.de.In dieser Folge von „Klug & Tod" spricht Johanna Klug mit Nefeli Kavouras: Schriftstellerin, Tochter griechischer Einwanderer, eine der stärksten jungen Stimmen der deutschen Literatur. 2025 hat sie beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb gelesen, im Februar 2026 ist ihr Roman „Gelb, auch ein schöner Gedanke" bei Kiepenheuer & Witsch erschienen – ein Buch über einen Mann namens Georg, der stirbt, und über die Tochter Lea, die es kaum erwarten kann, dass es endlich vorbei ist. Saša Stanišić nennt den Roman einen „zärtlichen Krach".Nefeli spricht über den Roman, aber auch über eine sehr eigene Beobachtung: Wie unterschiedlich wir Menschen und Tiere behandeln, wenn es ans Sterben geht. Bei Tieren sprechen wir vom „vom Leid erlösen". Bei Menschen pochen wir auf Würde und muten ihnen dabei oft Unzumutbares zu. Es geht um Trauerrituale in Griechenland und Deutschland, um „Young Carers" – rund 480.000 junge Menschen in Deutschland, die pflegende Angehörige sind und um die neue Beobachtung der DGHS: Immer mehr sehr junge Menschen wählen den assistierten Suizid, vor allem aufgrund von ME/CFS. Die jüngste je vermittelte Antragsstellerin war 24 Jahre alt. Ein Gespräch über Sterben, Scham, Verwandlung und die Frage, warum wir Tiere erlösen und Menschen nicht.„Klug & Tod" ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) sowie eine Produktion von Studio Trill und öffnet einen Raum für Gespräche über Sterben, Trauer, Selbstbestimmung und Suizidhilfe – ehrlich, nahbar und ohne Tabus. Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen.Links und weiterführende Informationen zu Nefeli KavourasRoman „Gelb, auch ein schöner Gedanke" (Kiepenheuer & Witsch, 2026)Literaturpodcast „laxbrunch" mit Anselm Neftmairisch VerlagFür pflegende Angehörige und junge Betroffeneyoung-carers.de – Anlaufstelle für Kinder und junge Erwachsene, die pflegenDGHS – Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben: dghs.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Bevor wir starten, eine wichtige Anmerkung: In diesem Podcast sprechen wir offen über Sterbehilfe, selbstbestimmtes Sterben und Suizid. Wenn das für dich belastend ist, hör die Folge bitte nicht allein. Hilfe findest du anonym bei der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 sowie auf suizidprophylaxe.de.

In dieser Folge von „Klug & Tod" spricht Johanna Klug mit Nefeli Kavouras: Schriftstellerin, Tochter griechischer Einwanderer, eine der stärksten jungen Stimmen der deutschen Literatur. 2025 hat sie beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb gelesen, im Februar 2026 ist ihr Roman „Gelb, auch ein schöner Gedanke" bei Kiepenheuer & Witsch erschienen – ein Buch über einen Mann namens Georg, der stirbt, und über die Tochter Lea, die es kaum erwarten kann, dass es endlich vorbei ist. Saša Stanišić nennt den Roman einen „zärtlichen Krach".


Nefeli spricht über den Roman, aber auch über eine sehr eigene Beobachtung: Wie unterschiedlich wir Menschen und Tiere behandeln, wenn es ans Sterben geht. Bei Tieren sprechen wir vom „vom Leid erlösen". Bei Menschen pochen wir auf Würde und muten ihnen dabei oft Unzumutbares zu. Es geht um Trauerrituale in Griechenland und Deutschland, um „Young Carers" – rund 480.000 junge Menschen in Deutschland, die pflegende Angehörige sind und um die neue Beobachtung der DGHS: Immer mehr sehr junge Menschen wählen den assistierten Suizid, vor allem aufgrund von ME/CFS. Die jüngste je vermittelte Antragsstellerin war 24 Jahre alt. Ein Gespräch über Sterben, Scham, Verwandlung und die Frage, warum wir Tiere erlösen und Menschen nicht.


„Klug & Tod" ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) sowie eine Produktion von Studio Trill und öffnet einen Raum für Gespräche über Sterben, Trauer, Selbstbestimmung und Suizidhilfe – ehrlich, nahbar und ohne Tabus. Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen.


Links und weiterführende Informationen zu Nefeli Kavouras


Für pflegende Angehörige und junge Betroffene



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