Photonen und Pixel
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Photonen und Pixel

Der KI-Podcast des Deutschen Fotorates

Beschreibung

Im KI-Podcast unterhalten sich Dr. Jürgen Scriba und Boris Eldagsen mit wechselnden Gästen über aktuelle Auswirkungen von KI auf Fotografie.

Medienkünstler Jürgen Scriba ist promovierter Physiker, war Wissenschaftsredakteur bei „Focus“ und „DER SPIEGEL“, Geschäftsführer DFA und leitet die Arbeitsgruppe technischer Fortschritt des Deutschen Fotorats.
Boris Eldagsen ist international anerkannter Experte für KI-generierte Bilder. Seine Absage des Sony World Photo Awards löste 2023 eine weltweite Debatte aus. Er unterrichtet "KI für Kreative" an der LABASAD Barcelona.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#19 Von "Task Crossover" zu Kitsch

28.08.2026

Einführung in die EU-Regulierung von Deepfakes

Im Gespräch zwischen Boris und Jürgen wird die aktuelle Situation zur Kennzeichnungspflicht von Deepfakes in der EU erörtert. Es gibt neue Richtlinien, die definieren, was als kennzeichnungspflichtiger Deepfake gilt. Die Diskussion beleuchtet, wie die Regelungen für Bildschaffende praktikabler geworden sind, aber auch viele offene Fragen hinterlassen.

Praktische Herausforderungen für Fotografen

Die neuen Regelungen bringen Unsicherheiten für Fotografen mit sich. Es wird diskutiert, wie und wann Bilder gekennzeichnet werden müssen, insbesondere im Hinblick auf die Verwendung von KI-Tools. Es gibt Bedenken, dass die Regelungen nicht klar genug sind und die Umsetzung für viele schwierig sein könnte.

Technische Kennzeichnung und Fristen

Die Fristen für technische Kennzeichnungen wurden verlängert, was zu Verwirrung führt. Während einige Anbieter mehr Zeit erhalten, stehen andere unter Druck, schnell zu handeln. Dies sorgt für Stress und Unsicherheiten in der Branche.

Auswirkungen auf Werbung und Kunst

Die Frage, wie sich die Regelungen auf Werbung und Kunst auswirken werden, wird angesprochen. Es bleibt unklar, ob bestimmte Bildbearbeitungen als Deepfakes eingestuft werden könnten, was zu einem juristischen Chaos führen könnte.

Neue Entwicklungen in der KI-Technologie

Die Diskussion wechselt zu den neuesten Fortschritten in der KI-Technologie, insbesondere in der Bild- und Videogenerierung. Verschiedene Modelle werden miteinander verglichen, wobei die Vor- und Nachteile der jeweiligen Plattformen thematisiert werden.

Das Verhältnis von KI-Generierung und menschlicher Kreativität

Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Frage, ob KI-generierte Bilder als Kunst betrachtet werden können und wie sie im Vergleich zur Fotografie stehen. Es wird argumentiert, dass das Fehlen einer menschlichen Intention in der KI-Generierung zu unterschiedlichen Wahrnehmungen und Interpretationen führt.

Abschluss und Ausblick

Das Gespräch endet mit Überlegungen zur Zukunft der KI in der Kunst und der Gesellschaft. Die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Nutzung von KI ergeben, werden hervorgehoben, wobei die Notwendigkeit weiterer Diskussionen und Klärungen deutlich wird.

Einführung in die EU-Regulierung von Deepfakes

Im Gespräch zwischen Boris und Jürgen wird die aktuelle Situation zur Kennzeichnungspflicht von Deepfakes in der EU erörtert. Es gibt neue Richtlinien, die definieren, was als kennzeichnungspflichtiger Deepfake gilt. Die Diskussion beleuchtet, wie die Regelungen für Bildschaffende praktikabler geworden sind, aber auch viele offene Fragen hinterlassen.

Praktische Herausforderungen für Fotografen

Die neuen Regelungen bringen Unsicherheiten für Fotografen mit sich. Es wird diskutiert, wie und wann Bilder gekennzeichnet werden müssen, insbesondere im Hinblick auf die Verwendung von KI-Tools. Es gibt Bedenken, dass die Regelungen nicht klar genug sind und die Umsetzung für viele schwierig sein könnte.

Technische Kennzeichnung und Fristen

Die Fristen für technische Kennzeichnungen wurden verlängert, was zu Verwirrung führt. Während einige Anbieter mehr Zeit erhalten, stehen andere unter Druck, schnell zu handeln. Dies sorgt für Stress und Unsicherheiten in der Branche.

Auswirkungen auf Werbung und Kunst

Die Frage, wie sich die Regelungen auf Werbung und Kunst auswirken werden, wird angesprochen. Es bleibt unklar, ob bestimmte Bildbearbeitungen als Deepfakes eingestuft werden könnten, was zu einem juristischen Chaos führen könnte.

Neue Entwicklungen in der KI-Technologie

Die Diskussion wechselt zu den neuesten Fortschritten in der KI-Technologie, insbesondere in der Bild- und Videogenerierung. Verschiedene Modelle werden miteinander verglichen, wobei die Vor- und Nachteile der jeweiligen Plattformen thematisiert werden.

Das Verhältnis von KI-Generierung und menschlicher Kreativität

Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Frage, ob KI-generierte Bilder als Kunst betrachtet werden können und wie sie im Vergleich zur Fotografie stehen. Es wird argumentiert, dass das Fehlen einer menschlichen Intention in der KI-Generierung zu unterschiedlichen Wahrnehmungen und Interpretationen führt.

Abschluss und Ausblick

Das Gespräch endet mit Überlegungen zur Zukunft der KI in der Kunst und der Gesellschaft. Die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Nutzung von KI ergeben, werden hervorgehoben, wobei die Notwendigkeit weiterer Diskussionen und Klärungen deutlich wird.

#18 Von Rencontres Arles zu MCP-Agenten

23.07.2026

Rückblick auf die Fotoszene in Arles

Die Diskussion beginnt mit einem Rückblick auf die Kunstveranstaltung in Arles, die trotz extremer Temperaturen interessante Ausstellungen bot. Die Eindrücke sind positiv, insbesondere im Vergleich zu den Vorjahren, da KI-generierte Werke nicht mehr so stark im Vordergrund stehen.

KI in Kunst und Ausstellungen

Ein hybrides Kunstwerk von Jordan Beale, das mit KI generierte Polaroid-Bilder zeigt, wird hervorgehoben. Die Unklarheit über die Herkunft der Bilder und die schwache Qualität der begleitenden Texte werden kritisiert. Der Sprecher stellt die Frage, ob KI-Werke künftig weniger Beachtung finden werden.

Diskussion über KI und Fotografie

In einem KI-Talk wird erörtert, ob Fotografie die Realität noch abbilden kann. Die Diskussion bleibt unstrukturiert und es gibt wenig Input von den eingeladenen Expertinnen. Ein Professor äußert, dass der Unterschied zwischen menschlicher Kreativität und KI in der Zufälligkeit liegt, was die Gesprächsteilnehmer in Frage stellen.

Meta und die Nutzung von Bildern

Ein Aufschrei entsteht, als Meta ankündigt, Nutzern die Nutzung von Bildern anderer zur Erstellung von KI-generierten Inhalten zu ermöglichen. Nach erheblichem Protest zieht Meta die Ankündigung zurück, was Fragen zur Datennutzung aufwirft.

Aktuelle Entwicklungen in der KI

Der Deal zwischen Getty Images und OpenAI wird thematisiert, wobei unklar bleibt, wie dieser den Zugang zu Bildern für KI-Modelle beeinflusst. Zudem wird über neue Trends in der KI-Entwicklung und die Bedeutung von Skills diskutiert, die die persönliche Interaktion mit KI verbessern könnten.

Abschließende Gedanken und Ausblick

Die Diskussion endet mit Überlegungen zur Zukunft der KI in der Kunst und Fotografie sowie dem Wunsch, das Publikum in die Themenfindung einzubeziehen.

Rückblick auf die Fotoszene in Arles

Die Diskussion beginnt mit einem Rückblick auf die Kunstveranstaltung in Arles, die trotz extremer Temperaturen interessante Ausstellungen bot. Die Eindrücke sind positiv, insbesondere im Vergleich zu den Vorjahren, da KI-generierte Werke nicht mehr so stark im Vordergrund stehen.

KI in Kunst und Ausstellungen

Ein hybrides Kunstwerk von Jordan Beale, das mit KI generierte Polaroid-Bilder zeigt, wird hervorgehoben. Die Unklarheit über die Herkunft der Bilder und die schwache Qualität der begleitenden Texte werden kritisiert. Der Sprecher stellt die Frage, ob KI-Werke künftig weniger Beachtung finden werden.

Diskussion über KI und Fotografie

In einem KI-Talk wird erörtert, ob Fotografie die Realität noch abbilden kann. Die Diskussion bleibt unstrukturiert und es gibt wenig Input von den eingeladenen Expertinnen. Ein Professor äußert, dass der Unterschied zwischen menschlicher Kreativität und KI in der Zufälligkeit liegt, was die Gesprächsteilnehmer in Frage stellen.

Meta und die Nutzung von Bildern

Ein Aufschrei entsteht, als Meta ankündigt, Nutzern die Nutzung von Bildern anderer zur Erstellung von KI-generierten Inhalten zu ermöglichen. Nach erheblichem Protest zieht Meta die Ankündigung zurück, was Fragen zur Datennutzung aufwirft.

Aktuelle Entwicklungen in der KI

Der Deal zwischen Getty Images und OpenAI wird thematisiert, wobei unklar bleibt, wie dieser den Zugang zu Bildern für KI-Modelle beeinflusst. Zudem wird über neue Trends in der KI-Entwicklung und die Bedeutung von Skills diskutiert, die die persönliche Interaktion mit KI verbessern könnten.

Abschließende Gedanken und Ausblick

Die Diskussion endet mit Überlegungen zur Zukunft der KI in der Kunst und Fotografie sowie dem Wunsch, das Publikum in die Themenfindung einzubeziehen.

SPEZIAL EU-Regulierung | Sind alle fotorealistischen KI-Bilder Deepfakes?

27.06.2026

Einführung in die neue EU-Regulierung für KI

Die Diskussion dreht sich um den neu veröffentlichten Code of Practice und die Guidelines der EU-Kommission, die den Umgang mit KI-Systemen und die Kennzeichnung von AI-generierten Inhalten regeln. Diese Vorschriften treten am 2. August in Kraft und betreffen sowohl Anbieter als auch Anwender von KI-Technologien.

Teilnehmer und deren Expertise

Die Runde besteht aus verschiedenen Experten, darunter Marco Urban, ein Fotojournalist, der sich vor allem mit politischen Themen beschäftigt; Boris, der in den Bereichen Kunst, Consulting und Marketing tätig ist; sowie Dorothea Lanz und Alexandra Lechner, Vertreterinnen des BFF, die tiefere Einblicke in die rechtlichen Aspekte des KI-Acts geben.

Transparenz und Kennzeichnungspflichten

Ein zentrales Thema ist die Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte, insbesondere im Kontext von Deepfakes. Es wird diskutiert, dass die Kennzeichnung nicht nur für KI-gestützte, sondern auch für herkömmliche Bildbearbeitung notwendig ist, wenn sie täuschend wirkt. Der Begriff Deepfake wird weit gefasst, und es wird hinterfragt, welche Formen der Bildbearbeitung unter diese Regelung fallen.

Die Rolle des Fotografen

Beim Einsatz von KI-Tools sind Fotografen nicht nur Anwender, sondern auch potenzielle Betreiber, die für die Kennzeichnung ihrer Arbeiten verantwortlich sind. Es wird die Frage aufgeworfen, inwieweit die Verantwortung für die Kennzeichnung nach Übergabe der Bilder an den Kunden besteht und ob Fotografen verpflichtet sind, ihre Bearbeitungsschritte zu dokumentieren.

Diskussion über Authentizität

Es wird erörtert, was ein authentisches Bild ausmacht und wie sich die Wahrnehmung von Bildern durch den Einsatz von KI verändern könnte. Vertreter der Runde sind sich einig, dass der Begriff des Deepfakes in seiner aktuellen Form ungenau ist und dass es schwierig ist, klare Grenzen zwischen manipulativen und authentischen Bildern zu ziehen.

Ausblick und Herausforderungen

Die Diskussion schließt mit Überlegungen zur zukünftigen Rolle von Fotografen in einer Welt, in der KI-generierte Inhalte alltäglich werden. Die Unsicherheiten in Bezug auf rechtliche Rahmenbedingungen und die praktische Umsetzung der neuen Vorschriften bleiben bestehen, und es wird ein abwartender Ansatz für die kommenden Entwicklungen empfohlen.

Einführung in die neue EU-Regulierung für KI

Die Diskussion dreht sich um den neu veröffentlichten Code of Practice und die Guidelines der EU-Kommission, die den Umgang mit KI-Systemen und die Kennzeichnung von AI-generierten Inhalten regeln. Diese Vorschriften treten am 2. August in Kraft und betreffen sowohl Anbieter als auch Anwender von KI-Technologien.

Teilnehmer und deren Expertise

Die Runde besteht aus verschiedenen Experten, darunter Marco Urban, ein Fotojournalist, der sich vor allem mit politischen Themen beschäftigt; Boris, der in den Bereichen Kunst, Consulting und Marketing tätig ist; sowie Dorothea Lanz und Alexandra Lechner, Vertreterinnen des BFF, die tiefere Einblicke in die rechtlichen Aspekte des KI-Acts geben.

Transparenz und Kennzeichnungspflichten

Ein zentrales Thema ist die Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte, insbesondere im Kontext von Deepfakes. Es wird diskutiert, dass die Kennzeichnung nicht nur für KI-gestützte, sondern auch für herkömmliche Bildbearbeitung notwendig ist, wenn sie täuschend wirkt. Der Begriff Deepfake wird weit gefasst, und es wird hinterfragt, welche Formen der Bildbearbeitung unter diese Regelung fallen.

Die Rolle des Fotografen

Beim Einsatz von KI-Tools sind Fotografen nicht nur Anwender, sondern auch potenzielle Betreiber, die für die Kennzeichnung ihrer Arbeiten verantwortlich sind. Es wird die Frage aufgeworfen, inwieweit die Verantwortung für die Kennzeichnung nach Übergabe der Bilder an den Kunden besteht und ob Fotografen verpflichtet sind, ihre Bearbeitungsschritte zu dokumentieren.

Diskussion über Authentizität

Es wird erörtert, was ein authentisches Bild ausmacht und wie sich die Wahrnehmung von Bildern durch den Einsatz von KI verändern könnte. Vertreter der Runde sind sich einig, dass der Begriff des Deepfakes in seiner aktuellen Form ungenau ist und dass es schwierig ist, klare Grenzen zwischen manipulativen und authentischen Bildern zu ziehen.

Ausblick und Herausforderungen

Die Diskussion schließt mit Überlegungen zur zukünftigen Rolle von Fotografen in einer Welt, in der KI-generierte Inhalte alltäglich werden. Die Unsicherheiten in Bezug auf rechtliche Rahmenbedingungen und die praktische Umsetzung der neuen Vorschriften bleiben bestehen, und es wird ein abwartender Ansatz für die kommenden Entwicklungen empfohlen.