
Unhide The Hidden – Hidden Champions und Hightech Podcast von noxusfilm
Michael von noxusfilm
Beschreibung
Von Fokusstrategie und Go-to-Market über Technologie-Entscheidungen bis hin zu Standortfragen und Fachkräftemangel.
Host Michael Wöhrmeyer spricht mit Geschäftsführer:innen, Unternehmer:innen und Expert:innen darüber, wie man komplexe B2B-Lösungen verständlich macht, Sichtbarkeit aufbaut und aus der Nische heraus wächst.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Nachhaltiger Kunststoff dank Molekül-Tricks – Oliver Eckardt | Polytives - "Unhide The Hidden"
Vision und Mission von Polytips
Oliver Eckardt, Polymerchemiker und CTO von Polytips, strebt an, dass die innovativen Kunststoffadditive seines Unternehmens in jedem Kunststoff weltweit verwendet werden. Polytips fokussiert sich darauf, die Kunststoffverarbeitung durch neuartige Additive effizienter und nachhaltiger zu gestalten.
Effizienzsteigerung durch innovative Additive
Die Additive von Polytips verbessern die Energieeffizienz in der Kunststoffverarbeitung, indem sie das Fließverhalten des Rohmaterials optimieren. Dies ermöglicht eine schnellere Produktion und reduziert den Energiebedarf, was sowohl ökonomische als auch ökologische Vorteile mit sich bringt.
Nachhaltigkeit und Recycling
Eckardt betont die Bedeutung von Recycling und die Möglichkeit, durch Anpassung der Viskosität von Rezyklaten die Qualität von Kunststoffen zu verbessern. Dies trägt dazu bei, die Menge an Kunststoffabfällen zu reduzieren und die Nachhaltigkeit in der Kunststoffindustrie voranzutreiben.
Persönliche Inspiration und Unternehmertum
Oliver Eckardt erzählt von seinem Werdegang in die Polymerchemie und der Gründung von Polytips. Er hebt die Bedeutung von Teamarbeit und Netzwerken hervor, um innovative Lösungen zu entwickeln und Herausforderungen in der Industrie zu meistern.
Internationale Expansion und Zukunftsperspektiven
Polytips plant, seine Produkte international zu vertreiben und eine eigene Produktion aufzubauen, um flexibler auf Kundenbedürfnisse eingehen zu können. Eckardt sieht in der Internationalität und Offenheit gegenüber verschiedenen Kulturen einen Schlüssel zum Erfolg.

Tahsin Dag (PAPACKS): Von der Garage zur Verpackungs-Revolution
Einführung in die nachhaltige Verpackungsrevolution
Tahsin Dag, Gründer und CEO von PayPax, diskutiert über die Entwicklung von faserbasierten Verpackungen, die eine umweltfreundliche Alternative zu Plastik darstellen. Mit einer Vision, die Verpackungsindustrie zu revolutionieren, begannen er und sein Team in einer Garage und haben sich zu einem bedeutenden Akteur in Europa entwickelt.
Der Weg von der Garage zum Erfolg
Tahsin erzählt von seinen Anfängen in der Getränkebranche und wie seine Erfahrungen ihn motivierten, eine nachhaltige Lösung für das Verpackungsproblem zu finden. Er reflektiert über die Herausforderungen, die mit dem Glauben an eine umweltfreundliche Zukunft verbunden sind, und über die Widerstände, die er von der Industrie und der Politik erfahren hat.
Innovative Technologien und lokale Rohstoffe
PayPax setzt auf innovative Technologien, um nachhaltige Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen zu entwickeln. Tahsin betont die Wichtigkeit lokaler Rohstoffe und erklärt, wie ihre Technologie nicht nur umweltfreundlich ist, sondern auch die Funktionalität der Produkte sicherstellt.
Expansion und globale Strategie
Mit mehreren Gigafactories, darunter zwei in Arnstadt, plant PayPax eine globale Expansion, um die Technologie international zu verbreiten. Tahsin diskutiert das Lizenzmodell von PayPax, das es anderen Unternehmen ermöglicht, lokale Produktionsstätten aufzubauen und gleichzeitig von PayPax' Expertise zu profitieren.
Die Rolle der Politik und des sozialen Engagements
Tahsin spricht über die Herausforderungen, die er in der politischen Landschaft erlebt hat und die Notwendigkeit, aktiv an der Gestaltung von Vorschriften für nachhaltige Verpackungen teilzunehmen. Er betont auch die Verantwortung von Unternehmen, sich sozial zu engagieren und ethische Entscheidungen zu treffen, insbesondere in Krisenzeiten.
Ein Aufruf zur Selbstverwirklichung
Abschließend ermutigt Tahsin die Zuhörer, ihre eigenen Ideen zu verfolgen und nicht aus Angst vor Misserfolg zu zögern. Er betont, dass der schlimmste Fehler darin besteht, es nicht zu versuchen, und dass jede Herausforderung auch eine Chance zur Weiterentwicklung bietet.

Elektroschrott, 15.000 Bäume und weniger Abfall: Miriam Stauch über echte Kreislaufwirtschaft | "Unhide The Hidden"
Einführung in das Thema Elektronikrecycling
Miriam Stauch von der Vista Electronic GmbH erklärt, dass Elektronikgeräte wie Toaster und Kaffeemaschinen nicht einfach auf dem Wertstoffhof enden, sondern ein umfangreicher Recyclingprozess erforderlich ist. Der Wert von Geräten wird oft unterschätzt, da viele Materialien weniger werthaltig sind, als man denkt.
Der Prozess des Recyclings
Vista Electronic arbeitet als händischer Zerlegebetrieb. Hier werden elektronische Geräte manuell in ihre Einzelteile zerlegt, was eine Recyclingquote von über 96 Prozent ermöglicht. Diese Methode ist umweltfreundlicher, da mehr wertvolle Materialien zurückgewonnen werden können als durch einfaches Schreddern.
Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung
Das Unternehmen integriert Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsprozess, was sowohl für die Mitarbeiter als auch das Unternehmen von Vorteil ist. Dies fördert die soziale Verantwortung und schafft ein inklusives Arbeitsumfeld.
Die Herausforderungen der Branche
Miriam thematisiert die Herausforderungen des Elektroschrottmarktes, insbesondere die sinkende Qualität der Geräte und das Konsumverhalten der Menschen. Viele funktionierende Geräte landen im Müll, während Billigprodukte den Recyclingprozess erschweren.
Projekte zur Förderung der Nachhaltigkeit
Vista Electronic hat ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem pro recycelter Tonne Elektronikschrott ein Baum gepflanzt wird. Bisher wurden über 15.000 Bäume in Thüringen gepflanzt, was die regionale Nachhaltigkeit unterstützt.
Fazit und Ausblick
Miriam schließt mit der Hoffnung, dass mehr Menschen Verantwortung für ihren Konsum übernehmen. Veränderungen im Gesetz und im Design von Produkten sind notwendig, um eine echte Kreislaufwirtschaft zu fördern und die Abhängigkeit von billig importierten Materialien zu reduzieren.