KUNST TEILEN.
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KUNST TEILEN.

Maik Pagels

Beschreibung

"KUNST TEILEN." ist ein Podcast über künstlerische Haltung, Praxis und den Moment, in dem Kunst auf andere Menschen trifft.

KUNST TEILEN. – Über Kunst, ihre Vermittlung und die Realität dahinter.

Der Musikjournalist Maik Pagels spricht mit Künstler_innen sowie mit Kurator_innen, Dozent_innen und weiteren Akteur_innen der kulturellen Bildung über ihre Arbeit zwischen künstlerischer Praxis, Kunstvermittlung und gesellschaftlicher Verantwortung.

Die Gespräche geben Einblicke in künstlerische Prozesse und die Realität freischaffender Arbeit. Es geht um Honorare, Sichtbarkeit, Selbstorganisation, Netzwerke und die Frage, wie man sich im Feld der Kunst und kulturellen Bildung positioniert.

Im Mittelpunkt stehen Kulturschaffende, die ihre Arbeit nicht nur entwickeln und zeigen, sondern auch vermitteln, in Workshops, Projekten und im direkten Austausch mit Menschen.

KUNST TEILEN. fragt, welche Rolle Kunst heute in der Gesellschaft spielt und wie sie Menschen erreichen und verbinden kann.

Ein Podcast für alle, die sich für Kunst, kulturelle Bildung und Kunstvermittlung interessieren.

Neue Folgen erscheinen regelmäßig.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

KUNST TEILEN. - Folge 04 mit Karl-Heinz Steck.

04.05.2026

Biografie, künstlerische Haltung und Arbeitsweise

Karl-Heinz Steck, auch Charlie genannt, verbindet Bildhauerei mit Bühnen- und Kostümbild. Er arbeitet in Kiel, kommt Ursprungsort Innsbruck und durchlebte viel Europa. Sein Schwerpunkt liegt auf Körper, Form und dem Raum, in dem Geschichten auftreten. Auf der Bühne spielt Licht eine zentrale Rolle; Materialien wie Metall, Plexiglas und transparente Stoffe ermöglichen Durchlichtung, Tiefenbildung und stimmige Atmosphären.

Wichtige Projekte und Der Blick auf Räume als Erzählungen

In Wittenberg gestaltete er ein Ruinengebäude zum Zentrum eines Museums. Dort wurden Geschichte, Architektur und Publikumserlebnis miteinander verknüpft, sodass Besucherinnen und Besucher Räume begehbar erleben. Die Arbeit zeigt, wie Räume Geschichten tragen und transformieren können, und verweist auf eine enge Verbindung von Theaterpraxis, Forschung und urbaner Begehbarkeit.

Vermittlung, Kooperationen und der Kurs KünstlerInnen für kulturelle Bildung

Im Kurs mit Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Bereichen erprobt Steck Vermittlungsformate mit Jugendlichen. Schwerpunkt sind Gruppenarbeit, Modellbau, Raumwahrnehmung und die Weitergabe künstlerischer Methoden. Kooperationen entstehen organisch, und Ansatzpunkte wie Gruppendynamik, Rhythmus und partizipative Ansätze werden praxisnah erprobt und reflektiert.

Zukünftige Wege, Familie und Perspektiven der Vermittlung

Der bevorstehende Umzug nach Landshut markiert neue berufliche Kapitel, in denen Vermittlung weitergeführt werden soll. Steck plant, Projekte in Kindertheater und Jugendarbeit zu stärken und sein Wissen weiterzugeben. Die Verbindung von eigenem Schaffen, Raumgestaltung und kindlicher Neugier bleibt zentrale Triebkraft, um Räume sichtbar und erfahrbar zu machen.

Biografie, künstlerische Haltung und Arbeitsweise

Karl-Heinz Steck, auch Charlie genannt, verbindet Bildhauerei mit Bühnen- und Kostümbild. Er arbeitet in Kiel, kommt Ursprungsort Innsbruck und durchlebte viel Europa. Sein Schwerpunkt liegt auf Körper, Form und dem Raum, in dem Geschichten auftreten. Auf der Bühne spielt Licht eine zentrale Rolle; Materialien wie Metall, Plexiglas und transparente Stoffe ermöglichen Durchlichtung, Tiefenbildung und stimmige Atmosphären.

Wichtige Projekte und Der Blick auf Räume als Erzählungen

In Wittenberg gestaltete er ein Ruinengebäude zum Zentrum eines Museums. Dort wurden Geschichte, Architektur und Publikumserlebnis miteinander verknüpft, sodass Besucherinnen und Besucher Räume begehbar erleben. Die Arbeit zeigt, wie Räume Geschichten tragen und transformieren können, und verweist auf eine enge Verbindung von Theaterpraxis, Forschung und urbaner Begehbarkeit.

Vermittlung, Kooperationen und der Kurs KünstlerInnen für kulturelle Bildung

Im Kurs mit Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Bereichen erprobt Steck Vermittlungsformate mit Jugendlichen. Schwerpunkt sind Gruppenarbeit, Modellbau, Raumwahrnehmung und die Weitergabe künstlerischer Methoden. Kooperationen entstehen organisch, und Ansatzpunkte wie Gruppendynamik, Rhythmus und partizipative Ansätze werden praxisnah erprobt und reflektiert.

Zukünftige Wege, Familie und Perspektiven der Vermittlung

Der bevorstehende Umzug nach Landshut markiert neue berufliche Kapitel, in denen Vermittlung weitergeführt werden soll. Steck plant, Projekte in Kindertheater und Jugendarbeit zu stärken und sein Wissen weiterzugeben. Die Verbindung von eigenem Schaffen, Raumgestaltung und kindlicher Neugier bleibt zentrale Triebkraft, um Räume sichtbar und erfahrbar zu machen.

KUNST TEILEN. – Folge 03

12.04.2026

Wer Marina Kampka und ihre Arbeitsformen sind

Marina Kampka lebt in Offenbach am Main und verbindet Kulturwissenschaften mit visueller Gestaltung. Sie arbeitet als freischaffende Künstlerin, als Gestalterin in der kulturellen Bildung und im Duo Studio Pari Pari mit Lena Schrieb. Durch verschiedene Standorte in Offenbach und Leipzig entsteht eine praxisnahe, grenzüberschreitende Arbeitsweise, die Projekte in beiden Städten sichtbar macht und künstlerische Forschung mit partizipativen Ansätzen verbindet.

Gemeinsame Formate, Projekte und Zugänge

Das Leuchtturmprojekt Stadtstempelprojekt nutzt Drucktechniken wie Monotypie und Stempelknete, um Reliefs im öffentlichen Raum zu erforschen. In Offenbach arbeiten sie niedrigschwellig mit Drucken, Büchern und Zeichnungen, während in Leipzig Ausstellungen und Workshops stattfinden. Die Archive festhalten Geodaten und Motive, sodass Stadtlandschaften alshandlungsfähige, partizipative Forschungsfelder dienen.

Herausforderungen, Sichtbarkeit und Bezahlung

Teil der Arbeit ist auch die Frage nach Wertschätzung und Honoraren. Offenbach bietet ein solides Netzwerk, doch viele Institutionen setzen niedrige Stundensätze an. Social Media ist ambivalent: Es birgt Sichtbarkeit, fordert aber Zeit, Energie und oft persönliche Abstriche. Eine stärkere Lobbyarbeit und verlässliche Finanzierung werden als zentrale Schritte gesehen, um die Praxis nachhaltiger zu gestalten.

Zuversicht, Struktur und Zukunftsbild

Der Kurs dient der Kontextualisierung eigener Praxis und dem Aufbau eines klareren Profils. Selbstmanagement hilft beim Balancieren von Familie, Reisetätigkeit und Projekten. Der Wunsch fokussiert sich auf mehr Ordnung, klare Rollen und ein stärkeres Selbstverständnis. Netzwerke sollen sich stabilisieren und politisch stärker verankern, damit die kulturelle Vermittlung sichtbarer und tragfähiger wird.

Wer Marina Kampka und ihre Arbeitsformen sind

Marina Kampka lebt in Offenbach am Main und verbindet Kulturwissenschaften mit visueller Gestaltung. Sie arbeitet als freischaffende Künstlerin, als Gestalterin in der kulturellen Bildung und im Duo Studio Pari Pari mit Lena Schrieb. Durch verschiedene Standorte in Offenbach und Leipzig entsteht eine praxisnahe, grenzüberschreitende Arbeitsweise, die Projekte in beiden Städten sichtbar macht und künstlerische Forschung mit partizipativen Ansätzen verbindet.

Gemeinsame Formate, Projekte und Zugänge

Das Leuchtturmprojekt Stadtstempelprojekt nutzt Drucktechniken wie Monotypie und Stempelknete, um Reliefs im öffentlichen Raum zu erforschen. In Offenbach arbeiten sie niedrigschwellig mit Drucken, Büchern und Zeichnungen, während in Leipzig Ausstellungen und Workshops stattfinden. Die Archive festhalten Geodaten und Motive, sodass Stadtlandschaften alshandlungsfähige, partizipative Forschungsfelder dienen.

Herausforderungen, Sichtbarkeit und Bezahlung

Teil der Arbeit ist auch die Frage nach Wertschätzung und Honoraren. Offenbach bietet ein solides Netzwerk, doch viele Institutionen setzen niedrige Stundensätze an. Social Media ist ambivalent: Es birgt Sichtbarkeit, fordert aber Zeit, Energie und oft persönliche Abstriche. Eine stärkere Lobbyarbeit und verlässliche Finanzierung werden als zentrale Schritte gesehen, um die Praxis nachhaltiger zu gestalten.

Zuversicht, Struktur und Zukunftsbild

Der Kurs dient der Kontextualisierung eigener Praxis und dem Aufbau eines klareren Profils. Selbstmanagement hilft beim Balancieren von Familie, Reisetätigkeit und Projekten. Der Wunsch fokussiert sich auf mehr Ordnung, klare Rollen und ein stärkeres Selbstverständnis. Netzwerke sollen sich stabilisieren und politisch stärker verankern, damit die kulturelle Vermittlung sichtbarer und tragfähiger wird.

KUNST TEILEN. - Folge 03 mit Marina Kampka.

12.04.2026

Künstlerische Praxis und Arbeitsfelder

Marina Kampka arbeitet als freischaffende Künstlerin und Kulturvermittlerin sowie im Duo Studio Pari Pari mit Lena Schrieb. Sie verbindet Kulturwissenschaften mit visueller Gestaltung und bietet Projekte in unterschiedlichen Kontexten an, darunter Druckwerkstätten, Ausstellungen und Vermittlungsformate. Ihre Praxis erstreckt sich über Städte hinweg, wobei sie teils eigenständig, teils in Kooperationen tätig ist und so verschiedene Orte und Formate miteinander verknüpft.

Methoden und Formate der Praxis

Im Fokus stehen einfache, zugängliche Drucktechniken wie Monotypie, Materialdruck und Bleisatz-Elemente. Projekte arbeiten mit niedrigschwelligen Zugängen, arbeiten im öffentlichen Raum und erstellen Archive von Stadtmotiven. Über Stadtstempel-Projekte entstehen sichtbare Interaktionen mit Alltagsstrukturen, wobei Repromationen, Fensterbildhaftes und fotografische Dokumentationen genutzt werden, um künstlerische Forschung sichtbar zu machen.

Sichtbarkeit, Wertschätzung und Netzwerke

Sichtbarkeit über Social Media ist für Marina ein zweischneidiges Thema: Aufmerksamkeit lockt Workshops an, birgt aber Risiken von Nachahmungen und öffentlicher Bewertung. Netzwerke vor Ort, Kooperationen und Zusammenarbeit in Leuchtturmprojekten stärken die Position, während Bezahlung und Wertschätzung stark von Institutionen abhängen und politische Begleitung sowie Forschung zur Stärkung der eigenen Lobbyarbeit wünschenswert erscheinen.

Zukunftsorientierte Selbstorganisation

Der Fokus liegt auf mehr Klarheit über Rollen zwischen Auftraggebern, Kooperationspartnerinnen und eigener Vermittlung. Eine strukturierte Selbstorganisation, verbessertes Selbstverständnis und eine gezielte Sichtbarkeit sollen helfen, Projekte besser zu steuern und künstlerisch-vermittlungstechnische Arbeit nachhaltig zu gestalten. Der Blick richtet sich darauf, die Praxis besser zu positionieren und längerfristig stabile Rahmenbedingungen zu schaffen.

Künstlerische Praxis und Arbeitsfelder

Marina Kampka arbeitet als freischaffende Künstlerin und Kulturvermittlerin sowie im Duo Studio Pari Pari mit Lena Schrieb. Sie verbindet Kulturwissenschaften mit visueller Gestaltung und bietet Projekte in unterschiedlichen Kontexten an, darunter Druckwerkstätten, Ausstellungen und Vermittlungsformate. Ihre Praxis erstreckt sich über Städte hinweg, wobei sie teils eigenständig, teils in Kooperationen tätig ist und so verschiedene Orte und Formate miteinander verknüpft.

Methoden und Formate der Praxis

Im Fokus stehen einfache, zugängliche Drucktechniken wie Monotypie, Materialdruck und Bleisatz-Elemente. Projekte arbeiten mit niedrigschwelligen Zugängen, arbeiten im öffentlichen Raum und erstellen Archive von Stadtmotiven. Über Stadtstempel-Projekte entstehen sichtbare Interaktionen mit Alltagsstrukturen, wobei Repromationen, Fensterbildhaftes und fotografische Dokumentationen genutzt werden, um künstlerische Forschung sichtbar zu machen.

Sichtbarkeit, Wertschätzung und Netzwerke

Sichtbarkeit über Social Media ist für Marina ein zweischneidiges Thema: Aufmerksamkeit lockt Workshops an, birgt aber Risiken von Nachahmungen und öffentlicher Bewertung. Netzwerke vor Ort, Kooperationen und Zusammenarbeit in Leuchtturmprojekten stärken die Position, während Bezahlung und Wertschätzung stark von Institutionen abhängen und politische Begleitung sowie Forschung zur Stärkung der eigenen Lobbyarbeit wünschenswert erscheinen.

Zukunftsorientierte Selbstorganisation

Der Fokus liegt auf mehr Klarheit über Rollen zwischen Auftraggebern, Kooperationspartnerinnen und eigener Vermittlung. Eine strukturierte Selbstorganisation, verbessertes Selbstverständnis und eine gezielte Sichtbarkeit sollen helfen, Projekte besser zu steuern und künstlerisch-vermittlungstechnische Arbeit nachhaltig zu gestalten. Der Blick richtet sich darauf, die Praxis besser zu positionieren und längerfristig stabile Rahmenbedingungen zu schaffen.