DAHoam im Landkreis
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DAHoam im Landkreis

Laurin Schütz-Guth & Korbinian Urban

Beschreibung

DAHoam im Landkreis ist der Podcast für alle, die den Landkreis Dachau und die Region dahinter wirklich kennenlernen wollen – jenseits von Klischees und Hochglanz. Die Hosts Laurin Schütz-Guth und Korbinan Urban, treffen Menschen, die hier leben, arbeiten, Verantwortung übernehmen und Dinge anstoßen: Unternehmer:innen, Vereine, Macher:innen, Kreative und Persönlichkeiten, die den Landkreis prägen.
Im Mittelpunkt stehen nicht Pressetexte oder perfekte Erfolgsgeschichten, sondern die Reise dahinter: Was treibt Menschen an? Was waren die Umwege, Zweifel und Wendepunkte? Was bedeutet „dahoam“ – und warum bleiben manche, während andere zurückkommen? Die gelben Stühle sind dabei ein Ort für ehrlichen Austausch auf Augenhöhe: regional, direkt, ungeschönt und nah dran.
DAHoam im Landkreis ist atmosphärisch produziert, mit viel Gefühl für Sound und Bild – und macht Lust, die Region neu zu entdecken: ihre Orte, ihre Geschichten und vor allem die Menschen, die sie lebenswert machen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#008 - Vom Greifen und Loslassen - Die Angst umzukehren und das Über-sich-Hinauswachsen

13.09.2026
In dieser Folge von DAHoam im Landkreis sitzen Laurin und Korbi buchstäblich auf weichem Boden – nämlich mitten im Boulderraum der Kletterhalle Dachau. Zu Gast ist Pablo, der hier als Geschäftsführer eigentlich alles macht: Buchhaltung, Einkauf, Kurse, Rezeption. „Ein-Mann-Unternehmen" wäre trotzdem falsch – rund 45 Kolleginnen und Kollegen halten den Laden am Laufen. Pablo ist gebürtiger Brandenburger, „Randbolette" aus der Gegend um Berlin, seit zwei Jahren in Dachau. Und er bringt eine Geschichte mit, die weit über Griffe und Routen hinausgeht.Angefangen hat alles mit einem Kreuzbandriss mit 19 – aus dem Fußballer wurde ein Kletterer. In Berlin fing er 2007 an der Rezeption einer Kletterhalle an, wurde Trainer, Cheftrainer, Routenbauchef und schließlich Geschäftsführer. Nebenbei promovierte er als Chemiker. Doch der eigentliche rote Faden der Folge ist die Angst. Pablo erzählt offen, dass er die ersten Jahre kaum sieben Meter hochkam – und wie er sich über Hunderte Touren an seine Höhenangst herangearbeitet hat. „Du siehst nicht, dass ich Angst habe", sagt er über sich am Fels. Von außen wirkt er cool, innen läuft ein ganz anderer Film. Dazu erklärt er sein Zonen-Modell aus dem Coaching – Komfortzone, Lernzone, Panikzone – und warum echtes Weiterkommen nur außerhalb der Komfortzone passiert.Es geht aber um mehr als Klettern. Pablo spricht über Stolz und darüber, wie schwer es ist, am Berg umzukehren, wenn der Kopf „weitermachen" schreit – und warum die richtige Entscheidung manchmal heißt: lieber leben als den Gipfel. Er redet über Herkunft und Identität – als „Ossi", als Halbperuaner, als Weltbürger – und über die immer gleiche Frage „Wo kommst du eigentlich her?", die er sein Leben lang beantworten muss. Mit trockenem Humor erzählt er vom Weißwurst-Äquator und seinem legendären Brezn-Deal mit den Kollegen. Und wenn er über den Kids Cup, den sozialen Tarif und das Miteinander in Dachau spricht, fangen seine Augen an zu leuchten: Es geht ihm nicht um Wettkampf, es geht um Gemeinschaft. Ein Gedanke, der am Ende alles zusammenhält – so wie sein schönstes Bild: „Klettern verbindet."Eine Folge über Angst und Mut, über Umkehren und Weitermachen, über Herkunft, Vielfalt und Gemeinschaft – und über einen, der am Plastik groß geworden ist und in Dachau angekommen ist.Ihr wollt selbst mal an die Wand? Dann schaut in der Kletterhalle Dachau vorbei – für Kinder ab vier bis zu erfahrenen Kletterern ist alles dabei.📍 Kletterhalle DachauFeedback, Anfragen & Episodenwünsche: Meldet euch gerne bei uns!🌐 Website: https://schurth.de/projekte/unterhaltung/dahoam-im-landkreis/

In dieser Folge von DAHoam im Landkreis sitzen Laurin und Korbi buchstäblich auf weichem Boden – nämlich mitten im Boulderraum der Kletterhalle Dachau. Zu Gast ist Pablo, der hier als Geschäftsführer eigentlich alles macht: Buchhaltung, Einkauf, Kurse, Rezeption. „Ein-Mann-Unternehmen" wäre trotzdem falsch – rund 45 Kolleginnen und Kollegen halten den Laden am Laufen. Pablo ist gebürtiger Brandenburger, „Randbolette" aus der Gegend um Berlin, seit zwei Jahren in Dachau. Und er bringt eine Geschichte mit, die weit über Griffe und Routen hinausgeht.

Angefangen hat alles mit einem Kreuzbandriss mit 19 – aus dem Fußballer wurde ein Kletterer. In Berlin fing er 2007 an der Rezeption einer Kletterhalle an, wurde Trainer, Cheftrainer, Routenbauchef und schließlich Geschäftsführer. Nebenbei promovierte er als Chemiker. Doch der eigentliche rote Faden der Folge ist die Angst. Pablo erzählt offen, dass er die ersten Jahre kaum sieben Meter hochkam – und wie er sich über Hunderte Touren an seine Höhenangst herangearbeitet hat. „Du siehst nicht, dass ich Angst habe", sagt er über sich am Fels. Von außen wirkt er cool, innen läuft ein ganz anderer Film. Dazu erklärt er sein Zonen-Modell aus dem Coaching – Komfortzone, Lernzone, Panikzone – und warum echtes Weiterkommen nur außerhalb der Komfortzone passiert.

Es geht aber um mehr als Klettern. Pablo spricht über Stolz und darüber, wie schwer es ist, am Berg umzukehren, wenn der Kopf „weitermachen" schreit – und warum die richtige Entscheidung manchmal heißt: lieber leben als den Gipfel. Er redet über Herkunft und Identität – als „Ossi", als Halbperuaner, als Weltbürger – und über die immer gleiche Frage „Wo kommst du eigentlich her?", die er sein Leben lang beantworten muss. Mit trockenem Humor erzählt er vom Weißwurst-Äquator und seinem legendären Brezn-Deal mit den Kollegen. Und wenn er über den Kids Cup, den sozialen Tarif und das Miteinander in Dachau spricht, fangen seine Augen an zu leuchten: Es geht ihm nicht um Wettkampf, es geht um Gemeinschaft. Ein Gedanke, der am Ende alles zusammenhält – so wie sein schönstes Bild: „Klettern verbindet."

Eine Folge über Angst und Mut, über Umkehren und Weitermachen, über Herkunft, Vielfalt und Gemeinschaft – und über einen, der am Plastik groß geworden ist und in Dachau angekommen ist.

Ihr wollt selbst mal an die Wand? Dann schaut in der Kletterhalle Dachau vorbei – für Kinder ab vier bis zu erfahrenen Kletterern ist alles dabei.

📍 Kletterhalle Dachau

Feedback, Anfragen & Episodenwünsche: Meldet euch gerne bei uns!

🌐 Website: https://schurth.de/projekte/unterhaltung/dahoam-im-landkreis/

#007 - Tante Frieda: Zwei Frauen, ein Zelt auf dem Dachauer Volksfest

12.08.2026
In dieser Folge von DAHoam im Landkreis sitzen Laurin und Korbi mittendrin im Aufbau – genauer gesagt bei Tante Frieda, dem Zelt auf dem Dachauer Volksfest. Tante Frieda selbst ist nicht da (die gab es aber wirklich – dazu später), dafür stehen hinter dem Tresen Annika und Jennifer, die beiden Betreiberinnen. Am Freitag vor dem Volksfest, zwischen zweitem Kühlwagen, Siebträgermaschine und den letzten Handgriffen, nehmen sie sich Zeit für einen Blick hinter die Kulissen.Beide sind Quereinsteigerinnen in der Gastro: Jennifer hat Sportwissenschaften studiert und ist über einen Essensstand mit vier selbstgemachten Couscous-Soßen in die Kulinarik gerutscht, Annika kommt über Veranstaltungsmanagement und den gemeinnützigen Verein „Wir sind Paul". Mit dem Verein haben sie 2017 das White-Paper-Festival auf dem alten MD-Papierfabrik-Gelände gestemmt – zwei Tage, mehrere tausend Besucher, ehrenamtlich und mit vollem privaten Risiko. Ein Ding, das man laut den beiden „nur einmal macht" – aber aus dem alles Weitere gewachsen ist.Daraus wurde 2019 das Café Samstagskinder, ein Ort, an dem sie sieben Jahre lang „Momente zum Glücklichsein" geschaffen haben – bis die Familiensituation (inzwischen drei Kinder zu zweit) den ehrlichen Schnitt nötig machte. Statt es bis zum Knall auszureizen, haben sie bewusst zu einem würdigen Ende gebracht. Was bleibt, ist die Tante Frieda: benannt nach Frieda Trinkel, die einst in Etzenhausen einen Kramerladen führte – ein Ort, an dem man nicht nur das Mehl bekam, sondern das Rezept dazu und die halbe Nachbarschaft gleich mit. Genau dieses Gefühl wollen die beiden im Zelt schaffen.Es geht aber um mehr als Disco-Schorle (Gin, Holundersirup, Prosecco, Zitrone), Bavesen und die heiß begehrten Zimtschnecken. Annika und Jennifer erzählen, warum ihr Konzept ohne klassische Hierarchie funktioniert, wie wertvoll ihr Netzwerk im Landkreis ist, wenn mal etwas kaputtgeht, und warum sie auf dem Volksfest immer noch als „die Revoluzzerinnen" gelten – schließlich fragen manche zuerst, „wo denn der Chef ist". Sie sprechen über Frauennetzwerke wie „Frauen wirken", über Regionalität von Amperbräu bis zum Firefighter Gin aus Indersdorf – und darüber, dass Erfahrung manchmal mehr wert ist als Umsatz.Eine Folge über zwei Frauen, die Räume schaffen statt Ansagen machen, über den Mut, einfach loszulegen, auch wenn es mal schiefgeht – und über einen Kramerladen, der als Bierzelt weiterlebt.📍 Tante Frieda – Dachauer VolksfestSamstagskinder Website: https://samstagskinder.com/Instagram - Tante Frieda: https://www.instagram.com/_tantefrieda_/Instagram - DAHoam im Landkreis: https://www.instagram.com/podcast.dahoam/Feedback, Anfragen & Episodenwünsche: Meldet euch gerne bei uns!🌐 Website: https://schurth.de/projekte/unterhaltung/dahoam-im-landkreis/

In dieser Folge von DAHoam im Landkreis sitzen Laurin und Korbi mittendrin im Aufbau – genauer gesagt bei Tante Frieda, dem Zelt auf dem Dachauer Volksfest. Tante Frieda selbst ist nicht da (die gab es aber wirklich – dazu später), dafür stehen hinter dem Tresen Annika und Jennifer, die beiden Betreiberinnen. Am Freitag vor dem Volksfest, zwischen zweitem Kühlwagen, Siebträgermaschine und den letzten Handgriffen, nehmen sie sich Zeit für einen Blick hinter die Kulissen.

Beide sind Quereinsteigerinnen in der Gastro: Jennifer hat Sportwissenschaften studiert und ist über einen Essensstand mit vier selbstgemachten Couscous-Soßen in die Kulinarik gerutscht, Annika kommt über Veranstaltungsmanagement und den gemeinnützigen Verein „Wir sind Paul". Mit dem Verein haben sie 2017 das White-Paper-Festival auf dem alten MD-Papierfabrik-Gelände gestemmt – zwei Tage, mehrere tausend Besucher, ehrenamtlich und mit vollem privaten Risiko. Ein Ding, das man laut den beiden „nur einmal macht" – aber aus dem alles Weitere gewachsen ist.

Daraus wurde 2019 das Café Samstagskinder, ein Ort, an dem sie sieben Jahre lang „Momente zum Glücklichsein" geschaffen haben – bis die Familiensituation (inzwischen drei Kinder zu zweit) den ehrlichen Schnitt nötig machte. Statt es bis zum Knall auszureizen, haben sie bewusst zu einem würdigen Ende gebracht. Was bleibt, ist die Tante Frieda: benannt nach Frieda Trinkel, die einst in Etzenhausen einen Kramerladen führte – ein Ort, an dem man nicht nur das Mehl bekam, sondern das Rezept dazu und die halbe Nachbarschaft gleich mit. Genau dieses Gefühl wollen die beiden im Zelt schaffen.

Es geht aber um mehr als Disco-Schorle (Gin, Holundersirup, Prosecco, Zitrone), Bavesen und die heiß begehrten Zimtschnecken. Annika und Jennifer erzählen, warum ihr Konzept ohne klassische Hierarchie funktioniert, wie wertvoll ihr Netzwerk im Landkreis ist, wenn mal etwas kaputtgeht, und warum sie auf dem Volksfest immer noch als „die Revoluzzerinnen" gelten – schließlich fragen manche zuerst, „wo denn der Chef ist". Sie sprechen über Frauennetzwerke wie „Frauen wirken", über Regionalität von Amperbräu bis zum Firefighter Gin aus Indersdorf – und darüber, dass Erfahrung manchmal mehr wert ist als Umsatz.

Eine Folge über zwei Frauen, die Räume schaffen statt Ansagen machen, über den Mut, einfach loszulegen, auch wenn es mal schiefgeht – und über einen Kramerladen, der als Bierzelt weiterlebt.

📍 Tante Frieda – Dachauer Volksfest

Samstagskinder Website: https://samstagskinder.com/

Instagram - Tante Frieda: https://www.instagram.com/_tantefrieda_/

Instagram - DAHoam im Landkreis: https://www.instagram.com/podcast.dahoam/

Feedback, Anfragen & Episodenwünsche: Meldet euch gerne bei uns!

🌐 Website: https://schurth.de/projekte/unterhaltung/dahoam-im-landkreis/

#006 - Durch Blick(en)? Das Leben mit und durch die Brillen von Chris Tannek

24.07.2026
In dieser Folge von DAHoam im Landkreis sitzen Laurin und Korbi buchstäblich im Bach – und mit ihnen: Chris Tannek. Gemeinsam mit seinem Bruder Frank führt er seit über 22 Jahren Optik Tannek in Dachau, eines der renommiertesten Optikhäuser im Landkreis. Doch der Weg dorthin war alles andere als geradlinig.Chris erzählt, wie er eigentlich nie ins elterliche Geschäft wollte, stattdessen eine kaufmännische Ausbildung bei der Allianz in München genoss – mit bester Aussicht aufs Siegestor und direktem Anschluss ans Nachtleben. Dann rief der Bruder. Und Blut ist eben dicker als Wasser. Was folgte, waren Jahre des Lernens im kalten Wasser: Als 19-Jähriger im Anzug vor Mitarbeiter:innen stehen, die ihn noch als Kind kannten, kein Fachwissen, keine Erfahrung in Mitarbeiterführung – aber jede Menge Mut und den unbedingten Willen, es besser zu machen. Heute beschäftigt Optik Tannek fast doppelt so viele Kolleg:innen wie damals, bei weniger Filialen – ein klares Zeichen dafür, dass Service und Qualität vor Quantität stehen. Ob TAKIPA, das legendäre Tannek-Kinderbrillen-Paket, das auf einem Bierdeckel entstand, oder der exklusive Glasses Club mit Brillen-Präsentationen im Dachauer Schloss – Chris und sein Bruder haben den Laden konsequent zu ihrer eigenen Version von Erfolg geformt.Doch der Abend im Bach dreht sich um mehr als Optik. Chris spricht über das unsichtbare Netzwerk Dachaus, das er tief in sich trägt – und das er auch als einer der Gründer von "Dachau hilft" in der Corona-Zeit erlebt hat. Er erzählt, was ihn zweimal auf den Jakobsweg trieb, warum Laufen für ihn die beste Therapie ist und was es bedeutet, auf einem 1000 Jahre alten Pfad in Asturien plötzlich ganz klein mit Hut zu sein. Und dann ist da noch sein Herzensthema: Als freier Redner begleitet er Menschen bei Hochzeiten und Trauerfeiern – nicht weil er es geplant hat, sondern weil ihm jemand einfach gesagt hat: "Du bist Trauredner." Hochzeit Nummer 132 war letzten Samstag. Passt.Eine Folge über Familienzusammenhalt, den Mut loszulaufen, regionale Verbundenheit – und einen Mann, der einfach nur der Chris sein will.

In dieser Folge von DAHoam im Landkreis sitzen Laurin und Korbi buchstäblich im Bach – und mit ihnen: Chris Tannek. Gemeinsam mit seinem Bruder Frank führt er seit über 22 Jahren Optik Tannek in Dachau, eines der renommiertesten Optikhäuser im Landkreis. Doch der Weg dorthin war alles andere als geradlinig.

Chris erzählt, wie er eigentlich nie ins elterliche Geschäft wollte, stattdessen eine kaufmännische Ausbildung bei der Allianz in München genoss – mit bester Aussicht aufs Siegestor und direktem Anschluss ans Nachtleben. Dann rief der Bruder. Und Blut ist eben dicker als Wasser. Was folgte, waren Jahre des Lernens im kalten Wasser: Als 19-Jähriger im Anzug vor Mitarbeiter:innen stehen, die ihn noch als Kind kannten, kein Fachwissen, keine Erfahrung in Mitarbeiterführung – aber jede Menge Mut und den unbedingten Willen, es besser zu machen. Heute beschäftigt Optik Tannek fast doppelt so viele Kolleg:innen wie damals, bei weniger Filialen – ein klares Zeichen dafür, dass Service und Qualität vor Quantität stehen. Ob TAKIPA, das legendäre Tannek-Kinderbrillen-Paket, das auf einem Bierdeckel entstand, oder der exklusive Glasses Club mit Brillen-Präsentationen im Dachauer Schloss – Chris und sein Bruder haben den Laden konsequent zu ihrer eigenen Version von Erfolg geformt.

Doch der Abend im Bach dreht sich um mehr als Optik. Chris spricht über das unsichtbare Netzwerk Dachaus, das er tief in sich trägt – und das er auch als einer der Gründer von "Dachau hilft" in der Corona-Zeit erlebt hat. Er erzählt, was ihn zweimal auf den Jakobsweg trieb, warum Laufen für ihn die beste Therapie ist und was es bedeutet, auf einem 1000 Jahre alten Pfad in Asturien plötzlich ganz klein mit Hut zu sein. Und dann ist da noch sein Herzensthema: Als freier Redner begleitet er Menschen bei Hochzeiten und Trauerfeiern – nicht weil er es geplant hat, sondern weil ihm jemand einfach gesagt hat: "Du bist Trauredner." Hochzeit Nummer 132 war letzten Samstag. Passt.

Eine Folge über Familienzusammenhalt, den Mut loszulaufen, regionale Verbundenheit – und einen Mann, der einfach nur der Chris sein will.