
Und… was noch?!
Petra Passoth und Ulrike Lettermann
Beschreibung
Im Alltag treffen wir Entscheidungen, übernehmen Verantwortung, führen Menschen, begleiten Veränderungen und versuchen, den Überblick zu behalten. Oft reagieren wir schnell – weil wir müssen. Doch was passiert, wenn wir einen Moment länger hinhören, weiterdenken und die Perspektive wechseln?
Genau dafür gibt es „Und … was noch?“.
Petra Passoth und Ulrike Lettermann sprechen über die Themen hinter den Themen: über Führung, Selbstführung, Zusammenarbeit, Kommunikation, Motivation, Konflikte, Erwartungen und Veränderung. Nicht mit Patentrezepten oder einfachen Wahrheiten, sondern mit Erfahrungen aus Coaching, Training und dem echten Arbeitsalltag.
Jede Folge lädt dazu ein, die erste Antwort nicht als letzte zu betrachten. Neue Perspektiven zu entdecken. Eigene Denk- und Handlungsmuster zu hinterfragen. Und vielleicht genau die eine Frage mitzunehmen, die im richtigen Moment einen Unterschied macht.
Für Führungskräfte, Unternehmer:innen und alle Menschen, die Verantwortung übernehmen – für andere und für sich selbst.
Herausgegeben von der freischwimmen GmbH, vertreten durch Petra Passoth.
www.freischwimmen.com
In Kooperation mit Ulrike Lettermann von VersaVista Coaching.
https://ulrike-lettermann.de/
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Wenn Verantwortung zur Verpflichtung wird
Verantwortung versus Verpflichtung
In dieser Episode wird das Thema Verantwortung im Vergleich zu Verpflichtung beleuchtet. Verantwortung wird als ein Gefühl beschrieben, bei dem man das Steuer selbst in der Hand hat, während Verpflichtung oft als äußerer Druck wahrgenommen wird. Verpflichtungen können auch selbst auferlegt sein, was zu einem Gefühl von Zwang führen kann.
Die Komfortzone verlassen
Es wird diskutiert, was Menschen aus ihrer Komfortzone herausführt und wie wichtig intrinsische Motivation ist. Verpflichtung und Verantwortung können eine positive Kombination darstellen, solange sie im Gleichgewicht sind. Es wird betont, dass Verantwortung oft auch bedeutet, sich Herausforderungen zu stellen und aus der Komfortzone herauszutreten.
Reflexion über Selbstverpflichtung
Die Sprecher reflektieren über Selbstverpflichtungen und die Notwendigkeit, die eigene Motivation zu hinterfragen. Ein Gefühl der Verpflichtung kann auf einen Mangel an Selbstverantwortung hindeuten. Die Wichtigkeit, Emotionen zu erkennen und zu verstehen, wie sie das eigene Handeln beeinflussen, wird hervorgehoben.
Praktische Anwendbarkeit
Die Episode endet mit praktischen Tipps zur Selbstreflexion und dem Umgang mit Verantwortung und Verpflichtung. Es wird empfohlen, ein Tagebuch zu führen, um die eigenen Gefühle und Handlungen zu analysieren und zwischen Verantwortung und Verpflichtung zu unterscheiden.

Erwartungen ohne Glaskugel: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Erwartungen und Druck
Im Podcast wird das komplexe Thema Erwartungen behandelt. Erwartungen, oft gekoppelt mit Hoffnungen, können sowohl Druck auf das Individuum als auch auf andere ausüben. Die Gesprächspartner reflektieren darüber, wie unausgesprochene Erwartungen zu Missverständnissen führen können und welche Verantwortung jeder in der Kommunikation trägt.
Die Rolle des Chiropraktikers
Ein konkretes Beispiel ist die Erwartung an einen Chiropraktiker, der die Rückenschmerzen der Patientin lindern soll. Es wird diskutiert, wie die Erwartungen an den Chiropraktiker unklar bleiben, und dass der Patient oft selbst eine Rolle in der Erfüllung dieser Erwartungen spielt.
Erwartungen in Beziehungen und Organisationen
Das Gespräch geht auch auf Erwartungen in verschiedenen Kontexten ein, sei es in persönlichen Beziehungen oder im beruflichen Umfeld. Die Bedeutung von Erwartungsgesprächen wird hervorgehoben, um Missverständnisse und Druck zu vermeiden.
Reflexion und Selbstcheck-In
Die Bedeutung von Selbstreflexion wird betont, um die eigenen Erwartungen zu erkennen und realistisch abzugleichen. Ein regelmäßiger Check-in mit sich selbst kann helfen, Druck zu reduzieren und Klarheit über die eigenen Ziele zu gewinnen.
Ausblick auf kommende Themen
Die Folge schließt mit einem Ausblick auf das nächste Thema: die Unterscheidung zwischen Verantwortung und Verpflichtung, was die Diskussion über Erwartungen und deren Auswirkungen auf das persönliche und berufliche Leben weiter vertiefen wird.

Wenn du nicht mehr in deine Rolle passt
Die Bedeutung von Rollen
Rollen können entweder selbstgewählt oder zugewiesen sein, und viele Menschen sind sich oft nicht bewusst, wie sie diese Rollen annehmen. Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen, um zu reflektieren, wie man sich in verschiedenen Rollen fühlt und welche Erwartungen damit verbunden sind.
Arten von Rollen
Es gibt zugewiesene Rollen, wie die Rolle als Tochter oder Schwester, und erworbene Rollen, wie die eines Coaches oder Trainers. Beide Arten von Rollen können gestaltet werden, allerdings ist es entscheidend, sich der eigenen Rollen bewusst zu sein.
Rollenkonflikte
Rollenkonflikte treten auf, wenn sich die Anforderungen verschiedener Rollen überschneiden. Ein Beispiel ist die Herausforderung, als berufstätige Mutter rechtzeitig das Kind aus der Betreuung abzuholen, während man einen beruflichen Termin hat.
Erwartungen an Rollen
Rollen sind mit unterschiedlichen Erwartungen verbunden: Muss-Erwartungen, die vertraglich geregelt sind, Soll-Erwartungen, die gesellschaftlichen Normen entsprechen, und Kann-Erwartungen, die über das Nötige hinausgehen. Diese Erwartungen können Stress verursachen, wenn sie nicht im Einklang mit den eigenen Bedürfnissen stehen.
Rollen reflektieren und verändern
Es ist hilfreich, die eigenen Rollen und deren Anforderungen zu reflektieren, um herauszufinden, welche Rollen man möglicherweise ablegen oder verändern möchte. Eine bewusste Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen kann zu mehr Klarheit und Zufriedenheit führen.
Der Einfluss des Umfelds
Das individuelle Erleben einer Rolle geschieht immer im Kontext des Umfelds. Die Dynamik zwischen den eigenen Erwartungen und den Erwartungen anderer kann das Rollenverständnis stark beeinflussen.
Urlaubs-Ich und Rollenpausen
Das Konzept des Urlaubs-Ichs wird als Zustand beschrieben, in dem keine Erwartungen an einen gestellt werden. Die Frage bleibt, ob man Rollen pausieren oder ablegen kann und ob es Rollen gibt, die man ohne Erwartungen leben kann.