Brandenburger Ateliergespräche
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Brandenburger Ateliergespräche

Brandenburger Ateliergespräche

Beschreibung

Wir besuchen Künstlerinnen und Künstler in ihren Ateliers und sprechen mit ihnen über ihre Arbeit, ihre Wege und die Geschichten hinter dem Sichtbaren.

Uns interessiert, wie Kunst in einer Region lebt, wie Orte auf Menschen wirken und was entsteht, wenn wir uns Zeit nehmen, genauer hinzuhören.

Viel Spaß beim zuhören!

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#2 Wir besuchen die Künstlerin Karolin Wurlitzer

29.05.2026

Über Kunst, Ort und Arbeitsweise

Der Podcast beleuchtet, wie Kunst in Regionen lebendig bleibt und wie Räume das Erscheinen von Werken beeinflussen. Es geht um den offenen Dialog mit Künstlerinnen, um das Hören auf Details, Gründlichkeit im Prozess sowie um das Übersetzen von Gedanken in Bilder, Musik und Worte – jenseits von Werbeversprechen oder Statussymbolen.

Künstlerische Praxis und Impulse

Carolin Burlitzer schildert, wie Natur, Stille und Alltag zu Inspirationen fließen. Flow entsteht, wenn Fantasie sich frei entfaltet, ohne Zettel oder festgelegte Schritte. Ein innerer Dialog zwischen Farbe, Form und Klang treibt Projekte voran und verwandelt Impulse in Bilder, Gedichte oder klingende Räume.

Kindheit, Verwandlungen und Materialität

Die Kindheit auf dem Dorf prägt eine tiefe Naturverbundenheit und ein starkes Urvertrauen. Verwandlungen begleiten das künstlerische Tun – von Eiern und Erden als Pigmente bis zu improvisierten Bildern. Eigenschaften wie Neugier und der Sinn für Rhythmus ziehen sich wie ein roter Faden durch ihr Werk.

Living Museum Potsdam und Begegnungen

Das Living Museum wird als offenes Atelier beschrieben, das Barrierefreiheit, Niedrigschwelligkeit und inklusive Teilhabe fördert. Durch internationale Begegnungen, spontane Kooperationen und sinnliche Erfahrungen entsteht ein Raum des Austauschs, der Würde betont und künstlerische Prozesse für alle zugänglich macht.

Über Kunst, Ort und Arbeitsweise

Der Podcast beleuchtet, wie Kunst in Regionen lebendig bleibt und wie Räume das Erscheinen von Werken beeinflussen. Es geht um den offenen Dialog mit Künstlerinnen, um das Hören auf Details, Gründlichkeit im Prozess sowie um das Übersetzen von Gedanken in Bilder, Musik und Worte – jenseits von Werbeversprechen oder Statussymbolen.

Künstlerische Praxis und Impulse

Carolin Burlitzer schildert, wie Natur, Stille und Alltag zu Inspirationen fließen. Flow entsteht, wenn Fantasie sich frei entfaltet, ohne Zettel oder festgelegte Schritte. Ein innerer Dialog zwischen Farbe, Form und Klang treibt Projekte voran und verwandelt Impulse in Bilder, Gedichte oder klingende Räume.

Kindheit, Verwandlungen und Materialität

Die Kindheit auf dem Dorf prägt eine tiefe Naturverbundenheit und ein starkes Urvertrauen. Verwandlungen begleiten das künstlerische Tun – von Eiern und Erden als Pigmente bis zu improvisierten Bildern. Eigenschaften wie Neugier und der Sinn für Rhythmus ziehen sich wie ein roter Faden durch ihr Werk.

Living Museum Potsdam und Begegnungen

Das Living Museum wird als offenes Atelier beschrieben, das Barrierefreiheit, Niedrigschwelligkeit und inklusive Teilhabe fördert. Durch internationale Begegnungen, spontane Kooperationen und sinnliche Erfahrungen entsteht ein Raum des Austauschs, der Würde betont und künstlerische Prozesse für alle zugänglich macht.

#1 Wir besuchen den Künstler José Nuevo

28.03.2026

Werdegang und Weg zur Bildhauerei

Der Künstler verbindet spanische Wurzeln mit einem langen Weg durch Madrid, Sevilla und Berlin. Schon früh faszinierten ihn Kunst und Malerei, später vertiefte er sich in eine formale Bildhauerausbildung in Sevilla und setzte seine Studien in Berlin fort. Zufällige Begegnungen und familiäre Unterstützung ermöglichten den Wechsel in die Region Brandenburg, wo er ein eigenes Atelier gründete und ökologische wie kulturelle Verknüpfungen zur Region erlebte.

Arbeitsweise, Materialien und Formensprache

Sein Hauptfokus liegt auf der dreidimensionalen Form. Er strebt nach Reduktion, klarer Geometrie und ehrlicher Darstellung: Formen müssen 100 Prozent stimmen. Lieblingsmaterial ist Stein, besonders Marmor, wobei er jedes Material akzeptiert, das sich formen lässt. Arbeiten entstehen oft parallel: Skulpturen, Reliefs, Modelle, sowie Proben mit Papier oder Holz, je nach Bedarf und Stimmung.

Kunst im Raum der Region und aktuelle Projekte

Ausgangspunkt ist das Atelier in Belitz/Brandenburg, von dort aus wandert sein Blick in öffentliche Räume und regionale Vorhaben. Projekte wie der Brandenburger Tag oder Skulpturen im öffentlichen Raum zeigen sein Interesse an regionaler Sichtbarkeit. Eine laufende Porträtarbeit sowie Vorbereitungen für Ausstellungen markieren das stets zeitnahe Arbeiten, ohne feste Zielvorgaben, sondern mit offenem Rhythmus und spontanen Entwicklungen.

Haltung, Heimat und künstlerische Antriebskräfte

Die Motivation kommt aus der täglichen Praxis: Muse heißt für ihn die Arbeit selbst. Ehrlichkeit mit Formen und das Vermeiden von Schnickschnack definieren seine Herangehensweise. Er sieht Heimat in beidem: Deutschland als aktuellen Lebensraum und Spanien als Wurzel. Ein Schwerpunkt bleibt, Steine heil zu belassen, sie aufmerksam auszuwählen und erst dann zu bearbeiten, wenn die innere Linie passt.

Werdegang und Weg zur Bildhauerei

Der Künstler verbindet spanische Wurzeln mit einem langen Weg durch Madrid, Sevilla und Berlin. Schon früh faszinierten ihn Kunst und Malerei, später vertiefte er sich in eine formale Bildhauerausbildung in Sevilla und setzte seine Studien in Berlin fort. Zufällige Begegnungen und familiäre Unterstützung ermöglichten den Wechsel in die Region Brandenburg, wo er ein eigenes Atelier gründete und ökologische wie kulturelle Verknüpfungen zur Region erlebte.

Arbeitsweise, Materialien und Formensprache

Sein Hauptfokus liegt auf der dreidimensionalen Form. Er strebt nach Reduktion, klarer Geometrie und ehrlicher Darstellung: Formen müssen 100 Prozent stimmen. Lieblingsmaterial ist Stein, besonders Marmor, wobei er jedes Material akzeptiert, das sich formen lässt. Arbeiten entstehen oft parallel: Skulpturen, Reliefs, Modelle, sowie Proben mit Papier oder Holz, je nach Bedarf und Stimmung.

Kunst im Raum der Region und aktuelle Projekte

Ausgangspunkt ist das Atelier in Belitz/Brandenburg, von dort aus wandert sein Blick in öffentliche Räume und regionale Vorhaben. Projekte wie der Brandenburger Tag oder Skulpturen im öffentlichen Raum zeigen sein Interesse an regionaler Sichtbarkeit. Eine laufende Porträtarbeit sowie Vorbereitungen für Ausstellungen markieren das stets zeitnahe Arbeiten, ohne feste Zielvorgaben, sondern mit offenem Rhythmus und spontanen Entwicklungen.

Haltung, Heimat und künstlerische Antriebskräfte

Die Motivation kommt aus der täglichen Praxis: Muse heißt für ihn die Arbeit selbst. Ehrlichkeit mit Formen und das Vermeiden von Schnickschnack definieren seine Herangehensweise. Er sieht Heimat in beidem: Deutschland als aktuellen Lebensraum und Spanien als Wurzel. Ein Schwerpunkt bleibt, Steine heil zu belassen, sie aufmerksam auszuwählen und erst dann zu bearbeiten, wenn die innere Linie passt.