erfolgreich steuern. Der Podcast der Treuhand Hannover
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erfolgreich steuern. Der Podcast der Treuhand Hannover

Treuhand Hannover

Beschreibung

In unserem Podcast »erfolgreich steuern« geben wir Selbstständigen aus dem Gesundheitswesen praxisnahe Impulse für ihren beruflichen Alltag. Egal ob Apotheker, Arzt, Zahnarzt oder selbstständiger Heilberufler – hier erhältst du kompakte Tipps, die wirklich weiterhelfen.

Wir sprechen über Themen, die in deiner Rolle entscheidend sind:
• Praxistipps für Führungskräfte – vom Teamalltag bis zur strategischen Ausrichtung
• Personalmanagement – Mitarbeitende führen, entwickeln und binden
• Steuertipps – verständlich erklärt und direkt umsetzbar

Unser Ziel: Dich dabei unterstützen, deine Praxis, Apotheke oder Einrichtung erfolgreich und zukunftssicher zu steuern. Jede Folge liefert fachliche Einblicke, konkrete Empfehlungen und echte Mehrwerte aus der täglichen Beratungspraxis der Treuhand Hannover.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 6: Krankmeldungen – souverän als Führungskraft handeln

04.08.2026

Einführung in das Thema Krankmeldungen

Die Diskussion um Krankmeldungen und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ab dem ersten Tag ist politisch aktuell. Der Koalitionsausschuss hat sich auf mögliche Änderungen geeinigt, jedoch gibt es noch keinen Gesetzentwurf. Das Thema betrifft alle Beteiligten, einschließlich Ärzte, Mitarbeitende und Arbeitgeber, wobei die Meinungen stark variieren.

Aktuelle Daten zur Fehlzeit

Die Treuhand Hannover hat Daten zur Fehlzeit in Apotheken analysiert. Im Jahr 2025 haben Mitarbeitende durchschnittlich 9,8 Fehltage, was unter dem Durchschnitt des Statistischen Bundesamtes liegt, der über 14 Tage beträgt. Die Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (EAU) seit 2022 hat die Erfassung von Krankentagen verbessert.

Herausforderungen für Apotheken

Apotheken stehen vor besonderen Herausforderungen, da ihre Teams oft klein sind. Fehlende Mitarbeitende führen zu einer erhöhten Belastung der verbleibenden Teammitglieder. Die Führungskräfte müssen daher strategisch handeln, um Ausfälle zu kompensieren und gleichzeitig das Team zu unterstützen.

Führungsansatz und Fürsorgepflicht

Führungskräfte sollten das Gespräch mit Mitarbeitenden suchen, die häufig fehlen, um herauszufinden, ob es Unterstützung benötigt. Eine respektvolle Kommunikation ist wichtig, da Mitarbeitende nicht verpflichtet sind, Details zu ihrer Erkrankung zu teilen. Das Beobachten von Mustern im Fehlverhalten ist ebenfalls entscheidend.

Umgang mit Krankmeldungen im Team

Führungskräfte sollten Ruhe bewahren und das Team effizient organisieren, wenn Mitarbeitende kurzfristig ausfallen. Eine positive Teamatmosphäre kann durch kleine Gesten der Wertschätzung gefördert werden. Langfristige Lösungen sollten jedoch auch in Betracht gezogen werden, um wiederholte Ausfälle zu vermeiden.

Regeln und Meldeprozesse

Es ist wichtig, klare Regeln für Krankmeldungen zu etablieren und die Mitarbeitenden über diese zu informieren. Ein effektiver Meldeprozess hilft, die Planung zu verbessern und die Belastung im Team zu steuern. Sensibilität und Fingerspitzengefühl sind notwendig, um mit Krankmeldungen umzugehen.

Einführung in das Thema Krankmeldungen

Die Diskussion um Krankmeldungen und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ab dem ersten Tag ist politisch aktuell. Der Koalitionsausschuss hat sich auf mögliche Änderungen geeinigt, jedoch gibt es noch keinen Gesetzentwurf. Das Thema betrifft alle Beteiligten, einschließlich Ärzte, Mitarbeitende und Arbeitgeber, wobei die Meinungen stark variieren.

Aktuelle Daten zur Fehlzeit

Die Treuhand Hannover hat Daten zur Fehlzeit in Apotheken analysiert. Im Jahr 2025 haben Mitarbeitende durchschnittlich 9,8 Fehltage, was unter dem Durchschnitt des Statistischen Bundesamtes liegt, der über 14 Tage beträgt. Die Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (EAU) seit 2022 hat die Erfassung von Krankentagen verbessert.

Herausforderungen für Apotheken

Apotheken stehen vor besonderen Herausforderungen, da ihre Teams oft klein sind. Fehlende Mitarbeitende führen zu einer erhöhten Belastung der verbleibenden Teammitglieder. Die Führungskräfte müssen daher strategisch handeln, um Ausfälle zu kompensieren und gleichzeitig das Team zu unterstützen.

Führungsansatz und Fürsorgepflicht

Führungskräfte sollten das Gespräch mit Mitarbeitenden suchen, die häufig fehlen, um herauszufinden, ob es Unterstützung benötigt. Eine respektvolle Kommunikation ist wichtig, da Mitarbeitende nicht verpflichtet sind, Details zu ihrer Erkrankung zu teilen. Das Beobachten von Mustern im Fehlverhalten ist ebenfalls entscheidend.

Umgang mit Krankmeldungen im Team

Führungskräfte sollten Ruhe bewahren und das Team effizient organisieren, wenn Mitarbeitende kurzfristig ausfallen. Eine positive Teamatmosphäre kann durch kleine Gesten der Wertschätzung gefördert werden. Langfristige Lösungen sollten jedoch auch in Betracht gezogen werden, um wiederholte Ausfälle zu vermeiden.

Regeln und Meldeprozesse

Es ist wichtig, klare Regeln für Krankmeldungen zu etablieren und die Mitarbeitenden über diese zu informieren. Ein effektiver Meldeprozess hilft, die Planung zu verbessern und die Belastung im Team zu steuern. Sensibilität und Fingerspitzengefühl sind notwendig, um mit Krankmeldungen umzugehen.

Folge 5: Delegieren lernen – Warum gute Führung nicht alles selbst macht

07.07.2026

Einführung in das Thema Delegation

Die Episode behandelt die Kunst der Delegation im Führungsalltag. Oft zögern Führungskräfte, Aufgaben abzugeben, obwohl sie wissen, dass sie nicht alles selbst erledigen sollten. Gründe dafür sind Angst vor Kontrollverlust, das Vermeiden von Fehlern und die Sorge, Mitarbeitende zu belasten.

Die Bedeutung der Delegation

Delegation ist nicht nur das Abgeben von Aufgaben, sondern umfasst auch Verantwortung, Entscheidungen und Zeitrahmen. Führungskräfte müssen verstehen, dass die Entwicklung von Mitarbeitenden und deren Übernahme von Verantwortung entscheidend für den Erfolg eines Teams sind.

Die 5W-Methode als Hilfsmittel

Die 5W-Methode (Was, Warum, Wer, Wann, Wie) hilft Führungskräften, Aufgaben klar zu definieren und die Delegation effektiv zu gestalten. Diese Struktur erleichtert es Mitarbeitenden, die Aufgabe zu verstehen und erfolgreich zu erfüllen.

Stufen der Delegation

Das Fünf-Stufen-Konzept der Delegation beschreibt verschiedene Ebenen der Verantwortungsübertragung, von der Informationssammlung bis hin zur vollständigen Eigenverantwortung. Dies ermöglicht eine schrittweise Heranführung an mehr Verantwortung.

Umgang mit Schwierigkeiten bei der Delegation

Wenn Delegation nicht funktioniert, ist es wichtig, die Gründe zu analysieren und konstruktive Gespräche mit Mitarbeitenden zu führen, anstatt sofort aufzugeben. Rückdelegation sollte vermieden werden, indem Mitarbeitende ermutigt werden, selbst Lösungen zu finden.

Vorteile der Delegation

Delegation bietet nicht nur Zeitersparnis für Führungskräfte, sondern fördert auch die Entwicklung der Mitarbeitenden. Durch das Übertragen von Verantwortung wird die Entscheidungsfindung beschleunigt und Abhängigkeiten reduziert.

Praktische Tipps zur Delegation

Führungskräfte sollten sich bewusst Aufgaben aussuchen, die sie delegieren möchten. Es ist ratsam, klein anzufangen, klare Zwischenstände zu besprechen und nicht sofort aufzugeben, wenn Probleme auftreten. Fehler sind Lernchancen.

Einführung in das Thema Delegation

Die Episode behandelt die Kunst der Delegation im Führungsalltag. Oft zögern Führungskräfte, Aufgaben abzugeben, obwohl sie wissen, dass sie nicht alles selbst erledigen sollten. Gründe dafür sind Angst vor Kontrollverlust, das Vermeiden von Fehlern und die Sorge, Mitarbeitende zu belasten.

Die Bedeutung der Delegation

Delegation ist nicht nur das Abgeben von Aufgaben, sondern umfasst auch Verantwortung, Entscheidungen und Zeitrahmen. Führungskräfte müssen verstehen, dass die Entwicklung von Mitarbeitenden und deren Übernahme von Verantwortung entscheidend für den Erfolg eines Teams sind.

Die 5W-Methode als Hilfsmittel

Die 5W-Methode (Was, Warum, Wer, Wann, Wie) hilft Führungskräften, Aufgaben klar zu definieren und die Delegation effektiv zu gestalten. Diese Struktur erleichtert es Mitarbeitenden, die Aufgabe zu verstehen und erfolgreich zu erfüllen.

Stufen der Delegation

Das Fünf-Stufen-Konzept der Delegation beschreibt verschiedene Ebenen der Verantwortungsübertragung, von der Informationssammlung bis hin zur vollständigen Eigenverantwortung. Dies ermöglicht eine schrittweise Heranführung an mehr Verantwortung.

Umgang mit Schwierigkeiten bei der Delegation

Wenn Delegation nicht funktioniert, ist es wichtig, die Gründe zu analysieren und konstruktive Gespräche mit Mitarbeitenden zu führen, anstatt sofort aufzugeben. Rückdelegation sollte vermieden werden, indem Mitarbeitende ermutigt werden, selbst Lösungen zu finden.

Vorteile der Delegation

Delegation bietet nicht nur Zeitersparnis für Führungskräfte, sondern fördert auch die Entwicklung der Mitarbeitenden. Durch das Übertragen von Verantwortung wird die Entscheidungsfindung beschleunigt und Abhängigkeiten reduziert.

Praktische Tipps zur Delegation

Führungskräfte sollten sich bewusst Aufgaben aussuchen, die sie delegieren möchten. Es ist ratsam, klein anzufangen, klare Zwischenstände zu besprechen und nicht sofort aufzugeben, wenn Probleme auftreten. Fehler sind Lernchancen.

Folge 4: Feedback richtig geben und annehmen

02.06.2026

Was Feedback bedeutet und wofür es genutzt wird

Feedback wird als Rückmeldung zu beobachtetem Verhalten beschrieben, mit dem Ziel einer Verhaltensänderung oder besseren Zusammenarbeit. Im beruflichen Kontext wird es als wichtiges Instrument in der Führung betrachtet, das Struktur haben kann und dennoch flexibel eingesetzt wird. Es lässt sich sowohl spontan als auch geplant geben, hängt aber davon ab, wie man es kommuniziert und welche Wirkung erzielt werden soll.

Arten von Feedback und der richtige Zeitraum

Es gibt verschiedene Formen, darunter spontane, lobende oder konstruktive Rückmeldungen. Wichtig ist, dass Timing und Kontext stimmen: Rückmeldungen sollten zeitnah erfolgen, damit sie nachvollziehbar bleiben. Geprägt wird das durch klare Beobachtungen und eine sachliche Formulierung, die emotionale Distanz wahrt und dem Gegenüber Orientierung bietet.

Regeln für Geben und Empfangen von Feedback

Beim Geben steht im Vordergrund, eine Zielrichtung zu benennen, die eigene Wahrnehmung aus der Ich-Perspektive zu schildern und die Wirkung zu beschreiben. Sachlichkeit und Vermeidung persönlicher Angriffe sichern die Akzeptanz. Ein konkreter Änderungswunsch ist hilfreich, muss aber nicht immer enthalten sein. Das Feedback sollte im Dialog stattfinden und möglichst in ruhiger Umgebung erfolgen.

Entwicklung einer Feedback-Kultur

Eine wirksame Kultur entsteht durch Vertrauen, regelmäßige Rückmeldungen und Einbindung der Mitarbeitenden in den Prozess. Positive Rückmeldungen stärken Sicherheit, während konstruktive Hinweise Lernprozesse unterstützen. Führungskräfte dienen als Vorbild, fördern offene Kommunikation und schaffen Räume, in denen Feedback selbstverständlich geäußert und angenommen wird.

Was Feedback bedeutet und wofür es genutzt wird

Feedback wird als Rückmeldung zu beobachtetem Verhalten beschrieben, mit dem Ziel einer Verhaltensänderung oder besseren Zusammenarbeit. Im beruflichen Kontext wird es als wichtiges Instrument in der Führung betrachtet, das Struktur haben kann und dennoch flexibel eingesetzt wird. Es lässt sich sowohl spontan als auch geplant geben, hängt aber davon ab, wie man es kommuniziert und welche Wirkung erzielt werden soll.

Arten von Feedback und der richtige Zeitraum

Es gibt verschiedene Formen, darunter spontane, lobende oder konstruktive Rückmeldungen. Wichtig ist, dass Timing und Kontext stimmen: Rückmeldungen sollten zeitnah erfolgen, damit sie nachvollziehbar bleiben. Geprägt wird das durch klare Beobachtungen und eine sachliche Formulierung, die emotionale Distanz wahrt und dem Gegenüber Orientierung bietet.

Regeln für Geben und Empfangen von Feedback

Beim Geben steht im Vordergrund, eine Zielrichtung zu benennen, die eigene Wahrnehmung aus der Ich-Perspektive zu schildern und die Wirkung zu beschreiben. Sachlichkeit und Vermeidung persönlicher Angriffe sichern die Akzeptanz. Ein konkreter Änderungswunsch ist hilfreich, muss aber nicht immer enthalten sein. Das Feedback sollte im Dialog stattfinden und möglichst in ruhiger Umgebung erfolgen.

Entwicklung einer Feedback-Kultur

Eine wirksame Kultur entsteht durch Vertrauen, regelmäßige Rückmeldungen und Einbindung der Mitarbeitenden in den Prozess. Positive Rückmeldungen stärken Sicherheit, während konstruktive Hinweise Lernprozesse unterstützen. Führungskräfte dienen als Vorbild, fördern offene Kommunikation und schaffen Räume, in denen Feedback selbstverständlich geäußert und angenommen wird.