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PSYCHISCH GESEHEN - ZWISCHEN KOPF UND GEFÜHL
Sven Krawitz
Beschreibung
Was passiert, wenn knallhartes Fachwissen auf die ungefilterte Realität trifft? In "PSYCHISCH GESEHEN - ZWISCHEN KOPF UND GEFÜHL" zerren wir die Psyche aus dem geschützten Therapiezimmer und werfen sie mitten in das echte Leben. Ohne Tabus, ohne Samthandschuhe und ohne Berührungsängste – aber mit dem Mut, genau die unbequemen Fragen zu stellen, vor denen andere zurückschrecken.
Wir, das sind:
Stephanie Deest (Psychotherapeutin in eigener Praxis) – die Frau für die fundierte psychologische Tiefe.
Sven Krawitz (Mental Health Erfahrungsexperte und Betroffener von chronischen Erkrankungen) – der Mann für die ungeschönte Wahrheit aus dem Alltag mit Diagnose.
Wir finden: Psychische Gesundheit ist kein weichgespültes Nischenthema. Depressionen, Angststörungen oder Traumata betreffen uns alle. Aber wie sprechen wir darüber, ohne in hohlen Klischees zu versinken?
Was dich alle zwei Wochen für ca. 30 Minuten erwartet:
Fachwissen trifft Betroffenheit: Wir filetieren die echten Themen – vom Burnout bis zum richtigen Umgang mit Antidepressiva.
Fakten-Check: In Rubriken wie „Was sagt die Forschung?“ und „Mythos oder Wahrheit?“ zerstören wir gefährliches Halbwissen.
Echte Fragen: Wir beantworten eure Fragen schonungslos ehrlich. Vom zitternden ersten Schritt in die Therapie bis zum Leben mit der Krankheit.
Wir scheuen uns vor nichts. Wir zerlegen reißerische mediale Schlagzeilen genauso wie die gähnende Versorgungslücke auf dem Land. Mit Herz, scharfem Verstand und einer zwingend notwendigen Prise Ironie machen wir auch die schwerste Kost verdaulich.
PSYCHISCH GESEHEN - ZWISCHEN KOPF UND GEFÜHL. Der Raum für Gespräche, die wehtun dürfen, aber Halt geben. Hör rein, brich das Schweigen und stell dich deiner Psyche.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Stationäre Psychotherapie, Rückfälle und warum Heilung selten geadlinig verläuft
Einleitung in die psychische Gesundheit
Der Podcast thematisiert psychische Erkrankungen und deren Behandlung, insbesondere die Herausforderungen und Rückschläge im Heilungsprozess. Er zielt darauf ab, psychologische Themen aus dem Therapiezimmer in das Alltagsleben zu bringen und dabei offen und verständlich zu kommunizieren.
Stationäre Psychotherapie und Rückfälle
Die Episode behandelt die Thematik der stationären Psychotherapie und warum Heilung selten geradlinig verläuft. Viele Menschen glauben, dass ein Aufenthalt in der Psychiatrie alles löst, jedoch ist dies oft nur der erste Schritt in einem langen Prozess, der auch Rückfälle umfassen kann.
Der Heilungsprozess
Heilung ist ein schrittweiser Prozess, der von individuellen Erfahrungen abhängt. Ein längerer Leidensweg kann nicht in kurzer Zeit geheilt werden. Es wird betont, dass die Prägung, die jemand über Jahre erfahren hat, nicht in wenigen Wochen überwunden werden kann.
Die Rolle der Therapie
Die Therapeuten ermutigen die Zuhörer, sich auf die angebotene Therapie einzulassen und auch in schwierigen Zeiten Hilfe in Anspruch zu nehmen. Rückfälle sollten nicht als Misserfolge, sondern als Teil des Heilungsprozesses betrachtet werden.
Hilfsangebote und Selbstpflege
Es wird darauf hingewiesen, dass es viele Hilfsangebote gibt, die oft unbekannt sind. Zuhörer werden ermutigt, aktiv nach Unterstützung zu suchen und sich mit Fragen an die Experten im Podcast zu wenden.
Abschließende Gedanken
Die Episode schließt mit der Reflexion über den eigenen Heilungsweg und die Bedeutung von Selbstmitgefühl. Rückfälle sind keine Rückschritte, sondern Gelegenheiten zur Weiterentwicklung.

Warum brechen Kinder den Kontakt zu ihren Eltern ab?
Einleitung und Thema
In dieser Episode diskutieren Stephanie Deest und Sven Kravitz die komplexe Frage, warum Kinder den Kontakt zu ihren Eltern abbrechen. Sie beleuchten die psychologischen Aspekte und die emotionalen Herausforderungen, die mit solch einer Entscheidung verbunden sind.
Psychische Belastungen und Erfahrungen
Stephanie teilt ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Kontaktabbruch zu ihren Eltern, der aus einer Kindheit mit psychischer und körperlicher Gewalt resultiert. Sie reflektiert über die lange und schmerzhafte Entscheidung, diesen Schritt zu gehen, und beschreibt die Schwierigkeiten, die damit verbunden sind.
Bindung und Loyalitätskonflikte
Die Gesprächspartner diskutieren die psychodynamischen Faktoren wie Bindungsverhalten und Loyalitätskonflikte, die oft zwischen Kindern und Eltern bestehen. Sie betonen, dass ein Kontaktabbruch häufig das Ende einer langen Leidensgeschichte ist.
Reflexion und Selbsthilfe
Ein wichtiger Punkt ist die Bedeutung von Reflexion über eigene Bedürfnisse und Grenzen in Beziehungen. Die Hosts laden die Zuhörenden ein, sich Gedanken über gesunde Beziehungen zu machen und ihre eigenen Erfahrungen zu teilen, um eine Community des Austauschs zu schaffen.
Schlussfolgerung
Die Episode schließt mit der Ermutigung, dass Hilfe in schwierigen Zeiten keine Schwäche ist, sondern Stärke zeigt. Die Hosts betonen, dass es wichtig ist, sich selbst zu schützen und zu lernen, Grenzen zu setzen, um inneren Frieden zu finden.

Psychodynamik und das Unbewusste
Einführung in die Psychodynamik und das Unbewusste
Der Podcast thematisiert die Psychodynamik und das Unbewusste, das oft unser Verhalten und unsere Reaktionen beeinflusst, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Stefanie Deest und Sven Kravitz diskutieren, wie sich unbewusste Prozesse in unserem Alltag zeigen, beispielsweise durch wiederkehrende Beziehungsmuster oder emotionale Überreaktionen.
Abwehrmechanismen und ihre Auswirkungen
Die Gesprächspartner erläutern verschiedene Abwehrmechanismen, wie Verdrängung und Dissoziation. Diese Mechanismen helfen, belastende Emotionen zu verarbeiten, können jedoch auch zu unbewussten Reaktionen führen, die im sozialen Kontext problematisch sind. Ein Beispiel ist das Gefühl, in Beziehungen immer wieder dieselben Konflikte zu erleben.
Die Rolle der frühen Kindheit
Frühe Kindheitserfahrungen prägen unsere Beziehungsmuster. Die Beziehung zu den Eltern beeinflusst, wie wir später in Partnerschaften agieren. Oft wiederholen wir unbewusst die Dynamiken, die wir aus unserer Kindheit kennen, was zu ungesunden Beziehungsmustern führen kann.
Reflexion und Therapieansätze
Die Psychotherapie zielt darauf ab, unbewusste Konflikte ins Bewusstsein zu heben. Dies geschieht durch Gespräche und biografische Anamnese, um zu verstehen, wie frühere Erfahrungen unser aktuelles Verhalten beeinflussen. Die Teilnehmer ermutigen zur Reflexion über eigene Reaktionen und Gefühle, um alte Muster zu erkennen und zu verändern.
Abschluss und Reflexion
Der Podcast schließt mit einer Übung zur Selbstreflexion, in der die Zuhörer ermutigt werden, über Situationen nachzudenken, in denen sie emotional überreagiert haben. Es wird betont, dass das Unbewusste kein Gegner ist, sondern ein wertvoller Teil unserer Psyche, der oft bereits weiß, was wir brauchen.