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Sprechwissenschaft – Sprechen. Schafft. Wissen.

DGSS e.V. Deutsche Gesellschaft für Sprechwissenschaft und Sprecherziehung

Beschreibung

Neugier trifft Fachwissen: Expert:innen aus der Sprechwissenschaft sowie angrenzender Disziplinen wie Psychologie, Phonetik, Soziologie, Forensik und Medizin geben spannende Einblicke in die Themen Stimme, Sprache und Kommunikation. Kompakt, fundiert und immer mit Blick über den Tellerrand.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

SSW-004: „Tiefenhören" – Manipulationen unter der Oberfläche des Gesagten

07.05.2026

Tiefenhören und subtile Beeinflussung

Der Podcast untersucht, wie Sprache hintergründig wirkt, oft ohne bewusstes Erkennen. Anhand von Beispielen zeigt sich, dass Formulierungen und Andeutungen Debatten prägen, Urteile beeinflussen und Oberflächenphänomene sichtbar machen. Ziel ist es, Muster zu erkennen, die hinter Gesprächen stehen, damit Hörerinnen und Hörer den Gesagten kritisch begegnen können, ohne dabei aufdringliche Ratschläge zu erhalten.

Präsenundische Vorgesetzte: Präsuppositionen verstehen

Präsuppositionen sind stillschweigende Voraussetzungen, die nicht hinterfragt werden. Beispiele zeigen, wie Klappentexte und politische Aussagen positive Annahmen voraussetzen und Leserinnen oder Wählerinnen beeinflussen. Diese Mechanismen lösen Reflexion aus, ohne dass die Grundlage der Behauptung überprüft wird, und tragen so zur Deutungshoheit bei.

Information Packaging und konzediertes Territorium

Information Packaging ordnet Aussagen so, dass Aufmerksamkeit gelenkt und Zustimmung erleichtert wird. Wichtig ist, wo mit Begeisterung begonnen wird und wie Einwände konzediert werden. Konzediertes Territorium bezeichnet das Zugeständnis, das bereits anerkannt wurde, um gemeinsame Lösungen zu finden. Diese Ansätze können in Verhandlungen die Zusammenarbeit fördern und Konflikte entschärfen.

Metakommunikation und Reflexion in der Gesprächskultur

Als zentrales Schlussanliegen wird die Metakommunikation betont: Sprache beeinflusst das Denken und kann zu Manipulation genutzt werden. Mehr Analyse, Ruhe in der Debatte und bewusstes Reflektieren in öffentlichen Formaten werden als Weg zu einer faireren Gesprächskultur beschrieben. Der Fokus liegt auf dem Verständnis von Sprache und ihrem Einfluss auf Entscheidungen.

Tiefenhören und subtile Beeinflussung

Der Podcast untersucht, wie Sprache hintergründig wirkt, oft ohne bewusstes Erkennen. Anhand von Beispielen zeigt sich, dass Formulierungen und Andeutungen Debatten prägen, Urteile beeinflussen und Oberflächenphänomene sichtbar machen. Ziel ist es, Muster zu erkennen, die hinter Gesprächen stehen, damit Hörerinnen und Hörer den Gesagten kritisch begegnen können, ohne dabei aufdringliche Ratschläge zu erhalten.

Präsenundische Vorgesetzte: Präsuppositionen verstehen

Präsuppositionen sind stillschweigende Voraussetzungen, die nicht hinterfragt werden. Beispiele zeigen, wie Klappentexte und politische Aussagen positive Annahmen voraussetzen und Leserinnen oder Wählerinnen beeinflussen. Diese Mechanismen lösen Reflexion aus, ohne dass die Grundlage der Behauptung überprüft wird, und tragen so zur Deutungshoheit bei.

Information Packaging und konzediertes Territorium

Information Packaging ordnet Aussagen so, dass Aufmerksamkeit gelenkt und Zustimmung erleichtert wird. Wichtig ist, wo mit Begeisterung begonnen wird und wie Einwände konzediert werden. Konzediertes Territorium bezeichnet das Zugeständnis, das bereits anerkannt wurde, um gemeinsame Lösungen zu finden. Diese Ansätze können in Verhandlungen die Zusammenarbeit fördern und Konflikte entschärfen.

Metakommunikation und Reflexion in der Gesprächskultur

Als zentrales Schlussanliegen wird die Metakommunikation betont: Sprache beeinflusst das Denken und kann zu Manipulation genutzt werden. Mehr Analyse, Ruhe in der Debatte und bewusstes Reflektieren in öffentlichen Formaten werden als Weg zu einer faireren Gesprächskultur beschrieben. Der Fokus liegt auf dem Verständnis von Sprache und ihrem Einfluss auf Entscheidungen.

SSW-003: "Laber nicht rum!" Einfach verständlich auf den Punkt sprechen.

20.02.2026

Unterschiede zwischen geschriebener und gesprochener Sprache

Es wird deutlich, dass Gesprochenes und Geschriebenes beide Formen sind, die sich ergänzen. Das Gesprochene braucht keine äußeren Werkzeuge, dafür mehr unmittelbare Situation und Adressatenbezug. Geschriebenes existiert im Raum und bleibt zeitlos sichtbar. Die Überlappung von Mischformen zeigt, dass Prototypen oft weniger trennscharf sind als erwartet.

Was macht verständliches Sprechen aus?

Wichtige Faktoren sind spontane Formulierungen, Melodieführung und zugewandte Stimme. Klarheit entsteht, wenn Gedanken im richtigen Moment hervorgehoben werden und hörbare Endpunkte, Pausen sowie Betonungen genutzt werden. Wiederholungen oder Korrekturen im Verlauf können zur Lebendigkeit beitragen und das Verständnis fördern.

Praktische Hinweise beim Vortragen

Beim Umsetzen von Texten ins Mündliche empfiehlt es sich, Einheiten sinnvoll zu gliedern, Bedeutungsschwerpunkte zu markieren und kurze Abschnitte zu üben. Gegen Falsches oder Monotonie helfen subtile rhythmische Variationen, gezieltes Betonen wichtiger Inhalte und Bewusstsein für das Zuhören, statt das wörtliche Ablesen zu fokussieren.

Medienwechsel und zentrale Botschaften

Der Kontext beeinflusst, wie präsentiert wird: sachliche Formate wirken ruhiger, feierliche Auftritte können mehr Mitgefühl und Dynamik zulassen. Wesentlich bleibt die Grundidee, verständliches Sprechen als lebendige Kommunikation zu begreifen. Fülllaute sind normal; die Hauptbotschaft bleibt wahrnehmbar, wenn der Gedanke klar geführt wird und die Stimme flexibel eingesetzt wird.

Unterschiede zwischen geschriebener und gesprochener Sprache

Es wird deutlich, dass Gesprochenes und Geschriebenes beide Formen sind, die sich ergänzen. Das Gesprochene braucht keine äußeren Werkzeuge, dafür mehr unmittelbare Situation und Adressatenbezug. Geschriebenes existiert im Raum und bleibt zeitlos sichtbar. Die Überlappung von Mischformen zeigt, dass Prototypen oft weniger trennscharf sind als erwartet.

Was macht verständliches Sprechen aus?

Wichtige Faktoren sind spontane Formulierungen, Melodieführung und zugewandte Stimme. Klarheit entsteht, wenn Gedanken im richtigen Moment hervorgehoben werden und hörbare Endpunkte, Pausen sowie Betonungen genutzt werden. Wiederholungen oder Korrekturen im Verlauf können zur Lebendigkeit beitragen und das Verständnis fördern.

Praktische Hinweise beim Vortragen

Beim Umsetzen von Texten ins Mündliche empfiehlt es sich, Einheiten sinnvoll zu gliedern, Bedeutungsschwerpunkte zu markieren und kurze Abschnitte zu üben. Gegen Falsches oder Monotonie helfen subtile rhythmische Variationen, gezieltes Betonen wichtiger Inhalte und Bewusstsein für das Zuhören, statt das wörtliche Ablesen zu fokussieren.

Medienwechsel und zentrale Botschaften

Der Kontext beeinflusst, wie präsentiert wird: sachliche Formate wirken ruhiger, feierliche Auftritte können mehr Mitgefühl und Dynamik zulassen. Wesentlich bleibt die Grundidee, verständliches Sprechen als lebendige Kommunikation zu begreifen. Fülllaute sind normal; die Hauptbotschaft bleibt wahrnehmbar, wenn der Gedanke klar geführt wird und die Stimme flexibel eingesetzt wird.

SSW-002: Siehst du etwas, das ich nicht weiß?

23.09.2025

Einführung zum Podcast

In der zweiten Episode des Podcasts geht es um das Thema Körpersprache und Körperausdruck. Elisa Franz und Hans Nennerf begrüßen ihren technischen Unterstützer Philipp und die Expertin Christa Heilmann, eine ehemalige Professorin für Sprechwissenschaft.

Körpersprache vs. Körperausdruck

Christa erklärt den Unterschied zwischen Körpersprache und Körperausdruck. Körpersprache bezieht sich auf konventionalisierte Gesten mit festgelegten Bedeutungen, während Körperausdruck individuelle Emotionen und Zustände vermittelt, die interpretativ sind.

Gestik und Kommunikation

Die Bedeutung der Gestik wird hervorgehoben. Gestik unterstützt die verbale Kommunikation und sollte nicht unterdrückt werden, sondern authentisch eingesetzt werden, um die Inhalte klarer zu vermitteln.

Interkulturelle Unterschiede

Interkulturelle Missverständnisse in der Körpersprache werden diskutiert. Christa betont, dass kulturelle Kontexte und spezifische Gesten entscheidend für die Kommunikation sind.

Respekt und Authentizität

Respekt in der Kommunikation wird durch Authentizität, Fachwissen und Empathie erzeugt. Körperliche Präsenz und angemessene Gestik tragen ebenfalls dazu bei, Respekt zu gewinnen.

Mythen der Körpersprache

Christa räumt mit dem weit verbreiteten Mythos auf, dass Körpersprache und Stimme 55% der Kommunikationswirkung ausmachen. Stattdessen betont sie die Komplexität der Kommunikation und die Notwendigkeit, den Kontext zu berücksichtigen.

Ausblick auf die nächste Episode

In der nächsten Folge wird das Thema behandelt, wie man schriftliche Texte besser vorlesen kann. Heiner Apel wird als Gast erwartet, um hilfreiche Tipps zu geben.

Einführung zum Podcast

In der zweiten Episode des Podcasts geht es um das Thema Körpersprache und Körperausdruck. Elisa Franz und Hans Nennerf begrüßen ihren technischen Unterstützer Philipp und die Expertin Christa Heilmann, eine ehemalige Professorin für Sprechwissenschaft.

Körpersprache vs. Körperausdruck

Christa erklärt den Unterschied zwischen Körpersprache und Körperausdruck. Körpersprache bezieht sich auf konventionalisierte Gesten mit festgelegten Bedeutungen, während Körperausdruck individuelle Emotionen und Zustände vermittelt, die interpretativ sind.

Gestik und Kommunikation

Die Bedeutung der Gestik wird hervorgehoben. Gestik unterstützt die verbale Kommunikation und sollte nicht unterdrückt werden, sondern authentisch eingesetzt werden, um die Inhalte klarer zu vermitteln.

Interkulturelle Unterschiede

Interkulturelle Missverständnisse in der Körpersprache werden diskutiert. Christa betont, dass kulturelle Kontexte und spezifische Gesten entscheidend für die Kommunikation sind.

Respekt und Authentizität

Respekt in der Kommunikation wird durch Authentizität, Fachwissen und Empathie erzeugt. Körperliche Präsenz und angemessene Gestik tragen ebenfalls dazu bei, Respekt zu gewinnen.

Mythen der Körpersprache

Christa räumt mit dem weit verbreiteten Mythos auf, dass Körpersprache und Stimme 55% der Kommunikationswirkung ausmachen. Stattdessen betont sie die Komplexität der Kommunikation und die Notwendigkeit, den Kontext zu berücksichtigen.

Ausblick auf die nächste Episode

In der nächsten Folge wird das Thema behandelt, wie man schriftliche Texte besser vorlesen kann. Heiner Apel wird als Gast erwartet, um hilfreiche Tipps zu geben.