Südfoyer
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Beschreibung

Konzerte erfordern Vorbereitung:
Die Sängerinnen und Sänger des Philharmonischen Chores Berlin bereiten sich mit mindestens zwei Proben pro Woche unter der künstlerischen Leitung von Florian Benfer auf ihre anstehenden Konzerte vor.
Und in dieser Podcastreihe können sich die Besucherinnen und Besucher, die Zuhörerinnen und Zuhörer unserer Konzerte vorbereiten. In Gesprächen mit den Dirigenten gibt es Informationen zu Werken und Komponist:in, geschichtlichen und musikalischen Hintergründen und Einblicke in den Probenprozess.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Südfoyer - Felix Mendelssohn Bartholdys "Elias"

27.02.2026

Elias als Mensch und musikalische Evangelisierung

Der Protagonist Elias wird als hochsensibler, fehlerhafter Mensch dargestellt, der Emotionen stark erlebt und sich ohne höhere Sinngebung verloren fühlt. In der ersten Hälfte dominiert äußeres Drama mit Wüsten, Konflikt und Wunderheilungen, während die zweite Hälfte in die Psyche von Elias eintaucht. Der Chor fungiert als kollektive Stimme des Volkes, das zwischen Hingabe an Baal und Monotheismus schwankt und sich schlussendlich äußeren Prüfungen stellt.

Interreligioser Kontext und kompositorische Perspektiven

Felix Mendelssohn verbindet christliche und jüdische Wurzeln und lässt offen, wer am Ende wiederkehrt. Durch das offene Schlussbild schafft er Raum für unterschiedliche Lesarten und einen dialogischen Blick auf Glaubensfragen. Das Werk spiegelt die Aufklärungsideen wider, die den Dialog zwischen Religionen betonen, ohne eine eindeutige dogmatische Position zu erzwingen.

Chorarbeit, Besetzung und Probenpraxis

Der Chor agiert als geschlossener, wandelbarer Ensemblepartner, dessen Stimmenbilder Charaktere prägen. Kleine Chöre erhalten eine Sololage, ohne den Klang des großen Chors zu verwässern. Die Probenarbeit betont bewusst die Fähigkeit, schnell Rollen zu wechseln, unterschiedliche Emotionen zu verkörpern und damit die erzählerische Vielschichtigkeit des Oratoriums zu tragen.

Musikalische Struktur und zeitlose Perspektiven

Das Werk zeigt eine Psychologisierung der Musik: 때 der ersten Teil mehr äußeres Dramenspiel, der zweite Teil vertieft innere Konflikte. Gewalt und Gerichtsbarkeit im balinesischen Konflikt stehen im Spannfeld zu menschlicher Entwicklung und der Frage nach einer übergeordneten Gerechtigkeit. Die Offenheit des Endes regt zur individuellen Interpretation an und bietet Raum für eine reflektierte zeitlose Sicht auf Glauben und Menschsein.

Elias als Mensch und musikalische Evangelisierung

Der Protagonist Elias wird als hochsensibler, fehlerhafter Mensch dargestellt, der Emotionen stark erlebt und sich ohne höhere Sinngebung verloren fühlt. In der ersten Hälfte dominiert äußeres Drama mit Wüsten, Konflikt und Wunderheilungen, während die zweite Hälfte in die Psyche von Elias eintaucht. Der Chor fungiert als kollektive Stimme des Volkes, das zwischen Hingabe an Baal und Monotheismus schwankt und sich schlussendlich äußeren Prüfungen stellt.

Interreligioser Kontext und kompositorische Perspektiven

Felix Mendelssohn verbindet christliche und jüdische Wurzeln und lässt offen, wer am Ende wiederkehrt. Durch das offene Schlussbild schafft er Raum für unterschiedliche Lesarten und einen dialogischen Blick auf Glaubensfragen. Das Werk spiegelt die Aufklärungsideen wider, die den Dialog zwischen Religionen betonen, ohne eine eindeutige dogmatische Position zu erzwingen.

Chorarbeit, Besetzung und Probenpraxis

Der Chor agiert als geschlossener, wandelbarer Ensemblepartner, dessen Stimmenbilder Charaktere prägen. Kleine Chöre erhalten eine Sololage, ohne den Klang des großen Chors zu verwässern. Die Probenarbeit betont bewusst die Fähigkeit, schnell Rollen zu wechseln, unterschiedliche Emotionen zu verkörpern und damit die erzählerische Vielschichtigkeit des Oratoriums zu tragen.

Musikalische Struktur und zeitlose Perspektiven

Das Werk zeigt eine Psychologisierung der Musik: 때 der ersten Teil mehr äußeres Dramenspiel, der zweite Teil vertieft innere Konflikte. Gewalt und Gerichtsbarkeit im balinesischen Konflikt stehen im Spannfeld zu menschlicher Entwicklung und der Frage nach einer übergeordneten Gerechtigkeit. Die Offenheit des Endes regt zur individuellen Interpretation an und bietet Raum für eine reflektierte zeitlose Sicht auf Glauben und Menschsein.

Südfoyer - Georg Friedrich Händels "Messiah"

21.11.2025

Einführung in den Podcast

Im Podcast Südfoyer wird das kommende Konzert des Philharmonischen Chores Berlin vorgestellt, das Georg Friedrich Händels "Messiah" umfasst. Sebastian Büchner, Bassist des Chores, spricht mit Florian Benfer, dem künstlerischen Leiter und Dirigenten, über die Hintergründe des Werks und die Vorbereitungen für das Konzert am zweiten Adventssonntag.

Vorbereitungen und Herausforderungen

Florian erklärt, dass die Vorbereitung auf ein Konzert viel mehr umfasst als die Proben selbst. Die organisatorischen und künstlerischen Vorbereitungen sind entscheidend, um das Endergebnis zu erreichen. Er betont die Wichtigkeit, das Werk mit frischen Augen zu betrachten und sich von der Partitur leiten zu lassen, während er versucht, eigene Vorstellungen zu hinterfragen.

Der kreative Prozess und die Bedeutung des Textes

Der Prozess umfasst auch das Lesen des Librettos, um in die Handlung einzutauchen und zu verstehen, was Händel mit seiner Musik ausdrücken wollte. Florian hebt hervor, dass die eigene Erfahrung und die musikalische Entwicklung des Dirigenten eine Rolle spielen, wenn es darum geht, das Werk zu interpretieren und den Chor zu leiten.

Händels "Messiah" und seine Einzigartigkeit

Der "Messiah" wird als ein Werk beschrieben, das große universelle Fragen behandelt – Erlösung, Hoffnung und Menschlichkeit. Florian betont, dass die musikalische Einfachheit und Ehrlichkeit des Werks seine Anziehungskraft ausmachen und dass es wichtig ist, diese Aspekte auch im Konzert zu transportieren.

Der Bezug zur heutigen Zeit

Die Herausforderung besteht darin, das Werk für ein modernes Publikum relevant zu machen. Florian glaubt, dass es wichtig ist, die vielen kleinen Geschichten und emotionalen Momente des Werks plastisch zu vermitteln, um die Zuhörer in die Handlung einzubeziehen und eine Verbindung zu schaffen.

Einladung zum Konzert

Abschließend wird auf das bevorstehende Konzert hingewiesen, bei dem nicht nur das berühmte Halleluja, sondern das gesamte Werk live aufgeführt wird. Karten sind online und an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Einführung in den Podcast

Im Podcast Südfoyer wird das kommende Konzert des Philharmonischen Chores Berlin vorgestellt, das Georg Friedrich Händels "Messiah" umfasst. Sebastian Büchner, Bassist des Chores, spricht mit Florian Benfer, dem künstlerischen Leiter und Dirigenten, über die Hintergründe des Werks und die Vorbereitungen für das Konzert am zweiten Adventssonntag.

Vorbereitungen und Herausforderungen

Florian erklärt, dass die Vorbereitung auf ein Konzert viel mehr umfasst als die Proben selbst. Die organisatorischen und künstlerischen Vorbereitungen sind entscheidend, um das Endergebnis zu erreichen. Er betont die Wichtigkeit, das Werk mit frischen Augen zu betrachten und sich von der Partitur leiten zu lassen, während er versucht, eigene Vorstellungen zu hinterfragen.

Der kreative Prozess und die Bedeutung des Textes

Der Prozess umfasst auch das Lesen des Librettos, um in die Handlung einzutauchen und zu verstehen, was Händel mit seiner Musik ausdrücken wollte. Florian hebt hervor, dass die eigene Erfahrung und die musikalische Entwicklung des Dirigenten eine Rolle spielen, wenn es darum geht, das Werk zu interpretieren und den Chor zu leiten.

Händels "Messiah" und seine Einzigartigkeit

Der "Messiah" wird als ein Werk beschrieben, das große universelle Fragen behandelt – Erlösung, Hoffnung und Menschlichkeit. Florian betont, dass die musikalische Einfachheit und Ehrlichkeit des Werks seine Anziehungskraft ausmachen und dass es wichtig ist, diese Aspekte auch im Konzert zu transportieren.

Der Bezug zur heutigen Zeit

Die Herausforderung besteht darin, das Werk für ein modernes Publikum relevant zu machen. Florian glaubt, dass es wichtig ist, die vielen kleinen Geschichten und emotionalen Momente des Werks plastisch zu vermitteln, um die Zuhörer in die Handlung einzubeziehen und eine Verbindung zu schaffen.

Einladung zum Konzert

Abschließend wird auf das bevorstehende Konzert hingewiesen, bei dem nicht nur das berühmte Halleluja, sondern das gesamte Werk live aufgeführt wird. Karten sind online und an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Südfoyer - Lili Boulanger und Gabriel Fauré

04.10.2025

Einführung und Personelle Veränderungen

Im Podcast des Philharmonischen Chores Berlin wird über Lili Boulanger und Gabriel Fauré gesprochen, im Kontext eines Konzerts, das in der Zukunft stattfindet. Sebastian Büchner, der die Moderation übernommen hat, begrüßt den neuen künstlerischen Leiter Florian Binfer, der nach 22 Jahren die Leitung von Jörg Peter Weigle übernommen hat.

Florian Binfer's Einstieg

Florian Binfer reflektiert über seine Anfänge und die bedeutenden Chorleiter, die vor ihm kamen. Er betont den Respekt vor der Tradition des Chores und die Herausforderungen, die mit seiner neuen Position verbunden sind. Er bringt einen frischen Ansatz ein, indem er sich auf die Programmgestaltung und die Weiterentwicklung des Chores konzentriert.

Die Bedeutung von Chormusik

Binfer spricht über seinen Werdegang in der Chormusik und die Inspirationsquellen, die ihn geprägt haben. Seine Erfahrungen im Studium und mit verschiedenen Chören haben ihn auf die Leitung vorbereitet und er betont die Wichtigkeit, die individuellen Mitglieder des Chores kennenzulernen.

Musikalische Ansätze und Programmgestaltung

Die Programmgestaltung für die erste Saison wird thematisiert. Binfer plant eine abwechslungsreiche Auswahl an Stücken, um sowohl den Chor als auch das Publikum zu fordern und zu inspirieren. Er hebt hervor, dass die Wahl weniger bekannter Werke dazu dient, neue klangliche Erfahrungen zu schaffen.

Das Konzertprogramm

Das anstehende Konzert umfasst Werke von Boulanger und Fauré, die thematisch und musikalisch miteinander verbunden sind. Binfer erläutert die Dramaturgie des Programms und die Überlegungen, die zu der Auswahl der Stücke geführt haben.

Die Herausforderung der Aufführung

Die Diskrepanz zwischen den musikalischen Anforderungen und den emotionalen Themen der Stücke wird angesprochen. Binfer reflektiert über den Umgang mit den textlichen und musikalischen Inhalten während der Proben und betont die Wichtigkeit einer tiefen Auseinandersetzung mit der Musik.

Abschluss und Ausblick

Der Podcast endet mit einem Ausblick auf das Konzert und den musikalischen Höhepunkten, die das Publikum erwarten darf. Die Solisten und das begleitende Orchester werden vorgestellt, und Binfer bedankt sich für die Möglichkeit, seine Gedanken und Ideen zu teilen.

Einführung und Personelle Veränderungen

Im Podcast des Philharmonischen Chores Berlin wird über Lili Boulanger und Gabriel Fauré gesprochen, im Kontext eines Konzerts, das in der Zukunft stattfindet. Sebastian Büchner, der die Moderation übernommen hat, begrüßt den neuen künstlerischen Leiter Florian Binfer, der nach 22 Jahren die Leitung von Jörg Peter Weigle übernommen hat.

Florian Binfer's Einstieg

Florian Binfer reflektiert über seine Anfänge und die bedeutenden Chorleiter, die vor ihm kamen. Er betont den Respekt vor der Tradition des Chores und die Herausforderungen, die mit seiner neuen Position verbunden sind. Er bringt einen frischen Ansatz ein, indem er sich auf die Programmgestaltung und die Weiterentwicklung des Chores konzentriert.

Die Bedeutung von Chormusik

Binfer spricht über seinen Werdegang in der Chormusik und die Inspirationsquellen, die ihn geprägt haben. Seine Erfahrungen im Studium und mit verschiedenen Chören haben ihn auf die Leitung vorbereitet und er betont die Wichtigkeit, die individuellen Mitglieder des Chores kennenzulernen.

Musikalische Ansätze und Programmgestaltung

Die Programmgestaltung für die erste Saison wird thematisiert. Binfer plant eine abwechslungsreiche Auswahl an Stücken, um sowohl den Chor als auch das Publikum zu fordern und zu inspirieren. Er hebt hervor, dass die Wahl weniger bekannter Werke dazu dient, neue klangliche Erfahrungen zu schaffen.

Das Konzertprogramm

Das anstehende Konzert umfasst Werke von Boulanger und Fauré, die thematisch und musikalisch miteinander verbunden sind. Binfer erläutert die Dramaturgie des Programms und die Überlegungen, die zu der Auswahl der Stücke geführt haben.

Die Herausforderung der Aufführung

Die Diskrepanz zwischen den musikalischen Anforderungen und den emotionalen Themen der Stücke wird angesprochen. Binfer reflektiert über den Umgang mit den textlichen und musikalischen Inhalten während der Proben und betont die Wichtigkeit einer tiefen Auseinandersetzung mit der Musik.

Abschluss und Ausblick

Der Podcast endet mit einem Ausblick auf das Konzert und den musikalischen Höhepunkten, die das Publikum erwarten darf. Die Solisten und das begleitende Orchester werden vorgestellt, und Binfer bedankt sich für die Möglichkeit, seine Gedanken und Ideen zu teilen.