
Meine letzte Frage
Dustin Schubert & Julia Buttel
Beschreibung
Was bedeutet Sterbehilfe in Deutschland eigentlich wirklich?
Welche Möglichkeiten haben Menschen am Lebensende?
Wie gehen Angehörige mit dem Thema um?
Und welche Rolle spielen Glaube, Gesellschaft und Gesetzgebung dabei?
Dazu laden wir regelmäßig unterschiedliche Gäste ein – Ärztinnen und Ärzte, Angehörige, Patient:innen, Jurist:innen, Ethiker:innen und viele mehr. Sie teilen ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Sichtweisen, damit du dir ein umfassendes Bild machen kannst.
In jeder Folge erhältst du fundierte Informationen, persönliche Einblicke und praktische Orientierung – für mehr Klarheit, weniger Angst und eine selbstbestimmte Entscheidung am Ende des Lebens.
Ein Podcast von Linus Sterbehilfe.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Sterben wir heute anders?
Einleitung und persönliche Urlaubsreflexionen
Die Podcast-Hosts reflektieren über ihre Sommerferien und die Vorfreude auf die Rückkehr zur Arbeit. Sie teilen persönliche Urlaubserlebnisse, insbesondere an schönen Orten wie dem Mittelmeer und Portugal, und diskutieren ihre unterschiedlichen Urlaubsvorlieben.
Diskussion über den Tod und Sterben
Das Thema Sterben wird als zentral in der Episode eingeführt. Die Hosts stellen Fragen zu persönlichen Gedanken über den eigenen Tod und die Art und Weise, wie man sterben möchte. Während der eine Host wenig darüber nachgedacht hat, bietet der andere Einblicke aus seiner Erfahrung als Bestatter.
Generationenunterschiede im Umgang mit dem Tod
Die Hosts diskutieren, wie verschiedene Generationen mit dem Thema Tod umgehen. Sie bemerken eine Enttabuisierung des Themas in jüngeren Generationen durch gesellschaftliche Veränderungen und soziale Medien, was zu einem offenen Dialog über Sterben und Trauer führt.
Einfluss von Social Media
Social Media wird als Plattform erwähnt, die sowohl den Umgang mit Trauer als auch mit dem Tod beeinflusst. Die Hosts reflektieren über die Art und Weise, wie Menschen über den Tod kommunizieren und wie sich dies auf das individuelle und kollektive Trauerverhalten auswirkt.
Ausblick und Schlussfolgerungen
Abschließend wird darauf hingewiesen, dass der Umgang mit dem Tod weiterhin im Wandel ist und dass es wichtig ist, über diese Themen offen zu sprechen. Die Hosts freuen sich auf zukünftige Episoden und auf die Integration neuer Perspektiven durch kommende Gäste.

Zeit für Klartext
Thema Sterbehilfe im Fokus
Im Podcast wird die kontroverse Thematik der Sterbehilfe ausführlich diskutiert, insbesondere die Entwicklungen der letzten Monate. Die Moderatoren Dustin und Julia reflektieren über ihre Erfahrungen und die öffentliche Wahrnehmung von Sterbehilfe, die sich im Vergleich zu früheren Jahren verbessert hat.
Öffentliche Wahrnehmung und Medienberichterstattung
Die Moderatoren äußern, dass die negative Berichterstattung über ihre Organisation, Linus, abgenommen hat. Sie betonen, dass Transparenz und offene Kommunikation mit Medien dazu führen, dass viele kritische Journalisten von einer Berichterstattung über sie absehen.
Vergleich zu anderen Organisationen
Im Gespräch wird auch die DGHS thematisiert. Dustin und Julia kritisieren die Strukturen und Praktiken anderer Sterbehilfeorganisationen und heben die Unterschiede zu Linus hervor, insbesondere das Fehlen von klaren Richtlinien und Ethikkommissionen bei anderen Organisationen.
Persönliche Erfahrungen und Schicksale
Eine bewegende Anekdote wird geteilt, in der es darum geht, wie durch rechtzeitiges Handeln eine Mutter und ihr Kind gerettet werden konnten. Dies verdeutlicht die Verantwortung und die ethischen Herausforderungen, die die Moderatoren in ihrer Arbeit begleiten.
Abschließende Gedanken und Ausblick
Der Podcast endet mit einem Ausblick auf die Sommerpause und einem Hinweis auf die nächsten Folgen. Die Moderatoren ermutigen die Zuhörer, sich weiterhin mit dem Thema Sterbehilfe auseinanderzusetzen und eigene Meinungen zu bilden.

ME/CFS - Mehr als nur Erschöpfung
Einführung in ME/CFS
In dieser Episode wird das komplexe Thema der Krankheit ME-CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Erschöpfungssyndrom) behandelt, die in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus gerückt ist. Die Moderatoren beleuchten die Herausforderungen, mit denen Betroffene konfrontiert sind, sowie die Schwierigkeiten bei der Diagnose und Anerkennung der Krankheit.
Die Rolle der Moderatoren
Julia und Madeleine, die Moderatoren, diskutieren ihre jeweiligen Rollen innerhalb der Organisation Linus, die sich mit der Betreuung von ME-CFS-Patienten und ihren Angehörigen beschäftigt. Julia ist als Konsilärztin tätig und vermittelt zwischen medizinischer und kaufmännischer Leitung, während Madeleine sich um die Patientenverwaltung kümmert.
Die Zunahme von ME-CFS-Bewerbungen
Ein zentrales Thema ist die bemerkenswerte Zunahme von Bewerbungen durch ME-CFS-Patienten in letzter Zeit. Die Diskussion reflektiert, dass viele Patienten nach einer COVID-19-Erkrankung an ME-CFS erkranken und damit oft eine medizinische Odyssee durchleben, die von Unsicherheit und Missverständnissen geprägt ist.
Medizinische Anerkennung und Diagnoseproblematik
Obwohl ME-CFS seit den 30er Jahren bekannt ist und 1969 von der WHO anerkannt wurde, gibt es immer noch große Unsicherheiten in der medizinischen Gemeinschaft über die Krankheit. Der Begriff „Fatigue“ wird als irreführend angesehen, da die Erkrankung weitreichendere Auswirkungen hat, die nicht nur psychischer Natur sind. Viele Ärzte erkennen die Krankheit nicht an, was zu einer langen Diagnosestrecke für die Patienten führt.
Patientenerfahrungen und Herausforderungen
Die Moderatoren teilen eindrucksvolle Geschichten von Patienten, die in ihrer Lebensqualität stark eingeschränkt sind und oft nicht in der Lage sind, das Haus zu verlassen. Diese Schicksale verdeutlichen die Dringlichkeit einer besseren medizinischen und gesellschaftlichen Anerkennung von ME-CFS.
Politische und gesellschaftliche Verantwortung
Die Episode thematisiert auch die politische Verantwortung, die bei der Behandlung von ME-CFS-Patienten besteht. Es wird betont, dass trotz der hohen Zahl an Betroffenen wenig getan wird, um die Versorgungs- und Forschungslage zu verbessern. Der Mangel an klaren Leitlinien und der Fokus auf andere, besser erforschte Erkrankungen führt dazu, dass viele Patienten in ihrer Not allein gelassen werden.
Abschlussgedanken und Ausblick
Die Moderatoren schließen mit der Erkenntnis, dass die Begleitung von ME-CFS-Patienten in der Sterbehilfeorganisation Linus nicht als Selbstzweck betrachtet wird. Vielmehr besteht das Ziel darin, den Patienten in ihrem Leid beizustehen und die Liebe und Unterstützung, die sie von ihren Angehörigen erhalten, zu würdigen.