Bildung und Beruf – der Podcast des BvLB mit Martin Lang und Pascal Koch
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Bildung und Beruf – der Podcast des BvLB mit Martin Lang und Pascal Koch

BvLB Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung e.V.

Beschreibung

Was bewegt die berufliche Bildung in Deutschland? In unserem Podcast sprechen wir mit Gästen aus Wissenschaft, Politik und Praxis über aktuelle Herausforderungen, innovative Ideen und zukunftsweisende Entwicklungen.

Klar, meinungsstark und nah dran an der Realität – für alle, die an beruflichen Schulen unterrichten, die Berufsbildung gestalten oder einfach mehr wissen wollen. Jetzt reinhören!

Sie haben ein Thema, das wir aufgreifen sollten? Schreiben Sie uns an podcast@bvlb.de – wir freuen uns auf Ihre Anregungen!

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

„Ohne Erasmus+ hätte ich es nicht machen können.“ – Auslandserfahrungen während der Ausbildung

10.06.2026

Einführung in die Ausbildung zur Präparationstechnischen Assistentin

Im Podcast stellen Martin Lang und Pascal Koch Frau Emily Sprüh, eine Auszubildende zur Präparationstechnischen Assistentin, und Herrn Martin Berndt, ihren Fachlehrer, vor. Die Ausbildung in Bochum ist einzigartig in Deutschland und zieht aufgrund ihrer Spezialisierung viele Interessierte an.

Motivation für die Berufswahl

Frau Sprüh beschreibt ihre Faszination für Tierpräparate, die bereits in ihrer Kindheit begann. Durch Praktika und soziale Medien entdeckte sie den Bildungsgang, was sie dazu brachte, von Sachsen nach Nordrhein-Westfalen zu ziehen.

Einzigartigkeit der Ausbildung

Herr Berndt erklärt, dass die Ausbildung zur Präparationstechnischen Assistentin die einzige ihrer Art in Deutschland ist. Jedes Jahr werden nur zehn neue Schüler aufgenommen, was den Auswahlprozess wettbewerbsintensiv macht.

Erfahrungen im Erasmus-Plus-Programm

Frau Sprüh berichtet von ihrem Auslandsaufenthalt in England, den sie über das Erasmus-Plus-Programm absolvierte. Sie hebt hervor, wie wichtig diese Erfahrung für ihre berufliche Entwicklung war und dass sie aufgrund des Programms die Möglichkeit hatte, wertvolle praktische Erfahrungen in einem internationalen Umfeld zu sammeln.

Unterschiede in der Ausbildung

Die Unterschiede zwischen der Ausbildung in Deutschland und England waren für Frau Sprüh deutlich. Während in Deutschland Wert auf wissenschaftliches Arbeiten gelegt wird, war die Vorgehensweise in England weniger gründlich, was zu interessanten, aber auch herausfordernden Erfahrungen führte.

Vorteile des Auslandsaufenthalts

Frau Sprüh hebt hervor, dass sie durch ihre Zeit im Ausland nicht nur fachlich, sondern auch persönlich gewachsen ist. Die Erfahrungen, die sie dort gesammelt hat, helfen ihr, ihre Fähigkeiten zu erweitern und ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

Aufruf zur Teilnahme am Erasmus-Programm

Abschließend ermutigt Frau Sprüh andere Schüler, die Gelegenheit zu nutzen, über Erasmus Plus ins Ausland zu gehen. Sie betont die Unterstützung, die sie erhalten hat, und die unvergesslichen Erfahrungen, die sie gemacht hat.

Einführung in die Ausbildung zur Präparationstechnischen Assistentin

Im Podcast stellen Martin Lang und Pascal Koch Frau Emily Sprüh, eine Auszubildende zur Präparationstechnischen Assistentin, und Herrn Martin Berndt, ihren Fachlehrer, vor. Die Ausbildung in Bochum ist einzigartig in Deutschland und zieht aufgrund ihrer Spezialisierung viele Interessierte an.

Motivation für die Berufswahl

Frau Sprüh beschreibt ihre Faszination für Tierpräparate, die bereits in ihrer Kindheit begann. Durch Praktika und soziale Medien entdeckte sie den Bildungsgang, was sie dazu brachte, von Sachsen nach Nordrhein-Westfalen zu ziehen.

Einzigartigkeit der Ausbildung

Herr Berndt erklärt, dass die Ausbildung zur Präparationstechnischen Assistentin die einzige ihrer Art in Deutschland ist. Jedes Jahr werden nur zehn neue Schüler aufgenommen, was den Auswahlprozess wettbewerbsintensiv macht.

Erfahrungen im Erasmus-Plus-Programm

Frau Sprüh berichtet von ihrem Auslandsaufenthalt in England, den sie über das Erasmus-Plus-Programm absolvierte. Sie hebt hervor, wie wichtig diese Erfahrung für ihre berufliche Entwicklung war und dass sie aufgrund des Programms die Möglichkeit hatte, wertvolle praktische Erfahrungen in einem internationalen Umfeld zu sammeln.

Unterschiede in der Ausbildung

Die Unterschiede zwischen der Ausbildung in Deutschland und England waren für Frau Sprüh deutlich. Während in Deutschland Wert auf wissenschaftliches Arbeiten gelegt wird, war die Vorgehensweise in England weniger gründlich, was zu interessanten, aber auch herausfordernden Erfahrungen führte.

Vorteile des Auslandsaufenthalts

Frau Sprüh hebt hervor, dass sie durch ihre Zeit im Ausland nicht nur fachlich, sondern auch persönlich gewachsen ist. Die Erfahrungen, die sie dort gesammelt hat, helfen ihr, ihre Fähigkeiten zu erweitern und ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

Aufruf zur Teilnahme am Erasmus-Programm

Abschließend ermutigt Frau Sprüh andere Schüler, die Gelegenheit zu nutzen, über Erasmus Plus ins Ausland zu gehen. Sie betont die Unterstützung, die sie erhalten hat, und die unvergesslichen Erfahrungen, die sie gemacht hat.

Wie die EU die berufliche Bildung vor Ort stärkt

29.04.2026

Europäische Berufsbildungsstrategie 2030

Die Diskussion fokussiert auf fünf Prioritäten: Qualität und Inklusion, lebenslanges Lernen, Mobilität, digitale und ökologische Transformation sowie die Attraktivität des Lehrberufs. Ziel ist eine Harmonisierung beruflicher Bildung in Europa, die Lern- und Arbeitsmobilität ermöglicht und die Bildungsministerien-Strategien sinnvoll ergänzt.

Mobilität, Erasmus+ und Praxisbezug

Mobilität wird als zentraler Baustein gesehen: Auszubildende absolvieren Praktika im Ausland, Lehrkräfte hospitieren, Best Practices werden ausgetauscht und Kooperationsprojekte gestartet. Finanzierungen stammen aus Förderprogrammen; Akkreditierung erleichtert jährliche Zuschüsse. Die Praxis zeigt: Auslandsaufenthalte bereichern Unterricht, bringen aktuelle Technik und internationale Perspektiven in die Betriebe und Schulen.

Exzellenzzentren und Bewertung

Exzellenzzentren entstehen durch Netzwerke und klare Kriterien. Eine Checkliste plus Selbstbewertung dient der Orientierung, welche Lernorte zukünftig als Centers of Vocational Excellence infrage kommen. Vorteile umfassen bessere Lernbedingungen, bauliche Modernisierung, Imagegewinn und Wettbewerbsfähigkeit sowie Zugang zu EU-Fördermitteln.

Herausforderungen und Perspektiven in Deutschland

Ein kohärentes Finanzierungssystem für Lernorte fehlt, weshalb Länder und Kommunen unterschiedliche Ressourcen erhalten. Politischer Wille, Verankerung von Exzellenz in Planungen sowie Unterstützung von Investitionen und Personal sind nötig, damit Deutschland europaweit wettbewerbsfähig bleibt und Exzellenzzentren flächendeckend realisiert werden können.

Europäische Berufsbildungsstrategie 2030

Die Diskussion fokussiert auf fünf Prioritäten: Qualität und Inklusion, lebenslanges Lernen, Mobilität, digitale und ökologische Transformation sowie die Attraktivität des Lehrberufs. Ziel ist eine Harmonisierung beruflicher Bildung in Europa, die Lern- und Arbeitsmobilität ermöglicht und die Bildungsministerien-Strategien sinnvoll ergänzt.

Mobilität, Erasmus+ und Praxisbezug

Mobilität wird als zentraler Baustein gesehen: Auszubildende absolvieren Praktika im Ausland, Lehrkräfte hospitieren, Best Practices werden ausgetauscht und Kooperationsprojekte gestartet. Finanzierungen stammen aus Förderprogrammen; Akkreditierung erleichtert jährliche Zuschüsse. Die Praxis zeigt: Auslandsaufenthalte bereichern Unterricht, bringen aktuelle Technik und internationale Perspektiven in die Betriebe und Schulen.

Exzellenzzentren und Bewertung

Exzellenzzentren entstehen durch Netzwerke und klare Kriterien. Eine Checkliste plus Selbstbewertung dient der Orientierung, welche Lernorte zukünftig als Centers of Vocational Excellence infrage kommen. Vorteile umfassen bessere Lernbedingungen, bauliche Modernisierung, Imagegewinn und Wettbewerbsfähigkeit sowie Zugang zu EU-Fördermitteln.

Herausforderungen und Perspektiven in Deutschland

Ein kohärentes Finanzierungssystem für Lernorte fehlt, weshalb Länder und Kommunen unterschiedliche Ressourcen erhalten. Politischer Wille, Verankerung von Exzellenz in Planungen sowie Unterstützung von Investitionen und Personal sind nötig, damit Deutschland europaweit wettbewerbsfähig bleibt und Exzellenzzentren flächendeckend realisiert werden können.

Lehrkraft an beruflichen Schulen – flexible Zugangswege und attraktive Entwicklungsmöglichkeiten

26.02.2026

Vielfältige Zugänge zum Beruf an beruflichen Schulen

Jamina Ifli beschreibt, wie Lehrkräftewege vielfältig sind: von klassischen Lehramtsstudiengängen über Referendariat bis hin zu regionalen Modellen wie Quereinstieg oder dualen Masterstudiengängen. Bereits während des Studiums können Praxisanteile und Unterrichtserfahrungen gesammelt werden, und verschiedene Bildungswege ermöglichen Zugang zu Lehre an der Berufsschule ohne einen nur mittelbar traditionellen Pfad.

Flexibilisierung und Modelle der Verzahnung von Hochschule und Praxis

Es werden Modelle diskutiert, in denen Universität und Schule eng verknüpft sind, teils mit Vergütung während des Studiums oder mit Vorbereitungsdiensten, die Praxisnähe sichern. Quereinstiegs-Master und duale Studiengänge ermöglichen eine verkürzte oder verzahnte Ausbildung, wodurch mehr Menschen Zugang zur Lehrbefähigung erhalten.

Vielfalt der Aufgabenfelder und Entwicklungsmöglichkeiten

Die berufliche Bildung bietet breite Karrierepfade: Fachbereichsleitung, Abteilungsleitung, Qualitätsmanagement, Personalrats- und Gremienarbeit sowie verschiedene unterstützende Rollen. Die Bandbreite der Fachrichtungen und Schulformen macht jede Laufbahn individuell und ermöglicht Spezialisierung entsprechend Interessen und Fähigkeiten.

Notwendigkeit von Transparenz und Information

Es besteht ein großes Angebot an Wegen in die Berufsschulen, doch vielen potenziellen Bewerbern ist dieses Spektrum unbekannt. Öffentlichkeitsarbeit, strukturierte Informationen und landesweit zugängliche Bildungswege sollen helfen, Orientierung zu schaffen und mögliche Wege sichtbar zu machen, damit mehr Interessierte den passenden Einstieg finden.

Vielfältige Zugänge zum Beruf an beruflichen Schulen

Jamina Ifli beschreibt, wie Lehrkräftewege vielfältig sind: von klassischen Lehramtsstudiengängen über Referendariat bis hin zu regionalen Modellen wie Quereinstieg oder dualen Masterstudiengängen. Bereits während des Studiums können Praxisanteile und Unterrichtserfahrungen gesammelt werden, und verschiedene Bildungswege ermöglichen Zugang zu Lehre an der Berufsschule ohne einen nur mittelbar traditionellen Pfad.

Flexibilisierung und Modelle der Verzahnung von Hochschule und Praxis

Es werden Modelle diskutiert, in denen Universität und Schule eng verknüpft sind, teils mit Vergütung während des Studiums oder mit Vorbereitungsdiensten, die Praxisnähe sichern. Quereinstiegs-Master und duale Studiengänge ermöglichen eine verkürzte oder verzahnte Ausbildung, wodurch mehr Menschen Zugang zur Lehrbefähigung erhalten.

Vielfalt der Aufgabenfelder und Entwicklungsmöglichkeiten

Die berufliche Bildung bietet breite Karrierepfade: Fachbereichsleitung, Abteilungsleitung, Qualitätsmanagement, Personalrats- und Gremienarbeit sowie verschiedene unterstützende Rollen. Die Bandbreite der Fachrichtungen und Schulformen macht jede Laufbahn individuell und ermöglicht Spezialisierung entsprechend Interessen und Fähigkeiten.

Notwendigkeit von Transparenz und Information

Es besteht ein großes Angebot an Wegen in die Berufsschulen, doch vielen potenziellen Bewerbern ist dieses Spektrum unbekannt. Öffentlichkeitsarbeit, strukturierte Informationen und landesweit zugängliche Bildungswege sollen helfen, Orientierung zu schaffen und mögliche Wege sichtbar zu machen, damit mehr Interessierte den passenden Einstieg finden.