
Neue alte Welt - Der Podcast für Europas Zukunft
Dr. Lisa Egger & Dr. Torben Egger
Beschreibung
In „Neue alte Welt“ schauen wir hinter die Fassade von Klischees und Krisen-Narrativen und nehmen Europas wahre Stärken in den Blick: wirtschaftlich, gesellschaftlich, technologisch und kulturell. Warum gilt Europa oft nur als Zuschauer der Weltpolitik? Und wie kann daraus wieder ein Akteur mit globalem Einfluss werden?
Mit strategischem Denken, Optimismus, Kreativität und dem Mut zur Umsetzung entwerfen wir konkrete Ideen für ein neues Europa, visionär, handlungsfähig und zukunftsorientiert.
Jeden 2. Montag eine neue Folge. Gönnt euch einen optimistischen Start in die Woche!
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Lisa & Torben: das Duo hinter „Neue alte Welt“
Ein Ehepaar, zwei promovierte Ingenieure, viele Perspektiven: Lisa und Torben lieben es, vielschichtige Themen aufzudröseln, von allen Seiten zu beleuchten und kreative Lösungswege zu finden. Ihre Neugier geht dabei weit über Technik und Naturwissenschaft hinaus.
Torben hat nebenberuflich ein BWL/VWL-Studium abgeschlossen und schmökert am liebsten in seinen unzähligen Geschichtsbüchern. Komplexe Systeme, große Zusammenhänge und wirtschaftliche Entwicklungen bringen seine Augen zum Leuchten.
Lisa interessieren die Menschen hinter den Zahlen. Um ihre Beweggründe besser zu verstehen, studiert sie in ihrer Freizeit Psychologie. Im Podcast bringt sie die Dinge gern auf den Punkt, stellt kritische Fragen und sorgt dafür, dass Torben nicht zu weit abschweift.
Am Küchentisch diskutieren die beiden leidenschaftlich gern über Europas Lage und genau das tun sie jetzt auch im Podcast.
Hört rein, denkt mit und gestaltet mit uns die „Neue alte Welt“.
Wir freuen uns auf eure Ideen, Visionen und Anregungen!
Kontakt: info [at] neue-alte-welt. de
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
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#46 Dopamin-Nation: Warum weniger Kicks mehr Zufriedenheit bringen
Einführung in das Thema Dopamin
Lisa und Torben diskutieren die Dopaminproduktion im Gehirn und deren Auswirkungen auf das menschliche Verhalten. Dabei wird auf das Buch "Dopamination" von Anna Lembke eingegangen, das untersucht, wie Dopamin unser Glücksempfinden und unsere Motivation beeinflusst.
Gesellschaftliche Paradoxien
Obwohl Europa Fortschritte in Lebensstandard und Gesundheit gemacht hat, zeigen Statistiken einen Anstieg von Depressionen und Einsamkeit. Die Moderatoren erkunden, warum trotz materieller Überfülle viele Menschen unglücklich sind.
Dopamin und seine Dualität
Dopamin wird als chemisches Molekül beschrieben, das sowohl für Freude als auch für Motivation verantwortlich ist. Die Diskussion geht weiter zu den Gefahren von übermäßigem Dopamin-Konsum durch moderne Ablenkungen wie Social Media und Fastfood.
Die natürliche Balance des Lebens
Die Hosts betonen die Notwendigkeit, ein Gleichgewicht zwischen Glück und Schmerz zu akzeptieren. Sie argumentieren, dass es biologisch unmöglich ist, dauerhaft glücklich zu sein und dass dies eine gesunde Erwartungshaltung ist.
Persönliche und gesellschaftliche Handlungsansätze
Die Moderatoren schlagen vor, dass sowohl Individuen als auch Gesellschaften Strategien entwickeln sollten, um ein gesundes Maß an Dopamin zu erhalten. Dazu zählen persönliches Erwartungsmanagement und politische Maßnahmen zur Regulierung von dopaminproduzierenden Substanzen und Erlebnissen.
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#45 Vertrauen in der Krise: Wie Wissenschaft hilft Fakten von politischer Meinung trennen
Einführung in das Thema Vertrauen in Wissenschaft
Im Podcast wird die aktuelle Situation des Vertrauens in die Wissenschaft diskutiert, insbesondere im Kontext von Impfungen und der kürzlichen Anordnung von Präsident Trump zur Aufteilung der MMR-Impfung. Diese Entscheidungen basieren oft auf unbegründeten Mythen, wie dem Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus.
Die Bedeutung von Vertrauen in wissenschaftliche Entscheidungen
Das Vertrauen in die Wissenschaft ist entscheidend, um gesellschaftliche Konsense zu bilden und Herausforderungen zu bewältigen. Die Hosts betonen, dass eine gemeinsame Grundlage für Entscheidungen notwendig ist, um in der Gesellschaft handlungsfähig zu bleiben.
Aktuelle Studien zu Vertrauen in Wissenschaft
Eine umfangreiche Studie zeigt, dass das Vertrauen in die Wissenschaft in vielen Ländern nach wie vor hoch ist, trotz der Wahrnehmung eines Rückgangs in den Medien. 57% der Befragten halten Wissenschaftler für ehrlich, was im Vergleich zu anderen Berufsgruppen zufriedenstellend ist.
Herausforderungen und Unsicherheiten der Wissenschaft
Die Hosts erklären, dass Wissenschaft nicht über alle Zweifel erhaben ist und Unsicherheiten Teil des Forschungsprozesses sind. Dies führt oft dazu, dass Menschen einfache Antworten bevorzugen, was das Vertrauen in die Wissenschaft untergräbt.
Wichtigkeit der Wissenschaftskommunikation
Die Art und Weise, wie wissenschaftliche Ergebnisse kommuniziert werden, spielt eine wesentliche Rolle für die Wahrnehmung der Glaubwürdigkeit. Eine transparente und verständliche Kommunikation könnte dazu beitragen, das Vertrauen in die Wissenschaft zu stärken.
Der Einfluss von Medien und Populismus
Die Hosts diskutieren, wie Medien und populistische Politiken die Wahrnehmung von Wissenschaft beeinflussen und oft Ängste schüren, um Reichweite zu gewinnen. Ein besseres Verständnis und eine sachliche Darstellung der Wissenschaft sind notwendig, um dem entgegenzuwirken.
Abschluss und Ausblick
Der Podcast schließt mit dem Aufruf, eine Kultur des kritischen Denkens zu fördern und den Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens besser zu verstehen. Bildung und Medienkompetenz sind Schlüssel, um das Vertrauen in wissenschaftliche Erkenntnisse langfristig zu stärken.
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#44 Nachhaltigkeit: Europas neue Klimastrategie: Globale Hebel statt Perfektionismus
Einführung in das Thema Nachhaltigkeit
Im Podcast diskutieren Lisa und Thorben die Herausforderungen der europäischen Klimastrategie und die Notwendigkeit, CO2-Emissionen zu reduzieren. Sie beleuchten die bisherigen Folgen und die verschiedenen Aspekte der Nachhaltigkeit: ökologisch, ökonomisch und sozial.
Europas Rolle im Klimawandel
Die EU verantwortet nur 6,6% der globalen CO2-Emissionen, was bedeutet, dass Europa das Problem des Klimawandels nicht alleine lösen kann. Es ist wichtig, die Auswirkungen europäischer Maßnahmen auf andere Länder zu berücksichtigen und eine Strategie zu entwickeln, die auf globaler Zusammenarbeit basiert.
Prioritäten zur Emissionsreduktion
Die Diskussion fokussiert sich auf drei Bereiche: Technologie, Verhaltensänderungen und das Aufräumen von CO2-Emissionen. Die Technologie hat höchste Priorität, da sie langfristig zu einer signifikanten Reduzierung der Emissionen führen kann.
Technologische Lösungen
Lisa und Thorben erörtern Technologien wie Carbon Capture and Storage und die Rolle von Aufforstung, um CO2 zu speichern. Dabei wird deutlich, dass Europa begrenzte Flächen hat, um diese Technologien effektiv zu implementieren.
Verhaltensänderungen und wirtschaftliche Anreize
Die beiden diskutieren, dass Verhaltensänderungen in der Vergangenheit durch internationale Abkommen wie das Kyoto-Protokoll und das Pariser Abkommen nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben. Ein besserer Ansatz könnte sein, Anreize für andere Länder zu schaffen, ihre Emissionen zu senken.
Die Bedeutung der Technologieentwicklung
Ein Beispiel für erfolgreichen Technologietransfer ist das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das den globalen Solarenergiemarkt beeinflusste. Thorben erläutert, wie Deutschland durch Subventionen und Marktentwicklung den Preis von Solarenergie senken konnte, was wiederum andere Länder dazu motivierte, in Solarenergie zu investieren.
Schlussfolgerung und Ausblick
Europa hat die Möglichkeit, durch technologische Innovationen weltweit Einfluss auf die Klimapolitik zu nehmen. Der Podcast schließt mit einem Aufruf zur Diskussion und zur Beteiligung an weiteren Themen rund um Nachhaltigkeit und Klimaschutz.