ViTalk HR - Gespräche, die vitalisieren
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ViTalk HR - Gespräche, die vitalisieren

Michael Scheffler, Dr. Ralf Hunecke, Christian Lesimple

Beschreibung

ViTalk HR ist der Podcast von petrichor hr, der echten Mehrwert für HR-Professionals schafft. Jeden Monat spricht Host Michael Scheffler mit Vordenker:innen, Praktiker:innen und Persönlichkeiten, die HR neu denken, mutig gestalten und Veränderung wirksam machen. Ob People & Culture, Workforce Management, modernes Recruiting, Leadership oder New Work – wir gehen in die Tiefe, stellen die richtigen Fragen und holen das Beste für Sie heraus.

Im Zentrum stehen Interviews mit Mitgliedern des petrichor hr Netzwerks, ergänzt durch ausgewählte Kund:innen, Partner und Community-Mitglieder. Die Gespräche liefern konkrete Handlungsempfehlungen, Best Practices und inspirierende Learnings, die HR-Teams, Führungskräfte und Entscheider unmittelbar weiterbringen.

Kurz, fundiert und auf Augenhöhe – ein Format, das HR vitalisiert.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#07 - Mediation in der Wirtschaft

27.07.2026

Einführung in Mediation im Unternehmenskontext

Im Podcast wird das Thema Mediation als effektive Methode zur Konfliktlösung in Unternehmen behandelt. Konflikte am Arbeitsplatz kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern auch Energie und Vertrauen. Viele Unternehmen greifen oft zu eskalierenden Maßnahmen oder juristischen Schritten, während Mediation eine wenig genutzte, aber hilfreiche Alternative darstellt.

Vorstellung der Gäste

Michael Schäffler begrüßt Corinna Hofmann und Edith Wellmann-Hufnagel, die beide als erfahrene Mediatorinnen verschiedene Perspektiven auf das Thema Mediation bieten. Corinna bringt ihre Erfahrungen aus der Personalarbeit und Wirtschaftsmediation mit, während Edith eine breite Palette an Konflikten, einschließlich Team- und Familienkonflikten, bearbeitet hat.

Was ist Mediation?

Mediation ist ein strukturiertes Verfahren zur außergerichtlichen Lösung von Konflikten, das die Eigenverantwortung der Parteien betont. Es wird klargestellt, dass Mediation nicht mit Wellness oder Entspannung gleichzusetzen ist, sondern ein ernsthafter Prozess ist, der oft intensive Gespräche erfordert.

Der Ablauf einer Mediation

Der Mediationprozess beginnt mit einem Vorgespräch zur Klärung der Erwartungen und wird durch Einzelgespräche und gemeinsame Sitzungen strukturiert. Die Mediatorinnen schaffen eine Atmosphäre des Vertrauens und der Offenheit, um die Konfliktthemen zu identifizieren und Lösungsansätze zu entwickeln.

Unterschied zwischen Mediation und Gerichtsverfahren

Im Gegensatz zu Gerichtsverfahren, die oft langwierig und teuer sind, ist Mediation in der Regel schneller und kostengünstiger. Mediation fördert eine kooperative Problemlösung, anstatt einen Gewinner und einen Verlierer zu bestimmen.

Prävention von Konflikten

Mediation sollte proaktiv eingesetzt werden, um Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu lösen, bevor sie eskalieren. Eine positive Mediationserfahrung kann auch das Vertrauen in die Organisation stärken und zur Verbesserung der Unternehmenskultur beitragen.

Takeaways für HR-Professionals

Die wichtigsten Erkenntnisse sind: 1. Frühzeitige Mediation schützt Beziehungen; 2. Konflikte kosten – proaktive Mediation verringert hohe Kosten durch Missverständnisse; 3. Mediation fördert menschliche Perspektivwechsel und Verständnis zwischen den Parteien.

Einführung in Mediation im Unternehmenskontext

Im Podcast wird das Thema Mediation als effektive Methode zur Konfliktlösung in Unternehmen behandelt. Konflikte am Arbeitsplatz kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern auch Energie und Vertrauen. Viele Unternehmen greifen oft zu eskalierenden Maßnahmen oder juristischen Schritten, während Mediation eine wenig genutzte, aber hilfreiche Alternative darstellt.

Vorstellung der Gäste

Michael Schäffler begrüßt Corinna Hofmann und Edith Wellmann-Hufnagel, die beide als erfahrene Mediatorinnen verschiedene Perspektiven auf das Thema Mediation bieten. Corinna bringt ihre Erfahrungen aus der Personalarbeit und Wirtschaftsmediation mit, während Edith eine breite Palette an Konflikten, einschließlich Team- und Familienkonflikten, bearbeitet hat.

Was ist Mediation?

Mediation ist ein strukturiertes Verfahren zur außergerichtlichen Lösung von Konflikten, das die Eigenverantwortung der Parteien betont. Es wird klargestellt, dass Mediation nicht mit Wellness oder Entspannung gleichzusetzen ist, sondern ein ernsthafter Prozess ist, der oft intensive Gespräche erfordert.

Der Ablauf einer Mediation

Der Mediationprozess beginnt mit einem Vorgespräch zur Klärung der Erwartungen und wird durch Einzelgespräche und gemeinsame Sitzungen strukturiert. Die Mediatorinnen schaffen eine Atmosphäre des Vertrauens und der Offenheit, um die Konfliktthemen zu identifizieren und Lösungsansätze zu entwickeln.

Unterschied zwischen Mediation und Gerichtsverfahren

Im Gegensatz zu Gerichtsverfahren, die oft langwierig und teuer sind, ist Mediation in der Regel schneller und kostengünstiger. Mediation fördert eine kooperative Problemlösung, anstatt einen Gewinner und einen Verlierer zu bestimmen.

Prävention von Konflikten

Mediation sollte proaktiv eingesetzt werden, um Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu lösen, bevor sie eskalieren. Eine positive Mediationserfahrung kann auch das Vertrauen in die Organisation stärken und zur Verbesserung der Unternehmenskultur beitragen.

Takeaways für HR-Professionals

Die wichtigsten Erkenntnisse sind: 1. Frühzeitige Mediation schützt Beziehungen; 2. Konflikte kosten – proaktive Mediation verringert hohe Kosten durch Missverständnisse; 3. Mediation fördert menschliche Perspektivwechsel und Verständnis zwischen den Parteien.

#06 - Das unfertige Team und warum wir den Mythos ‚Elf Freunde müsst ihr sein‘ heute neu denken müssen

29.06.2026

Einführung in den Podcast

Der Podcast V-Talk HR bietet frische Impulse und inspirierende Gespräche über Themen, die das Personalwesen bewegen. In dieser Episode wird das Konzept des 'unfertigen Teams' diskutiert, insbesondere im Kontext von dynamischen Arbeitsumgebungen.

Der Mythos des perfekten Teams

Im Gespräch wird der gängige Mythos, dass ein Team aus 'elf Freunden' bestehen muss, hinterfragt. Stattdessen liegt der Fokus darauf, wie Zusammenarbeit in ständig wechselnden Teamkonstellationen erfolgreich gestaltet werden kann.

Vorstellung der Gäste

Prof. Dr. Silke Sinning und Tanja Kröber teilen ihre Perspektiven auf Teamarbeit, wobei Silke ihre Erfahrungen im Fußballverband und Tanja ihre Einsichten aus der Unternehmensführung einbringt.

Teamentwicklung als Prozess

Teamentwicklung wird als kontinuierlicher Prozess beschrieben, der mehr ist als einmalige Team-Events. Es erfordert aktive Teilnahme und Engagement von allen Mitgliedern.

Rollen und Transparenz in Teams

Für effektives Teamwork sind klare Rollen, ein erkennbares System und Transparenz entscheidend. Diese Elemente helfen neuen Mitgliedern, sich schnell einzugliedern und das Vertrauen untereinander zu stärken.

Takeaways für Personaler

Wichtige Erkenntnisse umfassen die Notwendigkeit einer gemeinsamen Vision, die Förderung von Vertrauen und eine positive Fehlerkultur. Diese Aspekte sind entscheidend für das Funktionieren eines Teams, auch bei Veränderungen.

Einführung in den Podcast

Der Podcast V-Talk HR bietet frische Impulse und inspirierende Gespräche über Themen, die das Personalwesen bewegen. In dieser Episode wird das Konzept des 'unfertigen Teams' diskutiert, insbesondere im Kontext von dynamischen Arbeitsumgebungen.

Der Mythos des perfekten Teams

Im Gespräch wird der gängige Mythos, dass ein Team aus 'elf Freunden' bestehen muss, hinterfragt. Stattdessen liegt der Fokus darauf, wie Zusammenarbeit in ständig wechselnden Teamkonstellationen erfolgreich gestaltet werden kann.

Vorstellung der Gäste

Prof. Dr. Silke Sinning und Tanja Kröber teilen ihre Perspektiven auf Teamarbeit, wobei Silke ihre Erfahrungen im Fußballverband und Tanja ihre Einsichten aus der Unternehmensführung einbringt.

Teamentwicklung als Prozess

Teamentwicklung wird als kontinuierlicher Prozess beschrieben, der mehr ist als einmalige Team-Events. Es erfordert aktive Teilnahme und Engagement von allen Mitgliedern.

Rollen und Transparenz in Teams

Für effektives Teamwork sind klare Rollen, ein erkennbares System und Transparenz entscheidend. Diese Elemente helfen neuen Mitgliedern, sich schnell einzugliedern und das Vertrauen untereinander zu stärken.

Takeaways für Personaler

Wichtige Erkenntnisse umfassen die Notwendigkeit einer gemeinsamen Vision, die Förderung von Vertrauen und eine positive Fehlerkultur. Diese Aspekte sind entscheidend für das Funktionieren eines Teams, auch bei Veränderungen.

#05 - Augenhöhe statt Gegnerlogik: Wie HR und Betriebsrat gemeinsam mehr bewegen

26.05.2026

BR-Arbeit als Kern der Mitbestimmung und Partnerschaft

Es wird erläutert, wie Betriebsräte als Vertreter der Belegschaft Mitbestimmung und Mitgestaltung sicherstellen. Die BR-Arbeit umfasst Beratung, Verhandlungen, Konfliktbegleitung und Unterstützung in persönlichen Schicksalen. Typische Themen reichen von Entgelt über Arbeitszeit bis zu Personalentwicklung und Kollektivrecht. Die Rolle der BR wird als konstruktive Kraft beschrieben, die Entscheidungen nachhaltiger und in der Belegschaft akzeptierter macht.

Zusammenarbeit, Motivation und Rollenvielfalt

Die BR-Mitglieder zeichnen sich durch starkes Engagement, Identifikation mit dem Unternehmen und Gerechtigkeitssinn aus. Sie treten in verschiedenen Rollen auf – als Berater, Jurist, Psychologe oder Projektmanager – und bringen unterschiedliche Kompetenzen in die Zusammenarbeit ein. Wichtige Faktoren sind Respekt, Teamfähigkeit und die Bereitschaft, Missstände offen anzusprechen, um gemeinsam bessere Lösungen zu finden.

Was HR von der BR-Seite braucht

Wesentliche Erwartungen an HR sind frühzeitige Einbindung, transparente Information über Planungen und eine respektvolle Haltung gegenüber der BR-Arbeit. Offenheit, pragmatische Kommunikation und das Anerkennen der BR-Rolle tragen dazu bei, Entscheidungen zu strukturieren und Akzeptanz in der Belegschaft zu schaffen. Die Zusammenarbeit gelingt besser, wenn beide Seiten gemeinsam am gleichen Ziel arbeiten und unterschiedliche Perspektiven berücksichtigen.

Takeaways: Mediation, Trennung von Sache und Person, BR als Beschleuniger

Zentrale Erkenntnisse schließen Mediation zur Vermeidung eskalierender Konflikte ein, sowie das klare Trennen von Sache und Person. Der Betriebsrat kann kein Hindernis, sondern ein Beschleuniger für unternehmerische Ziele sein, wenn er in Lösungen eingebunden wird und Belegschaftsbelange mit einfließen lässt. Eine offene, respektvolle Zusammenarbeit fördert akzeptierte Entscheidungen und langfristige Erfolge.

BR-Arbeit als Kern der Mitbestimmung und Partnerschaft

Es wird erläutert, wie Betriebsräte als Vertreter der Belegschaft Mitbestimmung und Mitgestaltung sicherstellen. Die BR-Arbeit umfasst Beratung, Verhandlungen, Konfliktbegleitung und Unterstützung in persönlichen Schicksalen. Typische Themen reichen von Entgelt über Arbeitszeit bis zu Personalentwicklung und Kollektivrecht. Die Rolle der BR wird als konstruktive Kraft beschrieben, die Entscheidungen nachhaltiger und in der Belegschaft akzeptierter macht.

Zusammenarbeit, Motivation und Rollenvielfalt

Die BR-Mitglieder zeichnen sich durch starkes Engagement, Identifikation mit dem Unternehmen und Gerechtigkeitssinn aus. Sie treten in verschiedenen Rollen auf – als Berater, Jurist, Psychologe oder Projektmanager – und bringen unterschiedliche Kompetenzen in die Zusammenarbeit ein. Wichtige Faktoren sind Respekt, Teamfähigkeit und die Bereitschaft, Missstände offen anzusprechen, um gemeinsam bessere Lösungen zu finden.

Was HR von der BR-Seite braucht

Wesentliche Erwartungen an HR sind frühzeitige Einbindung, transparente Information über Planungen und eine respektvolle Haltung gegenüber der BR-Arbeit. Offenheit, pragmatische Kommunikation und das Anerkennen der BR-Rolle tragen dazu bei, Entscheidungen zu strukturieren und Akzeptanz in der Belegschaft zu schaffen. Die Zusammenarbeit gelingt besser, wenn beide Seiten gemeinsam am gleichen Ziel arbeiten und unterschiedliche Perspektiven berücksichtigen.

Takeaways: Mediation, Trennung von Sache und Person, BR als Beschleuniger

Zentrale Erkenntnisse schließen Mediation zur Vermeidung eskalierender Konflikte ein, sowie das klare Trennen von Sache und Person. Der Betriebsrat kann kein Hindernis, sondern ein Beschleuniger für unternehmerische Ziele sein, wenn er in Lösungen eingebunden wird und Belegschaftsbelange mit einfließen lässt. Eine offene, respektvolle Zusammenarbeit fördert akzeptierte Entscheidungen und langfristige Erfolge.