INTERKRIM - Kriminologie im Gespräch
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INTERKRIM - Kriminologie im Gespräch

Bärbel Bongartz

Beschreibung

INTERKRIM - Kriminologie im Gespräch, der Podcast, der Wissenschaft und Praxis verbindet. Kriminalität ist ein Thema, das viele bewegt. Emotional, gesellschaftlich und politisch. Die Kriminologie als interdisziplinäre Wissenschaft untersucht, warum Menschen gegen Regeln verstoßen. Welche individuellen und gesellschaftlichen Strukturen Kriminalität begünstigen und wie Staat und Gesellschaft auf abweichendes Verhalten reagieren.

Wir klären unter anderem, wie lange lebenslänglich tatsächlich dauert. Wir diskutieren, ob Strafen notwendig sind und welche Wirkung sie entfalten. Außerdem werfen wir einen Blick hinter die Mauern: Wie sieht der Alltag in einer Justizvollzugsanstalt wirklich aus? Wir sprechen über den Mythos Profiler. Was wirklich hinter diesem Begriff steckt und wie die Arbeit in der Praxis aussieht. Und wir beleuchten das Verhandeln mit Geiselnehmern. Und ich lasse mir erklären, wer diese "Grauen Wölfe" eigentlich sind.

INTERKRIM - Kriminologie im Gespräch. Ein Podcast für alle, die genauer hinschauen wollen. Alle 14 Tage, donnerstags, überall wo es Podcasts gibt.

Musik: Salty Saints
Produktion: MUTTERSTERN* – Podcasts & Wissensformate

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Linksextremismus? Ein Gespräch aus drei Perspektiven.

27.08.2026

Einführung in den Extremismus

Eckhard Jesse erklärt, dass politischer Extremismus den demokratischen Verfassungsstaat ablehnt und beseitigen möchte. Merkmale des Extremismus beinhalten ideologischen Dogmatismus und Freund-Feind-Stereotypen, die auch auf linksextremistische Strömungen anwendbar sind.

Die Rolle des Linksextremismus

Die Diskussionsrunde mit Isabel Holz und Hartmut Licht thematisiert die Rolle des Linksextremismus für die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Während Licht betont, dass nicht jede verfassungsfeindliche Ideologie eine Bedrohung darstellt, sieht Holz eine Gefährdung durch die Heterogenität der linksextremen Szene und deren unterschiedliche Ansätze.

Gefahr durch linksextremistische Gruppen

Die Gesprächspartner analysieren die Bedrohung durch linksextreme Gruppierungen, insbesondere in Bezug auf die kritische Infrastruktur und die Legitimität von Gewalt. Sie diskutieren die Gefahr, die von Jugendorganisationen ausgeht, die wieder vermehrt kommunistische Ideale propagieren.

Wissenschaftliche Perspektiven und Forschungslücken

Der Mangel an Forschung zu linksextremistischen Gruppen und deren Ideologien wird hervorgehoben. Es besteht ein Bedarf an interdisziplinären Ansätzen, um das Phänomen besser zu verstehen und die gesellschaftlichen Entwicklungen zu analysieren.

Abschluss und Ausblick

Die Diskussion schließt mit dem Aufruf zur weiteren Forschung und dem Verständnis der unterschiedlichen Facetten des Linksextremismus sowie der Notwendigkeit, diese Phänomene differenziert zu betrachten.

Einführung in den Extremismus

Eckhard Jesse erklärt, dass politischer Extremismus den demokratischen Verfassungsstaat ablehnt und beseitigen möchte. Merkmale des Extremismus beinhalten ideologischen Dogmatismus und Freund-Feind-Stereotypen, die auch auf linksextremistische Strömungen anwendbar sind.

Die Rolle des Linksextremismus

Die Diskussionsrunde mit Isabel Holz und Hartmut Licht thematisiert die Rolle des Linksextremismus für die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Während Licht betont, dass nicht jede verfassungsfeindliche Ideologie eine Bedrohung darstellt, sieht Holz eine Gefährdung durch die Heterogenität der linksextremen Szene und deren unterschiedliche Ansätze.

Gefahr durch linksextremistische Gruppen

Die Gesprächspartner analysieren die Bedrohung durch linksextreme Gruppierungen, insbesondere in Bezug auf die kritische Infrastruktur und die Legitimität von Gewalt. Sie diskutieren die Gefahr, die von Jugendorganisationen ausgeht, die wieder vermehrt kommunistische Ideale propagieren.

Wissenschaftliche Perspektiven und Forschungslücken

Der Mangel an Forschung zu linksextremistischen Gruppen und deren Ideologien wird hervorgehoben. Es besteht ein Bedarf an interdisziplinären Ansätzen, um das Phänomen besser zu verstehen und die gesellschaftlichen Entwicklungen zu analysieren.

Abschluss und Ausblick

Die Diskussion schließt mit dem Aufruf zur weiteren Forschung und dem Verständnis der unterschiedlichen Facetten des Linksextremismus sowie der Notwendigkeit, diese Phänomene differenziert zu betrachten.

Kriminalistische Serendipity: Kommissar Zufall oder die Fähigkeit, entscheidende Hinweise zu erkennen?

13.08.2026

Kriminalistische Serendipity

Im Podcast wird das Konzept der kriminalistischen Serendipity erläutert, das beschreibt, wie Kriminalbeamte unerwartete, wertvolle Hinweise entdecken können, die einen Fall aufklären. Diese Entdeckungen erfordern Erfahrung und die Fähigkeit, solche Zufallsfunde zu erkennen und zu nutzen.

Zufall und Erfahrung

Dr. Hedda Holzhauer diskutiert die subjektive Natur des Zufalls in der Kriminalistik und erklärt, dass polizeilicher Erfolg oft als "Kommissar Zufall" bezeichnet wird, was jedoch nicht die harte Arbeit der Ermittler widerspiegelt. Zufällige Funde müssen erkannt und in den Ermittlungsprozess integriert werden.

Die Rolle der Intuition

Erfahrene Ermittler verlassen sich auf ihre Intuition und Erfahrung, um Entscheidungen in unstrukturierten Situationen zu treffen. Diese Intuition wird im Laufe der Zeit entwickelt und ermöglicht es ihnen, auf subtile Hinweise zu reagieren, die anderen möglicherweise entgehen.

Unstrukturierte Problembereiche

Holzhauer beschreibt, dass Kriminalfälle oft unstrukturierte Problembereiche darstellen, in denen nicht alle Informationen vorliegen und daher nicht einfach auf mathematische Logik zurückgegriffen werden kann. Die Ermittler müssen flexibel auf neue Informationen reagieren und ihre Strategien anpassen.

Kriminalistisches Denken

Das kriminalistische Denken umfasst nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Erfahrung und Intuition. Es ist entscheidend, dass Ermittler in der Lage sind, Hypothesen aufzustellen und flexibel zu handeln, um die Wahrheit zu entdecken.

Kriminalistische Serendipity

Im Podcast wird das Konzept der kriminalistischen Serendipity erläutert, das beschreibt, wie Kriminalbeamte unerwartete, wertvolle Hinweise entdecken können, die einen Fall aufklären. Diese Entdeckungen erfordern Erfahrung und die Fähigkeit, solche Zufallsfunde zu erkennen und zu nutzen.

Zufall und Erfahrung

Dr. Hedda Holzhauer diskutiert die subjektive Natur des Zufalls in der Kriminalistik und erklärt, dass polizeilicher Erfolg oft als "Kommissar Zufall" bezeichnet wird, was jedoch nicht die harte Arbeit der Ermittler widerspiegelt. Zufällige Funde müssen erkannt und in den Ermittlungsprozess integriert werden.

Die Rolle der Intuition

Erfahrene Ermittler verlassen sich auf ihre Intuition und Erfahrung, um Entscheidungen in unstrukturierten Situationen zu treffen. Diese Intuition wird im Laufe der Zeit entwickelt und ermöglicht es ihnen, auf subtile Hinweise zu reagieren, die anderen möglicherweise entgehen.

Unstrukturierte Problembereiche

Holzhauer beschreibt, dass Kriminalfälle oft unstrukturierte Problembereiche darstellen, in denen nicht alle Informationen vorliegen und daher nicht einfach auf mathematische Logik zurückgegriffen werden kann. Die Ermittler müssen flexibel auf neue Informationen reagieren und ihre Strategien anpassen.

Kriminalistisches Denken

Das kriminalistische Denken umfasst nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Erfahrung und Intuition. Es ist entscheidend, dass Ermittler in der Lage sind, Hypothesen aufzustellen und flexibel zu handeln, um die Wahrheit zu entdecken.

Die Logik des Betruges: Einblicke in Täuschung und Manipulation

30.07.2026

Einführung in das Thema Betrug

Der Podcast thematisiert die verschiedenen Facetten des Betrugs, der auf Täuschung beruht, um eigene Vorteile zu erlangen. Prof. Dr. Georg Schürgers, ein Experte für Psychiatrie, diskutiert die psychologischen Aspekte und Merkmale von Betrügern.

Merkmale der Betrügerpersönlichkeit

Ein zentrales Merkmal von Betrügern ist eine gestörte Gewissensbildung. Gewissen und Schuldgefühle spielen eine entscheidende Rolle bei der Verhinderung von betrügerischem Verhalten. Schürgers erklärt, dass viele Menschen durch ihr Gewissen davon abhalten, zu betrügen, während Betrüger oft keine solchen inneren Konflikte verspüren.

Psychologische Aspekte von Betrügern

Das Gespräch beleuchtet, dass Betrüger häufig über hohe Intelligenz und manipulative Fähigkeiten verfügen. Sie nutzen zwischenmenschliche Fähigkeiten, um Vertrauen zu erschleichen und andere zu manipulieren. Schürgers betont, dass die Fähigkeit, empathisch zu erscheinen, oft nur vorgetäuscht ist.

Statistische Erkenntnisse zu Betrügern

Es wird aufgezeigt, dass der Großteil der Betrüger zwischen 18 und 40 Jahren alt und überwiegend männlich ist. Schürgers diskutiert die Rolle von Geschlechterunterschieden in der Kriminalität, wobei Männer tendenziell destruktiveres Verhalten zeigen.

Manipulative Psychopathen

Der Podcast führt auch in die Thematik der manipulativen Psychopathen ein, die charmant und verantwortungsvoll erscheinen, jedoch keine echte Empathie empfinden. Diese Art von Betrüger nutzt seine Fähigkeiten, um andere zu manipulieren und für eigene Vorteile zu nutzen.

Choreografie des Betrugs

Schürgers beschreibt die „Choreografie des Betrugs“, die zeigt, wie Betrüger strategisch vorgehen, um ihre Opfer zu täuschen. Die Dynamik zwischen Betrüger und Opfer wird als komplexes Wechselspiel von Kommunikation und Manipulation dargestellt.

Einführung in das Thema Betrug

Der Podcast thematisiert die verschiedenen Facetten des Betrugs, der auf Täuschung beruht, um eigene Vorteile zu erlangen. Prof. Dr. Georg Schürgers, ein Experte für Psychiatrie, diskutiert die psychologischen Aspekte und Merkmale von Betrügern.

Merkmale der Betrügerpersönlichkeit

Ein zentrales Merkmal von Betrügern ist eine gestörte Gewissensbildung. Gewissen und Schuldgefühle spielen eine entscheidende Rolle bei der Verhinderung von betrügerischem Verhalten. Schürgers erklärt, dass viele Menschen durch ihr Gewissen davon abhalten, zu betrügen, während Betrüger oft keine solchen inneren Konflikte verspüren.

Psychologische Aspekte von Betrügern

Das Gespräch beleuchtet, dass Betrüger häufig über hohe Intelligenz und manipulative Fähigkeiten verfügen. Sie nutzen zwischenmenschliche Fähigkeiten, um Vertrauen zu erschleichen und andere zu manipulieren. Schürgers betont, dass die Fähigkeit, empathisch zu erscheinen, oft nur vorgetäuscht ist.

Statistische Erkenntnisse zu Betrügern

Es wird aufgezeigt, dass der Großteil der Betrüger zwischen 18 und 40 Jahren alt und überwiegend männlich ist. Schürgers diskutiert die Rolle von Geschlechterunterschieden in der Kriminalität, wobei Männer tendenziell destruktiveres Verhalten zeigen.

Manipulative Psychopathen

Der Podcast führt auch in die Thematik der manipulativen Psychopathen ein, die charmant und verantwortungsvoll erscheinen, jedoch keine echte Empathie empfinden. Diese Art von Betrüger nutzt seine Fähigkeiten, um andere zu manipulieren und für eigene Vorteile zu nutzen.

Choreografie des Betrugs

Schürgers beschreibt die „Choreografie des Betrugs“, die zeigt, wie Betrüger strategisch vorgehen, um ihre Opfer zu täuschen. Die Dynamik zwischen Betrüger und Opfer wird als komplexes Wechselspiel von Kommunikation und Manipulation dargestellt.