
NULL GRAD - EISZEIT | Der Eisbadepodcast
Anita Horn
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Folge 12 | Eisbaden im Frühling und Wirkung auf unsere Zellen
Einführung und Themenkreis
In der Folge wird eine Eisbade-Community vorgestellt, in der Neugierige, Fortgeschrittene und Expertinnen über Eisbaden, Eisschwimmen und die Wirkung kalter Wasserexposition auf Körper und Geist sprechen. Die Gastgeberin Anita zeigt ihren Weg als Eisbaderin, Journalistin und Vermittlerin der Thematik, betont die Vielfalt der Teilnehmenden und die Balance aus Sicherheit, Praxis und wissenschaftlicher Perspektive.
Wissenschaft und Praxis
Es gibt Gespräche mit Fachleuten, darunter eine Molekularbiologin, die erklärt, wie Kälte Exposition Zellen beeinflusst, Immunantworten stärkt und Entzündungen moduliert. Diskutiert werden Vorteile für Stressreduktion, Regeneration und potenzielle Zusammenhänge zu neurodegenerativen Prozessen. Praktische Hinweise berichten von Intensität, Dauer, Temperatur und der Bedeutung eines bedachten, individuellen Einstiegs.
Gemeinschaft, Rituale und Abbaden
Ein Schwerpunkt liegt auf der Gemeinschaft rund ums kalte Wasser: Austausch, Erfahrungen, gemeinsame Übungen und das Abbaden als Abschluss der Saison. Teilnehmende berichten von Spaßfaktoren, Motivation durch Gruppenaktivität und dem positiven Effekt der Gruppe auf Durchhaltevermögen. Die Runde erinnert daran, dass Sicherheit, Achtsamkeit und respektvolles Miteinander zentrale Werte bleiben.
Vielfalt der Erfahrungen
Die Stimmen aus der Community zeigen unterschiedliche Zugänge: von Neulingen, die erste Erfahrungen sammeln, bis zu erfahrenen Eisbadern, die das Training nutzen. Themen reichen von Alltagsstress über mentale Haltung bis hin zu praktischen Tipps für den Einstieg, Regeneration nach dem Training und der Bedeutung von Individualität in der Herangehensweise an Kälteexposition.

Folge 11 | Die Eismeile und der Eisguru
Einblick in die Eismeile und die Protagonistin
Die Gastgeberin führt in ihre Welt des Eisbades ein, stellt Kerstin Kunze vor und schildert den Anspruch der Königsdisziplin: 1,6 Kilometer in kaltem Wasser unter bestimmten Temperaturen. Sie beschreibt Kerstins Lebensweg, ihr künstlerisches Schaffen, die Verbindung von Wasser, Fotografie und Leistung sowie die Motivation, auch mit Üppigkeit sportlich zu begeistern. Der Fokus liegt auf Beobachtung statt Anleitung, wobei die persönliche Balance zwischen Kunst, Körperleistung und Lebensfreude im Mittelpunkt steht.
Vorbereitung, Regeln und Organisation
Es wird erläutert, wie man sich auf eine Eismeile vorbereitet: Qualifikationsschwimmen, medizinische Atteste, Sicherheitsvorkehrungen und Begleitung durch erfahrene Eisschwimmer. Die Geschichte betont die Bedeutung von Trainerinnen, Bootsbetreuern und Notfallplänen. Der Ablauf umfasst Anreise, Anprobe des Badeanzugs, Bootstransfer, Sichtung, Startsignal und die Unterstützung durch medizinische Begleitung sowie organisierte Rettungsteams.
Erlebnis, Gefühle und Gemeinschaft
Kersten Erlebnisreise wird als emotionale Achterbahnfahrt beschrieben: intensive Vorfreude, Adrenalin, Freude am Wasser und der Gemeinschaft der Schwimmerinnen. Die Begebenheiten am See — kaltes Wasser, Wellen, Wind, Details zum See und zum Eintritt ins Wasser — werden lebendig erzählt. Rückkehr, Wärme in der Sauna, Stolz der Familie und die Bedeutung des Clublebens der Immer-Schwimmer runden das Bild ab.
Philosophie der Kälte, Ausblick und Abschluss
Im Gespräch mit Wim Hof werden die Grundlagen der Kältepraxis, der Zusammenhang von Stress, Physiologie und Gesundheit diskutiert. Die Gäste reflektieren, wie Kälte mentale Kraft stärkt und welche Rolle Routine, langsames Vorgehen und positive Einstellung spielen. Abschließend wird der Blick nach vorn gerichtet: weitere Projekte, Kunst, neue Herausforderungen und die Fortsetzung des Podcast-Laufes in wechselnden Themenbereichen rund um Resilienz und Gesundheit.

Folge 10 | Winterschwimm-WM in Oulu
Einführung und Format
Der Podcast berichtet aus eigener Perspektive über das Eisbaden und Winterschwimmen. Im Fokus stehen Gefühle, Stimmungen und Erlebnisse vor Ort, nicht allein Ergebnisse. Gespräche mit Experten, Teilnehmenden und Unterstützenden zeigen, wie das kalte Wasser menschliche Grenzen sichtbar macht und Gemeinschaft schafft. Die Erzählung verbindet persönliche Eindrücke mit Beobachtungen aus dem Umfeld der Wettkämpfe, ohne Werbesprache oder Aufforderungen.
Erlebnisbericht der Winter-Weltmeisterschaft in Oulu
Der Bericht schildert einen Wettkampf-Ort im Eis, der Pool liegt in einem Seitenarm der Ostsee und ist stark gefroren. Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt, Eisblöcke, Schnee und eine stark arbeitende Organisation prägen den Ablauf. Von Parade über Eröffnungszeremonie bis zu einzelnen Rennen wird das Flair eines besonderen Wintersports eingefangen, inklusive Weltrekord- und Podiumsplatzierungen sowie der beeindruckenden Team-Atmosphäre.
Vielfalt der Teilnehmenden und Rituale
Es treffen Menschen aus vielen Ländern zusammen, jeder mit eigener Geschichte und Motivationen. Von jungen Talenten bis zu erfahrenen Eisgurus wird über Rituale, Trainingswege und Sicherheitsaspekte gesprochen. Beobachtungen zu Händen, Atmung, Recovery und mentalen Strategien illustrieren, wie Sportlerinnen und Sportler sich auf Extremsituationen vorbereiten und ein starkes Gefühl von Gemeinschaft und Verantwortung erleben.
Bedeutung und Ausblick
Das Epizentrum des Ganzen ist die Freude am Grenzerlebnis und die gegenseitige Unterstützung, unabhängig von Platzierungen. Zwischen Berichten von Athletinnen, Organisatoren und Begleitern wird deutlich, wie Wintersport auch kulturell verbindet. Der Blick richtet sich auf zukünftige Veranstaltungen, weitere Rekorde und die Entwicklung einer globaleren Wintersportgemeinschaft, die den Sport auch jenseits reiner Leistungserfolge sichtbar macht.