
Westküste FM schnackt mit
Jan Henning Stier
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Autor Dieter Kienitz über seinen ersten Roman "Der Bruch"
Einführung in die Dystopie
In dieser Episode von Westküste FM spricht Andreas Guballa mit Dieter Kienitz über seinen Debütroman "Der Bruch", der in einer dystopischen Zukunft spielt, in der eine verheerende Seuche 99,9% der Menschheit auslöscht. Die Geschichte folgt dem 16-jährigen Noah, der nach Hamburg ins ländliche Dithmarschen flieht und versucht, eine neue Gemeinschaft aufzubauen.
Der Weg zum Schreiben
Dieter Kienitz beschreibt seinen langen Weg zum Schreiben, der bereits in seiner Jugend begann. Nach einer Pause aufgrund beruflicher Verpflichtungen fand er die Zeit und Inspiration, seine Ideen in einen Roman zu verwandeln, wobei er Themen verarbeitet, die in den Medien oft zu kurz kommen.
Hintergrund der Geschichte
Der Roman behandelt die Gefahren zoonotischer Viren und deren potenziellen Auswirkungen auf die Menschheit, inspiriert durch aktuelle Ereignisse wie Ebola und Corona. Kienitz betont die Realität und Aktualität dieser Thematik und die Möglichkeit einer solchen Katastrophe.
Charakterentwicklung und Gemeinschaft
Die Handlung zeigt, wie Noah und andere Überlebende eine neue Gesellschaft aufbauen müssen. Kienitz vergleicht dies mit dem Klassiker "Herr der Fliegen", sieht jedoch eine positive Wendung, die Hoffnung auf eine bessere Welt bietet.
Der Weg zum Buch
Der Prozess von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung des Romans dauerte über ein Jahr. Kienitz spricht über die Herausforderungen des Schreibens und die wichtige Rolle seiner Lektorin, die ihm half, den Text zu verbessern.
Erste Reaktionen
Nach der Veröffentlichung hat Kienitz positive Rückmeldungen erhalten, insbesondere von älteren Lesern, die sich mit den Themen des Buches identifizieren konnten. Die Geschichte hat das Interesse einer breiten Altersgruppe geweckt und die Resonanz ist ermutigend.
Aussichten auf eine Fortsetzung
Kienitz denkt über die Möglichkeit eines zweiten Teils nach und arbeitet an einem neuen Roman, der sich mit paranormalen Phänomenen beschäftigt, weiterhin in Dithmarschen angesiedelt.
Lesung von Passagen
Die Episode beinhaltet auch eine Lesung von Kienitz, in der er den Prolog und Auszüge aus "Der Bruch" präsentiert, die die Entwicklung von Noah und die Herausforderungen seiner neuen Welt veranschaulichen.

Zur Tönninger Bürgermeisterwahl 2026: Interview mit Marvin Haß
Einführung in die Tönninger Bürgermeisterwahl
In der Podcast-Episode wird die bevorstehende Bürgermeisterwahl in Tönning am 6. September 2026 thematisiert. Der Gastgeber Jan-Henning Stier spricht mit Marvin Haß, einem der Kandidaten, der sich um das Amt bewirbt. Die aktuelle Bürgermeisterin Dorothee Klömer tritt nicht erneut an, was den Weg für neue Kandidaten ebnet.
Marvin Haß: Vorstellung und politische Ausrichtung
Marvin Haß, 34 Jahre alt und parteilos, betont die Bedeutung von Verwaltungskompetenz und Bürgernähe. Er sieht seine Aufgabe weniger in der Parteipolitik, sondern mehr in der Verwaltung und der effektiven Gestaltung von Entscheidungen im Sinne der Bürger.
Politische Herausforderungen und Schulden der Stadt
Haß spricht über die finanziellen Herausforderungen Tönnings, insbesondere die hohen Schulden von 50 Millionen Euro. Er erklärt, dass diese Schulden nicht nur aus aktuellen Ausgaben resultieren, sondern ein langfristiges kommunalpolitisches Problem darstellen. Eine strategische Einsparungspolitik und die Förderung von Gewerbeansiedlungen werden als notwendig erachtet, um die finanzielle Situation zu verbessern.
Verwaltungsprozesse und Entscheidungsfindung
Ein zentrales Anliegen von Haß ist die Optimierung von Verwaltungsprozessen, um Entscheidungen schneller und effizienter zu treffen. Er kritisiert die aktuelle politische Situation, in der häufig keine Mehrheiten gefunden werden, was die Entscheidungsfindung verlangsamt.
Wirtschaftsförderung und Infrastruktur
Haß thematisiert die Notwendigkeit einer freundlichen Ansiedlungspolitik für Unternehmen. Er sieht Potenzial in der Verbesserung der Infrastruktur, insbesondere in Bezug auf die Eiderbrücke, deren Zustand die Region betrifft. Haß fordert eine gemeinsame Stimme der Bürger und Institutionen, um die Anliegen Tönnings effektiver zu vertreten.
Bildung und Stadtentwicklung
Ein weiteres wichtiges Thema für Haß ist die Schulsituation in Tönning. Er möchte die Bürger in die Entscheidungen einbeziehen und die Prioritäten für die Schulentwicklung abfragen. Zudem plant er, die Innenstadt attraktiver zu gestalten und Leerstände gezielt zu managen, um das Stadtbild zu verbessern.
Abschluss und Wahlaufruf
Zum Ende des Interviews appelliert Haß an die Wähler, ihn zu unterstützen, um die Verwaltungskompetenz und Bürgernähe in Tönning zu fördern. Er betont, dass eine parteilose und erfahrungsbasierte Führung für die Stadt vorteilhaft sei.

Zur Tönninger Bürgermeisterwahl 2026: Interview mit Sebastian Berg
Einführung in die Bürgermeisterwahl in Tönning
Die bevorstehende Bürgermeisterwahl in Tönning am 6. September 2026 steht im Mittelpunkt dieser Episode. Der Podcast beleuchtet die politischen Entwicklungen und die Herausforderungen, vor denen die Stadt mit rund 4.800 Einwohnern steht, besonders in Anbetracht der finanziellen Situation.
Vorstellung von Sebastian Berg
Sebastian Berg, einer der fünf Bürgermeisterkandidaten, stellt sich vor. Er ist in Tönning aufgewachsen, hat eine Familie und arbeitet im Automobilsektor. Sein Engagement für die Stadt und seine Motivation, Bürgermeister zu werden, kommen durch seine familiären Wurzeln und die lokale Verbundenheit zum Ausdruck.
Finanzielle Herausforderungen und Lösungsansätze
Berg thematisiert die finanzielle Lage Tönnings, insbesondere die Schulden von 50 Millionen Euro pro Kopf. Er betont die Notwendigkeit, Fördermittel von EU, Land und Bund zu nutzen, um die Verschuldung zu reduzieren und gleichzeitig Investitionen in die Infrastruktur zu tätigen.
Schulpolitik und Bildung
Ein zentrales Anliegen ist die Eider-Trene-Schule, die seit zehn Jahren Containerunterricht bietet. Berg erkennt die Dringlichkeit, dieses Problem anzugehen, obwohl er die Umsetzung nicht kurzfristig sieht, da Fördermittel und Planungskapazitäten begrenzt sind.
Infrastruktur und Stadtentwicklung
Das Thema der Eiderbrücke wird ebenfalls angesprochen, da sie eine entscheidende Rolle für die Verkehrsanbindung und den Tourismus spielt. Berg sieht eine Notwendigkeit für Renovierungen, betont aber auch, dass der Neubau langfristig eingeplant werden muss.
Innenstadtbelebung und Tourismus
Die Innenstadt von Tönning leidet unter Leerständen, und Berg schlägt eine Zusammenarbeit mit lokalen Gewerbetreibenden vor, um die Attraktivität der Innenstadt zu steigern und mehr Besucher anzuziehen.
Schlussfolgerung und Aufruf zur Wahl
Der Podcast endet mit einem Aufruf an die Wählerinnen und Wähler in Tönning, sich aktiv an der Wahl zu beteiligen. Berg hebt hervor, dass er als Bürgermeister eine bürgernahe und transparente Politik anstrebt, um die Stadt gemeinsam voranzubringen.