
Kreative Krise
Julia Kappus
Beschreibung
Eine Folge pro Monat, immer am letzten Mittwoch des Monats.
Mehr Infos auf kreative-krise.de oder bei Instagram unter @kreative.krise.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#07 Mit Karin über Spielzeugkameras und das Problemlösen
Treffen mit Karin Majoka
In einem perfekt temperierten Fotostudio in Münster spricht die Fotografin Karin Majoka über ihre Leidenschaft für analoge Fotografie und ihre Balance zwischen diesem kreativen Ausdruck und ihrem Brotjob als Psychotherapeutin. Karin, die auch auf YouTube aktiv ist, dokumentiert ihre Erfahrungen und den kreativen Prozess, den sie in ihrer Freizeit verfolgt.
Kreativität und Beruf
Die Diskussion beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Kreativität und beruflicher Sicherheit. Karin schildert, wie sie immer auf der Suche nach einem Gleichgewicht zwischen ihrer psychotherapeutischen Arbeit und der Fotografie ist, und reflektiert über die Herausforderungen, die mit beiden Berufen einhergehen.
Limitationen und kreative Lösungen
Das Gespräch thematisiert die Bedeutung von Limitationen für den kreativen Prozess. Karin betont, dass Einschränkungen oft als Katalysatoren für Kreativität wirken und dass sie in schwierigen Zeiten manchmal neue Perspektiven und Ansätze in ihrer Fotografie findet.
Community und Sichtbarkeit von Frauen in der Fotografie
Ein weiteres zentrales Thema ist die Sichtbarkeit von Frauen in der Fotografie. Karin diskutiert, dass es in der Branche immer noch eine Unterrepräsentation gibt und dass Frauen oft weniger sichtbar sind, insbesondere auf sozialen Plattformen wie YouTube. Sie ermutigt dazu, mehr weibliche Fotografen zu unterstützen und sichtbar zu machen.
Feedback und soziale Medien
Im Gespräch wird auch die Rolle von Feedback in sozialen Medien thematisiert. Karin erklärt, dass Likes und Anerkennung für sie wichtig sind, aber dass der kreative Prozess und der Austausch mit anderen Menschen eine noch größere Bedeutung haben.

#06 Mit Remco über Glitzer und Geschirrspülen
Begegnung mit Remco
In dieser Episode spricht der Gastgeber mit Remco, einem langjährigen Freund und Schlagzeuger, der sich mittlerweile auch in der Schauspielerei und Comedy einen Namen gemacht hat. Remco tritt als Tante Bep auf, einer Figur, die er entwickelt hat und die auf Comedy- und Kabarettbühnen agiert.
Kreativität und Identität
Das Gespräch beleuchtet die verschiedenen kreativen Tätigkeiten von Remco, der sich als Musiker, Darsteller und Comedian sieht. Er diskutiert den Unterschied zwischen Comedy und Kabarett und reflektiert über seine eigene Entwicklung und Identität als Künstler.
Der Weg zur Bühne
Die beiden sprechen darüber, wie Remco seine Karriere in der Musik begann und schließlich zur Schauspielerei und Comedy wechselte. Remco teilt seine Erfahrungen als Quereinsteiger und die Herausforderungen, die damit verbunden sind, in der Unterhaltungsbranche Fuß zu fassen.
Die Rolle des Publikums
Ein zentraler Punkt ist die Bedeutung des Publikums für Remco's Auftritte. Er betont, wie wichtig die direkte Interaktion mit dem Publikum ist und wie dies seine Performances beeinflusst. Zudem erklärt er, wie er mit unterschiedlichen Reaktionen des Publikums umgeht.
Persönliche Philosophie
Remco reflektiert über seine Ansichten zur Kreativität, zum Lernen und zur persönlichen Entwicklung. Er sieht sich als einen Jack of all Trades, der viele verschiedene Dinge ausprobiert und sich ständig weiterentwickelt. Dabei bleibt er der Überzeugung, dass es keinen festen Weg im Kunstschaffen gibt.
Ausblick und Inspiration
Abschließend spricht Remco über seine Pläne für die Zukunft, darunter Auftritte in den Niederlanden und die Weiterentwicklung seiner Figur Tante Bep. Er teilt seine Begeisterung für die Vielzahl an kreativen Ausdrucksformen und ermutigt die Zuhörer, sich inspirieren zu lassen.

#05 Mit Tobi über Sonnenaufgänge und einen mitgewaschenen 5-Euro-Schein
Analoge Leidenschaft und Weg zur Fotografie
Tobi fotografiert ausschließlich analog, begann mit einer Rollei 35 und sammelte im Laufe der Zeit Erfahrungen mit mehreren Kameras. Der Reiz liegt im haptischen Gefühl, Filmrollen, dem Klang der Kamera und dem Entdecken unterschiedlicher Formate. Auslöser war der Spaß am Ausprobieren und das stetige Interesse an technischen Details, ohne digitales Hauptaugenmerk zu setzen.
Prozess, Motive und Orte im Ruhrgebiet
Der Fokus liegt auf stillen, impressionistischen Momenten in urbaner Umgebung und Natur. Sonnenaufgänge an der Ruhr, Nebelstimmung, Gebäudeformen und U-Bahn-Stationen dienen als zentrale Motive. Gezieltes Reisen zu Spots wird mit spontane Erkundung abgerundet, wobei der Charakter des Ruhrgebiets – rau und doch grün – in sepiaartigen, treppenartigen Kompositionen sichtbar wird.
Selbstbild, Alltag und Umgang mit Motiven
Der Künstler zeigt Menschenmengen bewusst selten, bevorzugt menschenleere Perspektiven oder isolierte Szenen. Skate- und Stadtleben prägen den Blick, während Porträts gezielt eingesetzt werden. Einflussreich ist der Bezug zu Duisburg: Alltagsorte, Bahntrassen und Kacheln entstehen zu einer eigenständigen Bildsprache mit wiederkehrenden Mustern und klaren Ausschnitten.
Prints, Kooperationen und Zukunftsperspektiven
Gedruckte Werke erhalten durch Drucke in unterschiedlichen Formaten Gewicht, insbesondere Bahnhof- und Gewächshaus-Szenen finden ihren Charme in physischer Vermittlung. Kooperationen mit Labs, Verlagen und lokalen Projekten prägen das Portfolio. Die Arbeit bleibt unabhängig, Projekte entstehen aus bestehenden Verbindungen, während Erfahrungen aus der analogen Praxis neue Ideen und zukünftige Vorhaben inspirieren.