
GRAVITÖS – Kultur begegnen
Steffen Quasebarth
Beschreibung
Gespräche und Begegnungen mit Haltung, aus der Mitte Thüringens – für eine Kultur, die wirkt.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Gips, Tusche, Gratz - Mit Sybille Suchy durch die Kunsthalle Arnstadt – wo Räume hallen, Formen rätseln und Bilder antworten.
Raum als künstlerischer Impuls
Der Gesprächspartner erkundet eine große Halle mit hohen Wänden, die durch Unterzüge gegliedert wirkt. Der Raum, einst eine Taschenlampenfabrik, trägt Spuren der Geschichte in sich – Farbflecken, Hall und Geräusche. Diese Gegebenheiten beeinflussen, wie Bilder wirken, und bieten großen Skalenraum für Arbeiten von Harald Rainer Graz. Die Atmosphäre regt zu Beobachtungen an, wie Räume Bilder erzählen und welche Bedeutung ihre Geschichte für Besucherinnen haben mag.
Materialien, Form und Arbeitsprozess
Sibylle Suchy beschreibt ihren Umgang mit Materialien wie Filz, Graphikpapiers und Gipsformen. Reinigung, Sichtbarmachung von Spuren und farbige Akzente durch Tusche dienen als Dialog mit den Formen. Vergänglichkeit spielt eine Rolle: Alte Materialien erhalten neues Leben, indem Formen neu interpretiert werden. Der Prozess verbindet Archäologie mit Kreativität, wobei jede Materialität eine eigene Geschichte und Wirkung trägt.
Interpretation, Publikum und Blick auf Kunst
Das Gespräch betont die Subjektivität beim Betrachten: Offene Grundhaltung, Lesen von Zusammenhängen und das Erlauben persönlicher Deutungen. Unterschiedliche Reaktionen zeigen, wie Betrachterinnen sich auf Kunst einlassen oder abrufen, was sie beeinflusst. Die Kunst wird als Angebot verstanden, das berührt und weiterentwickelt. Diskussionen mit Besucherinnen entstehen oft durch direkte Begegnungen mit Werken und Blicken, die neue Perspektiven eröffnen.
Kunstpraxis, Perspektivenwechsel und Abschluss
Das Gespräch bindet persönliche Erfahrungen in die Ausstellung ein: Mediale Verknüpfungen, einblicke in den Arbeitsalltag der Kuratorin und das Zusammenspiel von Raum, Bild und Musik. Die Erkundung von Macht, Symbolik und Identität zieht sich durch verschiedene Arbeiten, zeigt vielfältige Medien und eine Offenheit für Experimente. Der Podcast schließt mit einer Einladung, Kunst als Prozess zu betrachten, der Stimmungen und Sichtweisen verändert.

Spanisch, Thai-Chi, Bookaholics - doch der eigentliche Volkshochschulkurs heißt „Begegnung“
Einleitung zur Volkshochschule
In dieser Episode wird die Bedeutung der Volkshochschulen in Thüringen thematisiert, die als Orte der Kultur und Bildung fungieren. Steffen Quasebart spricht mit Fanny Kratzer, der Verbandsdirektorin des Thüringer Volkshochschulverbandes, über die Herausforderungen und Chancen der Volkshochschulen.
Vielfalt und Herausforderungen der Volkshochschulen
Fanny beschreibt die Thüringer VHS-Landschaft als bunt und facettenreich. Die wichtigsten Herausforderungen sind Bürokratie und die Notwendigkeit, die interne Kommunikation zu verbessern. Die Volkshochschulen bieten ein breites Spektrum an Kursen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten.
Bildung und Kultur als Schnittstelle
Die beiden Gesprächspartner betonen, dass Bildung und Kultur nicht identisch sind, jedoch viele Schnittstellen aufweisen. Volkshochschulen sind Orte der Begegnung, die kulturelle Teilhabe fördern und als Plattform für Austausch und Dialog dienen.
Kulturelle Bildung und ihre Bedeutung
Fanny unterstreicht die Wichtigkeit der kulturellen Bildung und deren Rolle in der Gemeinschaft. Projekte wie die „Valentines mit Come Together“ zeigen, wie Musik und Kunst Menschen zusammenbringen können.
Wünsche für die Zukunft
Für die Zukunft der Thüringer Volkshochschulen wünscht sich Fanny Stabilität in der Finanzierung und weniger Bürokratie, um die Arbeit effizienter und kreativer zu gestalten.

Stempel, Stolz und Trompeten – der Thüringer Kulturpass
Feierliche Auszeichnung auf der Wartburg
Die Wartburg wird zum Schauplatz einer besonderen Veranstaltung, wo rund 280 Menschen, darunter über 150 Kinder und Jugendliche, für ihr kulturelles Engagement ausgezeichnet werden. Der Thüringer Kulturpass ermöglicht es diesen jungen Menschen, durch den Besuch von Museen, Theatern und anderen kulturellen Einrichtungen Stempel zu sammeln und damit ihre Erfahrungen zu dokumentieren.
Erfahrungen der Beteiligten
Die Kinder berichten begeistert von ihren Erlebnissen, sei es beim Klavierspielen auf der Bühne oder bei einem Besuch im Zukunftsmuseum. Die Veranstaltung zeigt eindrucksvoll, dass Kultur lebendig und erlebbar ist, und die Kinder stolz auf ihre Leistungen sind.
Die Bedeutung des Thüringer Kulturpasses
Der Kulturpass wird als eine einfache, aber geniale Möglichkeit gesehen, Kindern und Jugendlichen den Zugang zur Kultur zu erleichtern. Eltern betonen, dass kulturelle Erlebnisse auch als Familienzeit erlebt werden können, was die soziale Bindung stärkt.
Engagement der Kulturschaffenden
Die Veranstaltung wird von verschiedenen Akteuren organisiert, darunter die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen (LKJ), die sich für die Sichtbarkeit kultureller Bildung einsetzt. Kulturelle Projekte fördern nicht nur die Kreativität der Kinder, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl.
Kultur als Einladung
Der Podcast schließt mit dem Gedanken, dass Kultur nicht als Luxus, sondern als Einladung zum Mitmachen und zur Entdeckung verstanden werden sollte. Der Thüringer Kulturpass öffnet Türen zu neuen Erfahrungen und fördert Neugier, Mut und Gemeinschaft unter den Teilnehmern.