Gewaltfrei
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Gewaltfrei

Julia

Beschreibung

Gewaltfrei – der Podcast über Gewalt, Ausbeutung und gesellschaftliche Verantwortung.

«Gewaltfrei» schliesst eine Lücke in der Schweizer Präventionsarbeit. Fundiert und tabulos beleuchten wir geschlechterspezifische, häusliche und sexualisierte Gewalt sowie Menschenhandel. Im Dialog mit offiziellen Fachstellen und NGOs machen wir Wissen zugänglich und stärken Betroffene sowie die Zivilgesellschaft. Ein innovativer Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit und Gleichstellung.

Start: 8. März – danach alle 3 Wochen eine neue Folge.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Kindesentführung (mit dem SSI Schweiz)

23.08.2026

Einführung in das Thema Kindesentführung

Die Diskussion beleuchtet die komplexen Zusammenhänge zwischen Gewalt in Familien und Kindesentführungen. Kindesentführungen werden oft als einfache Konflikte zwischen entführenden und zurückgebliebenen Elternteilen wahrgenommen, jedoch stehen häufig tiefere Probleme wie Gewalt oder Beziehungskonflikte dahinter.

Die Rolle des Internationalen Sozialdienstes

Anna Häseler, Sozialarbeiterin beim Internationalen Sozialdienst Schweiz (SSI), erklärt die Mission ihrer Organisation, die sich für den Schutz und die Unterstützung von Kindern und Familien einsetzt, insbesondere in Fällen von Kindsentführungen. Der SSI bietet rechtliche und soziale Beratung und arbeitet international mit Partnern in über 120 Ländern zusammen.

Definition und rechtlicher Rahmen der Kindesentführung

Eine internationale elterliche Kindesentführung liegt vor, wenn ein Elternteil ein Kind ohne Zustimmung des anderen Elternteils ins Ausland bringt oder nach einem Aufenthalt im Ausland nicht zurückkehrt. Seit 2014 gilt in der Schweiz das Prinzip der gemeinsamen elterlichen Sorge, das eine einvernehmliche Entscheidung über den Aufenthaltsort des Kindes erfordert.

Zusammenhang zwischen Gewalt und Kindesentführung

Die Diskussion fokussiert auf die verschiedenen Arten von Gewalt, die mit Kindesentführungen verbunden sein können. Gewalt kann als Auslöser für Entführungen dienen, wobei der entführende Elternteil oft glaubt, das Kind vor einer gefährlichen Situation schützen zu müssen. Gleichzeitig stellt die Kindesentführung selbst eine Form von Gewalt dar, da das Kind aus seinem gewohnten Umfeld gerissen wird.

Auswirkungen auf Kinder und zurückgebliebene Eltern

Die Erfahrungen von Kindern, die entführt werden, sind oft traumatisch, da sie ihre vertrauten Bezugspersonen und Umgebungen verlieren. Auch der zurückgebliebene Elternteil leidet unter dem Verlust des Kontakts zu seinen Kindern, was Gefühle von Ohnmacht und Kontrollverlust auslösen kann.

Präventionsmöglichkeiten und Beratung

Der SSI empfiehlt, bei Verdacht auf eine bevorstehende Kindesentführung schnell zu handeln. Eltern sollten die Kommunikation aufrechterhalten und rechtzeitig Unterstützung suchen, um potenzielle Entführungen zu verhindern.

Schlussfolgerungen

Die Episode schließt mit einem Aufruf, sich frühzeitig an den SSI zu wenden, um rechtliche und soziale Unterstützung zu erhalten. Die Wichtigkeit der Prävention und der Unterstützung für betroffene Familien wird betont.

Einführung in das Thema Kindesentführung

Die Diskussion beleuchtet die komplexen Zusammenhänge zwischen Gewalt in Familien und Kindesentführungen. Kindesentführungen werden oft als einfache Konflikte zwischen entführenden und zurückgebliebenen Elternteilen wahrgenommen, jedoch stehen häufig tiefere Probleme wie Gewalt oder Beziehungskonflikte dahinter.

Die Rolle des Internationalen Sozialdienstes

Anna Häseler, Sozialarbeiterin beim Internationalen Sozialdienst Schweiz (SSI), erklärt die Mission ihrer Organisation, die sich für den Schutz und die Unterstützung von Kindern und Familien einsetzt, insbesondere in Fällen von Kindsentführungen. Der SSI bietet rechtliche und soziale Beratung und arbeitet international mit Partnern in über 120 Ländern zusammen.

Definition und rechtlicher Rahmen der Kindesentführung

Eine internationale elterliche Kindesentführung liegt vor, wenn ein Elternteil ein Kind ohne Zustimmung des anderen Elternteils ins Ausland bringt oder nach einem Aufenthalt im Ausland nicht zurückkehrt. Seit 2014 gilt in der Schweiz das Prinzip der gemeinsamen elterlichen Sorge, das eine einvernehmliche Entscheidung über den Aufenthaltsort des Kindes erfordert.

Zusammenhang zwischen Gewalt und Kindesentführung

Die Diskussion fokussiert auf die verschiedenen Arten von Gewalt, die mit Kindesentführungen verbunden sein können. Gewalt kann als Auslöser für Entführungen dienen, wobei der entführende Elternteil oft glaubt, das Kind vor einer gefährlichen Situation schützen zu müssen. Gleichzeitig stellt die Kindesentführung selbst eine Form von Gewalt dar, da das Kind aus seinem gewohnten Umfeld gerissen wird.

Auswirkungen auf Kinder und zurückgebliebene Eltern

Die Erfahrungen von Kindern, die entführt werden, sind oft traumatisch, da sie ihre vertrauten Bezugspersonen und Umgebungen verlieren. Auch der zurückgebliebene Elternteil leidet unter dem Verlust des Kontakts zu seinen Kindern, was Gefühle von Ohnmacht und Kontrollverlust auslösen kann.

Präventionsmöglichkeiten und Beratung

Der SSI empfiehlt, bei Verdacht auf eine bevorstehende Kindesentführung schnell zu handeln. Eltern sollten die Kommunikation aufrechterhalten und rechtzeitig Unterstützung suchen, um potenzielle Entführungen zu verhindern.

Schlussfolgerungen

Die Episode schließt mit einem Aufruf, sich frühzeitig an den SSI zu wenden, um rechtliche und soziale Unterstützung zu erhalten. Die Wichtigkeit der Prävention und der Unterstützung für betroffene Familien wird betont.

Stalking: Wenn das Nachstellen kein Ende nimmt (mit der Opferhilfe SG–AR–AI)

01.08.2026

Scham und Isolation bei Gewaltopfern

Im Podcast wird über die Scham gesprochen, die viele Gewaltopfer empfinden, was oft dazu führt, dass sie sich nicht rechtzeitig Hilfe holen. Diese Scham kann auch zu Isolation führen, was die Situation für die Betroffenen gefährlicher macht.

Die Rolle der Opferhilfe

Die Gäste, Irina Lampard und Rebecca Furster von der Opferhilfe St. Gallen und Beider Appenzell, erläutern ihre Aufgaben und die Unterstützung, die sie Betroffenen von Gewalt bieten. Sie helfen den Opfern, ihre Rechte zu kennen und Maßnahmen zu ergreifen, um sich zu schützen.

Fallbeispiel von Frau Kim

Ein Fallbeispiel wird vorgestellt, in dem eine Frau namens Kim über jahrelanges Stalking berichtet. Sie kämpft mit der Rückkehr zu ihrem Ex-Partner, der psychisch instabil ist und sie bedroht. Trotz der Unterstützung durch die Opferhilfe hat sich ihre Situation nicht verbessert, und sie fühlt sich erneut in eine gefährliche Lage gedrängt.

Die Schwierigkeiten des Rechtssystems

Die Gäste diskutieren auch die Herausforderungen des Rechtssystems im Umgang mit Stalking und die oft unzureichenden Strafen, die Täter erhalten. Es wird betont, dass die Betroffenen oft das Gefühl haben, dass das Rechtssystem ihnen nicht genug Schutz bietet.

Digitale Gewalt und Cyberstalking

Ein weiteres Thema ist die digitale Gewalt, die durch Technologien wie Standortverfolgung und Stalker-Software verstärkt wird. Die Opferhilfe und Organisationen wie Tech Against Violence bieten Lösungen an, um Betroffenen zu helfen, ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Unterstützung durch das Umfeld

Familie und Freunde spielen eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von Stalking-Opfern. Es wird empfohlen, dass sie aktiv zuhören und Hilfe anbieten, ohne die Betroffenen zu drängen.

Fazit und Ausblick

Der Podcast schließt mit einem Aufruf zur Sensibilisierung für das Thema Stalking und der Wichtigkeit, Betroffenen Unterstützung zu bieten. Die Gäste betonen, dass niemand allein sein sollte und dass es Hilfe gibt.

Scham und Isolation bei Gewaltopfern

Im Podcast wird über die Scham gesprochen, die viele Gewaltopfer empfinden, was oft dazu führt, dass sie sich nicht rechtzeitig Hilfe holen. Diese Scham kann auch zu Isolation führen, was die Situation für die Betroffenen gefährlicher macht.

Die Rolle der Opferhilfe

Die Gäste, Irina Lampard und Rebecca Furster von der Opferhilfe St. Gallen und Beider Appenzell, erläutern ihre Aufgaben und die Unterstützung, die sie Betroffenen von Gewalt bieten. Sie helfen den Opfern, ihre Rechte zu kennen und Maßnahmen zu ergreifen, um sich zu schützen.

Fallbeispiel von Frau Kim

Ein Fallbeispiel wird vorgestellt, in dem eine Frau namens Kim über jahrelanges Stalking berichtet. Sie kämpft mit der Rückkehr zu ihrem Ex-Partner, der psychisch instabil ist und sie bedroht. Trotz der Unterstützung durch die Opferhilfe hat sich ihre Situation nicht verbessert, und sie fühlt sich erneut in eine gefährliche Lage gedrängt.

Die Schwierigkeiten des Rechtssystems

Die Gäste diskutieren auch die Herausforderungen des Rechtssystems im Umgang mit Stalking und die oft unzureichenden Strafen, die Täter erhalten. Es wird betont, dass die Betroffenen oft das Gefühl haben, dass das Rechtssystem ihnen nicht genug Schutz bietet.

Digitale Gewalt und Cyberstalking

Ein weiteres Thema ist die digitale Gewalt, die durch Technologien wie Standortverfolgung und Stalker-Software verstärkt wird. Die Opferhilfe und Organisationen wie Tech Against Violence bieten Lösungen an, um Betroffenen zu helfen, ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Unterstützung durch das Umfeld

Familie und Freunde spielen eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von Stalking-Opfern. Es wird empfohlen, dass sie aktiv zuhören und Hilfe anbieten, ohne die Betroffenen zu drängen.

Fazit und Ausblick

Der Podcast schließt mit einem Aufruf zur Sensibilisierung für das Thema Stalking und der Wichtigkeit, Betroffenen Unterstützung zu bieten. Die Gäste betonen, dass niemand allein sein sollte und dass es Hilfe gibt.

Dating, Vergewaltigung, Anzeige, Urteil - Sexualstrafprozess aus Sicht der Opferhilfe (mit frauenberatung: sexuelle gewalt)

20.06.2026

Alkohol und sexuelle Gewalt im Strafverfahren

Im Strafverfahren werden Opfer oft gefragt, ob sie Alkohol konsumiert haben. Dies wird häufig gegen sie verwendet, während es bei Tätern als mildernder Umstand gewertet wird. Bettina Steinbachs Zitat verdeutlicht diese Ungerechtigkeit, die im Podcast thematisiert wird.

Einführung in das Thema sexualisierte Gewalt

Der Podcast behandelt die Probleme im Strafverfahren in Bezug auf sexualisierte Gewalt, einschließlich der Wahrnehmung von Opfern und Tätern. Anhand von Fallbeispielen wird die Realität sexualisierter Gewalt beleuchtet und Mythen über Täter und Opfer kritisch hinterfragt.

Die Rolle der Frauenberatung

Rona Schilling von der Frauenberatung sexuelle Gewalt erklärt, dass ihre Organisation Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten Unterstützung bietet. Sie vermittelt juristische, psychologische und soziale Hilfe und engagiert sich für Sensibilisierungsarbeit.

Statistiken zur sexualisierten Gewalt

Statistiken zeigen, dass viele Frauen während ihres Lebens sexualisierte Gewalt erfahren und oft nicht zur Polizei gehen. Ein hoher Prozentsatz behält die Vorfälle für sich.

Mythen und gesellschaftliche Wahrnehmung

Der Podcast diskutiert, warum das Bild des unbekannten Täters in der Gesellschaft so fest verankert ist und welche Mythen über Vergewaltigung bestehen. Es wird betont, dass Gewalt häufig von Bekannten ausgeht und nicht von Fremden.

Fallbeispiel und rechtliche Aspekte

Ein Fallbeispiel veranschaulicht, wie schnell Grenzen in Dating-Situationen überschritten werden können. Das neue Sexualstrafrecht in der Schweiz erkennt auch subtile Formen des Nein-Sagens an und verändert die Definition von Vergewaltigung.

Unterstützung für Betroffene

Freunde und Angehörige spielen eine wichtige Rolle, indem sie Betroffene ernst nehmen und unterstützen. Es wird betont, dass es wichtig ist, den Opfern Glauben zu schenken und ihnen nicht die Verantwortung für das Geschehen zuzuschieben.

Der Weg durch das Strafverfahren

Das Strafverfahren wird detailliert erläutert, einschließlich der Herausforderungen und Belastungen, die Betroffene dabei erleben. Es wird darauf hingewiesen, dass die Beweislast oft schwer zu erfüllen ist und das System für Opfer belastend sein kann.

Prävention und zukünftige Entwicklungen

Die Diskussion schließt mit dem Wunsch nach mehr Prävention und einer stärkeren Fokussierung auf Täterarbeit, um das Problem der sexualisierten Gewalt an der Wurzel zu packen.

Alkohol und sexuelle Gewalt im Strafverfahren

Im Strafverfahren werden Opfer oft gefragt, ob sie Alkohol konsumiert haben. Dies wird häufig gegen sie verwendet, während es bei Tätern als mildernder Umstand gewertet wird. Bettina Steinbachs Zitat verdeutlicht diese Ungerechtigkeit, die im Podcast thematisiert wird.

Einführung in das Thema sexualisierte Gewalt

Der Podcast behandelt die Probleme im Strafverfahren in Bezug auf sexualisierte Gewalt, einschließlich der Wahrnehmung von Opfern und Tätern. Anhand von Fallbeispielen wird die Realität sexualisierter Gewalt beleuchtet und Mythen über Täter und Opfer kritisch hinterfragt.

Die Rolle der Frauenberatung

Rona Schilling von der Frauenberatung sexuelle Gewalt erklärt, dass ihre Organisation Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten Unterstützung bietet. Sie vermittelt juristische, psychologische und soziale Hilfe und engagiert sich für Sensibilisierungsarbeit.

Statistiken zur sexualisierten Gewalt

Statistiken zeigen, dass viele Frauen während ihres Lebens sexualisierte Gewalt erfahren und oft nicht zur Polizei gehen. Ein hoher Prozentsatz behält die Vorfälle für sich.

Mythen und gesellschaftliche Wahrnehmung

Der Podcast diskutiert, warum das Bild des unbekannten Täters in der Gesellschaft so fest verankert ist und welche Mythen über Vergewaltigung bestehen. Es wird betont, dass Gewalt häufig von Bekannten ausgeht und nicht von Fremden.

Fallbeispiel und rechtliche Aspekte

Ein Fallbeispiel veranschaulicht, wie schnell Grenzen in Dating-Situationen überschritten werden können. Das neue Sexualstrafrecht in der Schweiz erkennt auch subtile Formen des Nein-Sagens an und verändert die Definition von Vergewaltigung.

Unterstützung für Betroffene

Freunde und Angehörige spielen eine wichtige Rolle, indem sie Betroffene ernst nehmen und unterstützen. Es wird betont, dass es wichtig ist, den Opfern Glauben zu schenken und ihnen nicht die Verantwortung für das Geschehen zuzuschieben.

Der Weg durch das Strafverfahren

Das Strafverfahren wird detailliert erläutert, einschließlich der Herausforderungen und Belastungen, die Betroffene dabei erleben. Es wird darauf hingewiesen, dass die Beweislast oft schwer zu erfüllen ist und das System für Opfer belastend sein kann.

Prävention und zukünftige Entwicklungen

Die Diskussion schließt mit dem Wunsch nach mehr Prävention und einer stärkeren Fokussierung auf Täterarbeit, um das Problem der sexualisierten Gewalt an der Wurzel zu packen.