
Gesundheit neu denken
Prof. Dr. Peter Rudolph-de la Barré
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

13. Psychologisches Coaching, moderne Führung und die Logik des Gelingens
Moderne Führung und Coaching
In dieser Episode wird die Bedeutung von psychologischem Coaching in der modernen Führung thematisiert. Christine Hoffmann-Schütz, Autorin des Buches "Psychologisches Coaching und moderne Führung: Die Logik des Gelingens", teilt ihre Erfahrungen und Einsichten über den Einfluss von emotionaler Intelligenz und persönlicher Entwicklung auf die Führungsqualität.
Der Weg zur Selbstverwirklichung
Christine beschreibt ihre eigene Reise von einem unglücklichen Teenager zu einer erfolgreichen Psychologin und Unternehmerin. Ein entscheidender Moment war der Verlust eines geliebten Menschen, der sie dazu brachte, ihr Leben neu zu betrachten und aktiv nach Sinn und Lebensfreude zu streben.
Der Fokus auf Gelingen
Ein zentrales Thema in der Diskussion ist der Fokus auf das Gelingen statt auf Probleme. Christine erklärt, dass unser Gehirn evolutionär darauf programmiert ist, Bedrohungen wahrzunehmen, wodurch wir oft dazu neigen, uns auf Misserfolge zu konzentrieren, anstatt auf unsere Erfolge und Fortschritte.
Emotionen als Wegweiser
Christine ermutigt dazu, Emotionen als wertvolle Wegweiser zu betrachten und sie bewusst zu erleben, anstatt sie zu unterdrücken. Sie beschreibt, wie Gefühle wie Angst, Wut und Traurigkeit uns wichtige Hinweise auf unsere Bedürfnisse und Werte geben können.
Gesundheit und Führung
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Verbindung zwischen Gesundheit und erfolgreicher Führung. Christine argumentiert, dass gute Führungskräfte auf ihre eigene Gesundheit achten müssen, um leistungsfähig zu bleiben und empathisch führen zu können.

12. Hitze und Psyche - Wie hohe Temperaturen unser Denken und Fühlen verändern!
Einführung in das Thema Hitze und Psyche
Im Podcast diskutieren Peter Rudolf Delabaree und Junior-Professorin Hanna Wallis die Auswirkungen von Hitze auf die Psyche und das Wohlbefinden. Basierend auf aktuellen Studien wird beleuchtet, wie hohe Temperaturen Stress und psychische Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen beeinflussen können.
Physiologische Reaktionen auf Hitze
Hitze hat direkte Auswirkungen auf den menschlichen Körper und das Gehirn. Ab Temperaturen von 28 bis 30 Grad können Symptome wie Kopfschmerzen und Müdigkeit auftreten. Besonders vulnerable Gruppen, wie ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen, sind stärker betroffen.
Psychische Auswirkungen der Hitze
Die Forschung zeigt, dass Hitze als zusätzlicher Stressfaktor wirkt und bei Menschen mit psychischen Vorbelastungen die Symptome verstärken kann. Dazu zählen Ängste und depressive Verstimmungen, die sich bei steigenden Temperaturen bemerkbar machen. Die Wissenschaft ist jedoch noch in den Anfängen, die genauen Mechanismen zu verstehen.
Forschung und Methodik
Wallis erläutert die Methodik der Forschung, die oft Ecological Momentary Assessment nutzt, um Daten über das Wohlbefinden der Menschen an heißen Tagen zu sammeln. Dies erfolgt über Smartphones, um ein genaues Bild der psychischen und physischen Belastungen zu erhalten.
Medikamenteneinflüsse und Prävention
Die Interaktion von Medikamenten mit Hitze ist ein wichtiges Forschungsfeld. Aufklärung über mögliche Risiken bei der Einnahme von Medikamenten an heißen Tagen ist notwendig. Zudem werden Verhaltensempfehlungen zur Selbstfürsorge gegeben, wie das Aufsuchen kühler Orte und ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
Klimaangst und soziale Dimensionen
Die Diskussion schließt auch das Phänomen der Klimaangst ein. Sorgen um den Klimawandel sind berechtigt und sollten ernst genommen werden. Es ist wichtig, soziale Strukturen zu schaffen, die Menschen in solchen Situationen unterstützen und Gemeinschaft fördern.
Handlungsempfehlungen für die Zukunft
Abschließend wird betont, dass sowohl im individuellen als auch im beruflichen Kontext Anpassungen erforderlich sind, um mit den Herausforderungen der Hitze umzugehen. Hierzu zählen Umbauten in Arbeitsumgebungen und die Förderung eines umweltfreundlichen Lebensstils.

12. Hitze und Psyche - Wie hohe Temperaturen unser Denken und Fühlen verändern!
Einführung in das Thema Hitze und Psyche
Der Podcast behandelt die Auswirkungen von Hitze auf die psychische Gesundheit, wobei Daten des Robert-Koch-Instituts über hitzebedingte Todesfälle in Deutschland vorgestellt werden. Besonders hohe Temperaturen können Stress verstärken und das Risiko für psychische Erkrankungen erhöhen.
Reaktionen des Körpers und Gehirns auf Hitze
Die Moderatorin und Junior-Professorin Hanna Wallis erklärt, dass Temperaturen über 28 Grad körperliche und psychische Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten verursachen können. Diese Reaktionen sind nicht nur subjektiv, sondern können durch Studien belegt werden.
Besonders betroffene Gruppen
Menschen mit Vorerkrankungen, ältere Menschen, Säuglinge und Personen mit psychischen Erkrankungen sind besonders anfällig für die Auswirkungen von Hitze. Diese Gruppen zeigen stärkere Reaktionen auf Temperaturanstiege.
Zusammenhang zwischen Hitze und psychischen Erkrankungen
Erste Studien zeigen, dass Hitze Angst- und depressive Symptome verstärken kann. Menschen, die bereits psychisch vorbelastet sind, reagieren intensiver auf Temperaturveränderungen.
Forschungsmethoden
Die Forschung zu diesem Thema beinhaltet Methoden wie das Ecological Momentary Assessment, bei dem Teilnehmer über ihre Befindlichkeit während heißer Tage befragt werden.
Einfluss von Medikamenten bei Hitze
Es wird darauf hingewiesen, dass bestimmte Medikamente in Kombination mit Hitze problematisch sein können. Eine Aufklärung über diese Wechselwirkungen ist notwendig.
Schlafqualität und Hitze
Hitze kann die Schlafqualität beeinträchtigen, was wiederum psychische und körperliche Wohlbefinden beeinflusst.
Klimawandel und Klimaangst
Die Ängste im Zusammenhang mit dem Klimawandel sind berechtigt und können psychische Belastungen hervorrufen. Es ist wichtig, diese Sorgen ernst zu nehmen und darüber zu sprechen.
Auswirkungen von Hitze auf die Arbeitswelt
Die Arbeitsbedingungen sind oft nicht auf hohe Temperaturen ausgelegt. Arbeitgeber sollten sich anpassen, um die Gesundheit der Mitarbeitenden zu schützen.
Prävention und Verhaltensempfehlungen
Verhaltensempfehlungen bei Hitze umfassen den Schutz vor Hitze, ausreichendes Trinken und Aufklärung über psychische Reaktionen. Arbeitgeber sollten ebenfalls Maßnahmen ergreifen, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern.
Abschluss und Ausblick
Der Podcast schließt mit der Erkenntnis, dass Hitze weitreichende Auswirkungen auf die psychische Gesundheit hat und es wichtig ist, entsprechende Maßnahmen in der Gesellschaft und im Gesundheitswesen zu ergreifen.