Knochenschrauber
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Knochenschrauber

Universitätsmedizin Mainz

Beschreibung

Willkommen bei Knochenschrauber, dem Podcast rund um Orthopädie und Unfallchirurgie!

Dieser Podcast richtet sich an Studierende der Humanmedizin, PJler:innen, Berufseinsteiger:innen und alle, die sich für die spannenden Facetten unseres Fachgebiets interessieren.

Wir nehmen euch regelmäßig mit in den klinischen Alltag am Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin Mainz. Wir besprechen praxisnah relevante Krankheitsbilder, diagnostische und therapeutische Prinzipien sowie typische Fallbeispiele – fundiert, verständlich und auf Augenhöhe.

Ob auf dem Weg zur Uni, zwischen den Vorlesungen oder zur Vorbereitung aufs Examen: Knochenschrauber liefert euch gebündeltes Wissen direkt auf die Ohren.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Frakturversorgung langer Röhrenknochen – das 1x1 der Unfallchirurgie

22.06.2026

Einführung in die Frakturversorgung

Der Podcast behandelt die Frakturversorgung und -heilung mit einem Fokus auf die langen Röhrenknochen: Humerus, Femur und Tibia. Anamnese und klinische Untersuchung sind entscheidend, um die Schwere von Frakturen zu erkennen und eventuelle Begleitverletzungen zu berücksichtigen.

Diagnostik

Die Standarddiagnostik zur Feststellung einer Fraktur besteht aus einer Röntgenaufnahme in zwei Ebenen, um versteckte Frakturen zu erkennen. Ein CT wird benötigt, um detaillierte Informationen über Frakturen mit Gelenkbeteiligung oder neurovaskulären Verletzungen zu erhalten.

Klassifikation von Frakturen

Die AO-Klassifikation wird als wichtig für die Kommunikation zwischen Behandlern hervorgehoben. Sie hilft, die Fraktur zu beschreiben und deren Stabilität zu bewerten, was entscheidend für die Wahl der Therapie ist.

Therapeutische Ansätze

Die Entscheidung zwischen konservativer und operativer Behandlung hängt von der Stabilität der Fraktur ab. Bei der konservativen Therapie sind Patientenzusammenarbeit und Weichteilstatus entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden.

Heilungsprozess

Der Heilungsprozess eines Knochens beginnt sofort nach der Fraktur mit der Bildung eines Frakturhämatoms und der darauffolgenden Kalusbildung. Bestimmte Faktoren wie Alter, Vorerkrankungen und Lifestyle beeinflussen die Heilung negativ.

Osteosynthese-Verfahren

Der Podcast erläutert verschiedene Osteosynthese-Methoden, darunter Marknagel, Plattenosteosynthese und Fixateur externe, die jeweils unterschiedliche Vorteile und Anwendungen haben. Die Wahl des Verfahrens hängt von der Art der Fraktur und dem Zustand des Patienten ab.

Pseudarthrose und Komplikationen

Ein Falschgelenk oder Pseudarthrose kann sich bilden, wenn die Fraktur nicht richtig heilt. Die Ursachen sind vielfältig und können von Stabilitätsproblemen bis hin zu Infektionen reichen. Komplikationen müssen in der Frakturversorgung stets berücksichtigt werden.

Wichtige Take-home-Messages

1. Eine umfassende Patientenbewertung ist entscheidend für die Frakturversorgung. 2. Das Frakturhämatom sollte möglichst erhalten bleiben, um den Heilungsprozess zu unterstützen. 3. Der Fixateur externe ist eine gute Lösung, um Zeit zu gewinnen und den Patienten zu stabilisieren.

Einführung in die Frakturversorgung

Der Podcast behandelt die Frakturversorgung und -heilung mit einem Fokus auf die langen Röhrenknochen: Humerus, Femur und Tibia. Anamnese und klinische Untersuchung sind entscheidend, um die Schwere von Frakturen zu erkennen und eventuelle Begleitverletzungen zu berücksichtigen.

Diagnostik

Die Standarddiagnostik zur Feststellung einer Fraktur besteht aus einer Röntgenaufnahme in zwei Ebenen, um versteckte Frakturen zu erkennen. Ein CT wird benötigt, um detaillierte Informationen über Frakturen mit Gelenkbeteiligung oder neurovaskulären Verletzungen zu erhalten.

Klassifikation von Frakturen

Die AO-Klassifikation wird als wichtig für die Kommunikation zwischen Behandlern hervorgehoben. Sie hilft, die Fraktur zu beschreiben und deren Stabilität zu bewerten, was entscheidend für die Wahl der Therapie ist.

Therapeutische Ansätze

Die Entscheidung zwischen konservativer und operativer Behandlung hängt von der Stabilität der Fraktur ab. Bei der konservativen Therapie sind Patientenzusammenarbeit und Weichteilstatus entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden.

Heilungsprozess

Der Heilungsprozess eines Knochens beginnt sofort nach der Fraktur mit der Bildung eines Frakturhämatoms und der darauffolgenden Kalusbildung. Bestimmte Faktoren wie Alter, Vorerkrankungen und Lifestyle beeinflussen die Heilung negativ.

Osteosynthese-Verfahren

Der Podcast erläutert verschiedene Osteosynthese-Methoden, darunter Marknagel, Plattenosteosynthese und Fixateur externe, die jeweils unterschiedliche Vorteile und Anwendungen haben. Die Wahl des Verfahrens hängt von der Art der Fraktur und dem Zustand des Patienten ab.

Pseudarthrose und Komplikationen

Ein Falschgelenk oder Pseudarthrose kann sich bilden, wenn die Fraktur nicht richtig heilt. Die Ursachen sind vielfältig und können von Stabilitätsproblemen bis hin zu Infektionen reichen. Komplikationen müssen in der Frakturversorgung stets berücksichtigt werden.

Wichtige Take-home-Messages

1. Eine umfassende Patientenbewertung ist entscheidend für die Frakturversorgung. 2. Das Frakturhämatom sollte möglichst erhalten bleiben, um den Heilungsprozess zu unterstützen. 3. Der Fixateur externe ist eine gute Lösung, um Zeit zu gewinnen und den Patienten zu stabilisieren.

Zwischen Mainz, München, Paris, Boston, New York und Sydney. PJ und Famulatur im Ausland

08.06.2026

Auslandserfahrungen als Lernraum

Der Podcast beleuchtet, wie Medizinstudierende durch Auslandseinsätze in Paris, Boston oder Sydney wertvolle klinische Praxis sammeln. Erfahrungen reichen von praktischer Verantwortlichkeit bis hin zu kulturellen Eindrücken, die das Verständnis für Patienten und Arbeitsweisen in anderen Ländern erweitern. Die Gespräche betonen, dass solche Einsätze persönliche Entwicklung und berufliches Verständnis fördern, ohne normative Wertungen vorzusetzen.

Planung, Bewerbung und Bürokratie

Es wird beschrieben, wie man über Erasmus und Kooperationspartnern vorgeht, um bürokratische Hürden zu reduzieren. Frühzeitige Information, Koordination mit Universitäten und realistische Einschätzungen der Kosten helfen, Formulare, Visa und Praktikumsplätze zu organisieren. Die Protagonisten berichten von altmodischen Wegen wie Fax, bevor Online-Optionen verbreitet waren.

Klinischer Alltag im Ausland

Der Alltag wird als lernintensiv und verantwortungsvoll beschrieben: Frühe Pre-Rounds, eigenständige Arbeit, Visiten und unmittelbare Unterstützung durch Betreuende. Dresscode, Sicherheitsbestimmungen und Arbeitskulturen unterscheiden sich je nach Land. Diese Unterschiede wirken sich auf Lernprozesse, Patientenkontakt und Integration ins Team aus.

Kosten, Nutzen und Take-aways

Die Kosten werden als relevant erkannt, besonders in teuren Städten. Fördermöglichkeiten wie Erasmus werden als hilfreich beschrieben, während Privates wie Unterkunft und Verpflegung stark ins Gewicht fallen. Wichtig bleibt die Frage nach dem persönlichen Gewinn: Interesse am Ausland, Bereitschaft zur Planung und der Wille, neue Erfahrungen zu sammeln.

Auslandserfahrungen als Lernraum

Der Podcast beleuchtet, wie Medizinstudierende durch Auslandseinsätze in Paris, Boston oder Sydney wertvolle klinische Praxis sammeln. Erfahrungen reichen von praktischer Verantwortlichkeit bis hin zu kulturellen Eindrücken, die das Verständnis für Patienten und Arbeitsweisen in anderen Ländern erweitern. Die Gespräche betonen, dass solche Einsätze persönliche Entwicklung und berufliches Verständnis fördern, ohne normative Wertungen vorzusetzen.

Planung, Bewerbung und Bürokratie

Es wird beschrieben, wie man über Erasmus und Kooperationspartnern vorgeht, um bürokratische Hürden zu reduzieren. Frühzeitige Information, Koordination mit Universitäten und realistische Einschätzungen der Kosten helfen, Formulare, Visa und Praktikumsplätze zu organisieren. Die Protagonisten berichten von altmodischen Wegen wie Fax, bevor Online-Optionen verbreitet waren.

Klinischer Alltag im Ausland

Der Alltag wird als lernintensiv und verantwortungsvoll beschrieben: Frühe Pre-Rounds, eigenständige Arbeit, Visiten und unmittelbare Unterstützung durch Betreuende. Dresscode, Sicherheitsbestimmungen und Arbeitskulturen unterscheiden sich je nach Land. Diese Unterschiede wirken sich auf Lernprozesse, Patientenkontakt und Integration ins Team aus.

Kosten, Nutzen und Take-aways

Die Kosten werden als relevant erkannt, besonders in teuren Städten. Fördermöglichkeiten wie Erasmus werden als hilfreich beschrieben, während Privates wie Unterkunft und Verpflegung stark ins Gewicht fallen. Wichtig bleibt die Frage nach dem persönlichen Gewinn: Interesse am Ausland, Bereitschaft zur Planung und der Wille, neue Erfahrungen zu sammeln.

Distale Radiusfraktur verstehen

25.05.2026

Notfallaufnahme und primäre Untersuchung

Diagnostik, Befunde und Bildgebung

Röntgen in zwei Ebenen dient der Orientierung: Stellung des Karpus, Verkürzung, Intraartikulärität und Begleitfrakturen. Bei Verdacht auf Intraartikuläres oder komplexes Muster kommen CT-Aufnahmen in Erwägung, besonders bei jungen Patienten oder unklarer Anatomie. Die Klassifikation (AU/ Extensions-/Flexionsfrakturen) unterstützt die Einschätzung von Stabilität und Therapieres Aktionsbedarf.

Therapieoptionen und Implantatwahl

Konservative Behandlung beginnt mit Reposition unter Bruchspaltanästhesie und Retention im Gips. Operativ erfolgt häufig eine winkelstabile Plattenosteosynthese, anatomisch vorgeformt, mit variabler Winkelstabilität. Spanning Plate oder alternative Zugänge können je nach Frakturmorphologie erwogen werden. Die Entscheidungsfindung hängt von Alter, Komorbiditäten, Lebensstil und Rehabilitationszielen ab.

Nachbehandlung, Komplikationen und Planung

Nachsorge umfasst zeitnahe Reposition, Gipsretention, kontrollierte Belastung und sechswöchige Bildkontrollen. Mögliche Komplikationen sind Infekt, Nervenirritationen, CRPS, Sehnenverletzungen sowie Pseudarthrose. Die Planung schließt präoperative CT-Bildgebung, individuelle Rehabilitationswege und ggf. Metallentfernung oder Revision ein, stets orientiert an Patientenkontext und funktionellem Ziel.

Notfallaufnahme und primäre Untersuchung

Diagnostik, Befunde und Bildgebung

Röntgen in zwei Ebenen dient der Orientierung: Stellung des Karpus, Verkürzung, Intraartikulärität und Begleitfrakturen. Bei Verdacht auf Intraartikuläres oder komplexes Muster kommen CT-Aufnahmen in Erwägung, besonders bei jungen Patienten oder unklarer Anatomie. Die Klassifikation (AU/ Extensions-/Flexionsfrakturen) unterstützt die Einschätzung von Stabilität und Therapieres Aktionsbedarf.

Therapieoptionen und Implantatwahl

Konservative Behandlung beginnt mit Reposition unter Bruchspaltanästhesie und Retention im Gips. Operativ erfolgt häufig eine winkelstabile Plattenosteosynthese, anatomisch vorgeformt, mit variabler Winkelstabilität. Spanning Plate oder alternative Zugänge können je nach Frakturmorphologie erwogen werden. Die Entscheidungsfindung hängt von Alter, Komorbiditäten, Lebensstil und Rehabilitationszielen ab.

Nachbehandlung, Komplikationen und Planung

Nachsorge umfasst zeitnahe Reposition, Gipsretention, kontrollierte Belastung und sechswöchige Bildkontrollen. Mögliche Komplikationen sind Infekt, Nervenirritationen, CRPS, Sehnenverletzungen sowie Pseudarthrose. Die Planung schließt präoperative CT-Bildgebung, individuelle Rehabilitationswege und ggf. Metallentfernung oder Revision ein, stets orientiert an Patientenkontext und funktionellem Ziel.