Der Sicherheitsrat
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Der Sicherheitsrat

Dr. Peter Tauber, Timon Radicke

Beschreibung

Der Sicherheitsrat ist dein Podcast zur Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Er behandelt aktuelle Fragen zur internationalen und europäischen Sicherheit in herausfordernden Zeiten. Unser Expertenrat ordnet für dich ein und gibt Dir Sicherheit in unruhigen Zeiten. Regelmäßig sprechen wir, Timon Radicke und Dr. Peter Tauber mit unseren Leading Voices und Gästen über aktuelle und relevante sicherheitspolitische Themen. Unser Sicherheitsrat besteht aus: Schriftstellerin Nora Bossong, Dr. Anton Hofreiter MdB, Prof. Dr. Carlo Masala, Professor an der Universität der Bundeswehr in München Prof. Dr. Sönke Neitzel, Professor für Militärgeschichte an der Universität Potsdam, Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann MdEP, Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung im Europäischen Parlament, Marcel Bohnert, Oberstleutnant im Generalstabsdienst und Peter R. Neumann vom Kings College in London.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Sitzung 63 - Die Zukunft der Ausbildung

01.10.2026

Begrüßung und Einführung

Die Sitzung des Sicherheitsrats wird eröffnet, und Peter Tauber und Timon Radeke begrüßen den Gast, Josef Jacobi, Gründer von U-Train. Es wird über die Relevanz von Fähigkeiten in der militärischen Ausbildung diskutiert.

Die Bedeutung von Fähigkeiten

Es wird betont, dass nicht nur Technologie, sondern vor allem gut ausgebildete Soldaten entscheidend für die Verteidigung sind. Josef Jacobi beschreibt seine militärische Karriere und die Herausforderungen in der Ausbildung während der COVID-19-Pandemie.

U-Train und digitale Ausbildung

Josef erklärt, wie U-Train digitale Lehrmethoden entwickelt, um militärische Fähigkeiten effizient zu vermitteln. Dies schließt den Einsatz von Lernmanagementsystemen und Künstlicher Intelligenz ein, die den Zugang zu Wissen erleichtern.

Training in Stresssituationen

Ein wichtiger Aspekt ist die Notwendigkeit, Soldaten in stressigen Situationen zu schulen, damit sie Entscheidungen unter Druck treffen können. Hierbei werden innovative Technologien wie Augmented Reality genutzt.

Kompetenzorientierte Ausbildung

Kompetenzorientierte Ausbildung wird als entscheidend für die Fähigkeit von Soldaten angesehen, ihr Wissen in der Praxis effektiv anzuwenden. Josef gibt Beispiele für die Ausbildung von Fahrlehrern und wie wichtig Wiederholung und Anwendung im Training sind.

Fazit und Ausblick

Josef betont die Wichtigkeit der Anpassung der Ausbildung an die technologische Entwicklung und die Notwendigkeit, schnell auf neue Erkenntnisse zu reagieren. Es wird die Hoffnung geäußert, dass die Bundeswehr sich weiterentwickelt und die Souveränität in der Ausbildung behält.

Begrüßung und Einführung

Die Sitzung des Sicherheitsrats wird eröffnet, und Peter Tauber und Timon Radeke begrüßen den Gast, Josef Jacobi, Gründer von U-Train. Es wird über die Relevanz von Fähigkeiten in der militärischen Ausbildung diskutiert.

Die Bedeutung von Fähigkeiten

Es wird betont, dass nicht nur Technologie, sondern vor allem gut ausgebildete Soldaten entscheidend für die Verteidigung sind. Josef Jacobi beschreibt seine militärische Karriere und die Herausforderungen in der Ausbildung während der COVID-19-Pandemie.

U-Train und digitale Ausbildung

Josef erklärt, wie U-Train digitale Lehrmethoden entwickelt, um militärische Fähigkeiten effizient zu vermitteln. Dies schließt den Einsatz von Lernmanagementsystemen und Künstlicher Intelligenz ein, die den Zugang zu Wissen erleichtern.

Training in Stresssituationen

Ein wichtiger Aspekt ist die Notwendigkeit, Soldaten in stressigen Situationen zu schulen, damit sie Entscheidungen unter Druck treffen können. Hierbei werden innovative Technologien wie Augmented Reality genutzt.

Kompetenzorientierte Ausbildung

Kompetenzorientierte Ausbildung wird als entscheidend für die Fähigkeit von Soldaten angesehen, ihr Wissen in der Praxis effektiv anzuwenden. Josef gibt Beispiele für die Ausbildung von Fahrlehrern und wie wichtig Wiederholung und Anwendung im Training sind.

Fazit und Ausblick

Josef betont die Wichtigkeit der Anpassung der Ausbildung an die technologische Entwicklung und die Notwendigkeit, schnell auf neue Erkenntnisse zu reagieren. Es wird die Hoffnung geäußert, dass die Bundeswehr sich weiterentwickelt und die Souveränität in der Ausbildung behält.

Sitzung 62 - Das unbemannte Schlachtfeld

24.09.2026

Einführung in das Drohnenthema

Die Sitzung beginnt mit einer Begrüßung der Zuhörer und der Vorstellung von Matthias Lehner, Vice President von Quantum Systems, der über die aktuelle Situation auf dem Gefechtsfeld in der Ukraine spricht. Der Fokus liegt auf den Herausforderungen und der Rolle unbemannter Systeme im modernen Krieg.

Das diffuse Gefechtsfeld

Matthias beschreibt das Gefechtsfeld als komplex und digital, ohne klare Frontlinien. Die Situation ist durch ständige Angriffe und wechselnde Fronten geprägt, wobei sowohl ukrainische als auch russische Kräfte unbemannte Systeme einsetzen, um gegeneinander vorzugehen.

Kontinuierlicher Wandel im Konflikt

Die Wahrnehmung der Entwicklungen im Konflikt variiert je nach Perspektive. Während lokale Akteure eine kontinuierliche Veränderung erleben, erscheint es für Außenstehende oft wie ein Sprung. Matthias betont, dass der Einsatz unbemannter Systeme und elektronische Kriegsführung derzeit Standard sind.

Technologische Entwicklungen und Unterstützung

Die Ukraine hat in der Vergangenheit von westlicher militärischer Unterstützung profitiert, steht jedoch vor der Herausforderung, schnell zu lernen und sich anzupassen. Matthias hebt die Bedeutung der industriellen Kooperationen hervor, um die ukrainischen Streitkräfte in der Skalierung und Produktion von Drohnen zu unterstützen.

Wintervorbereitungen und Luftabwehr

Mit dem bevorstehenden Winter rechnet Matthias mit einer Zunahme russischer Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur. Die Abwehr von modernen, jet-angetriebenen Drohnen wird zunehmend schwieriger, was den Einsatz fortschrittlicher Abfangsysteme erfordert.

Unterwasserüberwachung und neue Technologien

Matthias diskutiert auch die Notwendigkeit, Unterwasserinfrastrukturen zu schützen und neue Technologien zu entwickeln, um die Sicherheit in maritimen Gebieten zu gewährleisten. Quantum Systems hat neue Produkte für die Überwachung und Aufklärung im Wasser entwickelt.

Künstliche Intelligenz im Konflikt

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im militärischen Kontext wird angesprochen. Matthias erklärt, dass KI in der Analyse von Daten von Drohnen nützlich ist, jedoch im direkten Einsatz auf dem Gefechtsfeld noch nicht umfassend genutzt wird.

Ausblick auf die Zukunft der Ukraine

Matthias bleibt optimistisch, dass die Ukraine weiterhin in der Lage sein wird, sich gegen Russland zu verteidigen. Er betont, dass die Alternativen zu einem fortwährenden Widerstand schlimmer wären und dass die Ukraine auch in Zukunft empfindliche Schläge gegen russische Kräfte führen kann.

Einführung in das Drohnenthema

Die Sitzung beginnt mit einer Begrüßung der Zuhörer und der Vorstellung von Matthias Lehner, Vice President von Quantum Systems, der über die aktuelle Situation auf dem Gefechtsfeld in der Ukraine spricht. Der Fokus liegt auf den Herausforderungen und der Rolle unbemannter Systeme im modernen Krieg.

Das diffuse Gefechtsfeld

Matthias beschreibt das Gefechtsfeld als komplex und digital, ohne klare Frontlinien. Die Situation ist durch ständige Angriffe und wechselnde Fronten geprägt, wobei sowohl ukrainische als auch russische Kräfte unbemannte Systeme einsetzen, um gegeneinander vorzugehen.

Kontinuierlicher Wandel im Konflikt

Die Wahrnehmung der Entwicklungen im Konflikt variiert je nach Perspektive. Während lokale Akteure eine kontinuierliche Veränderung erleben, erscheint es für Außenstehende oft wie ein Sprung. Matthias betont, dass der Einsatz unbemannter Systeme und elektronische Kriegsführung derzeit Standard sind.

Technologische Entwicklungen und Unterstützung

Die Ukraine hat in der Vergangenheit von westlicher militärischer Unterstützung profitiert, steht jedoch vor der Herausforderung, schnell zu lernen und sich anzupassen. Matthias hebt die Bedeutung der industriellen Kooperationen hervor, um die ukrainischen Streitkräfte in der Skalierung und Produktion von Drohnen zu unterstützen.

Wintervorbereitungen und Luftabwehr

Mit dem bevorstehenden Winter rechnet Matthias mit einer Zunahme russischer Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur. Die Abwehr von modernen, jet-angetriebenen Drohnen wird zunehmend schwieriger, was den Einsatz fortschrittlicher Abfangsysteme erfordert.

Unterwasserüberwachung und neue Technologien

Matthias diskutiert auch die Notwendigkeit, Unterwasserinfrastrukturen zu schützen und neue Technologien zu entwickeln, um die Sicherheit in maritimen Gebieten zu gewährleisten. Quantum Systems hat neue Produkte für die Überwachung und Aufklärung im Wasser entwickelt.

Künstliche Intelligenz im Konflikt

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im militärischen Kontext wird angesprochen. Matthias erklärt, dass KI in der Analyse von Daten von Drohnen nützlich ist, jedoch im direkten Einsatz auf dem Gefechtsfeld noch nicht umfassend genutzt wird.

Ausblick auf die Zukunft der Ukraine

Matthias bleibt optimistisch, dass die Ukraine weiterhin in der Lage sein wird, sich gegen Russland zu verteidigen. Er betont, dass die Alternativen zu einem fortwährenden Widerstand schlimmer wären und dass die Ukraine auch in Zukunft empfindliche Schläge gegen russische Kräfte führen kann.

Sitzung 61 - Kinder, Krieg und Propaganda

17.09.2026

Einführung in das Thema der Indoktrinierung von Kindern

Die Diskussion dreht sich um die verstörenden Bilder aus Russland, wo Kinder in militärischen Kontexten indoktriniert werden. Hierbei wird die Frage aufgeworfen, ob dies ein neues Phänomen ist oder ob es historische Parallelen gibt, insbesondere im Hinblick auf die Erziehung in Deutschland während des Nationalsozialismus.

Historische Kontexte und Wiederholungen

Nora Bossong betont, dass die Indoktrinierung von Kindern kein neues Konzept ist. Historisch gesehen wurden Kinder in verschiedenen Kriegen indoktriniert, was zu einer Akzeptanz von militärischer Gewalt und Autorität führt. Diese Erziehung prägt nicht nur die gegenwärtige Generation, sondern auch zukünftige Gesellschaften.

Die Rolle der Bildung im Kontext der Indoktrinierung

Bildungssysteme spielen eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung von Werten. Die Diskussion thematisiert, wie Geschichts- und Literaturunterricht genutzt werden kann, um positive Werte zu fördern und gleichzeitig kritisches Denken zu ermöglichen, anstatt Feindbilder zu propagieren.

Die Herausforderungen des Dialogs in der Zukunft

Eine zentrale Frage ist, wie man in Zukunft mit der indoktrinierten Generation umgehen kann. Der Dialog und die Möglichkeit, die Perspektiven zu ändern, sind entscheidend. Nora weist darauf hin, dass der Zugang zu positiven Narrativen und die Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses von Frieden und Freiheit wichtig sind.

Schlussfolgerung

Die Diskussion schließt mit der Erkenntnis, dass es notwendig ist, Kindern und Jugendlichen in Deutschland Werte zu vermitteln, die Freiheit und Frieden schützen. Es wird betont, dass Bildung ein Schlüssel zur Entwicklung einer resilienten und kritischen Gesellschaft ist.

Einführung in das Thema der Indoktrinierung von Kindern

Die Diskussion dreht sich um die verstörenden Bilder aus Russland, wo Kinder in militärischen Kontexten indoktriniert werden. Hierbei wird die Frage aufgeworfen, ob dies ein neues Phänomen ist oder ob es historische Parallelen gibt, insbesondere im Hinblick auf die Erziehung in Deutschland während des Nationalsozialismus.

Historische Kontexte und Wiederholungen

Nora Bossong betont, dass die Indoktrinierung von Kindern kein neues Konzept ist. Historisch gesehen wurden Kinder in verschiedenen Kriegen indoktriniert, was zu einer Akzeptanz von militärischer Gewalt und Autorität führt. Diese Erziehung prägt nicht nur die gegenwärtige Generation, sondern auch zukünftige Gesellschaften.

Die Rolle der Bildung im Kontext der Indoktrinierung

Bildungssysteme spielen eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung von Werten. Die Diskussion thematisiert, wie Geschichts- und Literaturunterricht genutzt werden kann, um positive Werte zu fördern und gleichzeitig kritisches Denken zu ermöglichen, anstatt Feindbilder zu propagieren.

Die Herausforderungen des Dialogs in der Zukunft

Eine zentrale Frage ist, wie man in Zukunft mit der indoktrinierten Generation umgehen kann. Der Dialog und die Möglichkeit, die Perspektiven zu ändern, sind entscheidend. Nora weist darauf hin, dass der Zugang zu positiven Narrativen und die Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses von Frieden und Freiheit wichtig sind.

Schlussfolgerung

Die Diskussion schließt mit der Erkenntnis, dass es notwendig ist, Kindern und Jugendlichen in Deutschland Werte zu vermitteln, die Freiheit und Frieden schützen. Es wird betont, dass Bildung ein Schlüssel zur Entwicklung einer resilienten und kritischen Gesellschaft ist.