Kopfschnitt – der Podcast der Akademie der Künste
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Kopfschnitt – der Podcast der Akademie der Künste

Sigi Ressel und Manos Tsangaris

Beschreibung

Was ist eigentlich die Akademie der Künste? Wer arbeitet und wirkt hier? Wie sieht das Programm aus? Diesen und vielen weiteren Fragen zur Künstlersozietät widmet sich Akademie-Präsident Manos Tsangaris im Gespräch mit dem Journalisten Sigi Ressel in Kopfschnitt. Gemeinsam mit weiteren Gästen geben sie Einblicke in die Akademie der Künste, das Wirken ihrer Mitglieder und nicht zuletzt in die aktuellen Herausforderungen einer Kulturinstitution in Deutschland im Jahr 2025.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 18: In jeder Generation gibt es Trüffelschweine

14.07.2026

Belgrad und seine kulturelle Identität

In Belgrad wird die Verkehrsregelung ironisch umgekehrt: Bei Rot geht man über die Straße, und beim Grün wartet man. Diese Unkonventionalität spiegelt die kreative und dynamische Kultur der Stadt wider, in der Fahrradfahren als politisches Statement gilt und alte Möbel auf innovative Weise revitalisiert werden. Die Stadt ist ein Ort, an dem junge Menschen versuchen, ihren Platz zwischen Tradition und Moderne zu finden.

Gespräch mit Jelena Volic und Christiane Lötzsch

Im Podcast diskutieren Jelena Volic und Christiane Lötzsch über die aktuelle Situation in Serbien. Volic, die in Belgrad geboren wurde und heute in Berlin lebt, beschreibt die Herausforderungen, mit denen die junge Generation konfrontiert ist. Sie hebt die Bedeutung der Studierendenbewegung hervor, die eine neue Identität und politische Kraft anstrebt, während sie sich gleichzeitig den Realitäten des Landes stellen muss.

Die Rolle der Studierendenbewegung

Die Studierenden in Serbien, die sich gegen das aktuelle Regime auflehnen, nutzen kreative und strategische Ansätze, um ihre Anliegen zu kommunizieren. Diese Bewegung ist bemerkenswert, da sie sich nicht durch ideologische Fesseln einschränken lässt, sondern vielmehr auf die Korruption und Missstände im Land fokussiert ist. Volic betont, dass diese junge Generation eine andere Perspektive hat und die Vergangenheit hinter sich lassen möchte, um eine neue Zukunft zu gestalten.

Die Herausforderung der Identität

Die Diskussion thematisiert auch die Suche nach Identität in einer Region, die von Konflikten geprägt ist. Die jungen Menschen in Serbien streben danach, ihre nationale Identität zu definieren, während sie sich gleichzeitig in die europäische Gemeinschaft einfügen möchten. Volic und Lötzsch sind sich einig, dass diese Identitätssuche Zeit benötigt und dass die Unterstützung der älteren Generation wichtig ist.

Belgrad und seine kulturelle Identität

In Belgrad wird die Verkehrsregelung ironisch umgekehrt: Bei Rot geht man über die Straße, und beim Grün wartet man. Diese Unkonventionalität spiegelt die kreative und dynamische Kultur der Stadt wider, in der Fahrradfahren als politisches Statement gilt und alte Möbel auf innovative Weise revitalisiert werden. Die Stadt ist ein Ort, an dem junge Menschen versuchen, ihren Platz zwischen Tradition und Moderne zu finden.

Gespräch mit Jelena Volic und Christiane Lötzsch

Im Podcast diskutieren Jelena Volic und Christiane Lötzsch über die aktuelle Situation in Serbien. Volic, die in Belgrad geboren wurde und heute in Berlin lebt, beschreibt die Herausforderungen, mit denen die junge Generation konfrontiert ist. Sie hebt die Bedeutung der Studierendenbewegung hervor, die eine neue Identität und politische Kraft anstrebt, während sie sich gleichzeitig den Realitäten des Landes stellen muss.

Die Rolle der Studierendenbewegung

Die Studierenden in Serbien, die sich gegen das aktuelle Regime auflehnen, nutzen kreative und strategische Ansätze, um ihre Anliegen zu kommunizieren. Diese Bewegung ist bemerkenswert, da sie sich nicht durch ideologische Fesseln einschränken lässt, sondern vielmehr auf die Korruption und Missstände im Land fokussiert ist. Volic betont, dass diese junge Generation eine andere Perspektive hat und die Vergangenheit hinter sich lassen möchte, um eine neue Zukunft zu gestalten.

Die Herausforderung der Identität

Die Diskussion thematisiert auch die Suche nach Identität in einer Region, die von Konflikten geprägt ist. Die jungen Menschen in Serbien streben danach, ihre nationale Identität zu definieren, während sie sich gleichzeitig in die europäische Gemeinschaft einfügen möchten. Volic und Lötzsch sind sich einig, dass diese Identitätssuche Zeit benötigt und dass die Unterstützung der älteren Generation wichtig ist.

Folge 17: FREIRAUM KUNST – Akademie der Künste goes Bellevue

29.06.2026

Einführung zur Pop-Up-Galerie

Die Akademie der Künste realisiert eine Pop-Up-Galerie im Schloss Bellevue, die vom 13. bis 28. Juni 2026 stattfindet. Diese besondere Ausstellung nutzt die leergeräumten Räume des Schlosses, um die Beziehung zwischen Kunst und der politischen Symbolik des Ortes zu hinterfragen.

Künstlerische Beiträge und Kuratierung

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit drei Künstlern konzipiert und beinhaltet Werke, die teilweise bereits existieren. Die Kuratoren, Anne Leno und Cecile Weißbrot, haben dafür gesorgt, dass die Exponate thematisch und visuell stimmig sind, wobei das leergeräumte Schloss selbst als zentrales Exponat fungiert.

Interaktive Elemente und Publikum

Ein „Büro der öffentlichen Sache“ bietet Raum für Diskurse und Interaktionen zwischen Besuchern und Künstlern. Die Ausstellung hat großes Interesse geweckt, was sich in der schnellen Vergabe der Eintrittskarten zeigt, und die Besucher können an Diskussionen teilnehmen und ihre Meinungen äußern.

Gesellschaftliche Themen

Die Ausstellung behandelt wichtige gesellschaftliche Themen wie Teilhabe, seltene Erde und Plattformkapitalismus. Sie zielt darauf ab, einen Raum für differenzierte Gespräche zu schaffen, um den Dialog in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft zu fördern.

Kritik und Reflexion

Die Reaktionen auf die Ausstellung sind gemischt, reflektieren jedoch die Bedeutung der Kunst im politischen Raum. Die Akademie nutzt die Gelegenheit, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und einen Diskurs über die Rolle der Kunst in der Demokratie zu initiieren.

Einführung zur Pop-Up-Galerie

Die Akademie der Künste realisiert eine Pop-Up-Galerie im Schloss Bellevue, die vom 13. bis 28. Juni 2026 stattfindet. Diese besondere Ausstellung nutzt die leergeräumten Räume des Schlosses, um die Beziehung zwischen Kunst und der politischen Symbolik des Ortes zu hinterfragen.

Künstlerische Beiträge und Kuratierung

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit drei Künstlern konzipiert und beinhaltet Werke, die teilweise bereits existieren. Die Kuratoren, Anne Leno und Cecile Weißbrot, haben dafür gesorgt, dass die Exponate thematisch und visuell stimmig sind, wobei das leergeräumte Schloss selbst als zentrales Exponat fungiert.

Interaktive Elemente und Publikum

Ein „Büro der öffentlichen Sache“ bietet Raum für Diskurse und Interaktionen zwischen Besuchern und Künstlern. Die Ausstellung hat großes Interesse geweckt, was sich in der schnellen Vergabe der Eintrittskarten zeigt, und die Besucher können an Diskussionen teilnehmen und ihre Meinungen äußern.

Gesellschaftliche Themen

Die Ausstellung behandelt wichtige gesellschaftliche Themen wie Teilhabe, seltene Erde und Plattformkapitalismus. Sie zielt darauf ab, einen Raum für differenzierte Gespräche zu schaffen, um den Dialog in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft zu fördern.

Kritik und Reflexion

Die Reaktionen auf die Ausstellung sind gemischt, reflektieren jedoch die Bedeutung der Kunst im politischen Raum. Die Akademie nutzt die Gelegenheit, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und einen Diskurs über die Rolle der Kunst in der Demokratie zu initiieren.

Folge 16: Mit der Europäischen Allianz der Akademien in Belgrad

04.06.2026

Situation in Serbien und politische Dynamik

Der Bericht beschreibt Serbien als autokratis und weit von europäischen demokratischen Standards entfernt. Der Staat nutzt Polizei und paramilitärisch organisierte Gruppen, um Opposition zu unterdrücken, während Medien und Kulturinstitutionen unter Druck stehen. Demonstrationen ziehen gewaltsame Reaktionen nach sich, und die politische Führung wird als Zentrum von Korruption und Machtmissbrauch dargestellt.

Rolle der Europäischen Allianz der Akademien

Europäische Akademien bündeln über siebzig Institutionen aus mehreren Ländern, um Brennpunkte in Europa zu erfassen. Sie besuchen Belgrad, hören Perspektiven lokaler Künstlerinnen und Künstler und diskutieren gemeinsame Positionspapiere. Ziel ist, internationale Resonanz zu erzeugen, Konsens zu fördern und gegebenenfalls eine gemeinsame Belgrader Erklärung zu veröffentlichen.

Zivilgesellschaft, Kultur und Protest

Die Kultur- und Bildungslandschaft erlebt eine tiefe Erosion: Budgets werden gekürzt, Ausschreibungen gestoppt und Repressionen gegen Lehrende sowie Verlegerinnen und Verleger verstärkt. Gleichzeitig formiert sich eine breite Studierenden- und Bürgerschaftsbewegung, die Korruption und Einflussnahme der Regierung anprangert und alternative politische Konzepte entwickelt.

Ausblick und transnationale Zusammenarbeit

Es wird betont, dass internationale Kooperationen wichtig bleiben, um demokratische Werte zu verteidigen. Die Beteiligten diskutieren praktikable Formen der Unterstützung, Austausch von Erfahrungen und langfristige Strategien, um starke Institutionen zu fördern und gemeinschaftliche Resilienz gegenüber autoritären Tendenzen zu stärken.

Situation in Serbien und politische Dynamik

Der Bericht beschreibt Serbien als autokratis und weit von europäischen demokratischen Standards entfernt. Der Staat nutzt Polizei und paramilitärisch organisierte Gruppen, um Opposition zu unterdrücken, während Medien und Kulturinstitutionen unter Druck stehen. Demonstrationen ziehen gewaltsame Reaktionen nach sich, und die politische Führung wird als Zentrum von Korruption und Machtmissbrauch dargestellt.

Rolle der Europäischen Allianz der Akademien

Europäische Akademien bündeln über siebzig Institutionen aus mehreren Ländern, um Brennpunkte in Europa zu erfassen. Sie besuchen Belgrad, hören Perspektiven lokaler Künstlerinnen und Künstler und diskutieren gemeinsame Positionspapiere. Ziel ist, internationale Resonanz zu erzeugen, Konsens zu fördern und gegebenenfalls eine gemeinsame Belgrader Erklärung zu veröffentlichen.

Zivilgesellschaft, Kultur und Protest

Die Kultur- und Bildungslandschaft erlebt eine tiefe Erosion: Budgets werden gekürzt, Ausschreibungen gestoppt und Repressionen gegen Lehrende sowie Verlegerinnen und Verleger verstärkt. Gleichzeitig formiert sich eine breite Studierenden- und Bürgerschaftsbewegung, die Korruption und Einflussnahme der Regierung anprangert und alternative politische Konzepte entwickelt.

Ausblick und transnationale Zusammenarbeit

Es wird betont, dass internationale Kooperationen wichtig bleiben, um demokratische Werte zu verteidigen. Die Beteiligten diskutieren praktikable Formen der Unterstützung, Austausch von Erfahrungen und langfristige Strategien, um starke Institutionen zu fördern und gemeinschaftliche Resilienz gegenüber autoritären Tendenzen zu stärken.