
Vom Ende her gedacht
Annette Kempe, Christine Schmitt & Markus Overberg
Beschreibung
Ob Sterben, Trauer, Beerdigung oder der Umgang mit Kindern in schweren Zeiten – hier wird nichts ausgelassen. Mit viel Herz, Erfahrung und Menschlichkeit versuchen sie aufzuklären und die ein oder andere Sache zu hinterfragen.
Wir sind Annette, Christine und Markus und unser Podcast ist für alle, die den Tod nicht ausklammern, sondern ihn als Teil des Lebens begreifen möchten.
[Instagram (Vom Ende her gedacht)](https://www.instagram.com/vomendehergedacht?igsh=MTJldDFvaTAzM2E4ZA%3D%3D&utm_source=qr)
Email: vomendehergedacht@gmail.com
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#19 Was Ehrenamt in der Trauerbegleitung wirklich bedeutet
Einführung in die Ehrenamtsarbeit
Im Podcast wird die Arbeit des Ehrenamts im Bereich der Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche vorgestellt. Die Teilnehmer teilen ihre Erfahrungen und Motivationen, die sie zu diesem wichtigen Engagement bewegt haben.
Erfahrungen der Ehrenamtlichen
Saskia, Heike und Birgit, die langjährige Ehrenamtliche sind, schildern ihre persönlichen Erlebnisse und die Entwicklung, die sie im Umgang mit Trauer und Emotionen durch die Arbeit erfahren haben. Sie betonen die Bedeutung von Empathie und Offenheit in ihrer Arbeit.
Der Umgang mit Trauer bei Kindern
Die Ehrenamtlichen diskutieren, wie Kinder Trauer anders empfinden und ausdrücken als Erwachsene. Während Erwachsene oft ihre Emotionen zurückhalten, zeigen Kinder ihre Trauer oft in verschiedenen Formen, sei es durch Wut oder Freude.
Fortbildung und Supervision
Die Fort- und Weiterbildungen sowie Supervisionen werden als essenziell für die persönliche und berufliche Entwicklung der Ehrenamtlichen erachtet. Diese Gelegenheiten bieten nicht nur Wissen, sondern auch einen Raum zur Reflexion und zum Austausch untereinander.
Wichtigkeit der Familienintegration
Ein zentrales Anliegen der Ehrenamtsarbeit ist die Integration der erlernten Trauerbewältigungsstrategien in das Familienumfeld der Kinder. Die Ehrenamtlichen betonen die Notwendigkeit, dass auch die Eltern in den Prozess einbezogen werden, um den Kindern eine ganzheitliche Unterstützung zu bieten.
Abschluss und Ausblick
Der Podcast schließt mit einem Dank an alle Ehrenamtlichen und einer positiven Ausblick auf die kommenden Gruppenstunden nach den Sommerferien.

#18 Wer erzählt dein Leben, wenn du es selbst nicht mehr kannst?
Einführung in die Trauerbegleitung
Christine und ihre Gastrednerin, Sabine Joostmeyer, diskutieren über ihre gemeinsame Arbeit im Bereich der Trauerbegleitung und das Halten von Trauerreden. Sie betonen die Bedeutung persönlicher Abschiede und die Herausforderungen, die mit dem Leben und der Sterblichkeit verbunden sind.
Sabines Werdegang
Sabine berichtet von ihrem Werdegang als freie Rednerin. Sie hat ihre Karriere in der Trauerbegleitung vor rund vier Jahren begonnen, nachdem sie durch persönliche Erfahrungen und positive Rückmeldungen von Angehörigen motiviert wurde. Ihre Fähigkeit, in Worte zu fassen, was Menschen fühlen, ist ein zentraler Aspekt ihrer Arbeit.
Persönliche Abschiede vs. Traditionelle Rituale
Christine und Sabine diskutieren den Trend zu persönlicheren Abschiedsfeiern im Gegensatz zu traditionellen kirchlichen Bestattungen. Sabine bemerkt, dass viele Menschen einen individuelleren Abschied wünschen, der oft auch persönliche Elemente und Erinnerungen an den Verstorbenen einbezieht.
Einbindung der Angehörigen
Es wird betont, dass Angehörige aktiv in den Trauerprozess eingebunden werden sollten. Es ist wichtig, dass sie ihre Erinnerungen und Wünsche äußern können, um einen für sie passenden Abschied zu gestalten. Sabine hebt hervor, dass auch Kinder und Enkelkinder in den Prozess einbezogen werden sollten, um die persönliche Note zu stärken.
Alternative Abschiedsmöglichkeiten
Die beiden Frauen erörtern verschiedene Möglichkeiten für Abschiedsorte, die über traditionelle Kapellen hinausgehen. Sie sprechen über die Bedeutung von Orten, die für den Verstorbenen von Bedeutung waren, wie Gärten oder Reithallen, und darüber, wie wichtig es ist, dass die Abschiedskultur flexibler gestaltet wird.
Trauergespräche und deren Bedeutung
Sabine erklärt, dass Trauergespräche eine wichtige Rolle spielen, um die persönlichen Geschichten und Merkmale des Verstorbenen zu erfassen. Diese Gespräche helfen, eine individuelle Trauerrede zu gestalten, die die Persönlichkeit des Verstorbenen widerspiegelt.
Herausforderungen und ethische Überlegungen
Die Diskussion beleuchtet auch die Herausforderungen, mit denen Trauerredner konfrontiert werden können, insbesondere wenn Angehörige unterschiedliche Perspektiven oder Probleme mitbringen. Sabine betont die Wichtigkeit, respektvoll und sensibel mit diesen Themen umzugehen.
Abschied und Erinnerung
Abschließend wird die Bedeutung von Erinnerungen und der Erinnerungskultur hervorgehoben. Beide betonen, dass es wichtig ist, dass zukünftige Generationen die Geschichten und Erinnerungen an ihre Vorfahren bewahren, um das Erbe lebendig zu halten.

#17 Zu Gast bei Professor Doktor Klaus Garber
Einführung und Hintergrund
Im Podcast diskutieren Christine, Markus, Annette und Sarah über das Leben und Sterben. Heute sind sie in einer Seniorenresidenz in Osnabrück bei Professor Dr. Klaus Garber, der über seinen Lebensweg und seine Erfahrungen im Alter spricht.
Der Lebensabschnitt in der Seniorenresidenz
Professor Garber, 88 Jahre alt, teilt seine Überlegungen zum Lebensende und erklärt, wie er und seine Frau in die Residenz kamen. Nach einer schweren Operation seiner Frau entschied er sich, ihr nachzufolgen, um gemeinsam zu sein. Die Residenz, das Heiwinkelhaus, gilt als renommiert und bietet ihm eine neue Lebensphase.
Das Lebenswerk und der Abschied
Garber spricht über seine umfangreiche Bibliothek von 40.000 Büchern und den Prozess, sie an eine Universität in China zu übergeben. Er reflektiert über den Abschied von seinem früheren Leben und beschreibt, wie wichtig es für ihn war, dass sein Lebenswerk weiterhin genutzt wird.
Reflexion über das Sterben
Im Gespräch thematisiert er seine Vorstellungen vom Sterben und erklärt, dass er sich eine schmerzlose und ruhige Beendigung wünscht. Garber hat klare Vorstellungen über seine Beerdigung und betont, dass er hofft, dass seine Kinder den Abschied angemessen gestalten.
Lebensweisheiten und Ausblick
Garber ermutigt jüngere Generationen, sich mit wichtigen Themen auseinanderzusetzen und nicht nur im Moment zu leben. Er warnt vor den politischen Entwicklungen und betont die Notwendigkeit, aktiv zu sein und sich für eine positive Zukunft einzusetzen.
Abschluss und Dank
Das Gespräch endet mit Dankesworten und der Reflexion über die Wichtigkeit von Freundschaft und offenen Gesprächen über das Leben und Sterben.