
egoFM Talkradio I mit Dominik Kollmann
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Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Antje Pieper (Auslandskorrespondentin)
Einführung in das Gespräch
Dominik Kollmann begrüßt Antje Pieper, eine erfahrene Auslandskorrespondentin, die für ihre analytischen und empathischen Berichte bekannt ist. Sie hat die Welt und ihre Krisen über das ZDF-Auslandsjournal einem breiten Publikum nahegebracht.
Heimaturlaub und Kindheitserinnerungen
Antje Pieper spricht über ihre Wurzeln in Landsberg am Lech und ihre Rückkehr nach München während ihres Heimaturlaubs. Sie teilt nostalgische Erinnerungen und ihre Vorliebe für bayerische Spezialitäten, die sie sofort mit ihrer Heimat verbindet.
Frühe Neugier und beruflicher Werdegang
Von klein auf war Antje neugierig auf die Welt und stellte viele Fragen. Ihre Leidenschaft für Politik und fremde Kulturen führte sie zu einem Studium der Politikwissenschaft und Russisch, um die komplexen Zusammenhänge der Welt besser zu verstehen.
Karrierebeginn im Journalismus
Antje erzählt von ihrem Einstieg in den Journalismus bei einem italienischen Musiksender, wo sie ohne Italienischkenntnisse moderierte. Diese Erfahrung stellte sich als wertvoll heraus und half ihr, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern.
Übergang zu ernsthaftem Journalismus
Der Wechsel vom Kinderfernsehen zum politischen Journalismus war herausfordernd, aber Antje bewies, dass sie die Fähigkeiten und die Leidenschaft hatte, ernsthafte Themen zu behandeln. Ihre Erfahrungen in verschiedenen Ländern haben ihren journalistischen Ansatz geprägt.
Erfahrungen als Auslandskorrespondentin
Antje reflektiert über ihre Zeit in verschiedenen Krisengebieten und die Emotionen, die damit verbunden sind. Sie betont die Bedeutung, die Ereignisse aus einer sachlichen Perspektive zu betrachten und den Zuschauern zu helfen, die Informationen zu verarbeiten.
Rolle als Studioleiterin in Rom
Antje beschreibt ihre Rückkehr als ZDF-Studioleiterin in Rom und die Herausforderungen, die damit verbunden sind. Sie fühlt sich in der Stadt und im Team wohl und genießt die vielfältigen Möglichkeiten, die ihre Position bietet.
Begleitung des Papstes
Eines ihrer letzten Projekte war die Begleitung des Papstes auf seiner Afrika-Reise. Antje schildert die Dynamik und die Herausforderungen, die mit dieser Aufgabe verbunden sind, und wie wichtig es ist, während solcher Reisen den kritischen Blick zu bewahren.
Frauen im Journalismus
Antje spricht über die positive Entwicklung der Rolle von Frauen im Auslandskorrespondentinnen. Sie ermutigt junge Journalistinnen, authentisch zu bleiben und sich für neue Erfahrungen zu öffnen.
Abschluss und persönliche Reflexion
Antje teilt ihre Gedanken zu Glück und Zufriedenheit, was für sie bedeutet, die Schönheit im Alltag zu erkennen und die positiven Momente zu schätzen. Sie bedankt sich für das Gespräch und betont die Freude am Austausch.

Claudi Widder (Tierkommunikatorin)
Einführung in die Tierkommunikation
Claudi Widder, eine bekannte Tierkommunikatorin im deutschsprachigen Raum, teilt ihre Erfahrungen und Erkenntnisse über die Kommunikation mit Tieren. Ursprünglich studierte sie Germanistik und Kunstgeschichte, bevor sie 2014 in die Tierkommunikation wechselte und die Eulen Akademie gründete.
Kindheit und prägenden Erlebnisse
Claudi erzählt von ihrer Kindheit in den Niederlanden und der großen Affinität zu Tieren, die sie schon früh entwickelte. Sie spürte eine Verbindung zur Natur und verstand Tiere intuitiv besser als Menschen. Diese Erfahrungen prägten ihren Lebensweg und die Entscheidung, Tierkommunikatorin zu werden.
Der Wandel zur Tierkommunikation
Der Übergang von der Werbewelt zur Tierkommunikation fühlte sich für Claudi nicht wie ein Kulturschock an, sondern eher wie eine Rückkehr zu ihren Wurzeln. Sie entdeckte die Freude an der nonverbalen Kommunikation und der Verbindung zu Tieren auf einer tieferen Ebene.
Skepsis und Selbstverständnis
Claudi reflektiert über die Skepsis, die sie von ihrem Umfeld über die Tierkommunikation erfuhr. Mit der Zeit lernte sie, dass es nicht darum geht, andere von ihrer Praxis zu überzeugen, sondern die Menschen einzuladen, ihre eigenen Erfahrungen zu machen.
Die Bedeutung von Achtsamkeit
Für Claudi ist Selbstfürsorge entscheidend, um in ihrer Arbeit gesund und effektiv zu bleiben. Sie erläutert, wie wichtig es ist, Zeit für sich selbst zu nehmen und durch Wasser und Stille Energie zu tanken.
Der Podcast "Studio Schnabel"
Claudi und Anja Rützel, eine Journalistin, haben den Podcast "Studio Schnabel" ins Leben gerufen, um humorvoll und respektvoll über die tierische Welt zu sprechen und gleichzeitig die Stimme der Tiere zu stärken.
Einblicke in Tierkommunikations-Sitzungen
In einer Live-Demonstration zeigt Claudi, wie sie mit Tieren kommuniziert, indem sie Gefühle und Eindrücke empfängt und interpretiert. Dabei wird deutlich, dass jeder Hund und jedes Tier seine eigene Persönlichkeit hat und dass die Kommunikation oft mehr ist als nur Worte.
Abschluss und Reflexion
Abschließend betont Claudi, dass Tiere nachsichtig sind und uns Menschen viel über Geduld und Verständnis lehren. Ihre Erfahrungen als Tierkommunikatorin haben sie gelehrt, das Leben als Geschenk zu betrachten und jeden Tag neu anzugehen.

Nadia Zaboura (Medienkritikerin)
Medienkritik und gesellschaftliche Spaltungen
In der aktuellen Episode spricht Dominik Kollmann mit Nadja Zaboura, einer prominenten Medienkritikerin aus Deutschland, über die Rolle der Medien in gesellschaftlichen Debatten und die Herausforderungen, die sich aus der veränderten Kommunikationslandschaft ergeben. Zaboura betont, dass Medien oft nicht nur informieren, sondern auch die öffentliche Wahrnehmung prägen.
Kindheitserinnerungen und mediales Aufwachsen
Nadja reflektiert über ihre Kindheit, in der die Tagesschau ein zentrales Medium war, und beschreibt, wie sie früh Interesse an Kommunikation und Sprache entwickelte. Sie hebt hervor, dass unterschiedliche Perspektiven und die Unschärfe von Sprache sie zur Medienwissenschaft führten.
Veränderungen im Journalismus
Zaboura thematisiert die Veränderungen im Journalismus, insbesondere durch digitale Medien und die Zunahme von Desinformation. Sie fordert mehr hermeneutisches Wohlwollen in der öffentlichen Diskussion und betont die Notwendigkeit eines respektvollen Austauschs, auch bei Meinungsverschiedenheiten.
Medienkritik als Wertschätzung
Die Medienkritik, so Zaboura, sei eine Form der Wertschätzung gegenüber dem Journalismus und wichtig für die Demokratie. Sie kritisiert die mangelnde Transparenz in den Medien und fordert eine offene Fehlerkultur, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückzugewinnen.
Persönliche Ansichten und Digital Detox
Nadja teilt ihre Ansichten über die Herausforderungen des heutigen Journalismus und die Notwendigkeit, sich von der digitalen Welt abzugrenzen, um den Kopf freizubekommen. Musik und Kunst helfen ihr, die Gedanken zu ordnen und kreativ zu bleiben.
Ratschläge für zukünftige Journalisten
Zum Abschluss gibt sie angehenden Journalisten den Rat, ihren inneren Kompass und ihre Menschlichkeit zu bewahren, um authentische und empathische Berichterstattung zu gewährleisten.