Kluntje & Krisen
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Kluntje & Krisen

Ostfriesische Gesellschaft gGmbH

Beschreibung

Kluntje & Krisen - Zwischen Teilhabe und Therapie mit OstfriesenDer Podcast der Ostfriesischen Gesellschaft für psychische und soziale Gesundheit gGmbH.Moin und herzlich willkommen in unserer gemütlichen Teestube! Schön, dass du uns gefunden hast.Wir sind Matthias, Chris und Julia mit Therapiehund Diego, und wir nehmen dich mit auf eine Reise, die das oft komplexe Feld der psychischen und sozialen Gesundheit greifbar und verständlich macht im Raum Ostfriesland.Bei Kluntje & Krisen thematisieren wir folgende 7 Rubriken rund um das Thema psychosoziale Gesundheit:Offen Gesagt - stellen wir unsere Einrichtung mit den verschiedenen Standorten vor, sowie den verschiedenen Fachbereichen. Seid gespannt auf persönliche Geschichten!Ohne Grenzen - In einem Interview sprechen wir mit Netzwerkpartnern, wie z.B. mit Fachärzt*innen, Psychotherapeut*innen, dem Sozialpsychiatrischen Dienst und vielen weiteren Ansprechpartner*innen.sOGenannt krank - heißt es immer wieder in unserer Gesellschaft. Daher klären wir über Krankheitsbilder, Vorurteile und Mythen auf.Ostfriesen Geflüster - ist unsere Herzensangelengenheit unseres Podcasts. In diesem besonderen Segment geben wir Betroffenen eine Stimme, um offen und mutig über ihr persönliches Erkrankungsbild zu sprechen.Ohne Garantie - dass jede trübe Wolke am Himmel dauerhaft verschwindet, aber mit diesen Methoden findest du vielleicht die Wulkje (Wolke), die deine persönliche Tasse Tee süßer macht.dialOG - In dieser Rubrik beleuchten wir das Gesundheitswesen aus verschiedenen Blickwinkeln und sprechen über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsideen.prOGramm - Hier ist alles, was sonst noch auf unseren Teetauwel (Teetafel) kommt! Wir servieren dir ein buntes Sahnehäubchen zu verschiedensten Inhalten. Ob das Thema Eure Anliegen und Fragen, Achtsamkeitsübungen oder andere aktuelle Themen Rund um das Thema Psyche.Wir möchten mit Kluntje & Krisen verschiedene Menschen erreichen. Egal ob du selbst Erfahrungen mit psychischen Herausforderungen hast, Angehörige*r bist, beruflich in diesem Bereich tätig bist oder einfach nur neugierig auf das Thema bist. Mach' dir 'ne Tasse Tee und lehn dich zurück.Wir freuen uns auf dein Feedback oder dein Anliegen unter:podcast@ostfriesische-gesellschaft.de.Bit annemoalMatthias, Chris und Julia mit DiegoImpressum: https://www.ostfriesische-gesellschaft.de/impressum/

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 23 - Offen gesagt: AT (Ambulante Teilhabeassistenz)

01.09.2026

Einführung in die Ambulante Teilhabeassistenz

Der Podcast eröffnet mit einem herzlichen Willkommen aus Ostfriesland, wo Matthias, Chris und Julia Steffi Schlegel, die Leiterin des AT-Teams, begrüßen. Steffi, eine erfahrene Ergotherapeutin, erklärt, dass die Ambulante Teilhabeassistenz (AT) in der Region eine bedeutende Rolle spielt, da sie die Teilhabe von Menschen mit psychischen Erkrankungen im Alltag fördert.

Beruflicher Werdegang von Steffi Schlegel

Steffi berichtet von ihrem beruflichen Weg, der sie von der Ergotherapie über eine Fachweiterbildung in Psychiatrie bis zu ihrem Bachelor in Betätigungstherapie führte. Diese Qualifikationen ermöglichen es ihr, die AT effektiv zu leiten und individuell auf die Bedürfnisse ihrer Klienten einzugehen.

Die Bedeutung von Teilhabe

Die Diskussion dreht sich um die Bedeutung von Teilhabe, die sowohl aktiv als auch passiv erfolgt. Steffi betont, dass Teilhabe den Kontakt zu anderen Menschen erfordert und dass das Trinken von Tee als Symbol für diesen Austausch steht. Durch die AT werden Klienten unterstützt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, trotz ihrer psychischen Einschränkungen.

Zielgruppe der Ambulanten Teilhabeassistenz

Die AT richtet sich an Menschen mit psychischen Erkrankungen, die im Alltag Unterstützung benötigen. Steffi erläutert, dass die AT ein Nachteilsausgleich ist, um den Klienten zu helfen, trotz ihrer Erkrankungen am Leben teilzuhaben.

Typischer Arbeitsalltag und Flexibilität

Steffi gibt Einblicke in ihren abwechslungsreichen Arbeitsalltag, der Flexibilität erfordert. Sie betreut derzeit zwölf Klienten und ist gleichzeitig für die Organisation und Leitung des AT-Teams verantwortlich. Die Arbeit ist dynamisch, und kein Tag verläuft nach einem festen Schema.

Bürokratische Hürden und Anträge

Ein zentraler Teil der Diskussion betrifft die bürokratischen Hürden, die Klienten überwinden müssen, um AT zu beantragen. Steffi erklärt den Ablauf von Hilfeplangesprächen und die Notwendigkeit, die individuellen Bedürfnisse der Klienten zu ermitteln.

Ziele und Meilensteine

Steffi hebt hervor, dass die Zielsetzungen in der AT individuell und oft kleinschrittig sind. Meilensteine sind nicht nur große Erfolge, sondern auch kleine Fortschritte, wie das Anziehen oder das Suchen von Sozialkontakten. Jeder Schritt zählt und wird gefeiert.

Kulturelle Aspekte der ostfriesischen Gesellschaft

Abschließend reflektiert Steffi über die ostfriesische Kultur und die Unterstützung untereinander. Sie ermutigt Menschen, Hilfe zu suchen und zu akzeptieren, da dies eine Stärke und kein Zeichen von Schwäche ist. Der Podcast schließt mit der Botschaft, dass Teilhabe ein Grundrecht ist und viele Unterstützungsmöglichkeiten gibt.

Einführung in die Ambulante Teilhabeassistenz

Der Podcast eröffnet mit einem herzlichen Willkommen aus Ostfriesland, wo Matthias, Chris und Julia Steffi Schlegel, die Leiterin des AT-Teams, begrüßen. Steffi, eine erfahrene Ergotherapeutin, erklärt, dass die Ambulante Teilhabeassistenz (AT) in der Region eine bedeutende Rolle spielt, da sie die Teilhabe von Menschen mit psychischen Erkrankungen im Alltag fördert.

Beruflicher Werdegang von Steffi Schlegel

Steffi berichtet von ihrem beruflichen Weg, der sie von der Ergotherapie über eine Fachweiterbildung in Psychiatrie bis zu ihrem Bachelor in Betätigungstherapie führte. Diese Qualifikationen ermöglichen es ihr, die AT effektiv zu leiten und individuell auf die Bedürfnisse ihrer Klienten einzugehen.

Die Bedeutung von Teilhabe

Die Diskussion dreht sich um die Bedeutung von Teilhabe, die sowohl aktiv als auch passiv erfolgt. Steffi betont, dass Teilhabe den Kontakt zu anderen Menschen erfordert und dass das Trinken von Tee als Symbol für diesen Austausch steht. Durch die AT werden Klienten unterstützt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, trotz ihrer psychischen Einschränkungen.

Zielgruppe der Ambulanten Teilhabeassistenz

Die AT richtet sich an Menschen mit psychischen Erkrankungen, die im Alltag Unterstützung benötigen. Steffi erläutert, dass die AT ein Nachteilsausgleich ist, um den Klienten zu helfen, trotz ihrer Erkrankungen am Leben teilzuhaben.

Typischer Arbeitsalltag und Flexibilität

Steffi gibt Einblicke in ihren abwechslungsreichen Arbeitsalltag, der Flexibilität erfordert. Sie betreut derzeit zwölf Klienten und ist gleichzeitig für die Organisation und Leitung des AT-Teams verantwortlich. Die Arbeit ist dynamisch, und kein Tag verläuft nach einem festen Schema.

Bürokratische Hürden und Anträge

Ein zentraler Teil der Diskussion betrifft die bürokratischen Hürden, die Klienten überwinden müssen, um AT zu beantragen. Steffi erklärt den Ablauf von Hilfeplangesprächen und die Notwendigkeit, die individuellen Bedürfnisse der Klienten zu ermitteln.

Ziele und Meilensteine

Steffi hebt hervor, dass die Zielsetzungen in der AT individuell und oft kleinschrittig sind. Meilensteine sind nicht nur große Erfolge, sondern auch kleine Fortschritte, wie das Anziehen oder das Suchen von Sozialkontakten. Jeder Schritt zählt und wird gefeiert.

Kulturelle Aspekte der ostfriesischen Gesellschaft

Abschließend reflektiert Steffi über die ostfriesische Kultur und die Unterstützung untereinander. Sie ermutigt Menschen, Hilfe zu suchen und zu akzeptieren, da dies eine Stärke und kein Zeichen von Schwäche ist. Der Podcast schließt mit der Botschaft, dass Teilhabe ein Grundrecht ist und viele Unterstützungsmöglichkeiten gibt.

Folge 22 - Ostfriesengeflüster: Multiple Sklerose Teil 2

19.08.2026

Einführung

Der Podcast bietet einen tiefen Einblick in das Leben von Julia, die mit Multiple Sklerose (MS) lebt. In einer entspannten Atmosphäre erzählen Matthias, Chris und Julia von ihren Erfahrungen und Herausforderungen im Alltag.

Erste Anzeichen und Diagnose

Julia beschreibt den Moment, als sie mit 17 Jahren bemerkte, dass etwas mit ihrem Körper nicht stimmte. Anfänglich konnte sie ihre Symptome nicht einordnen und fiel schließlich während einer Feier um, was zu ihrer Diagnose führte. Der Weg zur Diagnose war lang und komplex, mit vielen Tests und Unsicherheiten.

Umgang mit der Diagnose

Julia schildert, wie sie die Diagnose MS verarbeitete. Zu Beginn hatte sie keine Kenntnisse über die Krankheit und kämpfte mit Ängsten um ihre Zukunft. Sie spricht auch über den Umgang mit Mitleid von anderen und den Wunsch, einfach normal behandelt zu werden.

Unsichtbare Symptome und deren Auswirkungen

Ein zentrales Thema sind die unsichtbaren Symptome von MS, wie Fatigue und Sprachstörungen, die Julia im Alltag stark einschränken. Sie wünscht sich mehr Verständnis von anderen und betont die Wichtigkeit von Aufklärung über die Krankheit.

Strategien im Alltag

Julia spricht über Strategien, um mit ihrer Erkrankung umzugehen, wie das Annehmen ihrer Situation und das Setzen von Grenzen. Sie betont die Bedeutung von Ruhe und Akzeptanz in akuten Phasen.

Ratschläge für andere Betroffene

Julia ermutigt andere, die frisch mit MS diagnostiziert wurden, Hilfe in Anspruch zu nehmen und offen über ihre Ängste zu sprechen. Sie warnt vor der Verwendung von Alkohol als Bewältigungsmechanismus und hebt die Wichtigkeit von Therapie hervor.

Persönliche Entwicklung

Die Erkrankung hat Julias Leben verändert, jedoch sieht sie auch positive Aspekte, die sie zu einem stärkeren Menschen gemacht haben. Sie betont, dass MS sie nicht definiert und dass sie weiterhin ein aktives und erfülltes Leben führen möchte.

Einführung

Der Podcast bietet einen tiefen Einblick in das Leben von Julia, die mit Multiple Sklerose (MS) lebt. In einer entspannten Atmosphäre erzählen Matthias, Chris und Julia von ihren Erfahrungen und Herausforderungen im Alltag.

Erste Anzeichen und Diagnose

Julia beschreibt den Moment, als sie mit 17 Jahren bemerkte, dass etwas mit ihrem Körper nicht stimmte. Anfänglich konnte sie ihre Symptome nicht einordnen und fiel schließlich während einer Feier um, was zu ihrer Diagnose führte. Der Weg zur Diagnose war lang und komplex, mit vielen Tests und Unsicherheiten.

Umgang mit der Diagnose

Julia schildert, wie sie die Diagnose MS verarbeitete. Zu Beginn hatte sie keine Kenntnisse über die Krankheit und kämpfte mit Ängsten um ihre Zukunft. Sie spricht auch über den Umgang mit Mitleid von anderen und den Wunsch, einfach normal behandelt zu werden.

Unsichtbare Symptome und deren Auswirkungen

Ein zentrales Thema sind die unsichtbaren Symptome von MS, wie Fatigue und Sprachstörungen, die Julia im Alltag stark einschränken. Sie wünscht sich mehr Verständnis von anderen und betont die Wichtigkeit von Aufklärung über die Krankheit.

Strategien im Alltag

Julia spricht über Strategien, um mit ihrer Erkrankung umzugehen, wie das Annehmen ihrer Situation und das Setzen von Grenzen. Sie betont die Bedeutung von Ruhe und Akzeptanz in akuten Phasen.

Ratschläge für andere Betroffene

Julia ermutigt andere, die frisch mit MS diagnostiziert wurden, Hilfe in Anspruch zu nehmen und offen über ihre Ängste zu sprechen. Sie warnt vor der Verwendung von Alkohol als Bewältigungsmechanismus und hebt die Wichtigkeit von Therapie hervor.

Persönliche Entwicklung

Die Erkrankung hat Julias Leben verändert, jedoch sieht sie auch positive Aspekte, die sie zu einem stärkeren Menschen gemacht haben. Sie betont, dass MS sie nicht definiert und dass sie weiterhin ein aktives und erfülltes Leben führen möchte.

Folge 21 - sOGenannt Krank: Multiple Sklerose Teil 1

05.08.2026

Einführung in Multiple Sklerose

In dieser Episode wird die Erkrankung Multiple Sklerose (MS) erläutert, die als chronische entzündliche Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems gilt. Das Immunsystem greift die Myelinscheiden der Nerven an, was zu einer Störung der Signalübertragung zwischen Gehirn und Körper führt.

Symptome und Krankheitsverlauf

MS zeigt sich in einer Vielzahl von Symptomen, die in körperliche und unsichtbare Symptome unterteilt werden. Zu den körperlichen Symptomen zählen Sehstörungen, Taubheitsgefühle und Muskelschwäche, während unsichtbare Symptome wie extreme Erschöpfung und Konzentrationsprobleme die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken können. Es gibt drei Hauptverlaufformen von MS: schubförmig remittierende, sekundär progrediente und primär progrediente MS.

Ursachen und Diagnose

Die genauen Ursachen von MS sind noch unklar, es wird jedoch von einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren wie genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren ausgegangen. Die Diagnose erfolgt durch neurologische Untersuchungen, MRTs und Liquor-Punktionen.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung umfasst sowohl akute als auch langfristige Therapien, darunter Kortison bei Schüben und Immuntherapien zur Verhinderung neuer Schübe. Symptomatische Behandlungen wie Physiotherapie und psychologische Unterstützung sind ebenfalls wichtig, da psychische Begleiterkrankungen häufig auftreten.

Mythen über Multiple Sklerose

Das Gespräch beleuchtet auch verbreitete Mythen über MS, wie die Annahme, die Krankheit sei ansteckend oder dass alle Betroffenen im Rollstuhl landen. Diese Mythen werden als falsch bezeichnet und es wird betont, dass der Verlauf der Erkrankung individuell ist.

Einführung in Multiple Sklerose

In dieser Episode wird die Erkrankung Multiple Sklerose (MS) erläutert, die als chronische entzündliche Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems gilt. Das Immunsystem greift die Myelinscheiden der Nerven an, was zu einer Störung der Signalübertragung zwischen Gehirn und Körper führt.

Symptome und Krankheitsverlauf

MS zeigt sich in einer Vielzahl von Symptomen, die in körperliche und unsichtbare Symptome unterteilt werden. Zu den körperlichen Symptomen zählen Sehstörungen, Taubheitsgefühle und Muskelschwäche, während unsichtbare Symptome wie extreme Erschöpfung und Konzentrationsprobleme die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken können. Es gibt drei Hauptverlaufformen von MS: schubförmig remittierende, sekundär progrediente und primär progrediente MS.

Ursachen und Diagnose

Die genauen Ursachen von MS sind noch unklar, es wird jedoch von einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren wie genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren ausgegangen. Die Diagnose erfolgt durch neurologische Untersuchungen, MRTs und Liquor-Punktionen.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung umfasst sowohl akute als auch langfristige Therapien, darunter Kortison bei Schüben und Immuntherapien zur Verhinderung neuer Schübe. Symptomatische Behandlungen wie Physiotherapie und psychologische Unterstützung sind ebenfalls wichtig, da psychische Begleiterkrankungen häufig auftreten.

Mythen über Multiple Sklerose

Das Gespräch beleuchtet auch verbreitete Mythen über MS, wie die Annahme, die Krankheit sei ansteckend oder dass alle Betroffenen im Rollstuhl landen. Diese Mythen werden als falsch bezeichnet und es wird betont, dass der Verlauf der Erkrankung individuell ist.