Breaking Bias Berlin
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Breaking Bias Berlin

Livia von Seld und Natascha Siegert

Beschreibung

Breaking Bias Berlin ist ein Podcast über die blinden Flecken in Beziehungen. Wir nehmen auseinander, was Menschen voneinander trennt, obwohl sie sich eigentlich nahe sein wollen und was sie zusammen hält, obwohl sie unglücklich sind. Wir reden über Kommunikationsmuster, Erwartungen, Missverständnisse, Rollen und Strukturen
- und wie man sie erkennt, verändert oder aushält. Natascha Siegert (angehende systematische Therapeutin) und Livia von Seld (Gründerin von #bloomkvist) nehmen euch mit, sprechen mit Expert:Innen und anderen Persönlichkeiten - let’s break some bias!
XOXO 💋

Produktion: unabhängig neben unseren Vollzeitberufen.

Moderiert von Livia von Seld und Natascha Siegert

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Death, what? Doula? – Was ist eine Death Doula?

16.04.2026

Persönliche Trauererfahrung und Systemkritik

Die Erzählerin beschreibt eine intensive Auseinandersetzung mit dem Verlust ihrer Tochter Coco und den daraus resultierenden Enttäuschungen gegenüber bestehenden Beerdigungs- und Trauerstrukturen. Aus der Erfahrung heraus entsteht der Wunsch nach menschlicher Begleitung statt transaktionsähnlicher Abläufe. Die Geschichte hinterlässt ein Bild von Schmerz, Selbstbestimmung und dem Streben nach einer würdigen, individuellen Trauerkultur statt standardisierter Rituale.

Death Doula als neuer Berufskontext

Anne Mekas erklärt, was Death Doulas machen: Begleitung am Lebensende, Hilfe bei Ritualen, Unterstützung der Familien und Reflexion über den Tod. Sie betont, dass die Rolle in Deutschland noch neu und uneinheitlich etabliert ist, Praktika in Hospizen notwendig sind und die Nachfrage oft durch Mundpropaganda entsteht. Ziel ist, das Sterben als menschliche, nicht-medizinische Erfahrung zu verstehen.

Casa Coco und kollektive Trauerpraxis

Casa Coco wird als Ort beschrieben, an dem Trauerarbeit kollektiv gestaltet wird. Der Raum dient als Rückzugs- und Begegnungsort, der Trauer einen sinnlichen Rahmen gibt. Durch Gruppenangebote, Schreibworkshops und künstlerische Methoden entsteht eine Gemeinschaft, die das Alleinsein in der Trauer durch gegenseitiges Verständnis mildert und neue Perspektiven eröffnet.

Gesellschaftliche Rituale, Rituale der Behaltensspuren

Der Podcast thematisiert Mortality Salience und die Tendenz, Den Tod zu verdrängen, sowie die Bedeutung von Ritualen, die Spuren der Verstorbenen im Leben sichtbar halten. Tools wie die Beziehungslandkarte helfen, Verbindungen weiterzudenken und Erinnerungen zu bewahren. Die Diskussion beleuchtet, wie Rituale ästhetisch gestaltet werden können, um Trauer sichtbar, aber nicht fremd zu machen.

Persönliche Trauererfahrung und Systemkritik

Die Erzählerin beschreibt eine intensive Auseinandersetzung mit dem Verlust ihrer Tochter Coco und den daraus resultierenden Enttäuschungen gegenüber bestehenden Beerdigungs- und Trauerstrukturen. Aus der Erfahrung heraus entsteht der Wunsch nach menschlicher Begleitung statt transaktionsähnlicher Abläufe. Die Geschichte hinterlässt ein Bild von Schmerz, Selbstbestimmung und dem Streben nach einer würdigen, individuellen Trauerkultur statt standardisierter Rituale.

Death Doula als neuer Berufskontext

Anne Mekas erklärt, was Death Doulas machen: Begleitung am Lebensende, Hilfe bei Ritualen, Unterstützung der Familien und Reflexion über den Tod. Sie betont, dass die Rolle in Deutschland noch neu und uneinheitlich etabliert ist, Praktika in Hospizen notwendig sind und die Nachfrage oft durch Mundpropaganda entsteht. Ziel ist, das Sterben als menschliche, nicht-medizinische Erfahrung zu verstehen.

Casa Coco und kollektive Trauerpraxis

Casa Coco wird als Ort beschrieben, an dem Trauerarbeit kollektiv gestaltet wird. Der Raum dient als Rückzugs- und Begegnungsort, der Trauer einen sinnlichen Rahmen gibt. Durch Gruppenangebote, Schreibworkshops und künstlerische Methoden entsteht eine Gemeinschaft, die das Alleinsein in der Trauer durch gegenseitiges Verständnis mildert und neue Perspektiven eröffnet.

Gesellschaftliche Rituale, Rituale der Behaltensspuren

Der Podcast thematisiert Mortality Salience und die Tendenz, Den Tod zu verdrängen, sowie die Bedeutung von Ritualen, die Spuren der Verstorbenen im Leben sichtbar halten. Tools wie die Beziehungslandkarte helfen, Verbindungen weiterzudenken und Erinnerungen zu bewahren. Die Diskussion beleuchtet, wie Rituale ästhetisch gestaltet werden können, um Trauer sichtbar, aber nicht fremd zu machen.

Trauer & Verlust: Wie Endlichkeit unser Verhalten verändert - mit Eric Wrede

19.02.2026

Einführung in Tod, Trauer und Bias

Tod und Endlichkeit prägen das Denken und Verhalten. In Gesprächen wird ein Mortality-Silience-Bias beschrieben: Das Bewusstsein der Endlichkeit kann Werte verschieben, Ängste schüren oder zu konstruktiven Anpassungen führen. Der Podcast beleuchtet, wie Gesellschaft, Wissenschaft und persönliche Erfahrungen das Thema Endlichkeit unterschiedlich berühren und wie man darüber spricht, ohne zu verdrängen.

Trauerprozesse, Erinnerungskultur und Normalisierung

Es geht um gesunde Trauer als fortlaufenden Prozess statt linearer Phasen. Erinnern wird als zentrale Form der Verarbeitung dargestellt, nicht als Verdrängung. Familien, die aktiv erzählen und erinnern, bewältigen Verluste oft besser. Kinder und Jugendliche werden einbezogen, damit Trauer verständlich bleibt. Ob religiös geprägt oder säkular, Wertewandel und Sinnstiftung spielen eine zentrale Rolle.

Beerdigungen, Begleitung und Lebensgestaltung

Beim Ort der Trauer geht es um individuelle Bedürfnisse statt standardisierte Abläufe. Professionelle Begleitung soll Sicherheit geben, ohne den Wunsch nach Autonomie zu ersticken. Offene Kommunikation, flexible Rituale und kreative Gestaltung (z. B. Erinnerungsobjekte, Musikauswahl) helfen, Verlust zu verarbeiten. Generationsunterschiede beeinflussen Erwartungen, doch Resonanz und Gemeinschaft stehen im Mittelpunkt der Trauerarbeit.

Ausblick auf Umgang mit Verlust

Offene Gespräche über Tod und Trauer wirken entlastend und bauen Ängste ab. Wertschätzung, Erinnern und sinnstiftende Rituale unterstützen den Umgang mit Endlichkeit. Die Diskussion zeigt, dass Trauer individuell, aber relational erlebt wird und dass eine respektvolle, klare Kommunikation über Wünsche und Grenzen zentrale Leitplanken bietet.

Einführung in Tod, Trauer und Bias

Tod und Endlichkeit prägen das Denken und Verhalten. In Gesprächen wird ein Mortality-Silience-Bias beschrieben: Das Bewusstsein der Endlichkeit kann Werte verschieben, Ängste schüren oder zu konstruktiven Anpassungen führen. Der Podcast beleuchtet, wie Gesellschaft, Wissenschaft und persönliche Erfahrungen das Thema Endlichkeit unterschiedlich berühren und wie man darüber spricht, ohne zu verdrängen.

Trauerprozesse, Erinnerungskultur und Normalisierung

Es geht um gesunde Trauer als fortlaufenden Prozess statt linearer Phasen. Erinnern wird als zentrale Form der Verarbeitung dargestellt, nicht als Verdrängung. Familien, die aktiv erzählen und erinnern, bewältigen Verluste oft besser. Kinder und Jugendliche werden einbezogen, damit Trauer verständlich bleibt. Ob religiös geprägt oder säkular, Wertewandel und Sinnstiftung spielen eine zentrale Rolle.

Beerdigungen, Begleitung und Lebensgestaltung

Beim Ort der Trauer geht es um individuelle Bedürfnisse statt standardisierte Abläufe. Professionelle Begleitung soll Sicherheit geben, ohne den Wunsch nach Autonomie zu ersticken. Offene Kommunikation, flexible Rituale und kreative Gestaltung (z. B. Erinnerungsobjekte, Musikauswahl) helfen, Verlust zu verarbeiten. Generationsunterschiede beeinflussen Erwartungen, doch Resonanz und Gemeinschaft stehen im Mittelpunkt der Trauerarbeit.

Ausblick auf Umgang mit Verlust

Offene Gespräche über Tod und Trauer wirken entlastend und bauen Ängste ab. Wertschätzung, Erinnern und sinnstiftende Rituale unterstützen den Umgang mit Endlichkeit. Die Diskussion zeigt, dass Trauer individuell, aber relational erlebt wird und dass eine respektvolle, klare Kommunikation über Wünsche und Grenzen zentrale Leitplanken bietet.

Germany’s Next Topmodel oder Deutschland regieren. Beides geht nicht, oder doch? Im Studio mit Hanka Räuber

22.01.2026

Frauen und Gender Bias

Die Diskussion beleuchtet, wie Frauen in Führungspositionen oft männlich konnotierte Eigenschaften annehmen müssen, um als kompetent wahrgenommen zu werden. Dies wird am Beispiel von Angela Merkel illustriert, die als "Mutti" wahrgenommen wird und damit eine neutrale Position einnimmt, während Frauen oft vor der Wahl stehen, entweder ihre Weiblichkeit abzulegen oder als ambitioniert und schwierig wahrgenommen zu werden.

Persönliche Erfahrungen im Bildungswesen

Die Sprecherin teilt ihre Erfahrungen als Mathematiklehrerin und beschreibt, wie Gender Bias ihre berufliche Entwicklung beeinflusste. Sie musste kämpfen, um eine Oberstufenklasse zu unterrichten, und spürt, dass ihre Kompetenz oft in Frage gestellt wird, was sich in ihrem Umgang mit Schüler:innen und Kolleg:innen widerspiegelt.

Definition und Auswirkungen des Gender Bias

Gender Bias wird als unbewusste Beurteilung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts beschrieben, die sich mit anderen Vorurteilen wie Rassismus oder Klassismus vermischt. Dies führt zu einer unterschiedlichen Wahrnehmung von Männern und Frauen in ähnlichen beruflichen Situationen.

Feminismus und gesellschaftliche Erwartungen

Die Diskussion thematisiert, wie gesellschaftliche Erwartungen an Frauen, insbesondere in Bezug auf Mutterschaft und Karriere, Frauen unter Druck setzen. Es wird betont, dass Frauen oft für Care-Arbeit verantwortlich sind und dabei in finanzielle Schwierigkeiten geraten können.

Empowerment durch Musik

Musik wird als Mittel zur Stärkung von Frauen und zur Auseinandersetzung mit Genderfragen dargestellt. Drei Songs werden vorgestellt, die Empowerment und die Herausforderungen von Frauen thematisieren, darunter "Witch" von Devon Cole, "Backstage" von Nura und "Work It" von Soul Wax.

Frauen und Gender Bias

Die Diskussion beleuchtet, wie Frauen in Führungspositionen oft männlich konnotierte Eigenschaften annehmen müssen, um als kompetent wahrgenommen zu werden. Dies wird am Beispiel von Angela Merkel illustriert, die als "Mutti" wahrgenommen wird und damit eine neutrale Position einnimmt, während Frauen oft vor der Wahl stehen, entweder ihre Weiblichkeit abzulegen oder als ambitioniert und schwierig wahrgenommen zu werden.

Persönliche Erfahrungen im Bildungswesen

Die Sprecherin teilt ihre Erfahrungen als Mathematiklehrerin und beschreibt, wie Gender Bias ihre berufliche Entwicklung beeinflusste. Sie musste kämpfen, um eine Oberstufenklasse zu unterrichten, und spürt, dass ihre Kompetenz oft in Frage gestellt wird, was sich in ihrem Umgang mit Schüler:innen und Kolleg:innen widerspiegelt.

Definition und Auswirkungen des Gender Bias

Gender Bias wird als unbewusste Beurteilung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts beschrieben, die sich mit anderen Vorurteilen wie Rassismus oder Klassismus vermischt. Dies führt zu einer unterschiedlichen Wahrnehmung von Männern und Frauen in ähnlichen beruflichen Situationen.

Feminismus und gesellschaftliche Erwartungen

Die Diskussion thematisiert, wie gesellschaftliche Erwartungen an Frauen, insbesondere in Bezug auf Mutterschaft und Karriere, Frauen unter Druck setzen. Es wird betont, dass Frauen oft für Care-Arbeit verantwortlich sind und dabei in finanzielle Schwierigkeiten geraten können.

Empowerment durch Musik

Musik wird als Mittel zur Stärkung von Frauen und zur Auseinandersetzung mit Genderfragen dargestellt. Drei Songs werden vorgestellt, die Empowerment und die Herausforderungen von Frauen thematisieren, darunter "Witch" von Devon Cole, "Backstage" von Nura und "Work It" von Soul Wax.