Der Kita Kompass - Podcast
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Der Kita Kompass - Podcast

Sebastian Lisowski

Beschreibung

Der Kita-Kompass, deinem Podcast, der dich durch das Kita-Universum navigiert, dir mit Rat und Tat, mit praxiserprobtem Know-how auf theoretischem Fundament zur Seite steht. Mit mir, Sebastian Lisowski, deinem Pädagogikguru.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#13 Von Zylindern und Rosen - Sexualpädagogik in der Kita mit Daniela Faller

25.04.2026

Thema und Praxisnähe

Der Podcast behandelt kindliche Sexualität als entwicklungsrelevantes Thema in der Kita. Im Fokus stehen Praxisnähe, klare Haltungen und fundierte Präventionsansätze statt Theorie. Expertin Daniela Faller verbindet Praxiserfahrung aus Leitung, Jugendamt und Fortbildung mit aktuellen Konzepten wie Schutzkonzepten, Bedürfnisorientierung und gewaltfreier Pädagogik, um Verhalten, Fragen und Situationen sachlich zu reflektieren und zu erklären.

Verständnis von kindlicher vs. Erwachsenensexualität

Kindliche Sexualität wird als unbefangenes Körpererkunden beschrieben, das keine Zielsetzung oder Lustorientierung bei Kindern impliziert. Der Übergang zur Erwachsenensexualität erfolgt schrittweise, mit Pubertät als Zäsur. Wording, biologische Erklärung und Alter angemessene Sprache sind zentrale Bausteine, um Kinder zu schützen und gleichzeitig Offenheit für Fragen zu ermöglichen.

Praktische Ansätze in der Kita

Wichtige Strategien umfassen Raum geben für Erkundung in sicherem Rahmen, klare Grenzen und Aufsicht, respektvolle Beobachtung und Teamreflexion. Elternarbeit, altersgerechte Informationsangebote und der Einsatz von Bilderbüchern unterstützen eine sachliche, nicht-tabuisierte Aufklärung. Fachkräfte sollen Ruhe bewahren, Begriffe korrekt verwenden und bei Unsicherheit professionelle Beratung kontaktieren.

Handlungsempfehlungen und Prävention

Kernbotschaften betonen Schutz, Sprache und Transparenz: Kinder brauchen klare Begriffe für Körperteile, Raum zur Frage und Zugang zu Gefühlen. Prävention erfolgt ganzjährig durch Begleitung, offene Kommunikation im Team und rechtzeitige Abklärung bei Auffälligkeiten. Es wird empfohlen, bei Bedarf Fachberatungen oder Kinderschutzorganisationen einzubinden, um die Begleitung von Kindern und Familien professionell zu unterstützen.

Thema und Praxisnähe

Der Podcast behandelt kindliche Sexualität als entwicklungsrelevantes Thema in der Kita. Im Fokus stehen Praxisnähe, klare Haltungen und fundierte Präventionsansätze statt Theorie. Expertin Daniela Faller verbindet Praxiserfahrung aus Leitung, Jugendamt und Fortbildung mit aktuellen Konzepten wie Schutzkonzepten, Bedürfnisorientierung und gewaltfreier Pädagogik, um Verhalten, Fragen und Situationen sachlich zu reflektieren und zu erklären.

Verständnis von kindlicher vs. Erwachsenensexualität

Kindliche Sexualität wird als unbefangenes Körpererkunden beschrieben, das keine Zielsetzung oder Lustorientierung bei Kindern impliziert. Der Übergang zur Erwachsenensexualität erfolgt schrittweise, mit Pubertät als Zäsur. Wording, biologische Erklärung und Alter angemessene Sprache sind zentrale Bausteine, um Kinder zu schützen und gleichzeitig Offenheit für Fragen zu ermöglichen.

Praktische Ansätze in der Kita

Wichtige Strategien umfassen Raum geben für Erkundung in sicherem Rahmen, klare Grenzen und Aufsicht, respektvolle Beobachtung und Teamreflexion. Elternarbeit, altersgerechte Informationsangebote und der Einsatz von Bilderbüchern unterstützen eine sachliche, nicht-tabuisierte Aufklärung. Fachkräfte sollen Ruhe bewahren, Begriffe korrekt verwenden und bei Unsicherheit professionelle Beratung kontaktieren.

Handlungsempfehlungen und Prävention

Kernbotschaften betonen Schutz, Sprache und Transparenz: Kinder brauchen klare Begriffe für Körperteile, Raum zur Frage und Zugang zu Gefühlen. Prävention erfolgt ganzjährig durch Begleitung, offene Kommunikation im Team und rechtzeitige Abklärung bei Auffälligkeiten. Es wird empfohlen, bei Bedarf Fachberatungen oder Kinderschutzorganisationen einzubinden, um die Begleitung von Kindern und Familien professionell zu unterstützen.

#12 Wem gehört die Erwartung?

14.04.2026

Wem gehört die Erwartung?

Erwartungen gehören primär zu der Person, die sie erzeugt. Das Gegenüber ist nicht automatisch verpflichtet, sie zu erfüllen. Es besteht oft der Konflikt, dass Erwartungen unkommuniziert bleiben und zu Missverständnissen führen. Transparente Gespräche helfen, Erwartungen sichtbar zu machen, doch auch dann bleibt die Verantwortung bei der Person, die sie trägt. Subjektive Erwartungen mischen sich mit arbeitsvertraglichen Pflichten, was klärend oder belastend sein kann.

Wunsch, Bitte, Erwartung – Unterschiede verstehen

Ein Wunsch ist eine wünschenswerte Möglichkeit, eine Bitte eine konkrete Anforderung, die erfüllt werden kann oder abgelehnt wird. Eine Erwartung bedeutet, dass etwas zwingend umgesetzt werden soll. Das Vermeiden von Druck ist entscheidend: Erwartungen sollten kommuniziert, kontextualisiert und gemeinsam geprüft werden, damit kein unnötiger Zwang entsteht und Raum für Unterstützung bleibt.

Praxis: Kommunikation, Kontext, Gleichgewicht

In der Praxis geht es darum, Erwartungen zu erklären, den Kontext der Person zu berücksichtigen und zu klären, welches Bedürfnis hinter der Erwartung steht. Offene Gespräche reduzieren Frust, ermöglichen schrittweise Entwicklung und gemeinsame Lösungswege. Eltern, Fachkräfte und Führungskräfte profitieren von transparenter Absprache zu Zeitpunkten, Fähigkeiten und realistischen Zielen, um Sicherheit und Vertrauen zu stärken.

Wem gehört die Erwartung?

Erwartungen gehören primär zu der Person, die sie erzeugt. Das Gegenüber ist nicht automatisch verpflichtet, sie zu erfüllen. Es besteht oft der Konflikt, dass Erwartungen unkommuniziert bleiben und zu Missverständnissen führen. Transparente Gespräche helfen, Erwartungen sichtbar zu machen, doch auch dann bleibt die Verantwortung bei der Person, die sie trägt. Subjektive Erwartungen mischen sich mit arbeitsvertraglichen Pflichten, was klärend oder belastend sein kann.

Wunsch, Bitte, Erwartung – Unterschiede verstehen

Ein Wunsch ist eine wünschenswerte Möglichkeit, eine Bitte eine konkrete Anforderung, die erfüllt werden kann oder abgelehnt wird. Eine Erwartung bedeutet, dass etwas zwingend umgesetzt werden soll. Das Vermeiden von Druck ist entscheidend: Erwartungen sollten kommuniziert, kontextualisiert und gemeinsam geprüft werden, damit kein unnötiger Zwang entsteht und Raum für Unterstützung bleibt.

Praxis: Kommunikation, Kontext, Gleichgewicht

In der Praxis geht es darum, Erwartungen zu erklären, den Kontext der Person zu berücksichtigen und zu klären, welches Bedürfnis hinter der Erwartung steht. Offene Gespräche reduzieren Frust, ermöglichen schrittweise Entwicklung und gemeinsame Lösungswege. Eltern, Fachkräfte und Führungskräfte profitieren von transparenter Absprache zu Zeitpunkten, Fähigkeiten und realistischen Zielen, um Sicherheit und Vertrauen zu stärken.

#11 Adul..WHAT?!

28.03.2026

Einführung und Thema

Der Podcast beleuchtet Adultismus – die Machtungleichheit zwischen Erwachsenen und Kindern. In Gesprächen mit Fea Finger wird deutlich, wie Alltagspraktiken in Kitas und Familien dazu beitragen, Kinderstimmen sichtbar zu machen oder zu übergehen. Es geht um Praxis statt Theorie, um Perspektivenwechsel und darum, wie Strukturen so gestaltet werden können, dass Kinder gehört und respektiert werden.

Kernkonzepte und Beobachtungen

Adultismus wird als Diskriminierungsform aufgrund des jüngeren Alters beschrieben. Wichtig ist die Reflexion über Machtlagen: Welche Sätze, Regeln und Rituale verstärken Dominanz? Die vier Machtebenen – Handlungs- und Gestaltungsmacht, Verfügungsmacht, Definitions- und Deutungsmacht sowie Mobilisierungsmacht – dienen als konkreter Kompass, um Strukturen kinderfreundlicher zu gestalten.

Praxistipps und Blick nach vorn

Praktische Hinweise fokussieren auf Alltagsentscheidungen: Würden wir das mit einer erwachsenen Person ebenso regeln? Welche Alternativen schaffen Partizipation und Vertrauen? Gleichzeitig wird betont, wie wichtig respektvolle Kommunikation, Feedback im Team und das Sichtbarwerden von Kindern im Alltag sind. Ziel ist, Machtbewusstsein zu stärken und kinderfreundliche, inklusive Kita- und Erziehungspraktiken zu fördern.

Einführung und Thema

Der Podcast beleuchtet Adultismus – die Machtungleichheit zwischen Erwachsenen und Kindern. In Gesprächen mit Fea Finger wird deutlich, wie Alltagspraktiken in Kitas und Familien dazu beitragen, Kinderstimmen sichtbar zu machen oder zu übergehen. Es geht um Praxis statt Theorie, um Perspektivenwechsel und darum, wie Strukturen so gestaltet werden können, dass Kinder gehört und respektiert werden.

Kernkonzepte und Beobachtungen

Adultismus wird als Diskriminierungsform aufgrund des jüngeren Alters beschrieben. Wichtig ist die Reflexion über Machtlagen: Welche Sätze, Regeln und Rituale verstärken Dominanz? Die vier Machtebenen – Handlungs- und Gestaltungsmacht, Verfügungsmacht, Definitions- und Deutungsmacht sowie Mobilisierungsmacht – dienen als konkreter Kompass, um Strukturen kinderfreundlicher zu gestalten.

Praxistipps und Blick nach vorn

Praktische Hinweise fokussieren auf Alltagsentscheidungen: Würden wir das mit einer erwachsenen Person ebenso regeln? Welche Alternativen schaffen Partizipation und Vertrauen? Gleichzeitig wird betont, wie wichtig respektvolle Kommunikation, Feedback im Team und das Sichtbarwerden von Kindern im Alltag sind. Ziel ist, Machtbewusstsein zu stärken und kinderfreundliche, inklusive Kita- und Erziehungspraktiken zu fördern.