Mind Meets Machine
Podcast
de

Mind Meets Machine

Prof. Dr. Vera Kristina Lenz-Kesekamp, Julia Jochim

Beschreibung

Wenn Mensch auf Maschine trifft, entsteht Neues: In Mind meets Machine, einem Podcast der Euro-FH, sprechen wir mit Expert/innen, Praktiker/innen und Vordenker/innen darüber, wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung unsere Welt verändern – heute und morgen.

Dabei geht es um mehr als Technik. Wir fragen:

Wie prägt KI unsere Arbeitswelt schon heute?
Welche Chancen eröffnen sich für Bildung, Lehre und Lernen?
Wo liegen die Potenziale – und welche Herausforderungen gilt es zu meistern?
Gemeinsam mit unseren Gäst/innen schauen wir hinter die Buzzwords und zeigen, was schon Realität ist – und welche Entwicklungen noch auf uns warten. Inspirierend, praxisnah und immer am Puls der Zeit.

Reinhören lohnt sich!

Du hast Fragen, Anregungen oder Themenvorschläge?
Dann melde dich gern bei uns!

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 7: Arbeit neu denken: 12 Thesen zur Zukunft im Zeitalter generativer KI

14.07.2026

Einführung in die Zukunft von Arbeit und KI

In dieser Episode von Mind Meets Machine diskutieren Vera Lenz-Kesekamp, Julia Jochim und Gast Prof. Dr. Manuel Geisler die Auswirkungen von generativer KI auf Bildung, Arbeit und Gesellschaft. Geisler präsentiert zwölf Thesen zur Zukunft der Arbeit, die durch sein Netzwerk in der Industrie inspiriert wurden.

Die zwölf Thesen zur Zukunft der Arbeit

Die Thesen umfassen unter anderem, dass Softwareentwicklung ihren Engpasscharakter verliert, der Mensch zunehmend als Orchestrator fungiert und Domänenwissen sowie Contextmanagement zentrale Kompetenzen werden. Zudem wird Software zur Wegwerfware, Organisationen sind langsamer als Technologie, und Hierarchien werden flacher.

Generative KI als Akteur

Ein zentraler Punkt ist, dass generative KI nicht nur als Werkzeug, sondern als eigenständiger Akteur betrachtet werden sollte. Dies erfordert einen Perspektivenwechsel in der Interaktion mit KI-Systemen, die probabilistisch agieren und eigenständig Entscheidungen treffen können.

Veränderung der Rolle des Menschen

Die Rolle des Menschen verschiebt sich von der Umsetzung hin zur Steuerung und Entscheidungsfindung. Dies bedeutet, dass Fachwissen nach wie vor wichtig bleibt, jedoch das Problemverständnis und die Fähigkeit zur Kontextualisierung von Lösungen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Softwareentwicklung und der Kipppunkt

Geisler warnt, dass Software zur Wegwerfware wird, da die Kosten für die Entwicklung sinken. Der Kipppunkt, an dem generative KI als normaler Bestandteil der Arbeitswelt betrachtet wird, steht laut Geisler bevor, was sowohl Chancen als auch Herausforderungen für Organisationen mit sich bringt.

Abschluss und Ausblick

Die Episode schließt mit einem Aufruf zur Diskussion über die Thesen und deren Implikationen für die Zukunft der Arbeit. Die Hörer werden ermutigt, ihre Meinungen zu teilen und den Podcast zu abonnieren.

Einführung in die Zukunft von Arbeit und KI

In dieser Episode von Mind Meets Machine diskutieren Vera Lenz-Kesekamp, Julia Jochim und Gast Prof. Dr. Manuel Geisler die Auswirkungen von generativer KI auf Bildung, Arbeit und Gesellschaft. Geisler präsentiert zwölf Thesen zur Zukunft der Arbeit, die durch sein Netzwerk in der Industrie inspiriert wurden.

Die zwölf Thesen zur Zukunft der Arbeit

Die Thesen umfassen unter anderem, dass Softwareentwicklung ihren Engpasscharakter verliert, der Mensch zunehmend als Orchestrator fungiert und Domänenwissen sowie Contextmanagement zentrale Kompetenzen werden. Zudem wird Software zur Wegwerfware, Organisationen sind langsamer als Technologie, und Hierarchien werden flacher.

Generative KI als Akteur

Ein zentraler Punkt ist, dass generative KI nicht nur als Werkzeug, sondern als eigenständiger Akteur betrachtet werden sollte. Dies erfordert einen Perspektivenwechsel in der Interaktion mit KI-Systemen, die probabilistisch agieren und eigenständig Entscheidungen treffen können.

Veränderung der Rolle des Menschen

Die Rolle des Menschen verschiebt sich von der Umsetzung hin zur Steuerung und Entscheidungsfindung. Dies bedeutet, dass Fachwissen nach wie vor wichtig bleibt, jedoch das Problemverständnis und die Fähigkeit zur Kontextualisierung von Lösungen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Softwareentwicklung und der Kipppunkt

Geisler warnt, dass Software zur Wegwerfware wird, da die Kosten für die Entwicklung sinken. Der Kipppunkt, an dem generative KI als normaler Bestandteil der Arbeitswelt betrachtet wird, steht laut Geisler bevor, was sowohl Chancen als auch Herausforderungen für Organisationen mit sich bringt.

Abschluss und Ausblick

Die Episode schließt mit einem Aufruf zur Diskussion über die Thesen und deren Implikationen für die Zukunft der Arbeit. Die Hörer werden ermutigt, ihre Meinungen zu teilen und den Podcast zu abonnieren.

Folge 6: KI für alle? Wie der KI-Campus Zukunftskompetenzen vermitteln will

09.06.2026

KI-Campus: Hintergrund und Akteure

Der Podcast beleuchtet das KI-Campus‑Projekt als gemeinschaftliches Unterfangen zur Verbreitung freier Bildungsmaterialien zu KI. Nils Pinkwart wird als wissenschaftlicher Leiter vorgestellt, mit Fokus auf Lehre, Didaktik der Informatik und Educational Technology. Das Vorhaben entstand unter Modellprojekten, wurde mehrfach gefördert und verfolgt das Ziel, KI-Kompetenzen in Deutschland über offene Ressourcen breit verfügbar zu machen.

Zielsetzung, Reichweite und Koordination

Durch Förderphasen und Kooperationen mit Hochschulen soll der KI-Campus das Wissen zu KI möglichst frei zugänglich machen. Ziele umfassen offene Bildungsmaterialien, Lehr-Lern-Unterstützung und Zertifikate. Kostenlose Bildung, wachsende Nutzerzahlen und Millionen Videoaufrufe belegen eine merkliche Reichweite. Die Koordination erfolgt zentral über den Stifterverband, um Qualität und konsistente Inhalte sicherzustellen.

Kompetenzen und Lernformate

Es wird ein mehrdimensionales Kompetenzmodell herangezogen, das technisches Verständnis, konkrete Nutzung und Wirkungswahrnehmung umfasst. Unterschiede zwischen Schülerinnen, Studierenden, Berufstätigen oder Führungskräften verlangen abgestufte Ausprägungen. Generative KI verändert Lernformate hin zu personalisierten Lernbegleitern und flexiblerer Kursstruktur, wodurch Lernmaterialien stärker anwendungsnah und praxisbezogen eingesetzt werden.

Ausblick und Integration in Bildung

In Zukunft soll die Curriculare Integration weiter gestärkt werden, Lehrende sollen Materialen gezielt nutzen und in Hochschullehre einbinden. Die Netzwerkinfrastruktur aus Hochschulen, Stiftungen und Partnern soll wachsen, um KI-Kompetenzen breiter zu verankern. Die Plattform soll als Vorbild für Open Educational Resources auf Hochschulniveau dienen und den Bildungsraum weiter demokratisieren, ohne spezifische Werbebotschaften zu transportieren.

KI-Campus: Hintergrund und Akteure

Der Podcast beleuchtet das KI-Campus‑Projekt als gemeinschaftliches Unterfangen zur Verbreitung freier Bildungsmaterialien zu KI. Nils Pinkwart wird als wissenschaftlicher Leiter vorgestellt, mit Fokus auf Lehre, Didaktik der Informatik und Educational Technology. Das Vorhaben entstand unter Modellprojekten, wurde mehrfach gefördert und verfolgt das Ziel, KI-Kompetenzen in Deutschland über offene Ressourcen breit verfügbar zu machen.

Zielsetzung, Reichweite und Koordination

Durch Förderphasen und Kooperationen mit Hochschulen soll der KI-Campus das Wissen zu KI möglichst frei zugänglich machen. Ziele umfassen offene Bildungsmaterialien, Lehr-Lern-Unterstützung und Zertifikate. Kostenlose Bildung, wachsende Nutzerzahlen und Millionen Videoaufrufe belegen eine merkliche Reichweite. Die Koordination erfolgt zentral über den Stifterverband, um Qualität und konsistente Inhalte sicherzustellen.

Kompetenzen und Lernformate

Es wird ein mehrdimensionales Kompetenzmodell herangezogen, das technisches Verständnis, konkrete Nutzung und Wirkungswahrnehmung umfasst. Unterschiede zwischen Schülerinnen, Studierenden, Berufstätigen oder Führungskräften verlangen abgestufte Ausprägungen. Generative KI verändert Lernformate hin zu personalisierten Lernbegleitern und flexiblerer Kursstruktur, wodurch Lernmaterialien stärker anwendungsnah und praxisbezogen eingesetzt werden.

Ausblick und Integration in Bildung

In Zukunft soll die Curriculare Integration weiter gestärkt werden, Lehrende sollen Materialen gezielt nutzen und in Hochschullehre einbinden. Die Netzwerkinfrastruktur aus Hochschulen, Stiftungen und Partnern soll wachsen, um KI-Kompetenzen breiter zu verankern. Die Plattform soll als Vorbild für Open Educational Resources auf Hochschulniveau dienen und den Bildungsraum weiter demokratisieren, ohne spezifische Werbebotschaften zu transportieren.

Folge 5: Gift und Gegengift – Wie KI unser Denken verändert

12.05.2026

KI in Bildung und Berufsbildung

Die Folge beleuchtet, wie KI Lern- und Lehrprozesse in der Berufsbildung beeinflusst. Inhalte umfassen datengestützte Lernprozesse, Lernfäden und Webinare als Unterstützungen, sowie Hürden und Förderfaktoren. Es wird sichtbar, wie KI sowohl Potenziale für individuelles Lernen eröffnet als auch Anforderungen an Materialien und Methoden erhöht, um Lernende gezielt zu unterstützen.

Gift und Heilmittel der KI

Es wird verdeutlicht, dass KI sowohl hinderliche als auch förderliche Effekte haben kann. Beispiele zeigen, wie Schummeleien, Orientierungslosigkeit oder mangelnde Kommunikationskompetenz durch KI verstärkt werden können, während KI auch als Tutor oder Unterstützer fungieren kann, wenn sie problem- statt ergebnisorientiert genutzt wird.

Deskilling, Denken und Kompetenzen

Diskutiert werden Anzeichen für Deskilling, wie das Auslagern von Prüfungsaufgaben oder Prüfungsformen. Gleichzeitig weisen Ergebnisse darauf hin, dass eigenständiges, kritisches Denken durch reflektierte Nutzung gestärkt bleiben oder sogar wachsen kann, wenn Lernende KI als unterstützendes Werkzeug nutzen und Aufgaben gemeinsam kritisch bearbeiten.

Alignment, Werte und gesellschaftliche Aspekte

Die Frage, wie KI an menschliche Werte ausgerichtet wird, wird anhand von Alignments, Governance und Machtverhältnissen bei Anbietern diskutiert. Es wird betont, dass Bildungsvorhaben humanistische Bildungsideale stärken, Transparenz, Verantwortlichkeit und reflektierte Nutzung in den Vordergrund rücken sollten, um der KI-Entwicklung Sinn und richtige Orientierung zu verleihen.

KI in Bildung und Berufsbildung

Die Folge beleuchtet, wie KI Lern- und Lehrprozesse in der Berufsbildung beeinflusst. Inhalte umfassen datengestützte Lernprozesse, Lernfäden und Webinare als Unterstützungen, sowie Hürden und Förderfaktoren. Es wird sichtbar, wie KI sowohl Potenziale für individuelles Lernen eröffnet als auch Anforderungen an Materialien und Methoden erhöht, um Lernende gezielt zu unterstützen.

Gift und Heilmittel der KI

Es wird verdeutlicht, dass KI sowohl hinderliche als auch förderliche Effekte haben kann. Beispiele zeigen, wie Schummeleien, Orientierungslosigkeit oder mangelnde Kommunikationskompetenz durch KI verstärkt werden können, während KI auch als Tutor oder Unterstützer fungieren kann, wenn sie problem- statt ergebnisorientiert genutzt wird.

Deskilling, Denken und Kompetenzen

Diskutiert werden Anzeichen für Deskilling, wie das Auslagern von Prüfungsaufgaben oder Prüfungsformen. Gleichzeitig weisen Ergebnisse darauf hin, dass eigenständiges, kritisches Denken durch reflektierte Nutzung gestärkt bleiben oder sogar wachsen kann, wenn Lernende KI als unterstützendes Werkzeug nutzen und Aufgaben gemeinsam kritisch bearbeiten.

Alignment, Werte und gesellschaftliche Aspekte

Die Frage, wie KI an menschliche Werte ausgerichtet wird, wird anhand von Alignments, Governance und Machtverhältnissen bei Anbietern diskutiert. Es wird betont, dass Bildungsvorhaben humanistische Bildungsideale stärken, Transparenz, Verantwortlichkeit und reflektierte Nutzung in den Vordergrund rücken sollten, um der KI-Entwicklung Sinn und richtige Orientierung zu verleihen.