stadtvisionen – jung gedacht
Podcast
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stadtvisionen – jung gedacht

Aline Fraikin, Anica Latzer-Schulte, Jürgen Brecht

Beschreibung

In der Podcastreihe „stadtvisionen – jung gedacht“ werden spezifische Themen rund um die Umsetzung der Kinderrechte auf lokaler Ebene behandelt. Dafür führen wir Interviews mit einer Bandbreite an Akteur:innen durch, die ihre eigenen Perspektiven zu konkreten Handlungsfeldern von Städten und Landkreisen im Bereich der Kinderrechte aufzeigen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Eyes on the Street

17.08.2026

Einführung in die inklusive Stadtentwicklung

In dieser Episode wird die Bedeutung von inklusiver und gendergerechter Stadtentwicklung beleuchtet. Aline Freikien führt durch das Gespräch mit Dr. Mary Dellenbaugh-Losse, die erklärt, dass Stadtplanung nicht nur technische Aspekte, sondern auch die vielfältigen Bedürfnisse der Bevölkerung berücksichtigen muss.

Max-Mustermann-Effekt und seine Folgen

Dr. Dellenbaugh-Losse kritisiert das gängige Bild des "Durchschnittsmenschen", das oft männlich, jung und körperlich fit ist. Diese Perspektive ignoriert die Bedürfnisse von Frauen, älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, die in der Stadtplanung nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Stadtplanung und soziale Sicherheit

Ein zentrales Thema ist die Gestaltung von Städten, die Sicherheit und Zugänglichkeit für alle fördern. Dr. Dellenbaugh-Losse betont die Bedeutung von nutzungsgemischten Stadtteilen und der sozialen Kontrolle, um ein Sicherheitsgefühl zu schaffen, insbesondere für Frauen und Mädchen.

Beispiele erfolgreicher Stadtentwicklung

Wien und Ömöo werden als Vorreiter in der gendergerechten Stadtplanung genannt. Wien hat über 30 Jahre Erfahrung in der Integration von Genderbelangen in die Stadtplanung, während Ömöo innovative Ansätze zur Gestaltung von öffentlichen Räumen umsetzt.

Herausforderungen und Missverständnisse

Ein großes Missverständnis ist, dass Genderfragen als Zusatzaufgabe betrachtet werden. Dr. Dellenbaugh-Losse plädiert dafür, inklusive Ansätze von Anfang an in die Planung zu integrieren, um Barrieren abzubauen und eine gerechte Nutzung öffentlicher Räume zu gewährleisten.

Ressourcen und Empfehlungen

Für alle, die sich intensiver mit inklusiver Stadtentwicklung auseinandersetzen wollen, empfiehlt Dr. Dellenbaugh-Losse verschiedene Ressourcen, darunter ihre eigene Webseite und Bücher zu gendergerechter Stadtplanung. Sie ermutigt dazu, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und aktiv an der Diskussion teilzuhaben.

Einführung in die inklusive Stadtentwicklung

In dieser Episode wird die Bedeutung von inklusiver und gendergerechter Stadtentwicklung beleuchtet. Aline Freikien führt durch das Gespräch mit Dr. Mary Dellenbaugh-Losse, die erklärt, dass Stadtplanung nicht nur technische Aspekte, sondern auch die vielfältigen Bedürfnisse der Bevölkerung berücksichtigen muss.

Max-Mustermann-Effekt und seine Folgen

Dr. Dellenbaugh-Losse kritisiert das gängige Bild des "Durchschnittsmenschen", das oft männlich, jung und körperlich fit ist. Diese Perspektive ignoriert die Bedürfnisse von Frauen, älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, die in der Stadtplanung nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Stadtplanung und soziale Sicherheit

Ein zentrales Thema ist die Gestaltung von Städten, die Sicherheit und Zugänglichkeit für alle fördern. Dr. Dellenbaugh-Losse betont die Bedeutung von nutzungsgemischten Stadtteilen und der sozialen Kontrolle, um ein Sicherheitsgefühl zu schaffen, insbesondere für Frauen und Mädchen.

Beispiele erfolgreicher Stadtentwicklung

Wien und Ömöo werden als Vorreiter in der gendergerechten Stadtplanung genannt. Wien hat über 30 Jahre Erfahrung in der Integration von Genderbelangen in die Stadtplanung, während Ömöo innovative Ansätze zur Gestaltung von öffentlichen Räumen umsetzt.

Herausforderungen und Missverständnisse

Ein großes Missverständnis ist, dass Genderfragen als Zusatzaufgabe betrachtet werden. Dr. Dellenbaugh-Losse plädiert dafür, inklusive Ansätze von Anfang an in die Planung zu integrieren, um Barrieren abzubauen und eine gerechte Nutzung öffentlicher Räume zu gewährleisten.

Ressourcen und Empfehlungen

Für alle, die sich intensiver mit inklusiver Stadtentwicklung auseinandersetzen wollen, empfiehlt Dr. Dellenbaugh-Losse verschiedene Ressourcen, darunter ihre eigene Webseite und Bücher zu gendergerechter Stadtplanung. Sie ermutigt dazu, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und aktiv an der Diskussion teilzuhaben.

Zwischen Matheunterricht und Senatsterminen

20.05.2026

Rolle des LSA und Aufgabenbereich

Der Landesschülerausschuss Berlin vertritt die Interessen der Berliner Schülerinnen und Schüler hauptsächlich im Bereich Bildungspolitik. Er wirkt in der Öffentlichkeit und gegenüber Politik mit, formuliert Positionspapiere und nimmt Einfluss auf Parlamente, Ministerien und Schulen. Die Mitglieder werden aus drei Ebenen gewählt, wodurch Unterricht, Schulalltag und Bildungsfragen in den Fokus rücken, während andere Themen oft an die Zuständigkeiten gebunden bleiben.

Arbeitsweise, Zeitaufwand und Struktur

Die Arbeit erfolgt als Freiwilligen-Engagement mit erheblichem Zeitaufwand, oft über Abendstunden und Wochenenden. Der Vorstand trifft sich regelmäßig, Klausurtagungen finden statt, und der Austausch mit Bezirken, Ministerien sowie anderen LSAs bleibt zentral. Die Organisation setzt auf interne Abstimmung, Transparenz und Austausch, um die Sicht der Jugendlichen zu vertreten und zu verankern.

Zentrale Themen, Kampagnen und Erfolge

Zu den Kernzielen gehören Strukturreformen wie der Nachteilsausgleich, die Entlastung von Hausaufgaben und digitale Schule. Kampagnen, etwa eine Kondominitiative, sollen Bildung anregen und praktische Informationsangebote schaffen. Erfolge umfassen langfristige Bildungsentscheidungen sowie Beteiligung an politischen Prozessen, auch wenn konkrete Gesetze oft auf anderen Schultern ruhen.

Wirkung, Repräsentation und Abschlussgedanke

Der LSA arbeitet daran, ernst genommen zu werden, und betont die Bedeutung jugendlicher Perspektiven in politischen Debatten. Diversität wird dabei als Auftrag gesehen, Barrieren abzubauen und breitere Teilhabe zu ermöglichen. Der Abschlussgedanke unterstreicht, dass Schülervertretung als legitime Stimme gilt, deren Anliegen konstruktiv eingeordnet und geachtet werden sollten.

Rolle des LSA und Aufgabenbereich

Der Landesschülerausschuss Berlin vertritt die Interessen der Berliner Schülerinnen und Schüler hauptsächlich im Bereich Bildungspolitik. Er wirkt in der Öffentlichkeit und gegenüber Politik mit, formuliert Positionspapiere und nimmt Einfluss auf Parlamente, Ministerien und Schulen. Die Mitglieder werden aus drei Ebenen gewählt, wodurch Unterricht, Schulalltag und Bildungsfragen in den Fokus rücken, während andere Themen oft an die Zuständigkeiten gebunden bleiben.

Arbeitsweise, Zeitaufwand und Struktur

Die Arbeit erfolgt als Freiwilligen-Engagement mit erheblichem Zeitaufwand, oft über Abendstunden und Wochenenden. Der Vorstand trifft sich regelmäßig, Klausurtagungen finden statt, und der Austausch mit Bezirken, Ministerien sowie anderen LSAs bleibt zentral. Die Organisation setzt auf interne Abstimmung, Transparenz und Austausch, um die Sicht der Jugendlichen zu vertreten und zu verankern.

Zentrale Themen, Kampagnen und Erfolge

Zu den Kernzielen gehören Strukturreformen wie der Nachteilsausgleich, die Entlastung von Hausaufgaben und digitale Schule. Kampagnen, etwa eine Kondominitiative, sollen Bildung anregen und praktische Informationsangebote schaffen. Erfolge umfassen langfristige Bildungsentscheidungen sowie Beteiligung an politischen Prozessen, auch wenn konkrete Gesetze oft auf anderen Schultern ruhen.

Wirkung, Repräsentation und Abschlussgedanke

Der LSA arbeitet daran, ernst genommen zu werden, und betont die Bedeutung jugendlicher Perspektiven in politischen Debatten. Diversität wird dabei als Auftrag gesehen, Barrieren abzubauen und breitere Teilhabe zu ermöglichen. Der Abschlussgedanke unterstreicht, dass Schülervertretung als legitime Stimme gilt, deren Anliegen konstruktiv eingeordnet und geachtet werden sollten.

Classroom China

16.03.2026

Gemeinschaftsgefühl und räumliche Möglichkeiten

Die Schülerinnen beschreiben eine Schule als Ort jenseits reiner Unterrichtsverpflichtungen: Sportflächen, Aula, Lernräume und Räume, in denen Freundschaften entstehen und gepflegt werden. Das Ambassadors-Programm erleichtert den Einstieg und sorgt für Orientierung. Die Schule vermittelt ein Gefühl von Zugehörigkeit, indem sie nach dem Unterricht Begegnungen ermöglicht und Räume für gemeinsames Lernen, Austausch und sportliche Aktivitäten bereitstellt.

Sprachliche Herausforderungen und Lernbegleitung

Zu Beginn herrschen Unsicherheit und Sprachbarrieren, die durch unterstützende Lehrerinnen, Übersetzungshilfen und begleitende Englisch-Teams gemildert werden. Nach und nach entwickeln die Betroffenen Selbstvertrauen im Ausdruck, während zusätzliche Lernzeiten und individuelle Ansprechpartner helfen, Inhalte besser zu verstehen und sich in der neuen Sprache wohler zu fühlen.

Vielfalt der Angebote und Lernkultur

Neben dem regulären Unterricht gibt es ein breites Spektrum an Lernformen: Lernzentren, Blockzeiten, Übungs- und Nachhilfeangebote sowie AGs und Service-Projekte, die Gemeinschaft unterstützen. Der Unterricht verbindet fachliche Tiefe mit praktischer Anwendung, Reflexion und Kooperation. Noten setzen sich aus Leistung, Reflexion und Forschungsfähigkeit zusammen, was eine ganzheitliche Lernkultur fördert.

Elternbeteiligung, Freizeit und Zukunftsperspektiven

Eltern nehmen eine aktive Rolle ein, Begegnungen und regelmäßige Gespräche festigen Beziehungen zwischen Schule, Familie und Gemeinschaft. Nachmittags- und Wochenendangebote, Cafés, Lernzonen und sportliche Turniere laden zum Austausch ein. Für die Zukunft bleiben internationale Perspektiven offen, während zentrale Erfahrungen der Schule einen bleibenden Eindruck von Vielfalt, Unterstützung und eigenständigem Lernen hinterlassen.

Gemeinschaftsgefühl und räumliche Möglichkeiten

Die Schülerinnen beschreiben eine Schule als Ort jenseits reiner Unterrichtsverpflichtungen: Sportflächen, Aula, Lernräume und Räume, in denen Freundschaften entstehen und gepflegt werden. Das Ambassadors-Programm erleichtert den Einstieg und sorgt für Orientierung. Die Schule vermittelt ein Gefühl von Zugehörigkeit, indem sie nach dem Unterricht Begegnungen ermöglicht und Räume für gemeinsames Lernen, Austausch und sportliche Aktivitäten bereitstellt.

Sprachliche Herausforderungen und Lernbegleitung

Zu Beginn herrschen Unsicherheit und Sprachbarrieren, die durch unterstützende Lehrerinnen, Übersetzungshilfen und begleitende Englisch-Teams gemildert werden. Nach und nach entwickeln die Betroffenen Selbstvertrauen im Ausdruck, während zusätzliche Lernzeiten und individuelle Ansprechpartner helfen, Inhalte besser zu verstehen und sich in der neuen Sprache wohler zu fühlen.

Vielfalt der Angebote und Lernkultur

Neben dem regulären Unterricht gibt es ein breites Spektrum an Lernformen: Lernzentren, Blockzeiten, Übungs- und Nachhilfeangebote sowie AGs und Service-Projekte, die Gemeinschaft unterstützen. Der Unterricht verbindet fachliche Tiefe mit praktischer Anwendung, Reflexion und Kooperation. Noten setzen sich aus Leistung, Reflexion und Forschungsfähigkeit zusammen, was eine ganzheitliche Lernkultur fördert.

Elternbeteiligung, Freizeit und Zukunftsperspektiven

Eltern nehmen eine aktive Rolle ein, Begegnungen und regelmäßige Gespräche festigen Beziehungen zwischen Schule, Familie und Gemeinschaft. Nachmittags- und Wochenendangebote, Cafés, Lernzonen und sportliche Turniere laden zum Austausch ein. Für die Zukunft bleiben internationale Perspektiven offen, während zentrale Erfahrungen der Schule einen bleibenden Eindruck von Vielfalt, Unterstützung und eigenständigem Lernen hinterlassen.