sicher & gesund
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sicher & gesund

BG RCI

Beschreibung

Wie lassen sich Arbeitsbedingungen im betrieblichen Alltag gesund gestalten – trotz Zeitdruck, Personalmangel und stetiger Veränderung?


In „sicher & gesund“ übersetzen wir Prävention in konkrete, umsetzbare Schritte. Anhand realer Fälle zeigen wir, was in der Praxis wirkt, ordnen Situationen wissenschaftlich ein und leiten klare Empfehlungen ab.

Themen: Ergonomie (psychische und physische Belastungen), arbeitsmedizinische Vorsorge, Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), gesunde Führung u. v. m.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Die letzten Arbeitsjahre: Übergang oder wertvolle Lebenszeit?

07.08.2026

Gesellschaftliche Notwendigkeiten vs. individuelle Interessen

Die Diskussion beleuchtet die oft naive Vorstellung, dass individuelle Interessen hinter gesellschaftlichen Notwendigkeiten zurückstehen sollten. Es wird betont, dass eine offene Kommunikation zwischen Führungskräften und Beschäftigten notwendig ist, um Orientierung zu schaffen.

Die letzten Arbeitsjahre: Übergang oder wertvolle Lebenszeit?

Die Episode behandelt die Frage, ob die letzten Arbeitsjahre als Übergangsphase oder als wertvolle Lebensjahre betrachtet werden sollten. Viele Beschäftigte signalisieren den Wunsch, länger zu arbeiten, äußern dies jedoch selten offen.

Der Experte: Professor Hans-Martin Hasselhorn

Professor Hasselhorn, Leiter des Fachbereichs Arbeitswissenschaft, erklärt seine Forschung zu Arbeitsfähigkeit und den Übergang in den Ruhestand. Er hebt hervor, dass viele ältere Beschäftigte bereits Jahre vor dem tatsächlichen Ruhestand über ihre Pläne nachdenken.

Bedarf an frühzeitiger Auseinandersetzung

Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit dem Thema Ruhestand wird als wichtig erachtet. Führungskräfte sollten aktiv das Gespräch suchen und individuelle Lösungen anbieten, um die Arbeitsbedingungen für ältere Beschäftigte zu verbessern.

Gesundheit und Arbeitsbedingungen

Die Gesundheit der Beschäftigten ist entscheidend. Verbesserte Arbeitsbedingungen können dazu führen, dass Beschäftigte länger arbeiten möchten. Faktoren wie Entscheidungsspielraum und Flexibilität spielen eine wichtige Rolle.

Führung und Unternehmenskultur

Führungskräfte sollten eine offene Gesprächskultur fördern und die Gesundheitskultur im Unternehmen stärken. Eine wertschätzende Verabschiedung von scheidenden Beschäftigten ist ebenso wichtig für die Unternehmensdynamik.

Rentenreform und soziale Ungleichheit

Die Diskussion um die Rentenreform zeigt, dass unterschiedliche soziale Gruppen unterschiedlich stark betroffen sind. Die Reform könnte vor allem die sozial schwächeren Gruppen benachteiligen.

Wertvolle Lebensjahre aktiv gestalten

Die Kernbotschaft ist, dass ältere Beschäftigte ihre letzten Arbeitsjahre aktiv gestalten sollten. Offene Gespräche und die Berücksichtigung individueller Bedürfnisse sind wichtig, um Arbeit als wertvoll zu erleben.

Gesellschaftliche Notwendigkeiten vs. individuelle Interessen

Die Diskussion beleuchtet die oft naive Vorstellung, dass individuelle Interessen hinter gesellschaftlichen Notwendigkeiten zurückstehen sollten. Es wird betont, dass eine offene Kommunikation zwischen Führungskräften und Beschäftigten notwendig ist, um Orientierung zu schaffen.

Die letzten Arbeitsjahre: Übergang oder wertvolle Lebenszeit?

Die Episode behandelt die Frage, ob die letzten Arbeitsjahre als Übergangsphase oder als wertvolle Lebensjahre betrachtet werden sollten. Viele Beschäftigte signalisieren den Wunsch, länger zu arbeiten, äußern dies jedoch selten offen.

Der Experte: Professor Hans-Martin Hasselhorn

Professor Hasselhorn, Leiter des Fachbereichs Arbeitswissenschaft, erklärt seine Forschung zu Arbeitsfähigkeit und den Übergang in den Ruhestand. Er hebt hervor, dass viele ältere Beschäftigte bereits Jahre vor dem tatsächlichen Ruhestand über ihre Pläne nachdenken.

Bedarf an frühzeitiger Auseinandersetzung

Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit dem Thema Ruhestand wird als wichtig erachtet. Führungskräfte sollten aktiv das Gespräch suchen und individuelle Lösungen anbieten, um die Arbeitsbedingungen für ältere Beschäftigte zu verbessern.

Gesundheit und Arbeitsbedingungen

Die Gesundheit der Beschäftigten ist entscheidend. Verbesserte Arbeitsbedingungen können dazu führen, dass Beschäftigte länger arbeiten möchten. Faktoren wie Entscheidungsspielraum und Flexibilität spielen eine wichtige Rolle.

Führung und Unternehmenskultur

Führungskräfte sollten eine offene Gesprächskultur fördern und die Gesundheitskultur im Unternehmen stärken. Eine wertschätzende Verabschiedung von scheidenden Beschäftigten ist ebenso wichtig für die Unternehmensdynamik.

Rentenreform und soziale Ungleichheit

Die Diskussion um die Rentenreform zeigt, dass unterschiedliche soziale Gruppen unterschiedlich stark betroffen sind. Die Reform könnte vor allem die sozial schwächeren Gruppen benachteiligen.

Wertvolle Lebensjahre aktiv gestalten

Die Kernbotschaft ist, dass ältere Beschäftigte ihre letzten Arbeitsjahre aktiv gestalten sollten. Offene Gespräche und die Berücksichtigung individueller Bedürfnisse sind wichtig, um Arbeit als wertvoll zu erleben.

Mehr Flexibilität, mehr Verantwortung: wann wird weniger Arbeitsschutz zum Risiko?

26.06.2026

Einführung in das Thema Arbeitsschutz

Der Podcast befasst sich mit der Flexibilisierung im Arbeitsschutz, insbesondere im Hinblick auf Arbeitszeiten. Moderator Clemens Köstner spricht mit Dr. Harald Wellhäuser über die Notwendigkeit, Flexibilität zu ermöglichen, ohne die Schutzfunktionen zu gefährden.

Beruflicher Hintergrund und Auftrag

Dr. Wellhäuser erläutert seinen beruflichen Werdegang und seine Verantwortung im Bereich Prävention bei der BGRCI. Er betont die Bedeutung der Unternehmensberatung zur Vermeidung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten.

Flexibilisierung und Bürokratieabbau

Die Diskussion dreht sich um die Balance zwischen notwendiger Flexibilisierung und der Gefahr einer Verschlechterung des Arbeitsschutzniveaus. Wellhäuser hinterfragt, ob Bürokratieabbau tatsächlich zu einem besseren Arbeitsschutz führt oder ob er zusätzliche Verantwortung auf die Unternehmer abwälzt.

Die Rolle des Unternehmers

Unternehmer sind verantwortlich für die Gefährdungsbeurteilung und müssen die individuelle Situation im Unternehmen berücksichtigen. Es wird diskutiert, wie wichtig die Qualifikation der Beschäftigten ist, um die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten.

Gesundheitliche Folgen von Arbeitszeitflexibilisierung

Es wird auf die Risiken eingegangen, die mit einer Erhöhung der Arbeitszeit einhergehen, wie psychische und physische Gesundheitsprobleme. Wellhäuser betont die Notwendigkeit, die Erholungszeit der Arbeitnehmer zu respektieren.

Fazit und Handlungsempfehlungen

Abschließend fasst Dr. Wellhäuser drei wichtige Botschaften zusammen: Verantwortung wahrnehmen, Zielkonflikte abwägen und qualifizierte Beratung in Anspruch nehmen. Die Flexibilisierung im Arbeitsschutz sollte so gestaltet werden, dass alle Zielkonflikte berücksichtigt werden.

Einführung in das Thema Arbeitsschutz

Der Podcast befasst sich mit der Flexibilisierung im Arbeitsschutz, insbesondere im Hinblick auf Arbeitszeiten. Moderator Clemens Köstner spricht mit Dr. Harald Wellhäuser über die Notwendigkeit, Flexibilität zu ermöglichen, ohne die Schutzfunktionen zu gefährden.

Beruflicher Hintergrund und Auftrag

Dr. Wellhäuser erläutert seinen beruflichen Werdegang und seine Verantwortung im Bereich Prävention bei der BGRCI. Er betont die Bedeutung der Unternehmensberatung zur Vermeidung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten.

Flexibilisierung und Bürokratieabbau

Die Diskussion dreht sich um die Balance zwischen notwendiger Flexibilisierung und der Gefahr einer Verschlechterung des Arbeitsschutzniveaus. Wellhäuser hinterfragt, ob Bürokratieabbau tatsächlich zu einem besseren Arbeitsschutz führt oder ob er zusätzliche Verantwortung auf die Unternehmer abwälzt.

Die Rolle des Unternehmers

Unternehmer sind verantwortlich für die Gefährdungsbeurteilung und müssen die individuelle Situation im Unternehmen berücksichtigen. Es wird diskutiert, wie wichtig die Qualifikation der Beschäftigten ist, um die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten.

Gesundheitliche Folgen von Arbeitszeitflexibilisierung

Es wird auf die Risiken eingegangen, die mit einer Erhöhung der Arbeitszeit einhergehen, wie psychische und physische Gesundheitsprobleme. Wellhäuser betont die Notwendigkeit, die Erholungszeit der Arbeitnehmer zu respektieren.

Fazit und Handlungsempfehlungen

Abschließend fasst Dr. Wellhäuser drei wichtige Botschaften zusammen: Verantwortung wahrnehmen, Zielkonflikte abwägen und qualifizierte Beratung in Anspruch nehmen. Die Flexibilisierung im Arbeitsschutz sollte so gestaltet werden, dass alle Zielkonflikte berücksichtigt werden.

Burnout verstehen: Was chronischer Stress bei der Arbeit auslösen kann

30.04.2026

Burnout als Belastung durch chronischen Arbeitsstress

Burnout wird nicht als eigenständige Erkrankung gesehen, sondern als Syndrom, das aus langanhaltendem Stress am Arbeitsplatz entsteht. Es gibt Überschneidungen mit Depressionen; Unterschiede ergeben sich vor allem aus der Arbeitsfokussierung. Private Belastungen können Erschöpfung verursachen, fließen aber nicht in eine Burnout-Diagnose ein. Die Einschätzung erfolgt durch Fachärztinnen, Psychologinnen oder Psychotherapeutinnen.

Ursachen und Arbeitsbedingungen

Kernfaktoren sind Personalmangel, überlange Arbeitszeiten, neue Mitarbeitende mit zu hoher Verantwortung, fehlende Pausen und geringe Handlungsspielräume. Führungskräfte unter Druck verstärken oft die Belastung, während Unterstützung im Team vorhanden, von oben aber selten ausreichend gegeben ist. Psychische Belastungen entstehen durch eine Kombination aus Mangel an Ressourcen, Zeitdruck und Konflikten am Arbeitsplatz.

Stellhebel in der Praxis

Wichtige Schritte umfassen systematische Gefährdungsbeurteilungen, Einbindung des Arbeitsschutzausschusses, Betriebsärztinnen sowie Personalrat, um Ursachen zu erkennen und Lösungen zu entwickeln. Strukturen wie betriebliches Gesundheitsmanagement oder ein Employee Assistance Program können helfen, Ansprechpartner und Unterstützung bereitzustellen. Technische und organisatorische Maßnahmen sollten Vorrang vor individuellen Stressbewältigungsmaßnahmen haben.

Unterstützung und Folgerungen

Für Betroffene übernimmt in der Regel die Krankenkasse die Unterstützung, während die Unfallversicherung Burnout selbst nicht als Leistungsfall anerkennt. Ein betriebliches Eingliederungsmanagement ermöglicht die schrittweise Rückkehr in die Arbeit und die Anpassung der Arbeitsbedingungen. Kernbotschaften legen nahe, dass Burnout durch chronischen Arbeitsstress entsteht, Arbeitsbedingungen dessen Entstehung beeinflussen und eine gezielte Betrachtung der Arbeitsbedingungen notwendig ist.

Burnout als Belastung durch chronischen Arbeitsstress

Burnout wird nicht als eigenständige Erkrankung gesehen, sondern als Syndrom, das aus langanhaltendem Stress am Arbeitsplatz entsteht. Es gibt Überschneidungen mit Depressionen; Unterschiede ergeben sich vor allem aus der Arbeitsfokussierung. Private Belastungen können Erschöpfung verursachen, fließen aber nicht in eine Burnout-Diagnose ein. Die Einschätzung erfolgt durch Fachärztinnen, Psychologinnen oder Psychotherapeutinnen.

Ursachen und Arbeitsbedingungen

Kernfaktoren sind Personalmangel, überlange Arbeitszeiten, neue Mitarbeitende mit zu hoher Verantwortung, fehlende Pausen und geringe Handlungsspielräume. Führungskräfte unter Druck verstärken oft die Belastung, während Unterstützung im Team vorhanden, von oben aber selten ausreichend gegeben ist. Psychische Belastungen entstehen durch eine Kombination aus Mangel an Ressourcen, Zeitdruck und Konflikten am Arbeitsplatz.

Stellhebel in der Praxis

Wichtige Schritte umfassen systematische Gefährdungsbeurteilungen, Einbindung des Arbeitsschutzausschusses, Betriebsärztinnen sowie Personalrat, um Ursachen zu erkennen und Lösungen zu entwickeln. Strukturen wie betriebliches Gesundheitsmanagement oder ein Employee Assistance Program können helfen, Ansprechpartner und Unterstützung bereitzustellen. Technische und organisatorische Maßnahmen sollten Vorrang vor individuellen Stressbewältigungsmaßnahmen haben.

Unterstützung und Folgerungen

Für Betroffene übernimmt in der Regel die Krankenkasse die Unterstützung, während die Unfallversicherung Burnout selbst nicht als Leistungsfall anerkennt. Ein betriebliches Eingliederungsmanagement ermöglicht die schrittweise Rückkehr in die Arbeit und die Anpassung der Arbeitsbedingungen. Kernbotschaften legen nahe, dass Burnout durch chronischen Arbeitsstress entsteht, Arbeitsbedingungen dessen Entstehung beeinflussen und eine gezielte Betrachtung der Arbeitsbedingungen notwendig ist.