Brandwissen
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Brandwissen

proWissen Potsdam e.V.

Beschreibung

Wie klingt Wissenschaft, wenn Jugendliche die Fragen stellen?
In BRANDWISSEN treffen junge Menschen auf Forschende aus Brandenburg – direkt, neugierig und auf Augenhöhe.

Ob Mikroplastik im Körper, Insekten als Nahrungsmittel der Zukunft, Sicherheitspolitik oder Galaxienentstehung: In jeder Folge geht es um brandaktuelle Forschung, gesellschaftlich relevante Themen und überraschende Perspektiven.

Produziert wird BRANDWISSEN von proWissen Potsdam e. V. – dem Netzwerk der wissenschaftlichen Einrichtungen in der Region. Mit über 80 Instituten und 20 Hochschulen als Mitgliedern verknüpfen wir Expertise mit frischen Fragen aus der nächsten Generation.

Ein Podcast für alle, die neugierig sind – und bleiben wollen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Freie Wissenschaft stärkt Brandenburg

01.09.2026

Einführung in die Wissenschaftsfreiheit

In dieser Sonderfolge von Brandwissen wird die Bedeutung der Wissenschaftsfreiheit thematisiert. Wissenschaft lebt von Neugier und der Freiheit, Fragen zu stellen, steht jedoch zunehmend unter Druck durch politische Umstände und Desinformation. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat ein Positionspapier veröffentlicht, um die Resilienz der Wissenschaft zu stärken. Die Wissenschaftsministerinnen aus Brandenburg und Baden-Württemberg haben eine Veranstaltung zur Resilienz des deutschen Wissenschaftssystems initiiert.

Vorstellung der Gäste

Nicole Friedlein, juristische Mitarbeiterin, und Volker Rachold, Geowissenschaftler und Leiter des Deutschen Arktisbüros, diskutieren die Herausforderungen der Wissenschaftsfreiheit aus verschiedenen Perspektiven.

Begriff der Freiheit in der Wissenschaft

Freiheit wird als die Möglichkeit verstanden, selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen, die jedoch auch Verantwortung mit sich bringen. Die Wissenschaftsfreiheit ist im Grundgesetz verankert und schützt Forscher vor staatlichen Übergriffen, während gleichzeitig eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft besteht.

Die Resilienz der Wissenschaft

Die Resilienz der Wissenschaft wird als Fähigkeit beschrieben, sich unter Druck zu behaupten und weiterhin Erkenntnisse zu gewinnen. Es wird auf die Bedrohungen durch finanzielle Abhängigkeiten und politische Einflussnahme hingewiesen, die die Unabhängigkeit der Forschung gefährden können.

Wissenschaft und Politik

Ein starkes Vertrauen der Gesellschaft in die Wissenschaft ist entscheidend für eine gesunde Demokratie. Politische Entscheidungen sollten auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren, um informierte Entscheidungen zu ermöglichen.

Rolle der Wissenschaftskommunikation

Wissenschaftskommunikation spielt eine wesentliche Rolle dabei, die Gesellschaft für wissenschaftliche Themen zu sensibilisieren und den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu fördern. Der Podcast Brandwissen trägt dazu bei, komplexe Themen verständlich zu machen und verschiedene Perspektiven zu beleuchten.

Ausblick in die Zukunft

In zehn Jahren sollte es möglich sein, dass zukünftige Generationen in einer ebenso freien und unabhängigen Wissenschaft arbeiten können, wie es die heutigen Wissenschaftler tun. Die Resilienz der Wissenschaft und die Stärkung der Demokratie hängen eng miteinander zusammen.

Einführung in die Wissenschaftsfreiheit

In dieser Sonderfolge von Brandwissen wird die Bedeutung der Wissenschaftsfreiheit thematisiert. Wissenschaft lebt von Neugier und der Freiheit, Fragen zu stellen, steht jedoch zunehmend unter Druck durch politische Umstände und Desinformation. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat ein Positionspapier veröffentlicht, um die Resilienz der Wissenschaft zu stärken. Die Wissenschaftsministerinnen aus Brandenburg und Baden-Württemberg haben eine Veranstaltung zur Resilienz des deutschen Wissenschaftssystems initiiert.

Vorstellung der Gäste

Nicole Friedlein, juristische Mitarbeiterin, und Volker Rachold, Geowissenschaftler und Leiter des Deutschen Arktisbüros, diskutieren die Herausforderungen der Wissenschaftsfreiheit aus verschiedenen Perspektiven.

Begriff der Freiheit in der Wissenschaft

Freiheit wird als die Möglichkeit verstanden, selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen, die jedoch auch Verantwortung mit sich bringen. Die Wissenschaftsfreiheit ist im Grundgesetz verankert und schützt Forscher vor staatlichen Übergriffen, während gleichzeitig eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft besteht.

Die Resilienz der Wissenschaft

Die Resilienz der Wissenschaft wird als Fähigkeit beschrieben, sich unter Druck zu behaupten und weiterhin Erkenntnisse zu gewinnen. Es wird auf die Bedrohungen durch finanzielle Abhängigkeiten und politische Einflussnahme hingewiesen, die die Unabhängigkeit der Forschung gefährden können.

Wissenschaft und Politik

Ein starkes Vertrauen der Gesellschaft in die Wissenschaft ist entscheidend für eine gesunde Demokratie. Politische Entscheidungen sollten auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren, um informierte Entscheidungen zu ermöglichen.

Rolle der Wissenschaftskommunikation

Wissenschaftskommunikation spielt eine wesentliche Rolle dabei, die Gesellschaft für wissenschaftliche Themen zu sensibilisieren und den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu fördern. Der Podcast Brandwissen trägt dazu bei, komplexe Themen verständlich zu machen und verschiedene Perspektiven zu beleuchten.

Ausblick in die Zukunft

In zehn Jahren sollte es möglich sein, dass zukünftige Generationen in einer ebenso freien und unabhängigen Wissenschaft arbeiten können, wie es die heutigen Wissenschaftler tun. Die Resilienz der Wissenschaft und die Stärkung der Demokratie hängen eng miteinander zusammen.

#25 Geschichte begreifen, Demokratie stärken – Was Gedenkstätten bewirken können

25.08.2026

Die Bedeutung von Gedenkstätten

Der Podcast thematisiert die unterschiedliche Wahrnehmung von Gedenkstätten, insbesondere der Gedenkstätte an der Lindenstraße in Potsdam, die zwei Diktaturen, die NS-Diktatur und die SED-Diktatur, erlebt hat. Michael Siems, ein Historiker, spricht über die emotionale Distanz, die er durch seine tägliche Arbeit entwickelt hat, und die Reaktionen von Besuchern, besonders von jungen Menschen.

Die Rolle der Gedenkstätten in der Bildung

Siems betont, dass Gedenkstätten nicht als alleinige Bildungsinstanzen fungieren können. Der Besuch sollte in ein umfassendes Bildungskonzept eingebettet sein und erfordert eine kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte. Hohe Erwartungen an die Wirkung eines Besuchs sind unrealistisch.

Forschung und moderne Ansätze

Die Gedenkstätte Lindenstraße verfolgt anwendungsbezogene Forschung, um Ausstellungen und Bildungsprojekte zu gestalten. Dazu gehört auch die Erstellung einer Graphic Novel, die Geschichten von Verfolgten sichtbar macht und jüngere Generationen anspricht.

Denkmalschutz und moderne Nutzung

Ein schwieriges Thema ist der Denkmalschutz, der sowohl den Erhalt historischer Orte als auch deren Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit sicherstellen muss. Der Balanceakt zwischen Tradition und moderner Nutzung ist essenziell für die gesellschaftliche Relevanz solcher Orte.

Dark Tourism und öffentliche Wahrnehmung

Der Podcast diskutiert auch die Herausforderungen des Massentourismus an Gedenkstätten. Während Siems eine hohe Besucherzahl wünscht, ist er besorgt über den Einfluss von Kommerzialisierung und unangemessenem Verhalten an diesen Orten.

Gedenken und Zukunft

Abschließend wird betont, dass Gedenken nicht die Zukunft blockieren, sondern als Fundament für eine bessere Gestaltung dienen sollte. Gedenkstätten müssen sich weiterentwickeln und auf die Bedürfnisse einer diversifizierten Gesellschaft eingehen.

Die Bedeutung von Gedenkstätten

Der Podcast thematisiert die unterschiedliche Wahrnehmung von Gedenkstätten, insbesondere der Gedenkstätte an der Lindenstraße in Potsdam, die zwei Diktaturen, die NS-Diktatur und die SED-Diktatur, erlebt hat. Michael Siems, ein Historiker, spricht über die emotionale Distanz, die er durch seine tägliche Arbeit entwickelt hat, und die Reaktionen von Besuchern, besonders von jungen Menschen.

Die Rolle der Gedenkstätten in der Bildung

Siems betont, dass Gedenkstätten nicht als alleinige Bildungsinstanzen fungieren können. Der Besuch sollte in ein umfassendes Bildungskonzept eingebettet sein und erfordert eine kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte. Hohe Erwartungen an die Wirkung eines Besuchs sind unrealistisch.

Forschung und moderne Ansätze

Die Gedenkstätte Lindenstraße verfolgt anwendungsbezogene Forschung, um Ausstellungen und Bildungsprojekte zu gestalten. Dazu gehört auch die Erstellung einer Graphic Novel, die Geschichten von Verfolgten sichtbar macht und jüngere Generationen anspricht.

Denkmalschutz und moderne Nutzung

Ein schwieriges Thema ist der Denkmalschutz, der sowohl den Erhalt historischer Orte als auch deren Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit sicherstellen muss. Der Balanceakt zwischen Tradition und moderner Nutzung ist essenziell für die gesellschaftliche Relevanz solcher Orte.

Dark Tourism und öffentliche Wahrnehmung

Der Podcast diskutiert auch die Herausforderungen des Massentourismus an Gedenkstätten. Während Siems eine hohe Besucherzahl wünscht, ist er besorgt über den Einfluss von Kommerzialisierung und unangemessenem Verhalten an diesen Orten.

Gedenken und Zukunft

Abschließend wird betont, dass Gedenken nicht die Zukunft blockieren, sondern als Fundament für eine bessere Gestaltung dienen sollte. Gedenkstätten müssen sich weiterentwickeln und auf die Bedürfnisse einer diversifizierten Gesellschaft eingehen.

#24 Was steht in den Sternen? Eine Reise durch das Universum

11.08.2026

Ein Blick in den Sternenhimmel

Der Podcast beginnt mit einer faszinierenden Beschreibung des Sternenhimmels und der Idee, dass wir beim Blick in den Weltraum in die Vergangenheit schauen. Dr. Mirko Krumpe vom Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam erklärt, wie Astronomen wie Detektive arbeiten, um das Universum zu erforschen und die Geheimnisse der Galaxien zu enthüllen.

Die Faszination der Astrophysik

Dr. Krumpe reflektiert über seine Leidenschaft für das Fachgebiet und die Herausforderungen, die mit der Erforschung der Galaxien einhergehen. Er erklärt, dass Galaxien wie kleine Bausteine des Universums sind und dass das Verständnis von ihnen entscheidend ist, um die Physik des Universums zu begreifen.

Schwarze Löcher und ihre Geheimnisse

Ein zentrales Thema ist das Studium von schwarzen Löchern, die als extrem schwere Objekte beschrieben werden. Dr. Krumpe erläutert, wie sie entstehen und wie Astronomen sie durch die Materie, die sie absorbieren, indirekt beobachten können.

Die Rolle der Technologie in der Astronomie

Die Bedeutung von Teleskopen und Satelliten wird hervorgehoben, insbesondere das Instrument Formos, das in den kommenden Jahren dazu verwendet wird, Millionen von Objekten im Universum zu analysieren und viele astrophysikalische Fragen gleichzeitig zu beantworten.

Die Frage nach außerirdischem Leben

Abschließend wird die spannende Frage erörtert, ob wir im Universum allein sind. Dr. Krumpe betont, dass es in unserer Galaxie viele Sterne und Planeten gibt, die potentiell Leben beherbergen könnten, jedoch die Kommunikation mit diesen Lebensformen aufgrund der enormen Entfernungen äußerst schwierig ist.

Ein Blick in den Sternenhimmel

Der Podcast beginnt mit einer faszinierenden Beschreibung des Sternenhimmels und der Idee, dass wir beim Blick in den Weltraum in die Vergangenheit schauen. Dr. Mirko Krumpe vom Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam erklärt, wie Astronomen wie Detektive arbeiten, um das Universum zu erforschen und die Geheimnisse der Galaxien zu enthüllen.

Die Faszination der Astrophysik

Dr. Krumpe reflektiert über seine Leidenschaft für das Fachgebiet und die Herausforderungen, die mit der Erforschung der Galaxien einhergehen. Er erklärt, dass Galaxien wie kleine Bausteine des Universums sind und dass das Verständnis von ihnen entscheidend ist, um die Physik des Universums zu begreifen.

Schwarze Löcher und ihre Geheimnisse

Ein zentrales Thema ist das Studium von schwarzen Löchern, die als extrem schwere Objekte beschrieben werden. Dr. Krumpe erläutert, wie sie entstehen und wie Astronomen sie durch die Materie, die sie absorbieren, indirekt beobachten können.

Die Rolle der Technologie in der Astronomie

Die Bedeutung von Teleskopen und Satelliten wird hervorgehoben, insbesondere das Instrument Formos, das in den kommenden Jahren dazu verwendet wird, Millionen von Objekten im Universum zu analysieren und viele astrophysikalische Fragen gleichzeitig zu beantworten.

Die Frage nach außerirdischem Leben

Abschließend wird die spannende Frage erörtert, ob wir im Universum allein sind. Dr. Krumpe betont, dass es in unserer Galaxie viele Sterne und Planeten gibt, die potentiell Leben beherbergen könnten, jedoch die Kommunikation mit diesen Lebensformen aufgrund der enormen Entfernungen äußerst schwierig ist.