Tierarzt trifft Trainerin
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Tierarzt trifft Trainerin

Dr. Marco Schwan

Beschreibung

Pferdetierarzt Dr. Marco Schwan trifft Vielseitigkeitstrainerin Meike Weber – ehrliche Gespräche über Training, Gesundheit und Pferdesport.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Warm Up to Cool Down

23.05.2026

Turnieralltag und Warm-up vor dem Wettkampf

Die Gesprächspartner schildern Erfahrungen mit mehreren Turnierorten, Wetterbedingungen und der Bedeutung eines strukturierten Aufwärmens. Auf dem Abreiteplatz gilt es, Ruhe ins Pferd zu bringen, Vertrauen aufzubauen und die Aktivierung gezielt zu gestalten. Wichtig ist eine reale Einschätzung der Situation statt des Nachahmens anderer Reiter oder unnötigen Tests. Ziel ist, eine ruhige, rittige Vorbereitung zu schaffen, die zur Prüfung passt.

Aufwärmphase: Physiologie, Kopf und Planung

Es wird zwischen der Vorbereitung vor der Prüfung und dem direkten Warm-up unterschieden. Neben der physischen Vorbereitung spielen Kopf des Pferdes und der Reiter eine zentrale Rolle. Reiter sollten sich auf ihr eigenes Pferd konzentrieren, äußeren Stress ignorieren und eine rhythmische, aerobe Aufwärmphase bevorzugen. Vertrauen, Ruhe und eine klare Abfolge der Reize prägen diese Phase und reduzieren Stress im Parcours.

Praxis-Tipps: Training, Beobachtung und Erholung

Zusammenfassend geht es um angeleitete Trainingsbausteine, abgestimmt auf Parcours, Gelände und Dressur. Wichtige Punkte sind Ruhephasen, sinnvolle Sprünge, kontrollierte Belastung sowie regelmäßige Überwachung von Fitness und Wohlbefinden. Pulsmesser, Laktatwerte und Bauchgefühl dienen als Orientierung, aber echte Einschätzung kommt aus der regelmäßigen Beobachtung des Pferdes und der Reaktion im Training.

Cooldown, Nachsorge und Ausblick

Nach dem Wettkampf ist Ruhe wichtig: langsamer Abbau, Abtraben, Temperaturregulation und schrittweises Abkühlen. Ebenso bedeutsam ist die Kontrolle von Beinen, Glocken abnehmen und eine behutsame Mobilisation über Tage. Für die Zukunft stehen Monitoring, Planung und eine reflektierte Einschätzung der Belastung im Vordergrund, ebenso wie das Thema neuer Röntgenleitfaden als neues Diskussionsthema.

Turnieralltag und Warm-up vor dem Wettkampf

Die Gesprächspartner schildern Erfahrungen mit mehreren Turnierorten, Wetterbedingungen und der Bedeutung eines strukturierten Aufwärmens. Auf dem Abreiteplatz gilt es, Ruhe ins Pferd zu bringen, Vertrauen aufzubauen und die Aktivierung gezielt zu gestalten. Wichtig ist eine reale Einschätzung der Situation statt des Nachahmens anderer Reiter oder unnötigen Tests. Ziel ist, eine ruhige, rittige Vorbereitung zu schaffen, die zur Prüfung passt.

Aufwärmphase: Physiologie, Kopf und Planung

Es wird zwischen der Vorbereitung vor der Prüfung und dem direkten Warm-up unterschieden. Neben der physischen Vorbereitung spielen Kopf des Pferdes und der Reiter eine zentrale Rolle. Reiter sollten sich auf ihr eigenes Pferd konzentrieren, äußeren Stress ignorieren und eine rhythmische, aerobe Aufwärmphase bevorzugen. Vertrauen, Ruhe und eine klare Abfolge der Reize prägen diese Phase und reduzieren Stress im Parcours.

Praxis-Tipps: Training, Beobachtung und Erholung

Zusammenfassend geht es um angeleitete Trainingsbausteine, abgestimmt auf Parcours, Gelände und Dressur. Wichtige Punkte sind Ruhephasen, sinnvolle Sprünge, kontrollierte Belastung sowie regelmäßige Überwachung von Fitness und Wohlbefinden. Pulsmesser, Laktatwerte und Bauchgefühl dienen als Orientierung, aber echte Einschätzung kommt aus der regelmäßigen Beobachtung des Pferdes und der Reaktion im Training.

Cooldown, Nachsorge und Ausblick

Nach dem Wettkampf ist Ruhe wichtig: langsamer Abbau, Abtraben, Temperaturregulation und schrittweises Abkühlen. Ebenso bedeutsam ist die Kontrolle von Beinen, Glocken abnehmen und eine behutsame Mobilisation über Tage. Für die Zukunft stehen Monitoring, Planung und eine reflektierte Einschätzung der Belastung im Vordergrund, ebenso wie das Thema neuer Röntgenleitfaden als neues Diskussionsthema.

Sattel- und Gebissanpassung – Spezial mit Gast Stefanie Bergsten

26.03.2026

Grundbegriffe und Akteure

Das Gespräch klärt, wie Begriffe wie Sattler, Sattel- oder Bitfitting zusammenhängen. Ein Sattler ist ein Handwerker, der Sättel baut; ein Saddle fitter (englisch) fokussiert die Passform auf Pferd und Reiter. Expertenwissen wird von Stefanie Bergsten, Vertreterin einer Sattelmarke, eingebracht. Ziel ist, zu verstehen, wie Sattel, Pferd und Reiter gemeinsam funktionieren und wo Erfahrung entscheidend ist.

Satteltypen, Aufbau und Passform

Es geht um verschiedene Sättel: Quarter-, Hunter-, Dressur-, Vielseitigkeits- und Springsättel; Westernsättel sind ebenfalls Thema. Bäume aus Kunststoff oder Federstahl liefern unterschiedliche Federungen. Der Sattel soll balanced liegen, Front- und Rückseite frei bleiben und die Schulter nicht einschränken. Die richtige Länge hängt vom Pferd, Gewicht des Reiters und Aktivität ab; der Sattel muss Bewegungen zulassen.

Wichtige Passformprinzipien

Wichtige Punkte sind Abstand zum Widerrist, Platzierung der Kammer und die Balance des Sattels unter dem Reiter. Die Passform hängt davon ab, wie Schulterfreiheit, Muskulatur und Rücken des Pferdes arbeiten. Tests während Bewegung sind essenziell, da Standmessungen kein vollständiges Bild liefern. Auch der Gurt beeinflusst Lage, Druck und Stabilität; eine gute Passform bedeutet minimale Druckspitzen und maximale Bewegungsfreiheit.

Gebiss und Bitfitting

Beim Gebiss geht es um Breite, Endstücke und Material. Die gängigste Größe liegt bei 12,5 cm, größere Maße für Wassertrensen, Kleinere für Kandaren. Weiche, dünne Gebisse werden oft jungen Pferden empfohlen, um Zunge und Gaumen nicht zu belasten. Gebisswahl und -wechsel sollten getestet werden, um Langzeitkomfort und Biomechanik zu berücksichtigen; Ziel ist eine passende Einwirkung, keine Überlastung.

Grundbegriffe und Akteure

Das Gespräch klärt, wie Begriffe wie Sattler, Sattel- oder Bitfitting zusammenhängen. Ein Sattler ist ein Handwerker, der Sättel baut; ein Saddle fitter (englisch) fokussiert die Passform auf Pferd und Reiter. Expertenwissen wird von Stefanie Bergsten, Vertreterin einer Sattelmarke, eingebracht. Ziel ist, zu verstehen, wie Sattel, Pferd und Reiter gemeinsam funktionieren und wo Erfahrung entscheidend ist.

Satteltypen, Aufbau und Passform

Es geht um verschiedene Sättel: Quarter-, Hunter-, Dressur-, Vielseitigkeits- und Springsättel; Westernsättel sind ebenfalls Thema. Bäume aus Kunststoff oder Federstahl liefern unterschiedliche Federungen. Der Sattel soll balanced liegen, Front- und Rückseite frei bleiben und die Schulter nicht einschränken. Die richtige Länge hängt vom Pferd, Gewicht des Reiters und Aktivität ab; der Sattel muss Bewegungen zulassen.

Wichtige Passformprinzipien

Wichtige Punkte sind Abstand zum Widerrist, Platzierung der Kammer und die Balance des Sattels unter dem Reiter. Die Passform hängt davon ab, wie Schulterfreiheit, Muskulatur und Rücken des Pferdes arbeiten. Tests während Bewegung sind essenziell, da Standmessungen kein vollständiges Bild liefern. Auch der Gurt beeinflusst Lage, Druck und Stabilität; eine gute Passform bedeutet minimale Druckspitzen und maximale Bewegungsfreiheit.

Gebiss und Bitfitting

Beim Gebiss geht es um Breite, Endstücke und Material. Die gängigste Größe liegt bei 12,5 cm, größere Maße für Wassertrensen, Kleinere für Kandaren. Weiche, dünne Gebisse werden oft jungen Pferden empfohlen, um Zunge und Gaumen nicht zu belasten. Gebisswahl und -wechsel sollten getestet werden, um Langzeitkomfort und Biomechanik zu berücksichtigen; Ziel ist eine passende Einwirkung, keine Überlastung.

Zu viel Zeug am Pferd? - von der Gamasche bis zum Gebiss

23.03.2026

Komplexes Equipment-Setup

Das Thema Equipment umfasst Gamaschen, Bandagen, Stollen, Glocken, Sattelmaterialien und deren Einsatz in Turnier- sowie Freizeitsituationen. Es wird betont, dass die Ausstattung individuell zum Pferd passen muss, möglichst wenig Belastung verursacht und Gelenke, Sehnen sowie die Haut schützt. Diskussionen sollen evidenzbasiert und konstruktiv geführt werden, ohne starren Regelkanon. Ziel ist eine praxisnahe Einschätzung dessen, was sinnvoll eingesetzt wird, ohne Überfluss oder Überforderung des Pferdes.

Barhuf vs Beschlag und Trachtenerhöhung

Es wird deutlich zwischen Barhuf, Beschlag und der Trachtenerhöhung differenziert. Diese Themen lösen oft hitzige Debatten aus, doch eine differenzierte Sicht ist wichtig. Eine Trachtenerhöhung wird als relevante Ballastung für den Huf gesehen, deren Nutzen sich aus Studienlage ableiten lässt. Gleichzeitig wird betont, dass Hufpflege, individuelle Anatomie und Erfahrung beides unterstützen können, ohne eine Seite pauschal zu bevorzugen.

Praktische Nutzung von Stollen, Glocken, Bandagen, Kühlung

Stollen dienen dem Griff beiGeländeprüfungen, sollten aber maßvoll und bedarfsgerecht eingesetzt werden, da sie Bewegung und Belastung beeinflussen. Glocken bedürfen passender Größe, Bandagen können Wärme erzeugen, daher sind Temperaturmanagement und Materialwahl entscheidend. In der Bewegung gilt: so wenig wie möglich, aber gezielt. Kühlung nach Belastung und zeitnahe Entfernung von Schutzmaßnahmen sind zentrale Punkte.

Sporen, Sicherheit und Tierschutz

Sporen werden als Hilfsmittel gesehen, deren Länge und Einsatz fein dosiert sein sollte. Die No-Blood-Rule wird betont, wobei der Schutz des Pferdes im Vordergrund steht. Zu lange Sporen oder aggressives Reiten werden kritisch bewertet, und der Fokus liegt auf einer verantwortungsvollen, fairen Hilfengebung zum Wohle des Tieres.

Komplexes Equipment-Setup

Das Thema Equipment umfasst Gamaschen, Bandagen, Stollen, Glocken, Sattelmaterialien und deren Einsatz in Turnier- sowie Freizeitsituationen. Es wird betont, dass die Ausstattung individuell zum Pferd passen muss, möglichst wenig Belastung verursacht und Gelenke, Sehnen sowie die Haut schützt. Diskussionen sollen evidenzbasiert und konstruktiv geführt werden, ohne starren Regelkanon. Ziel ist eine praxisnahe Einschätzung dessen, was sinnvoll eingesetzt wird, ohne Überfluss oder Überforderung des Pferdes.

Barhuf vs Beschlag und Trachtenerhöhung

Es wird deutlich zwischen Barhuf, Beschlag und der Trachtenerhöhung differenziert. Diese Themen lösen oft hitzige Debatten aus, doch eine differenzierte Sicht ist wichtig. Eine Trachtenerhöhung wird als relevante Ballastung für den Huf gesehen, deren Nutzen sich aus Studienlage ableiten lässt. Gleichzeitig wird betont, dass Hufpflege, individuelle Anatomie und Erfahrung beides unterstützen können, ohne eine Seite pauschal zu bevorzugen.

Praktische Nutzung von Stollen, Glocken, Bandagen, Kühlung

Stollen dienen dem Griff beiGeländeprüfungen, sollten aber maßvoll und bedarfsgerecht eingesetzt werden, da sie Bewegung und Belastung beeinflussen. Glocken bedürfen passender Größe, Bandagen können Wärme erzeugen, daher sind Temperaturmanagement und Materialwahl entscheidend. In der Bewegung gilt: so wenig wie möglich, aber gezielt. Kühlung nach Belastung und zeitnahe Entfernung von Schutzmaßnahmen sind zentrale Punkte.

Sporen, Sicherheit und Tierschutz

Sporen werden als Hilfsmittel gesehen, deren Länge und Einsatz fein dosiert sein sollte. Die No-Blood-Rule wird betont, wobei der Schutz des Pferdes im Vordergrund steht. Zu lange Sporen oder aggressives Reiten werden kritisch bewertet, und der Fokus liegt auf einer verantwortungsvollen, fairen Hilfengebung zum Wohle des Tieres.