Noch nicht Premiere
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Noch nicht Premiere

Münchener Biennale – Festival für neues Musiktheater

Beschreibung

In Kooperation mit MUCBOOK und POSITIONEN startet die Münchener Biennale den Podcast „Noch nicht Premiere“. Bastian Zimmermann, Herausgeber des Musik-Magazins POSITIONEN, gibt als Host in kurzweiligen Episoden Einblicke in Produktionen und spricht mit Persönlichkeiten aus dem Festival-Umfeld.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 4 – Die Rolle der Dramaturgie

23.04.2026

Kooperationen und Produktionslogistik

Im Gespräch wird deutlich, wie die Münchner Biennale für Neues Musiktheater mit zahlreichen Orten zusammenarbeitet. Die Stücke entstehen kooperativ an verschiedenen Produktionsorten, während eine dramaturgische Zwischenposition die Übersicht behält, Ziele festhält und Prozesse gegebenenfalls nachjustiert. Ziel ist, Produktionen im Festivalrahmen publikumsnah zu präsentieren und Informationen zugänglich zu machen, ohne sich auf einzelne Spielorte zu beschränken.

Krypt: Anime-Design als Hybrid auf der Bühne

Das Projekt Krypt verbindet japanische Mythologie mit dem persönlichen Wachsen des Regie-Teams. Auf der Bühne arbeiten echte Darstellerinnen und Darsteller mit Anime-Elementen zusammen, die als Video integriert sind. Ein junger Anime-Schaffender aus Japan koordiniert die Gestaltung, während das Stück durch Live-Performances und visuelle Kleidung eine hybride Form annimmt, die beides erfahrbar macht.

Bildung, Zugänglichkeit und Stadtbezug

Verschiedene Kooperationen zielen darauf, Menschen außerhalb des regulären Publikums anzusprechen. Dazu gehören Partnerschaften mit MVHS, dem Kreisjugendring, Kulturzeitlos und Schulen. Zugangs- und Vermittlungsangebote sollen Barrieren abbauen, damit möglichst viele die Aufführungen erleben können. Die Kooperationen erweitern den lokalen Kontext und ermöglichen direkte Teilhabe an der Produktion.

Historische Perspektive und Outreach-Diskussionen

Es wird auf frühere Bildungsinitiativen hingewiesen, die von Hans-Werner Henze geprägt waren. Ein Archivfund belegt, dass Vermittlung von Anfang an Teil der Biennale war. Die Debatte um Beziehungslosigkeit und Zugänglichkeit bleibt aktuell, weil Outreach-Strategien in den Städten weiterentwickelt werden und das Publikum stärker in den Prozess einbezogen werden soll.

Kooperationen und Produktionslogistik

Im Gespräch wird deutlich, wie die Münchner Biennale für Neues Musiktheater mit zahlreichen Orten zusammenarbeitet. Die Stücke entstehen kooperativ an verschiedenen Produktionsorten, während eine dramaturgische Zwischenposition die Übersicht behält, Ziele festhält und Prozesse gegebenenfalls nachjustiert. Ziel ist, Produktionen im Festivalrahmen publikumsnah zu präsentieren und Informationen zugänglich zu machen, ohne sich auf einzelne Spielorte zu beschränken.

Krypt: Anime-Design als Hybrid auf der Bühne

Das Projekt Krypt verbindet japanische Mythologie mit dem persönlichen Wachsen des Regie-Teams. Auf der Bühne arbeiten echte Darstellerinnen und Darsteller mit Anime-Elementen zusammen, die als Video integriert sind. Ein junger Anime-Schaffender aus Japan koordiniert die Gestaltung, während das Stück durch Live-Performances und visuelle Kleidung eine hybride Form annimmt, die beides erfahrbar macht.

Bildung, Zugänglichkeit und Stadtbezug

Verschiedene Kooperationen zielen darauf, Menschen außerhalb des regulären Publikums anzusprechen. Dazu gehören Partnerschaften mit MVHS, dem Kreisjugendring, Kulturzeitlos und Schulen. Zugangs- und Vermittlungsangebote sollen Barrieren abbauen, damit möglichst viele die Aufführungen erleben können. Die Kooperationen erweitern den lokalen Kontext und ermöglichen direkte Teilhabe an der Produktion.

Historische Perspektive und Outreach-Diskussionen

Es wird auf frühere Bildungsinitiativen hingewiesen, die von Hans-Werner Henze geprägt waren. Ein Archivfund belegt, dass Vermittlung von Anfang an Teil der Biennale war. Die Debatte um Beziehungslosigkeit und Zugänglichkeit bleibt aktuell, weil Outreach-Strategien in den Städten weiterentwickelt werden und das Publikum stärker in den Prozess einbezogen werden soll.

Folge 3 – „ENDLICH“

26.03.2026

Alternative Darstellung des Alternden Körpers

Der Text thematisiert, wie Gesellschaftssorge vor dem Altwerden verdrängt und ältere Menschen abgewertet werden. Auf der Probe wird sichtbar, dass das Alter präsent ist, ohne als Wegwerf-Objekt zu dienen. Die Darstellung der Seniorinnen und Senioren durch Lehm und Nacktheit verweist auf eine andere Sicht von Vergehen und Würde jenseits von Jugendkulturen.

Prozesshafte Auseinandersetzung mit Sterben und Präsenz

Im Stück geht es um das Lebensende und dessen Wahrnehmung. Die Proben zeigen eine Verschiebung von Geburt bis Tod, wobei der Prozess als Spielaufbau beschrieben wird. Das Publikum erlebt eine Transformation von Körpern, die nicht mehr der ursprünglichen Funktionsweise entsprechen, sondern eine poetische Erdung erfahren.

Musikalische und szenische Entwicklung im Ensemble

Die Musik wird als vielschichtiges Fundament beschrieben, das sich durch Transformation und Offenheit auszeichnet. Instrumente verlieren Fähigkeiten und werden neu gestaltet, was eine subtile Transformation statt Verlust betont. Die Beteiligung von Seniorinnen, Chorinnen und Ensemble wird als integraler Bestandteil der künstlerischen Dramaturgie erklärt.

Persönliche Perspektiven der Künstlerinnen

Die Akteurinnen reflektieren ihren Zugang zur Musik, Inszenierung und dem Künstlerporträt, ohne feste Vorgaben. Der Dialog betont Nähe zur Biennale und den interdisziplinären Charakter des Projekts. Die Diskussionen über Ort, Rezeption und musikalische Praxis verdeutlichen, wie individuelle Erfahrungen in die Gesamtperformance einfließen.

Alternative Darstellung des Alternden Körpers

Der Text thematisiert, wie Gesellschaftssorge vor dem Altwerden verdrängt und ältere Menschen abgewertet werden. Auf der Probe wird sichtbar, dass das Alter präsent ist, ohne als Wegwerf-Objekt zu dienen. Die Darstellung der Seniorinnen und Senioren durch Lehm und Nacktheit verweist auf eine andere Sicht von Vergehen und Würde jenseits von Jugendkulturen.

Prozesshafte Auseinandersetzung mit Sterben und Präsenz

Im Stück geht es um das Lebensende und dessen Wahrnehmung. Die Proben zeigen eine Verschiebung von Geburt bis Tod, wobei der Prozess als Spielaufbau beschrieben wird. Das Publikum erlebt eine Transformation von Körpern, die nicht mehr der ursprünglichen Funktionsweise entsprechen, sondern eine poetische Erdung erfahren.

Musikalische und szenische Entwicklung im Ensemble

Die Musik wird als vielschichtiges Fundament beschrieben, das sich durch Transformation und Offenheit auszeichnet. Instrumente verlieren Fähigkeiten und werden neu gestaltet, was eine subtile Transformation statt Verlust betont. Die Beteiligung von Seniorinnen, Chorinnen und Ensemble wird als integraler Bestandteil der künstlerischen Dramaturgie erklärt.

Persönliche Perspektiven der Künstlerinnen

Die Akteurinnen reflektieren ihren Zugang zur Musik, Inszenierung und dem Künstlerporträt, ohne feste Vorgaben. Der Dialog betont Nähe zur Biennale und den interdisziplinären Charakter des Projekts. Die Diskussionen über Ort, Rezeption und musikalische Praxis verdeutlichen, wie individuelle Erfahrungen in die Gesamtperformance einfließen.

Folge 2 – „Xochiyaoyotl“

25.02.2026

Hintergrund und thematischer Rahmen

Der Beitrag fokussiert eine Produktion der Münchner Biennale, die sich dem Spannungsverhältnis von Martial Arts und Musik widmet. Im Zentrum steht die Vorstellung Blumenkriege als historisches Motiv, das heute als Perspektive auf Kriegsnarrative, Machtstrukturen und Körperlichkeit dient. Eine Probe vor Ort veranschaulicht den Anspruch, Kunst und Kampfkunst ästhetisch zu verknüpfen.

Werk und Workshop

Der Klang- und Bühnenentwurf dreht sich um das Stück Hoshiya Oyotl (Blumenkriege) in Nahuatl. Ein offener Workshop für Musik- und Martial-Arts-Interessierte begleitet die Produktion, ohne den Haupttext in den Vordergrund zu stellen, sondern die Arbeitsweisen und den Austausch mit dem Publikum zu vermitteln.

Musik, Krieg und Instrumente

Musik wird als nahe Verbindung zu militärischer Praxis dargestellt: Instrumente, Trommeln und Klangkörper werden als Waffen oder deren Ersatz beschrieben. Im Entwurf entstehen neue Klangwelten, darunter ein großes Keramikinstrument, das als Stimme der Katharsis fungiert und die Entmenschlichung der Performerinnen und Performer sichtbar macht.

Team, Konzept und Zugang

Das Projekt entstand durch einen Open Call. Ein Ensemble aus drei Sängerinnen/Sängern und einem Schlagzeuger arbeitet an einer choreografisch-performativen Struktur, in der der Körper der Musikerinnen und Musiker zur zentralen Text- und Klangquelle wird. Die Handlung wird durch Aktionen der Musikerinnen und Musiker vermittelt statt durch traditionelles Text-Storytelling.

Hintergrund und thematischer Rahmen

Der Beitrag fokussiert eine Produktion der Münchner Biennale, die sich dem Spannungsverhältnis von Martial Arts und Musik widmet. Im Zentrum steht die Vorstellung Blumenkriege als historisches Motiv, das heute als Perspektive auf Kriegsnarrative, Machtstrukturen und Körperlichkeit dient. Eine Probe vor Ort veranschaulicht den Anspruch, Kunst und Kampfkunst ästhetisch zu verknüpfen.

Werk und Workshop

Der Klang- und Bühnenentwurf dreht sich um das Stück Hoshiya Oyotl (Blumenkriege) in Nahuatl. Ein offener Workshop für Musik- und Martial-Arts-Interessierte begleitet die Produktion, ohne den Haupttext in den Vordergrund zu stellen, sondern die Arbeitsweisen und den Austausch mit dem Publikum zu vermitteln.

Musik, Krieg und Instrumente

Musik wird als nahe Verbindung zu militärischer Praxis dargestellt: Instrumente, Trommeln und Klangkörper werden als Waffen oder deren Ersatz beschrieben. Im Entwurf entstehen neue Klangwelten, darunter ein großes Keramikinstrument, das als Stimme der Katharsis fungiert und die Entmenschlichung der Performerinnen und Performer sichtbar macht.

Team, Konzept und Zugang

Das Projekt entstand durch einen Open Call. Ein Ensemble aus drei Sängerinnen/Sängern und einem Schlagzeuger arbeitet an einer choreografisch-performativen Struktur, in der der Körper der Musikerinnen und Musiker zur zentralen Text- und Klangquelle wird. Die Handlung wird durch Aktionen der Musikerinnen und Musiker vermittelt statt durch traditionelles Text-Storytelling.