Studio INTAKT - Der Business&Life Podcast für Profimusiker
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Studio INTAKT - Der Business&Life Podcast für Profimusiker

Kirsten Peters

Beschreibung

Herzlich Willkommen im Studio INTAKT!
Ich bin Kirsten Peters, Coach und Beraterin für Profimusiker*innen und erfahrene Talent- und Ressourcen-Entdeckerin.
In diesem Podcast teile ich mein Wissen und meine Erfahrung rund um die Themen Business- und Persönlichkeitsentwicklung speziell für Musiker*innen. Dabei geht es um alle Themen, die dich neben dem Musikmachen beschäftigen, wie zum Beispiel dein künstlerisches und persönliches Wachstum, sowie dein Selbstmanagement.

Meine Mission ist es, Musiker*innen dabei zu unterstützen, ihr Potenzial voll auszuschöpfen, ihre Ziele zu erreichen und dabei eine gesunde Work-Life-Balance zu wahren. Ich teile meine eigenen Expertisen und bringe auch Gäste aus meinem Netzwerk mit, die wie du im Musikbetrieb aktiv sind.

Mit diesen brennenden Fragen werden wir uns beschäftigen: Wie stärke ich meine künstlerische Persönlichkeit? Wie kann ich meine Musik erfolgreich im Musikbetrieb positionieren und vermarkten? Wie kann ich mein vielschichtiges Berufsleben stressfreier organisieren? Zusammengefasst geht es um ein ganzheitliches Selbstmanagement, das zu dir und deiner Persönlichkeit passt.

Ich habe selbst über viele Jahre in der Musikbranche gearbeitet - als Musikerin auf der Bühne, als Geigenlehrerin und im Management hinter der Bühne. Inzwischen bin ich nur noch als Coach und Dozentin tätig. Im Laufe meines Berufslebens habe ich jede Menge Tipps und Hacks gesammelt, die ich hier mit dir teilen möchte.

Also, wenn du als Musiker*in erfolgreich sein möchtest, raus aus der Blockade und rein in den Flow willst und die WORKLIFE-Balance finden möchtest, die zu dir passt, dann bist du hier genau richtig. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dir auf eine Reise zu deinem persönlichen und beruflichen Erfolg zu gehen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Konflikte mit Mediation lösen - auch im Musikbetrieb

18.05.2026

Polaritäten in der Kunst und Entstehung des Albums

Der Gast reflektiert seine künstlerische Balance zwischen Klavierperspektive und elektronischen Klängen. Er beschreibt, wie Klavier-Solo, Band-Formationen und elektronische Texturen nebeneinander existieren und sich gegenseitig beeinflussen. Die Spannung zwischen stilleren, atmosphärischen Passagen und dissonanteren, rhythmisch spannenden Momenten prägt das Album Polarities als Spiegel eigener kreativer Neigungen.

Konflikte als Anstoß zur Entwicklung

Konflikte werden als wesentlicher Bestandteil musicaler Prozesse verstanden. Sie entstehen oft durch unterschiedliche Wahrnehmungen, Urheberrechte oder organisatorische Fragen in Ensembles. Konflikte können Spannung erzeugen, aber auch zu neuen Sichtweisen führen, wenn sie konstruktiv adressiert werden. Mediation wird als Weg gesehen, Missverständnisse zu klären, statt Konflikte zu verschärfen.

Was Mediation leistet

Mediante Kommunikation fungiert als Moderation, nicht als Schlichtung, und zielt darauf ab, Bedürfnisse und Interessen hinter Positionen sichtbar zu machen. Der Mediator sorgt dafür, dass alle Parteien gehört werden, verschafft Verständnis füreinander und eröffnet kreative Lösungswege, ohne fertige Anweisungen vorzuschlagen. Zentral ist die Freiwilligkeit und die Orientierung auf gemeinsam tragfähige Ergebnisse statt auf Schuldzuweisungen.

Praxisbeispiele und Rahmenbedingungen

In Ensembles und Hochschulen kann Mediation helfen, Hierarchiegefälle, Urheberrechtsfragen, Ressourcenverteilung oder Kritikprozesse zu adressieren. Vorab werden Themen gesammelt, der Kreis der Beteiligten festgelegt und klare Regeln für den Prozess definiert. Warnsignale wie eskalierende Drohungen oder destruktive Verhaltensweisen zeigen, dass Intervention nötig ist. Externe Mediatoren erhöhen Unparteilischkeit und schaffen Raum für ehrliches Austauschgespräch.

Polaritäten in der Kunst und Entstehung des Albums

Der Gast reflektiert seine künstlerische Balance zwischen Klavierperspektive und elektronischen Klängen. Er beschreibt, wie Klavier-Solo, Band-Formationen und elektronische Texturen nebeneinander existieren und sich gegenseitig beeinflussen. Die Spannung zwischen stilleren, atmosphärischen Passagen und dissonanteren, rhythmisch spannenden Momenten prägt das Album Polarities als Spiegel eigener kreativer Neigungen.

Konflikte als Anstoß zur Entwicklung

Konflikte werden als wesentlicher Bestandteil musicaler Prozesse verstanden. Sie entstehen oft durch unterschiedliche Wahrnehmungen, Urheberrechte oder organisatorische Fragen in Ensembles. Konflikte können Spannung erzeugen, aber auch zu neuen Sichtweisen führen, wenn sie konstruktiv adressiert werden. Mediation wird als Weg gesehen, Missverständnisse zu klären, statt Konflikte zu verschärfen.

Was Mediation leistet

Mediante Kommunikation fungiert als Moderation, nicht als Schlichtung, und zielt darauf ab, Bedürfnisse und Interessen hinter Positionen sichtbar zu machen. Der Mediator sorgt dafür, dass alle Parteien gehört werden, verschafft Verständnis füreinander und eröffnet kreative Lösungswege, ohne fertige Anweisungen vorzuschlagen. Zentral ist die Freiwilligkeit und die Orientierung auf gemeinsam tragfähige Ergebnisse statt auf Schuldzuweisungen.

Praxisbeispiele und Rahmenbedingungen

In Ensembles und Hochschulen kann Mediation helfen, Hierarchiegefälle, Urheberrechtsfragen, Ressourcenverteilung oder Kritikprozesse zu adressieren. Vorab werden Themen gesammelt, der Kreis der Beteiligten festgelegt und klare Regeln für den Prozess definiert. Warnsignale wie eskalierende Drohungen oder destruktive Verhaltensweisen zeigen, dass Intervention nötig ist. Externe Mediatoren erhöhen Unparteilischkeit und schaffen Raum für ehrliches Austauschgespräch.

Im Dazwischen die musikalische Heimat finden

16.04.2026

Trickster-Orchester als verbindendes Klangprojekt

Die Folge stellt Simin Samavati vor, eine vielseitige Musikerin, die klassische Wälder klanglich mit Jazz, Weltmusik und zeitgenössischer Komposition verbindet. Ihr aktuelles Hauptprojekt, das Trickster-Orchester, vereint Solistinnen und Solisten aus unterschiedlichen Regionen, um transtraditionelle Musik zu schaffen. Ziel ist es, globale Sprachen in einen gemeinsamen zeitgenössischen Klang zu überführen, der Grenzen zwischen Genres und Herkunft sprengt.

Lebensweg zwischen Welten und Identitäten

Simins Lebensreise verläuft zwischen Orient und Occident, Klassik und Jazz. Geboren in Deutschland, mit iranischen Wurzeln, spürt sie Ausgrenzung, aber nutzt sie als Antrieb. Der Wechsel von klassischer Ausbildung zu Jazz und später zur freien Szene Berlin prägt ihren Blick auf Musik als Ort der Selbstbestimmung, Sichtbarmachung von Diversität und persönlicher Entwicklung.

Arbeitsweise, Konflikte und künstlerische Verantwortung

Im Trickster-Booth entstehen Stücke durch gemeinsames Suchen, Improvisation und Mimese, wobei jeder eine veränderte Version seiner Selbst erkundet. Es geht um Vertrauen, Transparenz und Mut, Grenzen zu überschreiten. Konflikte werden realisiert, um sich weiterzuentwickeln; Scheitern wird als Lernprozess gesehen. Die Gruppe arbeitet an einer offenen, jedoch fest geführten Struktur, die Vielfalt zulässt und dennoch fokussiert bleibt.

Zukunftsvisionen, Räume schaffen und gesellschaftlicher Kontext

Es geht um die Erweiterung von Musiklandschaften, das Öffnen von Räumen für transtraditionelle Formen und die politische Auseinandersetzung mit Diversität. Projekte, Labore und Festivals sollen Menschen begeistern, neue Formate erproben und die Musikwelt innovativ gestalten. Musik wird als Ort des Zuhause-Seins, der Empathie und des gemeinsamen Reflektierens verstanden, jenseits herkömmlicher Genregrenzen.

Trickster-Orchester als verbindendes Klangprojekt

Die Folge stellt Simin Samavati vor, eine vielseitige Musikerin, die klassische Wälder klanglich mit Jazz, Weltmusik und zeitgenössischer Komposition verbindet. Ihr aktuelles Hauptprojekt, das Trickster-Orchester, vereint Solistinnen und Solisten aus unterschiedlichen Regionen, um transtraditionelle Musik zu schaffen. Ziel ist es, globale Sprachen in einen gemeinsamen zeitgenössischen Klang zu überführen, der Grenzen zwischen Genres und Herkunft sprengt.

Lebensweg zwischen Welten und Identitäten

Simins Lebensreise verläuft zwischen Orient und Occident, Klassik und Jazz. Geboren in Deutschland, mit iranischen Wurzeln, spürt sie Ausgrenzung, aber nutzt sie als Antrieb. Der Wechsel von klassischer Ausbildung zu Jazz und später zur freien Szene Berlin prägt ihren Blick auf Musik als Ort der Selbstbestimmung, Sichtbarmachung von Diversität und persönlicher Entwicklung.

Arbeitsweise, Konflikte und künstlerische Verantwortung

Im Trickster-Booth entstehen Stücke durch gemeinsames Suchen, Improvisation und Mimese, wobei jeder eine veränderte Version seiner Selbst erkundet. Es geht um Vertrauen, Transparenz und Mut, Grenzen zu überschreiten. Konflikte werden realisiert, um sich weiterzuentwickeln; Scheitern wird als Lernprozess gesehen. Die Gruppe arbeitet an einer offenen, jedoch fest geführten Struktur, die Vielfalt zulässt und dennoch fokussiert bleibt.

Zukunftsvisionen, Räume schaffen und gesellschaftlicher Kontext

Es geht um die Erweiterung von Musiklandschaften, das Öffnen von Räumen für transtraditionelle Formen und die politische Auseinandersetzung mit Diversität. Projekte, Labore und Festivals sollen Menschen begeistern, neue Formate erproben und die Musikwelt innovativ gestalten. Musik wird als Ort des Zuhause-Seins, der Empathie und des gemeinsamen Reflektierens verstanden, jenseits herkömmlicher Genregrenzen.

Machtsensibles Unterrichten - verantwortungsvoll und auf Augenhöhe

03.04.2026

Nearness im Instrumentalunterricht als zentrale Dynamik

Im Gespräch wird deutlich, dass das Verhältnis von Lehrenden und Lernenden im musikalischen Unterricht durch eine natürliche Machtasymmetrie geprägt ist. Nähe und Distanz beeinflussen, wie Lernende lernen, sich sicher fühlen und musizieren können. Berührung, Blickrichtung und Raumgestaltung formen das Lernsetting. Konzepte wie Proxemics helfen zu verstehen, wie persönliche Räume, Vertrauen und Wahrnehmung miteinander interagieren, und warum Lehrpersonen Haltung, Umgebung und Verhalten gezielt gestalten sollten.

Auswirkungen von Corona auf Raum, Rhythmus und Wahrnehmung

Die Pandemie verschob Unterrichtsräume, vergrößerte Abstände und schuf neue Choreografien im Klassenzimmer. Sichtbar wurde, wie wichtig es ist, physische Nähe für Unterstützung und Unterstützen zu ermöglichen. Plötzliche Distanz führte zu veränderten Lehr- und Lernprozessen, etwa beim Blick in Noten oder beim Zuschauen. Die Distanz veränderte auch die Art, wie SchülerInnen präsent wirken und wie viel spontane Hilfestellung möglich ist.

Rollen, Augenhöhe und Professionalisierung in der Lehre

Es geht um mehr als Methode: Welche Rolle übernehmen Lehrkräfte, wie viel Autonomie geben sie Lernenden, und wie verhandeln sie Machtverhältnisse? Offenheit für Feedback, Reflexion der eigenen Praxis und klare Kommunikationsregeln prägen das Lernverhältnis. Professionalisierung in der Ausbildung wird als fortlaufender Prozess beschrieben, der praxisnahes Training, Grenzen, Rollenbilder und eine Balance zwischen Unterstützung und Distanz umfasst.

Berührung, Ethik und Gestaltung von Lernprozessen

Berührung im Unterricht bleibt sensibel. Codes of Conduct, klare Ja-/Nein-Signale und Kontextbewusstsein helfen, Missverständnisse zu vermeiden. Gleichzeitig wird betont, dass berührungsbasierte Korrekturen methodisch sinnvoll bleiben können, solange sie respektvoll, eindeutig begründet und von den Lernenden gewünscht sind. Der gemeinsame Diskurs über Rollen, Muster und individuelle Grenzen fördert authentische, sichere Lernbeziehungen.

Nearness im Instrumentalunterricht als zentrale Dynamik

Im Gespräch wird deutlich, dass das Verhältnis von Lehrenden und Lernenden im musikalischen Unterricht durch eine natürliche Machtasymmetrie geprägt ist. Nähe und Distanz beeinflussen, wie Lernende lernen, sich sicher fühlen und musizieren können. Berührung, Blickrichtung und Raumgestaltung formen das Lernsetting. Konzepte wie Proxemics helfen zu verstehen, wie persönliche Räume, Vertrauen und Wahrnehmung miteinander interagieren, und warum Lehrpersonen Haltung, Umgebung und Verhalten gezielt gestalten sollten.

Auswirkungen von Corona auf Raum, Rhythmus und Wahrnehmung

Die Pandemie verschob Unterrichtsräume, vergrößerte Abstände und schuf neue Choreografien im Klassenzimmer. Sichtbar wurde, wie wichtig es ist, physische Nähe für Unterstützung und Unterstützen zu ermöglichen. Plötzliche Distanz führte zu veränderten Lehr- und Lernprozessen, etwa beim Blick in Noten oder beim Zuschauen. Die Distanz veränderte auch die Art, wie SchülerInnen präsent wirken und wie viel spontane Hilfestellung möglich ist.

Rollen, Augenhöhe und Professionalisierung in der Lehre

Es geht um mehr als Methode: Welche Rolle übernehmen Lehrkräfte, wie viel Autonomie geben sie Lernenden, und wie verhandeln sie Machtverhältnisse? Offenheit für Feedback, Reflexion der eigenen Praxis und klare Kommunikationsregeln prägen das Lernverhältnis. Professionalisierung in der Ausbildung wird als fortlaufender Prozess beschrieben, der praxisnahes Training, Grenzen, Rollenbilder und eine Balance zwischen Unterstützung und Distanz umfasst.

Berührung, Ethik und Gestaltung von Lernprozessen

Berührung im Unterricht bleibt sensibel. Codes of Conduct, klare Ja-/Nein-Signale und Kontextbewusstsein helfen, Missverständnisse zu vermeiden. Gleichzeitig wird betont, dass berührungsbasierte Korrekturen methodisch sinnvoll bleiben können, solange sie respektvoll, eindeutig begründet und von den Lernenden gewünscht sind. Der gemeinsame Diskurs über Rollen, Muster und individuelle Grenzen fördert authentische, sichere Lernbeziehungen.