
CITY OF TRANSFORMATION / Der Duisburg-Podcast
DBI - Duisburg Business & Innovation
Beschreibung
Aus einer Stadt, die nach vorne schaut, weil sie weiß, was sie kann. Schon klar, Duisburg hat nicht das beste Image, steht oft für schwere Zeiten, aber Duisburg ist hart im Nehmen und geübt im Anpacken. Hier leben Menschen, die sagen: "Wenn Transformation irgendwo gelingt, dann doch hier bei uns!".
Der Duisburg-Podcast für alle, die verstehen wollen, wie aus einer Industriegeschichte eine Zukunftsgeschichte wird. Ein Podcast für alle, die über den Tellerrand hinausblicken, damit Duisburg stark bleibt.
Denn was in Duisburg Phase ist, das geht ganz Deutschland an.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Im Gespräch mit Selcuk Kilic / Anpacken für die Menschen in Duisburg
Duisburgs Bild vs. Lebensrealität
Der Gesprächspartner schildert Duisburg als Ort mit Ruf, Grautönen und Klischees, der menschlich aber lebendig und vielfältig ist. Aus eigener Herkunft wird deutlich, wie Familie und Community hier Wurzeln schlagen, Brücken bauen und zeigen, dass Chancen im Handwerk, in Startups und in gesundem Zusammenhalt liegen. Die Stadt wird als Ort beschrieben, an dem Mut und Praxisnähe zu konkreten Projekten führen.
Schäden, Sanierung und unternehmerische Perspektiven
Selçuk Kilic arbeitet in der Schadenssanierung, betreibt mehrere Unternehmen und vermittelt, wie Diversität wirtschaftliche Stärke schafft. Er betont, dass türkischstämmige Unternehmer in Duisburg führend sind, Versicherungen Partnerschaften erkennen und dass Teamarbeit mit Menschen unterschiedlichster Herkunft zu hoher Qualität führt. Die Firma wird als Beispiel für Weitblick und verlässliche Zusammenarbeit mit Versicherungen präsentiert.
Wirtschaft, Arbeit und Energie der Zukunft
Der Fokus liegt auf energetischer Sanierung, Wasserstoff als Speicherkonzept und der Lokallieferketten-Stärke. Geplant sind neue Produktionswege außerhalb Deutschlands, um Kosten zu senken, während Wohnhäuser effizienter und ressourcenschonender werden. Kleine bis mittlere Immobiliengesellschaften sollen die Transformation vorantreiben, statt auf teure Großprojekte zu setzen. Der Dialog betont adaptive Strukturen und praxisnahe Lösungen für Bürger.
Gesellschaftliches Engagement und kulturelle Identität
Es wird betont, wie wichtig soziale Verantwortung ist: Obdachlosenhilfe, Krisenhilfe in Katastrophen, Vereine und Gemeinwesen, sowie der Brückenschlag zwischen Gaziantep und Duisburg. Der Gesprächspartner reflektiert Identität als Duisburger mit türkischen Wurzeln, die Kooperation, Respekt und solidarische Hilfe in den Mittelpunkt stellt. Die Haltung verbindet wirtschaftlichen Einsatz mit menschlicher Empathie und lokale Transformation mit globalem Blick.

Im Gespräch mit Dr. Söke Dinkla / Duisburg atmet Kultur
Transformation durch Kultur
Im Gespräch wird deutlich, wie eng Entwicklung von Stadtbild, Kultur und Bildung miteinander verbunden sind. Schulen und Kitas sollen Museen als natürlichen Ort erleben, an dem Lernen mit sichtbarer Praxis verknüpft wird. Die Offenheit des Lehmbruck-Museums, äußere Architektur und innere Räume als integrativer Bestandteil der Stadt sollen Besucherinnen und Besucher ansprechen, ohne zu belehren. Der Fokus liegt auf einer nachhaltigen Verankerung von Kultur im Alltag der Menschen.
Kunstprojekte als Impulsgeber
Besonderes Gewicht erhält das Beispiel Tiger & Turtle, eine begehbare Großskulptur auf einer Halde, das regionale Potenzial sichtbar macht. Durch Wettbewerbe, Kooperationen und regionalen Austausch entstanden Landmarken, die das Ruhrgebiet neu erkennbar machen. Der Dialog über IBA, Landschaftspark und Innenhafen zeigt, wie Städte durch transformative Projekte gemeinsame Identität entwickeln können.
Offenheit und Vernetzung des Museums
Das Lehmbruck-Museum versteht sich als offenes Erlebnis, das Kunst und Architektur miteinander verbindet. Gläserne Fassaden, Außenpräsenz von Werken und Installationen schaffen Begegnung außerhalb des Innenraums. Ausstellungen wie Arbeiten von Mika Rottenberg verdeutlichen, wie Kunst Identitäten hinterfragt, globale Zusammenhänge sichtbar macht und individuelle Sichtweisen der Besucherinnen und Besucher anregt.
Bildung, Wirtschaft und Zukunft
Die Verbindung von Kultur, Hafenwirtschaft und städtischer Politik ermöglicht neue Perspektiven für Duisburg. Kooperationen mit dem Duisburger Hafen, Unterstützung durch Politik und Stadtgesellschaft führen zu internationaler Sichtbarkeit und lokaler Lebensqualität. Die Entwicklung von Publikum, Nachwuchs und Museumsbetrieb zeigt, wie Kultur als Motor einer lebendigen, offenen Stadt wirken kann.

Im Gespräch mit Dr. Monika Schnitzer / Richtige Entscheidungen für Duisburg
Transformation als zentrale Aufgabe
Der Diskurs beleuchtet, wie Duisburg sich durch Modernisierung und neue Technologien neu positionieren muss. Statt Geschenke zu verteilen, soll in Infrastruktur, Standortqualität und Arbeitsplätze investiert werden. Der Bahnhof und der Landschaftspark Nord dienen als Symbole des Umschwungs, während alte Strukturen schrittweise durch attraktive, zeitgemäße Angebote ersetzt werden, um eine stimmige City-Entwicklung zu ermöglichen.
Stahlindustrie, Innovation und Partnerschaften
Die Perspektive sieht eine Verringerung traditioneller Stahlmassenproduktion vor, stattdessen Fokus auf spezialisierte Stähle und veredelte Produkte. Dabei spielt die Verzahnung mit Wissenschaft, Universitäten und Startups eine zentrale Rolle, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und hochqualifizierte Arbeitsplätze zu sichern. Technologische Fortschritte, wie KI, sollen Prozesse effizienter machen und Produkte international wettbewerbsfähiger gestalten.
Sozial- und Rentenpolitik im Transformationskontext
Eine breite Erhöhung von Renten wird kritisch gesehen; stattdessen plädiert man für zielgerichtete Unterstützung, um jüngere Generationen zu entlasten und gleichzeitig Bedürftige zu erreichen. Die Debatte betont Transparenz, faire Lastenverteilung und die Notwendigkeit, Erwerbsbiografien stärker zu berücksichtigen, um soziale Sicherheit nachhaltig zu gestalten.
Politik, Finanzen und Zukunftsorientierung
Klarer Fokus auf Investitionen in Infrastruktur, Bildung und neue Technologien wird als Weg aus der Krise beschrieben. Öffentliche Finanzen, Kredite und kommunale Handlungsfähigkeit sollen genutzt werden, um Duisburg als Logistik- und Wissensstandort zu stärken. Die Vision setzt auf Resilienz, breite Kooperationen und eine klare, zukunftsorientierte Ausrichtung von Regierung und Wirtschaft.