
Stitch 'n Bitch
Hannah und Becci
Beschreibung
Dabei geht es ihnen auch um eine emanzipatorische Perspektive: ums Selbermachen als Selbstermächtigung, um Handarbeit als politische Praxis und um Räume jenseits von Leistungsdruck und Verwertungslogik.
Bei all dem gilt: Rechts wird nur gestrickt.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Heated-Rivalry-Shirt & Otis Vest
Aktuelle Strickprojekte und Herausforderungen
Es geht um laufende Vorhaben wie Ranunkel in Naturtönen, Sommerstrick und das Innenleben beim Abketten. Es wird beschrieben, wie der Stoff beim Sitzen im Schatten stört, welche Arm- bzw. Ärmel-Varianten in Betracht gezogen werden und wie das Bündchen bei feinem Garn Rückmeldungen zur Passform liefert. Die Erzählung zeigt, wie Geduld und Anpassungen den Prozess begleiten.
Zudem wird am New Boxy Tee gearbeitet, dessen italienisch abgekettete Randpartie meditativ wirkt, aber Furcht vor zu kurzem Faden besteht. Die Prozedur verlangt Feingefühl, Planung der Maschenprobe und Abwägung zwischen Rundstrick- vs. Reihenarbeit.
Ein weiteres Thema ist die Planung von Ärmel-Verstärkungen und Schulter-Formen, inklusive Gedankenspielen zu Halsausschnitt, Lockeren vs. Festeren und dem Weg, Passform zu testen, ohne zu riskieren, dass etwas zu locker sitzt.

c2c, OTN und UFO: Das große, interaktive „Stitch 'n Bitch“-Handarbeitslexikon
Einführung und Kontext der Handarbeit
Der Podcast vermittelt entspannten Einblick in Stricken und andere Handarbeiten. Moderierende berichten von eigenen Projekten, VIPs (Works in Progress) und dem Austausch über Techniken. Die Gastgeberinnen Becky und Hannah diskutieren, wie Handarbeit als Kommunikationsmittel fungieren kann und welchen persönlichen Wert kreative Tätigkeiten haben.
Wortschatz-Quiz rund um Strickbegriffe
Es folgt ein interaktives Lexikon mit Begriffen und Akronymen wie UFO, Sable, CAL, Tink oder Frogging. Die Teilnehmer raten Bedeutungen, bekommen Erklärungen zu Maschen, Abnahmen und Garnmanagement und prüfen, wie Begriffe in der Community verwendet werden.
Beispiele aus dem Alltag der Strickwelt
Es werden konkrete Beispiele aus Projekten der VIP-Teilnehmenden vorgestellt: Knopflöcher, Blocking, Garnmengen, Haken- oder Maschenhilfen sowie Herausforderungen beim Zusammenspiel von Muster, Form und Material. Zugleich wird erläutert, wie Fehlersuche und Korrekturen in gewohnter Handarbeit gelingen.
Abschlussgedanken zur Gemeinschaft und Praxis
Die Runde reflektiert die Bedeutung gemeinsamer Handarbeitskultur, den Lernprozess beim Austausch im Publikum und das Teilen von Erfahrungen. Am Schluss bleibt der Eindruck, dass Stricken mehr als Technik ist: Es geht um Geduld, Kreativität und kollektives Lernen durch Austausch und Beobachtung.

Kelsey Dress & November Vest
Projektentwicklung und Mustererfahrung
In den Gesprächen stehen Strickprojekte im Fokus: ein Kleid mit dem Kelsey-Muster, eine November-Weste und Experimente mit Patentstrick. Die Teilnehmenden berichten von Lernkurven, Passformüberlegungen und der Bedeutung von Übung—Fehler im Muster werden als Teil des Prozesses wahrgenommen, mit dem Ziel, die Technik zu verfeinern.
Materialwahl, Farbmöglichkeiten und Technik
Es dreht sich um Farben, Garnarten und Musterstrukturen. Hellere Töne treffen auf dunklere Wolle, Tweed-Garne sorgen für besonderen Look. Diskussionen über Pilling, Blenden- und Nahttechniken verdeutlichen, wie Material und Verarbeitung das Tragegefühl beeinflussen.
Spinnen, Spinnräder und Wissensaustausch
Ein Workshop zum Spinnen führt zu neuen Fäden, Erfahrungen mit verschiedenen Spinnrädern und dem Erwerb eines funktionsfähigen Rades. Der Austausch über Reparaturen, Ersatzteile und Kaufentscheidungen zeigt, wie Handwerk und Ausrüstung zusammenhängen.
Gemeinschaft, Events und Austauschformate
Stricktreffen, Garntaushänge und Live-Formate fördern den gegenseitigen Inspirationseffekt. Laden- und Ladenkettenthemen werden reflektiert, wobei lokale Geschäfte, Veranstaltungen und Community-Events als Ankerpunkte für den Austausch dienen.