E3-Coverstory, ein kritischer SAP-Diskurs
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E3-Coverstory, ein kritischer SAP-Diskurs

KI-Avatare der E3-Redaktion

Beschreibung

In diesem E3-Podcast sprechen zwei KI-Avatare kritisch, aber konstruktiv über das Thema der E3-Coverstory. Jede Episode diskutiert den Content aus der Sicht der SAP-Community. Der KI-Diskurs basiert auf dem recherchierten Material der E3-Redaktion. Die E3-Plattform liefert Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Sep 26: ERP-Architekturen mit Suse

27.08.2026

Einführung in die E3 Cover Story

Der Podcast bietet eine kritische und konstruktive Diskussion über die Herausforderungen und Chancen für die SAP-Community, insbesondere im Kontext von Open Source und dem SAP-Partner SUSE.

Die Rolle von Open Source in der SAP-Community

Die Episode untersucht, wie Open Source, insbesondere durch SUSE, als strategischer Fluchtweg für Unternehmen dient, die vor den Herausforderungen der SAP-Cloud-Strategien stehen. SUSE Linux ist die Grundlage für SAP HANA und hat in den letzten Jahren zahlreiche ERP-Projekte hervorgebracht.

Die Herausforderungen für SAP-Kunden

Unternehmen sehen sich mit der bevorstehenden Auslaufzeit für klassische SAP ERP-Systeme konfrontiert und einem Druck, auf cloudbasierte Modelle umzusteigen. Diese Veränderungen werden als Cloud-Diktat bezeichnet, das die Kontrolle der Unternehmen über ihre IT-Infrastruktur gefährdet.

SUSE als Lösung

SUSE bietet mit seiner Technologie eine Möglichkeit zur Selbstverwaltung der IT-Landschaft und ermöglicht es Unternehmen, ihre SAP-Systeme flexibel zu betreiben, sei es on-premises oder in einer hybriden Cloud-Umgebung. Die Symbiose zwischen SUSE und SAP hat sich über 25 Jahre entwickelt und ermöglicht eine hohe Performance und Verfügbarkeit.

Technologische Innovationen von SUSE

SUSE stellt Techniken wie KVM-Virtualisierung zur Verfügung, die es Unternehmen ermöglichen, Kosten zu senken, indem sie keine zusätzlichen Lizenzgebühren für Hypervisoren zahlen müssen. Gleichzeitig wird eine robuste Management-Plattform bereitgestellt, um die Verwaltung zu vereinfachen.

Private AI als Zukunftslösung

Mit dem Konzept der Private AI zielt SUSE darauf ab, KI-Modelle direkt in die IT-Infrastruktur der Unternehmen zu integrieren, wodurch Datenhoheit und Sicherheit gewährleistet werden. Dies ist besonders wichtig, um Bedenken bezüglich der DSGVO und der Sicherheit von Unternehmensdaten zu adressieren.

Strategische Bedeutung von Open Source

Open Source hat sich von einem reinen Betriebssystem zu einem strategischen Fundament für digitale Souveränität entwickelt. Unternehmen gewinnen durch die Nutzung von Open Source die Kontrolle über ihre Infrastruktur und können innovative Lösungen in einer agilen Umgebung entwickeln.

Fazit und Ausblick

Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass die Fähigkeit zur Unabhängigkeit von Softwareanbietern und Cloud-Diensten in Zukunft entscheidend sein wird. Unternehmen müssen ihre Infrastruktur so gestalten, dass sie flexibel und jederzeit anpassbar bleibt, um sich verändernden Marktbedingungen gerecht zu werden.

Einführung in die E3 Cover Story

Der Podcast bietet eine kritische und konstruktive Diskussion über die Herausforderungen und Chancen für die SAP-Community, insbesondere im Kontext von Open Source und dem SAP-Partner SUSE.

Die Rolle von Open Source in der SAP-Community

Die Episode untersucht, wie Open Source, insbesondere durch SUSE, als strategischer Fluchtweg für Unternehmen dient, die vor den Herausforderungen der SAP-Cloud-Strategien stehen. SUSE Linux ist die Grundlage für SAP HANA und hat in den letzten Jahren zahlreiche ERP-Projekte hervorgebracht.

Die Herausforderungen für SAP-Kunden

Unternehmen sehen sich mit der bevorstehenden Auslaufzeit für klassische SAP ERP-Systeme konfrontiert und einem Druck, auf cloudbasierte Modelle umzusteigen. Diese Veränderungen werden als Cloud-Diktat bezeichnet, das die Kontrolle der Unternehmen über ihre IT-Infrastruktur gefährdet.

SUSE als Lösung

SUSE bietet mit seiner Technologie eine Möglichkeit zur Selbstverwaltung der IT-Landschaft und ermöglicht es Unternehmen, ihre SAP-Systeme flexibel zu betreiben, sei es on-premises oder in einer hybriden Cloud-Umgebung. Die Symbiose zwischen SUSE und SAP hat sich über 25 Jahre entwickelt und ermöglicht eine hohe Performance und Verfügbarkeit.

Technologische Innovationen von SUSE

SUSE stellt Techniken wie KVM-Virtualisierung zur Verfügung, die es Unternehmen ermöglichen, Kosten zu senken, indem sie keine zusätzlichen Lizenzgebühren für Hypervisoren zahlen müssen. Gleichzeitig wird eine robuste Management-Plattform bereitgestellt, um die Verwaltung zu vereinfachen.

Private AI als Zukunftslösung

Mit dem Konzept der Private AI zielt SUSE darauf ab, KI-Modelle direkt in die IT-Infrastruktur der Unternehmen zu integrieren, wodurch Datenhoheit und Sicherheit gewährleistet werden. Dies ist besonders wichtig, um Bedenken bezüglich der DSGVO und der Sicherheit von Unternehmensdaten zu adressieren.

Strategische Bedeutung von Open Source

Open Source hat sich von einem reinen Betriebssystem zu einem strategischen Fundament für digitale Souveränität entwickelt. Unternehmen gewinnen durch die Nutzung von Open Source die Kontrolle über ihre Infrastruktur und können innovative Lösungen in einer agilen Umgebung entwickeln.

Fazit und Ausblick

Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass die Fähigkeit zur Unabhängigkeit von Softwareanbietern und Cloud-Diensten in Zukunft entscheidend sein wird. Unternehmen müssen ihre Infrastruktur so gestalten, dass sie flexibel und jederzeit anpassbar bleibt, um sich verändernden Marktbedingungen gerecht zu werden.

Jul/Aug 26: Autonomous Illusion

03.07.2026

Einführung in das Autonomous Enterprise

Der Podcast bietet eine kritische Diskussion über die Herausforderungen und Möglichkeiten des Autonomous Enterprises, das SAP als nächsten Schritt in der Digitalisierung propagiert. Die KI-Agenten sollen Unternehmen helfen, Prozesse autonom zu steuern, was jedoch auch Fragen zur Kontrolle und Abhängigkeit aufwirft.

Vision der autonomen Prozesse

Die Vorstellung, dass Quartalsabschlüsse und Lieferketten autonom verwaltet werden können, wird als revolutionär beschrieben. SAP kündigte auf der Sapphire 2026 an, dass diese neuen Technologien die Unternehmenssoftware grundlegend verändern werden, weit über ein einfaches Update hinaus.

Technologische Herausforderungen

Die Diskussion beleuchtet die Herausforderungen, die mit der Implementierung von KI-Agenten in bestehende Unternehmensstrukturen verbunden sind, insbesondere in Bezug auf individuelle Anpassungen und die Notwendigkeit eines Clean Cores für die KI-Integration.

Veränderung der Rolle des Menschen

Der Übergang vom 'Human in the Loop' zum 'Human above the Loop' wird als bedeutender Wandel dargestellt. Mitarbeiter geben nicht mehr spezifische Anweisungen, sondern setzen übergeordnete Ziele, während KI-Agenten die Detailarbeit übernehmen.

Finanzielle Implikationen und Lizenzmodell

Die Umstellung auf ein Verbrauchsmodell für Lizenzen wirft Fragen zur Budgetplanung auf, da die Kosten für KI-Nutzung schwer vorherzusagen sind. Die Diskussion thematisiert die Notwendigkeit, die wirtschaftliche Machbarkeit der KI-Implementierung zu prüfen.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Das Autonomous Enterprise ist mehr als nur eine Illusion; es ist ein Paradigmenwechsel, der saubere Daten, Change Management und innovative Technologien erfordert. Die Kontrolle über digitale Prozesse könnte sich jedoch verschieben, was Fragen zur digitalen Souveränität aufwirft.

Einführung in das Autonomous Enterprise

Der Podcast bietet eine kritische Diskussion über die Herausforderungen und Möglichkeiten des Autonomous Enterprises, das SAP als nächsten Schritt in der Digitalisierung propagiert. Die KI-Agenten sollen Unternehmen helfen, Prozesse autonom zu steuern, was jedoch auch Fragen zur Kontrolle und Abhängigkeit aufwirft.

Vision der autonomen Prozesse

Die Vorstellung, dass Quartalsabschlüsse und Lieferketten autonom verwaltet werden können, wird als revolutionär beschrieben. SAP kündigte auf der Sapphire 2026 an, dass diese neuen Technologien die Unternehmenssoftware grundlegend verändern werden, weit über ein einfaches Update hinaus.

Technologische Herausforderungen

Die Diskussion beleuchtet die Herausforderungen, die mit der Implementierung von KI-Agenten in bestehende Unternehmensstrukturen verbunden sind, insbesondere in Bezug auf individuelle Anpassungen und die Notwendigkeit eines Clean Cores für die KI-Integration.

Veränderung der Rolle des Menschen

Der Übergang vom 'Human in the Loop' zum 'Human above the Loop' wird als bedeutender Wandel dargestellt. Mitarbeiter geben nicht mehr spezifische Anweisungen, sondern setzen übergeordnete Ziele, während KI-Agenten die Detailarbeit übernehmen.

Finanzielle Implikationen und Lizenzmodell

Die Umstellung auf ein Verbrauchsmodell für Lizenzen wirft Fragen zur Budgetplanung auf, da die Kosten für KI-Nutzung schwer vorherzusagen sind. Die Diskussion thematisiert die Notwendigkeit, die wirtschaftliche Machbarkeit der KI-Implementierung zu prüfen.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Das Autonomous Enterprise ist mehr als nur eine Illusion; es ist ein Paradigmenwechsel, der saubere Daten, Change Management und innovative Technologien erfordert. Die Kontrolle über digitale Prozesse könnte sich jedoch verschieben, was Fragen zur digitalen Souveränität aufwirft.

Jun 26: Die Monetarisierung des SAP-Lizenzmanagements

21.05.2026

Herausforderungen der Monetarisierung von SAP-Lizenzen

Die Diskussion zeigt, wie sich Lizenzmodelle grundlegend verändern. Der Übergang von On‑Prem zu Cloud führt zu neuen Verrechnungseinheiten, teils teuren Berechtigungen und einer Abkehr von nutzungsbasierter Abrechnung. Unternehmen stehen vor doppelten Kosten in der Übergangsphase und einer potenziellen Verlustgefahr historischer Investitionen, wenn alte Lizenzen entwertet werden. Die Finanzlast wird durch systemweite Umstellung und neue Abrechnungslogiken deutlich erhöht.

Two Paths der S4-Konversion: Produktkonversion vs. Contract Conversion

Es gibt zwei theoretische Wege in den Wechsel zu S4HANA: Produktkonversion behält alte Verträge, verliert aber teils vorhandene Nutzungsprofile, die in neuen Preislisten fehlen. Contract Conversion bedeutet einen Neuvertrag, der alte Lizenzen in ein Punktekonto überführt. Die Praxis zeigt oft geringere Anrechnungen und steigende Kosten. Wer zu lange zögert, riskiert erhebliche finanzielle Belastungen durch späte oder schlecht verhandelte Konditionen.

Abkehr von traditioneller Nutzung hin zu API‑Forderungen und FUE

Die neue API‑Policy und das Konzept FUE verändern die Preisstrategie: Berechtigungen werden theoretisch gemessen, statt tatsächlicher Nutzung. Das kann die Kosten massiv erhöhen, insbesondere bei umfassenden Rollen. Gleichzeitig verlangt SAP eine stärkere Nutzung der Schnittstellen über BTP und Open Interfaces, was zu steigenden Engine‑Kosten führt und die Kontrolle über technologische Souveränität einschränkt.

Governance, Tools und Zukunftsperspektiven

Experten empfehlen unabhängige Software Asset Management Tools und ein starkes Customer Center of Excellence, das Berechtigungen bereinigt und Nutzen ungenutzt lässt. Für KI‑Anwendungen wird die ökonomische Tragweite von API‑Kosten sichtbar. Unternehmen sollten eine klare Datenstrategie verfolgen und Kostenbarrieren früh prüfen, um nicht gegensteuernde Ausgaben zu riskieren und technologische Entscheidungen langfristig zu steuern.

Herausforderungen der Monetarisierung von SAP-Lizenzen

Die Diskussion zeigt, wie sich Lizenzmodelle grundlegend verändern. Der Übergang von On‑Prem zu Cloud führt zu neuen Verrechnungseinheiten, teils teuren Berechtigungen und einer Abkehr von nutzungsbasierter Abrechnung. Unternehmen stehen vor doppelten Kosten in der Übergangsphase und einer potenziellen Verlustgefahr historischer Investitionen, wenn alte Lizenzen entwertet werden. Die Finanzlast wird durch systemweite Umstellung und neue Abrechnungslogiken deutlich erhöht.

Two Paths der S4-Konversion: Produktkonversion vs. Contract Conversion

Es gibt zwei theoretische Wege in den Wechsel zu S4HANA: Produktkonversion behält alte Verträge, verliert aber teils vorhandene Nutzungsprofile, die in neuen Preislisten fehlen. Contract Conversion bedeutet einen Neuvertrag, der alte Lizenzen in ein Punktekonto überführt. Die Praxis zeigt oft geringere Anrechnungen und steigende Kosten. Wer zu lange zögert, riskiert erhebliche finanzielle Belastungen durch späte oder schlecht verhandelte Konditionen.

Abkehr von traditioneller Nutzung hin zu API‑Forderungen und FUE

Die neue API‑Policy und das Konzept FUE verändern die Preisstrategie: Berechtigungen werden theoretisch gemessen, statt tatsächlicher Nutzung. Das kann die Kosten massiv erhöhen, insbesondere bei umfassenden Rollen. Gleichzeitig verlangt SAP eine stärkere Nutzung der Schnittstellen über BTP und Open Interfaces, was zu steigenden Engine‑Kosten führt und die Kontrolle über technologische Souveränität einschränkt.

Governance, Tools und Zukunftsperspektiven

Experten empfehlen unabhängige Software Asset Management Tools und ein starkes Customer Center of Excellence, das Berechtigungen bereinigt und Nutzen ungenutzt lässt. Für KI‑Anwendungen wird die ökonomische Tragweite von API‑Kosten sichtbar. Unternehmen sollten eine klare Datenstrategie verfolgen und Kostenbarrieren früh prüfen, um nicht gegensteuernde Ausgaben zu riskieren und technologische Entscheidungen langfristig zu steuern.